€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag

Performance

  • +41.5 %
    since 2013-08-12
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Trade Idea

The offensive strategy of €uro am Sonntag of the Münchner Finanzen Verlag is to primarily invest in promising second-line stocks. In some cases, DAX stock, high-growth foreign stocks or ETFs can be admixed. The primary objective is always a positive annual return. The second objective is to do better than the overall market.

In selecting stocks, many different aspects may play a role: The valuation of a stock, special situations such as turnaround speculations or takeover rumors, chart technical arguments or exclusive valuations by the editors. In general, an attempt is made to minimize the risk despite the offensive orientation.

All securities in the portfolio are to be weighted similarly when buying; however, weighting shifts which are not automatically or regularly adjusted can arise from price movements. There is no demand for market capitalization or index inclusion. The aim is to keep at least 10 titles in the portfolio. A ficed investment horizon does not exist. show more
This is a non-binding translation of wikifolio.com.
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Master data
Symbol
WF20031964
Date created
2013-08-12
Index level
High watermark
168.6

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Investment Universe

Trader

Euro am Sonntag
Registered since 2013-08-06
Seit Jahren gehört das 1999 gegründete Offensive Musterdepot von €uro am Sonntag zu den besten Aktien-Musterdepots in Deutschland. 2014 betrug die Performance 9,47 Prozent, 2013 waren es 39,6 Prozent (siehe unten.) Von 2008 bis 2014 hat das Depot ein Plus von 99,1 Prozent erwirtschaftet. Die jährliche Rendite betrug damit 10,3 Prozent. Zum Vergleich: Der DAX kam im gleichen Zeitrum auf plus 21,6 Prozent bzw. 2,8 Prozent p.a.. Verantwortet wird das Depot von Stephan Bauer, stellvertretender Chefredakteur von €uro am Sonntag. Der Wirtschaftsjournalist seit Juli 2016 Mitglied der Chefredaktion der Börsenzeitung. Bauer leitete zuvor seit September 2012 das Börsenressort der Redaktion. Bis Juni 2016 wurde das Depot von Joachim Spiering verantwortet, bis dahin Chefredakteur von €uro am Sonntag. Die Musterdepot-Rendite seit 2008 im Vergleich zum DAX: • 2008: DAX -42,6 % Musterdepot -21,8 % • 2009: DAX +22,4 % Musterdepot +30,0 % • 2010: DAX +22,4 % Musterdepot +37,7 % • 2011: DAX -14,7 % Musterdepot -26,8 % • 2012: DAX +29,0 % Musterdepot +22,5 % • 2013 DAX +22,8 % Musterdepot: +39,6 % • 2014 DAX +2,65 % Musterdepot: +9,47 %

Decision making

  • Technical analysis
  • Fundamental analysis
  • Other analysis

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Am Montag platzierte ich vor Handelsbeginn Kauforders für den Automobilwert Daimler. Die Wette ging auf, die Aktien zogen stark an. Im Verlauf des Tages bröckelte der Kurs aber bereits ab, ich entschloss mich, das Papier noch am Montag zu verkaufen. Eine gute Entscheidung, ein kleiner Gewinn blieb, die Aktie stürzte anschließend ab. Das war es dann schon mit der Erholung nach dem Treffen von Trump und Xi. Die Festnahme der Huawei-Finanzchefin sorgte erneut für Sorgen vor einem eskalierenden Handelskonflikt, hinzu kamen Rezessionsängste — ein harter Kurseinbruch war die Folge. Anleger warfen daraufhin wieder Hochrisiko-Titel aus den Depots. Dazu zählte abermals Fintech mit überproportionalen Verlusten. Medigene tauchte ebenfalls tief ab und auch die zuvor stabile Evotec zeigte Mitte der Woche einen prozentual zweistelligen Kurseinbruch. Insgesamt schlug sich das Wikifolio dennoch im Vergleich zum Markt recht ordentlich. Die Aktienquote ist etwas gestiegen. Mit verbleibenden 34 Prozent Cash ist genügend Pulver für Schnäppchenkäufe vorhanden.

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Auf dem Frankfurter Eigenkapitalforum hatte ich Gelegenheit, mit diversen Unternehmensvertretern zu sprechen. Insgesamt war der Eindruck positiv, die Stimmung ist längst nicht so schlecht, wie es die Aktienkurse zur Zeit vermuten lassen. So bestätigte Washtec-Chef ­Volker Zimmermann, dass das Geschäft nach Plan verlaufe, auch in den USA. Von der Zollthematik sieht sich der Hersteller von Wasch­anlagen nicht betroffen. Auch Evotec-­Finanzchef Enno Spillner zeigte sich optimistisch, er sieht die Integration der Zukäufe, etwa des US-Unternehmens Aptuit Holdings, im Plan. Beide Titel legten im Wochenverlauf zu. Auch Fintech gewann, obwohl die Frankfurter das geplante Joint-Venture mit der Österreichischen Post abgeblasen haben. Mit Abstand an der Spitze der Gewinner steht Tele Columbus. Das dritte Quartal des Kabelnetzbetreibers lief operativ solide, die 2018 bereits zweimal gesenkte Jahresprognose wurde bestätigt. Der Immobilien- und Versicherungsdienstleister Hypoport ist nach einer guten Präsentation in Frankfurt wieder im Depot.

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Nordex legt nach den starken Kursverlusten der Vorwoche eine veritable Erholungsrally hin. Bei den Neuaufnahmen 1 & 1 Drillisch und Deutsche Wohnen habe ich nachgekauft, die Positionen stehen gut da. Die Deutsche Bank ist raus, der Geldwäscheskandal um die dänische Danske Bank hat die Aktie stark fallen lassen, das war dann doch zu viel. Die Korrektur verläuft in Schüben. Zuletzt verloren mit Sixt, Washtec und Wirecard drei größere Positionen deutlich, was die Performance des Wikifolios abermals belastete. Wire­card-Chef Markus Braun hat für 2019 eine detaillierte Prognose abgegeben, das Wachstums­tempo des Zahlungsdienstleisters bleibt demnach hoch. Braun trat damit zugleich der Kritik der US-Bank Merrill Lynch entgegen, die Anfang des Monats eine kritische Studie veröffentlicht hatte und die Langfristziele anzweifelte. Die Position blieb unverändert. Sixt habe ich reduziert, die Aktie sieht charttechnisch fragil aus. Bei Washtec habe ich die Kursschwäche zum Nachkaufen genutzt, das Unternehmen ist operativ nach wie vor gut unterwegs.

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Zwei Neuaufnahmen verstärken das Depot: Mit 1 & 1 Drillisch kommt ein dividendenstarker Telekom-Wert ins Portfolio, der inzwischen wieder günstig ist. Die Gewinndynamik sollte beim Unternehmen aus Maintal im Laufe des kommenden Jahres zunehmen. Das Papier bringt knapp fünf Prozent Dividendenrendite. Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen konzentriert sich auf den deutschen Wohnungsmarkt und profitiert vom hohen Bedarf sowie dem ansteigenden Niveau bei Mieten. Angesichts des schwächeren Auftragseingangs und Ausblicks habe ich die Position von Nordex reduziert. Bei Rheinmetall, Rocket Internet, Sixt (siehe S. 36), Washtec sowie Wire­card wurde die Konsolidierung zum Nachkaufen genutzt. Bei Leoni und Solutions 30 habe ich die Reißleine gezogen, die Kursverluste wurden zu groß. Auch bei Shop Apotheke Europa gab es einen Absturz. Das Unternehmen investiert 2018 stark ins Marketing, das lastet auf der Rendite, die Prognose wurde gesenkt. Nach dem Sturz erholte sich der Kurs wieder. Das Wachstum stimmt, die Aktie bleibt drin.

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