Systematische Trendfolge

Dieter Bender

Performance

  • +21.8 %
    since 2012-11-23
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
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    0,5x
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Trade Idea

Systematic trend monitoring is more a craft than an art. Not own opinions, expectations, hopes or desires are traded, but real facts resulting from market price developments.

The use of a disciplined and time-tested trend monitoring strategy leads to returns that are substantially higher than long-only investments. I consider naming target returns in trend monitoring systems as dubious, since market conditions determine a large proportion of the performance opportunities.

Trend monitoring models are no replacement for time deposits and no “safe” investment for widows, orphans and grandchildren. There are often drawdowns at the beginning and end of trends because the risk of false signals increases at these points. The same applies to phases without a trend. The aim is to limit losses to 5% of the portfolio value.

For years, this trend monitoring strategy has complemented a long-only portfolio that is diversified according to asset classes as a hedging and leverage strategy.

This wikifolio primarily addresses stock markets via index ETFs on the long and short side and only in special situations also complementary positions in interest rate or commodity ETFs.

The trend monitoring model is long-term oriented and has many asset classes with hit rates aboce 60%. The average holding period of the positions is between two and four weeks depending on the market situation.

I have invested my own money in this wikifolio. show more
This is a non-binding translation of wikifolio.com.
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Master data
Symbol
WF000HGTF1
Date created
2012-11-23
Index level
High watermark
142.3

Rules

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Trader

Dieter Bender
Registered since 2012-11-18
Ich bin seit langen Jahren beruflich und privat erfolgreich im Wertpapiergeschäft tätig. In dieser Zeit habe ich Erfahrungen in nahezu allen Finanzinstrumenten gesammelt und kenne das Wechselspiel der Börsenzyklen nicht nur aus einer Periode. Die im Wikifolio "Systematische Trendfolge" umgesetzte Strategie ist die Quintessenz von langjährigen Kapitalmarkt-Erfahrungen. Sie wird in diesem Wikifolio hauptsächlich mit ETFs umgesetzt. Die Märkte sind in den letzten Jahren eher erratisch mit kürzeren Trends geworden. Das macht die Trendfolgestrategie anspruchsvoller. Sie bleibt aber nach meiner Meinung die beste Möglichkeit, Investitionskapital langfristig in Abwärtsphasen zu schützen und in Aufwärtsphasen zu vermehren. Die Kunst in der Trendfolge besteht darin, trendlose Phasen zu erkennen und durch Fehlsignale nicht zuviel Investitionskapital zu verlieren. Man kauft nur selten das Kurstief und verkauft am Kurshoch. Ist der Trend lang genug, wird man mit Trendfolge Geld verdienen. Die Turtle-Systeme sind sicherlich die bekanntesten Beispiele und die Erfolge sind hinreichend dokumentiert. Geduld und die Fähigkeit, nachhaltig die Märkte und nicht seine Meinung über die Märkte zu traden, sind der Schlüssel zum Erfolg. Follow me on Twitter : https://twitter.com/DieterBender Follow me on Linkedin : https://www.linkedin.com/in/dieterbender/

Decision making

  • Technical analysis

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Nach dem Durchbrechen der letzten Auffanglinien im Dax und den breiten europäischen Indizes herrscht nun endgültig Bärenmarktstimmung. Wie durch Butter wurden gestern die 11000 Punkte im Dax durchschlagen, nachdem mit der Huawei-Affäre eine weitere Belastung im Dauerstreit zwischen China und USA bekannt wurde. Technisch stellt sich die Situation jetzt wie folgt dar :Nach Verletzung der Unterstützung bei 11.051 Punkten drohen Kursverluste bis zu den Haltelinien bei 10.403 und 10.100. Auf der Oberseite liegen zunächst Widerstände bei 11.051, 11.206, 11.316 und 11.519. Für eine deutliche Stimmungsaufhellung muss allerdings die Barriere bei 11.696 überwunden werden. Darüber liegen die wichtigen Widerstände bei vor allem 11.800 und 12.125 Punkten. Die letzten Marken klingen derzeit nach reiner Utopie.

Für die letzten drei Wochen 2018 halte ich nur noch kosmetische Verbesserungen für möglich. Außerdem steht mit dem 11 Dezember und der Brexit-Abstimmung in GB ein weiteres Menetekel im Raum. 

In China signalisiert der Einbruch der Im- und Exporte nach dem zollbedingt vorgezogenen Warenverkehr im Vormonat eine anhaltende konjunkturelle Anfälligkeit. In Japan deutet der von der Bank of Japan ermittelte Tankan Index für die japanische Großindustrie auf eine leichte Konjunkturstabilisierung im IV. Quartal hin. 

In den USA zeigt sich die Konjunktur gemäß Einzelhandelsumsätzen und Industrieproduktion stabil. In den wieder schwächeren Inflationsdaten schlägt sich der Preisverfall bei Energierohstoffen nieder. Die Payroll-Daten heute signalisieren allerdings eine Konjunkturabkühlung. Die bereits herbeigeredete Rezession ist in den Daten allerdings nicht auszumachen, obwohl sich der vielbeachtete Spread zwischen 2-jährigen und 10-jährigen Treasuries dem Kippunkt zum Inversen nähert.

In der Eurozone deuten die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor auf keine schnelle Wirtschaftsverbesserung hin. 

Zwar dürfte die EZB ihr Anleiheaufkaufprogramm trotzdem beenden, den Finanzmärkten aber mit einer zurückhaltenden Leitzinserhöhungsvision und der Andeutung einer im Bedarfsfall sofortigen Liquiditätszurverfügungstellung jegliche Restriktionsängste nehmen. Abhängig von dem Ausgang der Brexit-Abstimmung ist ohnehin mit geldpolitischem Goodwill zu rechnen. In Deutschland setzen die ZEW Konjunkturerwartungen ihre zaghafte Stabilisierung auf niedrigem Niveau fort. 

In Summe wird der Bärenmarkt erst enden, wenn die massiven Probleme zumindest ansatzweise gelöst werden. Trump schadet jetzt mit seiner Amerika-First Politik dem eigenen Land. Er wird erst umdenken, wenn der Schaden in USA größer als anderswo ist.

Zumindest im Öl könnte durch die heute beschlossenen Förderkürzungen der schwächelnden OPEC der Preisverfall gestoppt sein. Das Anlegerjahr 2018 ist für die meisten Marktteilnehmer vor allem deshalb schwierig, da über lange Jahre jeder Rückschlag eine gute Kaufgelegenheit war. Statt "Buy the Dip" heisst es jetzt "Sell the Rally".

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Eigentlich wäre ja zu dieser Zeit des Jahr die Thanksgiving- und Jahresendrallye in voller Fahrt. Eigentlich. Statt dessen herrscht Katzenjammer an fast allen Kapitalmärkten. Nahezu 90% aller globalen Assets liegen Year-to-Date im Minus. Sorgenvoll blicken die Märkte zum G20-Gipfel nach Argentinien. Die Erwartungen an die Hauptprotagonisten Trump und Xi sind überschaubar, schon eine Vertagung neuer Zölle wäre ein vermeintlicher Erfolg. 

Die Weltwirtschaft schlägt natürlich auf die Exportnation Deutschland voll durch. Gemäß ifo Daten trübt sich das Wirtschaftsvertrauen der deutschen Unternehmen weiter ein. Die noch ungelösten Krisen in Europa - Brexit und italienische Schuldenfrage - vor allem aber der schwelende Handelskonflikt wirken als Stimmungsbremse für Aktien. Mit Verzögerung schlagen die Konjunkturerwartungen auch auf die Ertragsseite durch. Mehr und mehr gibt es vorsichtige Töne zu den Geschäftserwartungen und selbst in USA sieht man z.B bei GM deutliche Auswirkungen des Zollkriegs.

Zumindest auf der US-Zinsseite gibt es Entspannungssignale. Die selbst in den USA stockenden Konjunkturperspektiven haben jetzt auch den US-Notenbankpräsident Powell und nicht nur seine Beisitzer bewogen, sanftere Zinstöne anzuschlagen. Laut Powell liegt der US-Leitzins nur noch knapp unter dem für die Wirtschaft neutralen Niveau, bei dem sich Risiken der konjunkturellen Überhitzung und des wirtschaftlichen Abschwungs ausgleichen. Solche Aussagen lassen aufhorchen, waren doch die amerikanischen Leitzinsen laut Fed noch Anfang Oktober weit entfernt von jeglicher Neutralität und sollte insofern der Zinserhöhungskurs bis 2020 fortgesetzt werden.  

Die Terminmärkte erwarten bereits nur noch eine Zinserhöhung im kommenden Jahr. Korrespondierend haben sich auch die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen auf den niedrigsten Stand seit Mitte September zurückgebildet. Zins- und Renditeerhöhungsängste haben als maßgebliche Risikofaktoren für Aktien ausgedient. Immerhin ein Belastungsfaktor weniger.

Die anderen Probleme werden aber so schnell nicht gelöst werden. Ich erwarte maximal einen wachsweichen "Waffenstillstand" bezüglich der Zölle in Argentinien. Der Brexit bleibt zumindest bis zu einer möglichen Zustimmung Mitte Dezember in GB ein Belastungsfaktor für Europa. Gleiches gilt für Italien, wo sich die Regierung in Trotzreaktionen zu Brüssel verliert. 

Vor dem Gipfel habe ich im wikifolio eine Öl-Long Position mit kleinem Gewinn geschlossen. Ansonsten warten ich die Gipfelkommentare ab. Natürlich ist in den nächsten beiden Wochen eine Entspannungsreaktion an den Märkten möglich, mit einer Jahresendrallye hat dies aber sicher nichts zu tun.

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Immer mehr Auguren schreiben die Panik herbei und thematisieren das böse "R-Wort". Leider geben ihnen die Hardfacts in Form von Wirtschaftsdaten zunehmend recht. Eigentlich ist eine Rezession etwas völlig Normales. Schon in der Bibel spricht man von sieben mageren Jahren, die den sieben fetten folgen. Danach ist es durchaus an der Zeit, über Rückgänge in der Weltwirtschaft nachzudenken. 

Die Berichtsaison in Europa wie in USA scheint den Konjunkturpessimisten in die Karten zu spielen. Die Daten für das III. Quartal 2018 sind weniger gut als erwartet und die Ausblicke wimmeln vor Fragezeichen. Und leider spielt Trump weiter keine konstruktive Rolle. Mit seinem Handelsprotektionismus könnte der US-Präsident noch lange Öl ins Krisenfeuer chinesischer und europäischer Exportfirmen gießen. Denn er will uns alle mit einer zweiten Amtszeit „begeistern“. 

Die Gefahren eines unfreundlichen EU-Rausschmisses der Briten, damit der Zusammenbruch des britischen Export- und Produktionsmarkts sowie einer italienischen Schuldenkrise wirken sicherlich auch nicht als Aufputschmittel für die Investitionsbereitschaft. Ein sehr schwacher Euro gegenüber US-Dollar zeigt ohnehin, dass der jetzt so dringend gebrauchte innereuropäische Frieden sich mehr und mehr zum Kalten Krieg entwickelt.

Nachdem Trumps Wahlkampf verhallt ist, kann er sich (im besten Fall) der Fakten widmen und neue Handelsabkommen mit China und später mit Europa schließen. Auch er weiß, dass höhere Importzölle die Gewinnmargen amerikanischer Unternehmen wegfressen und dass der amerikanischen Industriewüste der fruchtbare Nährboden fehlt, um Importe aus Übersee auszugleichen. Und wenn China und Europa das Geld aus dem Außenhandel mit den USA fehlt, wird der Traum eines wiedergeborenen Exportlandes Amerika zum Alptraum. Ein totaler Handelskrieg  würde schließlich den US-Arbeits- und Aktienmarkt Schmerzen verursachen. Mit Blick auf seine Chancen auf Wiederwahl ist auch Trump letztlich ein stinknormaler Opportunist.  

Umgekehrt sind Exportregionen wie China und Europa zu Kompromissen gezwungen, selbst wenn die neuen Handelsabkommen Amerika deutlich besserstellen als im Status Quo. Doch werden sie dieses Opfer für die Bewahrung des Freihandels bringen müssen. 

Mittlerweile sind die Sentimentindikatoren sehr bearish geworden. Der Fear-Greed Index ist mit 10 Punkten nahezu auf Crashniveau. Gleichzeitig nähert sich die Zusammenkunft zwischen Trump und dem Chinesen sowie saisonal die beste Börsenphase mit der traditionellen Thanksgiving- und Jahresendrallye. Es wäre nicht das erste Mal, daß eine abrupte Erholungsrallye aus dem Tal der Tränen startet.

Ich habe daher ein kleines Kaufsignal in S&P500 mit einer vollen Position umgesetzt.

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Comment on DB X-TR DAX X2

Nur sehr kurz war die positive Marktreaktion auf die MidTerm Elections. Je nach politischem Standpunkt des Betrachters wurde die Teilblockade des Kongresses positiv oder negativ gesehen. Probleme wie die Handelsstreitigkeiten, die Iran-Krise, der Brexit und viele andere mehr wurden natürlich bislang nicht tangiert. Und so hat das "Weiter-so" an den Märkten eher negative Auswirkungen.

Trotz starker US-Konjunktur,im III. Quartal setzte sie ihren Wachstumstrend mit 3,5 Prozent zum Vorquartal fort, hat die Fed ihren Leitzins bei 2,25 Prozent belassen.  

Eine Verschärfung ihres bisherigen zinspolitischen Kurses will die Fed vermeiden. Dabei hat sie auch den handelspolitischen Gegenwind für die Weltkonjunktur im Blick. Ebenso verstärkt sich zunehmend der Eindruck, dass ihre bislang acht Zinserhöhungen allmählich wirtschaftsbremsende Wirkung entfalten. Das macht sie deutlich, indem sie von zuletzt „gemäßigten Anlageinvestitionen“ spricht.  

Tatsächlich schwächt sich gemäß der vom ISM ermittelten Konjunkturstimmung die Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe und  im Dienstleistungssektor ab. Europa und China sind da schon mehr betroffen. In China fielen die Aktien im laufenden Jahr um mehr als 20% , was der zweitgrößte Ökonomie sehr deutlich eine Bärenmarktposition zuweist. In Europa fallen sowohl Unternehmsergebnisse als auch Konjunkturdaten deutlich schwächer aus. Für das kommende Jahr wurden die Wachstumserwartungen deutlich zurückgenommen.

Saisonal wäre jetzt eine Thanksgiving- und Jahresendrallye fällig. Angesichts der Belastungen fällt mir eine solche Erwartung schwer.

Mein wikifolio ist in diesem Jahr deutlich im Minus, auch die beiden letzten Positionierungen endeten mit Stop-Outs. Das Erreichen der Nullinie in diesem Jahr wäre in diesem Umfeld schon ein Erfolg.

 

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