Die richtige Strategie fürs Aktien-Investment

Wer in Niedrigzins-Zeiten eine Möglichkeit sucht, mit einem Investment eine gute Rendite zu erwirtschaften, landet schnell bei Aktien. Dabei zählt allerdings die richtige Strategie. Zu hohes Risiko und spekulative Ansätze sind dabei nicht immer Erfolg versprechend.

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Wer vor fünf Jahren Aktien des iPhone-Herstellers Apple gekauft und sie bis heute behalten hat, der kann sich freuen, ein gutes Geschäft gemacht zu haben: Ende Juni 2014 wurden die Apple-Aktien noch um 90 Dollar gehandelt, mittlerweile sind sie rund 200 Dollar wert.

Die bemerkenswerte Kursentwicklung der Apple-Anteilsscheine ist damit ein ausgezeichnetes Beispiel, wie man in einer Zeit, in der es für gespartes Geld praktisch keine Zinsen gibt, Vermögen aufbauen kann – wenn man Aktienmärkte beurteilen und Entwicklungen einschätzen kann und bestimmte Regeln verfolgt.

Think big.

Langfristig zu denken und nicht auf den schnellen Gewinn zu schielen, ist dabei die erste Grundregel. Betrachtet man den Chart der Apple-Wertentwicklung der letzten fünf Jahre nämlich genauer, dann zeigt sich, dass die Entwicklung keineswegs linear nach oben ging. Im Laufe der Zeit mussten Anleger auch einige herbe Rückschläge einstecken.

Langfristig denken und nicht auf den schnellen Gewinn hoffen - die erste Grundregel

Bis Mitte 2015 entwickelte sich die Aktie prächtig und stieg auf über 130 Euro, um dann bis Mitte 2016 wieder auf den Ausgangswert von 90 Euro zu fallen. Die Gewinne der ersten beiden Jahre waren damit dahin. Wer zu dieser Zeit die Nerven verloren, Apple abgeschrieben und die Aktien abgestoßen hat, wurde in der Folge für seine Ungeduld bestraft. Wieder zwei Jahre später war die Apple-Aktie nämlich über 230 Dollar wert. Dann ging es bis Ende 2018 wieder empfindlich bergab – auf 140 Dollar. Und als im Mai 2019 der Verlust wieder fast wettgemacht war, folgte der nächste Rücksetzer und bald darauf auch wieder der nächste Anstieg.

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Wenn Donald Trump einmal twittert, gehen die Kurse rauf oder runter, aber die globalen Trends wie Digitalisierung hält auch ein Donald Trump nicht auf.

Thomas Schreyer
tomtomstocks

Einen guten Rat, wie Anleger von derartigen Auf- und Ab-Bewegungen profitieren können, hat der wikifolio-Trader Thomas Schreyer ( tomtomstocks ), der mit seinen Investmentideen überaus erfolgreich ist: „Kursrücksetzer in einem intakten Aufwärtstrend sind eher Gelegenheiten, um Positionen weiter aufzubauen, wenn man noch entsprechend Cash hat.“ Mit Blick auf die Schwankungen bei den Technologie-Werten sagt er: „Wenn Donald Trump einmal twittert, gehen die Kurse rauf oder runter, aber die globalen Trends wie Digitalisierung hält auch ein Donald Trump nicht auf.“

Die richtige Mischung.

Fast noch wichtiger als die Kursentwicklung einzelner Aktien zu beobachten und entsprechend gegenzusteuern, ist die Zusammensetzung eines Aktienportfolios - denn, wer alles auf eine Karte setzt, lebt sehr riskant.

Die eigene Risikobereitschaft einschätzen und die passende Zusammensetzung des Aktienportfolios finden

Üblicherweise wird das Risiko von Portfolios auf drei Arten eingeteilt: konservativ, ausgewogen oder dynamisch. Konservative Portfolios enthalten meist nur Anleihen, also Geldmarktprodukte. Hier ist die Wahrscheinlichkeit von großen Kursschwankungen am geringsten. Bei den aktuell niedrigen Zinsen wird man aber kaum Rentenpapiere finden, die eine Rendite bringen. Da ist es schon fast besser, man lässt das Geld am Sparbuch. Das bringt zwar keine Zinsen, es fallen aber auch keine Spesen für den Ankauf von Anleihen an.

Bei kleineren Vermögen oder Aktieninvestments genügt es schon, in eine Handvoll Papiere zu investieren. Wobei man die Unternehmen, deren Aktien man kauft, aber auch gut kennen sollte. Dazu passt eine launige Analogie von Starinvestor Warren Buffett, der sagte: „Wozu brauche ich einen Harem mit 40 Frauen, wenn ich keine wirklich kennenlernen kann?“

wikifolio-Trader Schreyer erklärt seinen Ansatz: „Bei den Werten, in die ich investiere, sehe ich mir das Management genau an und wie das Unternehmen geführt wird. Ich lege auch sehr großen Wert auf fundamentale Daten und folge übergeordneten Trends wie Digitalisierung, Künstlicher Intelligenz und Big Data. Ich habe sehr wenige Umschichtungen im Depot, weil ich die Aktie als Unternehmensbeteiligung ansehe.“

Chart

Kennzahlen

  • +207,2 %
    seit 15.05.2014
  • +4,6 %
    1 Jahr
  • 1,0×
    Risiko-Faktor
  • EUR 216.091,92
    investiertes Kapital
Renditevorsprung bislang stetig ausgebaut!

Kontrolle ist besser.

Weil Aktiendepots aber keine Sparbücher mit festgesetzten Zinssätzen sondern dynamische Anlageformen sind, deren Ertrag sich nicht schon zu Beginn der Laufzeit errechnen lässt, ist es wichtig, ihre Entwicklung und die Performance der darin enthaltenen Titel zu beobachten.

Die Analyse - auf dem Laufenden bleiben und die Wertentwicklung beobachten

Börseprofis analysieren dafür auch ganze Branchen und vergleichen die Kennzahlen, Quartalsberichte, die Produktportfolios, die Entscheidungen des Managements und wägen dazu auch noch andere Ereignisse, politischer oder wirtschaftlicher Natur ab. Das kann recht aufwendig sein und ist nicht jedermanns Sache.

Doch es gibt profunde Unterstützung dafür: Banken beschäftigen eigene Analysten und Fondsmanager, bei wikifolio übernehmen das die Trader. Kai Knobloch aka Halbprofi87 investiert etwa wöchentlich rund zehn Stunden in die Analyse seines wikifolios Trend & Fundamental , das seit der Erstellung im April 2014 bereits über 120 Prozent an Wert zugelegt hat. Seit Oktober 2014 ist das Portfolio als Indexzertifikat auch investierbar und börsennotiert. Über 700.000 Euro Kapital sind darin bereits investiert.

Chart

Doch wie sollte ein Portfolio aufgebaut sein? So gleichlaufend die Interessen der Trader sind, hat doch jeder seine eigene Strategie. Christian Jagd, der bei wikifolio als Portfoliomatrix aktiv ist und dessen wikifolio Intelligent Matrix Trend seit März 2014 bereits eine Performance von über 320 Prozent aufweist, sagt dazu: „Nicht nur immer in die Aktien investieren, die man aus Deutschland oder Österreich kennt - sondern eben einmal auch nach Amerika oder Asien schauen. Und immer gestückelt investieren, denn dann ist es auch psychologisch einfacher. Den Tiefstkurs erwischt man sowieso nie, aber wenn die Kurse zurückgehen, kann man vielleicht noch einmal zu etwas günstigeren Preisen nachkaufen und wenn die Kurse steigen, kann man sich freuen, dass man schon Gewinne macht.“

Chart

Kennzahlen

  • +336,8 %
    seit 25.03.2014
  • +5,3 %
    1 Jahr
  • 0,8×
    Risiko-Faktor
  • EUR 872.763,11
    investiertes Kapital
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Disclaimer: Jedes Investment in Wertpapiere und andere Anlageformen ist mit diversen Risiken behaftet. Es wird ausdrücklich auf die Risikofaktoren in den prospektrechtlichen Dokumenten der Lang & Schwarz Aktiengesellschaft (Endgültige Bedingungen, Basisprospekt nebst Nachträgen bzw. den Vereinfachten Prospekten) auf www.wikifolio.com, www.ls-tc.de und www.ls-d.ch hingewiesen. Die Performance der wikifolios sowie der jeweiligen wikifolio-Zertifikate bezieht sich auf eine vergangene Wertentwicklung. Von dieser kann nicht auf die künftige Wertentwicklung geschlossen werden.