RINGMETALL AG

WKN
600190
ISIN
DE0006001902
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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2,620 EUR Verkauf

2,710 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

18.01.2020 12:37Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 2,665 / 2,665
  • Hoch / Tief (1 Tag) 2,665 / 2,665
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 3,852 / 2,300
  • 1 Woche +0,8 %
  • 1 Monat -2,7 %
  • 1 Jahr -4,2 %

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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Ringmetall-Aktienanalyse von Analyst Patrick Speck von der Montega AG:

Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Ringmetall AG (ISIN: DE0006001902, WKN: 600190, Ticker-Symbol: HP3) weiterhin zu kaufen.

Ringmetall habe vergangene Woche die 9M-Zahlen vorgelegt, die bezogen auf den Umsatz und das operative Ergebnis im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen hätten. Vor dem Hintergrund einer Stabilisierung des Marktumfelds gehe der Vorstand nun von einem Zieleinlauf in der oberen Hälfte der Guidance-Bandbreiten aus.

Heterogene Entwicklung der Segmente: Mit 30,2 Mio. Euro (MONe: 30,0 Mio. Euro) hätten die Erlöse in Q3 trotz geringerer Stahlpreise um 7,7% über dem Vorjahreswert gelegen. Dabei habe das Segment Industrial Packaging akquisitionsbedingt ein Wachstum von 12,1% auf 27,7 Mio. Euro verzeichnet. Die seit Quartalsbeginn erstmals konsolidierte Inliner-Tochter Tesseraux habe sich nach Angaben des Unternehmens plangemäß entwickelt, organisch sei der Umsatz im Verpackungsbereich hingegen wie antizipiert leicht gesunken. Allerdings habe der Vorstand im zuletzt stark volatilen Spannringgeschäft zum Quartalsende eine "Verstetigung der Nachfrage" beobachtet, was sich positiv auf die operative Planbarkeit und somit die Profitabilität in Q4 auswirken sollte. Im Segment Industrial Handling sei der Umsatz um 23,5% auf 2,6 Mio. Euro eingebrochen. Zwar habe das Geschäft mit eigenentwickelten Produkten weiter zugelegt, doch gehe Ringmetall aufgrund des verschobenen Produktlaunchs eines Großkunden im Bereich Flurförderzeuge erst nach H1 2020 wieder von einer anziehenden Geschäftsentwicklung aus.

Solides Ergebnis: Das Q3-EBITDA habe mit 2,4 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert gelegen und habe knapp die Analystenprognose erreicht (MONe: 2,5 Mio. Euro). Neben dem hinzugewonnenen profitablen Inliner-Geschäft habe sich ein IFRS 16-Effekt i.H.v. ca. 0,4 Mio. Euro positiv ausgewirkt.
 

 

Margenseitig habe sich im Bereich Industrial Packaging erstmals in diesem Jahr eine leichte Verbesserung gezeigt (EBITDA-Marge +30 BP auf 10,8%). Das Segment Industrial Packaging habe angesichts des Umsatzrückgangs jedoch anders als in den Vorquartalen keinen positiven Beitrag geliefert (Segment-EBITDA 0,0 Mio. Euro). Hinsichtlich des Konzern-EBITs hätten die höheren Abschreibungen für ein stagnierendes Ergebnis gesorgt (1,1 Mio. Euro vs. Vj.: 1,2 Mio. Euro).

Akquisitionen in Q4 möglich: Neben einer erwarteten Verbesserung der Profitabilität habe der Vorstand im gestrigen Conference Call auch bekannt gegeben, dass noch im laufenden oder zu Beginn des kommenden Jahres zwei kleinere Akquisitionen im Packaging-Bereich realisiert werden könnten. Der Analyst habe diese in seinen Prognosen wie üblich noch nicht antizipiert.

Ringmetall habe in Q3 solide abgeschnitten. Wenngleich der Analyst mit Blick auf 2020 nach wie vor vorsichtig bleibe, dürfte die operative Entwicklung in Q4 auch angesichts der schwachen Vorjahresbasis positiv ausfallen.

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Hamburg (www.aktiencheck.de) - Ringmetall-Aktienanalyse von Analyst Patrick Speck von der Montega AG:

Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, stuft in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Ringmetall AG (ISIN: DE0006001902, WKN: 600190, Ticker-Symbol: HP3) von "halten" auf "kaufen" hoch.

Ringmetall werde am 7. November seine Q3-Zahlen vorlegen. Wenngleich sich das Marktumfeld weiterhin volatil zeigen dürfte, rechne Speck angesichts der bereits sehr schwachen Vorjahresbasis ergebnisseitig mit einer signifikanten Verbesserung.

Wachstum durch anorganische Beiträge erwartet: In Bezug auf die Topline gehe Speck von einem Wachstum von knapp 7% auf rund 30,0 Mio. Euro aus (Q3 2018: 28,1 Mio. Euro), wobei der Zuwachs wiederum allein aus den Umsatzbeiträgen der Nittel Halle (seit 01.01. konsolidiert) sowie Tesseraux (seit 01.07. konsolidiert) resultieren dürfte. Organisch rechne Speck vor dem Hintergrund der zuletzt deutlich volatileren Nachfrage der chemischen Industrie mit um knapp 7% niedrigeren Erlösen. Ein Teil des organischen Umsatzrückgangs dürfte jedoch auch auf den signifikanten aber margenneutralen Rückgang der Stahlpreise gegenüber Q3 2018 zurückzuführen sein (Stahlpreis NYMEX zum 01.07.: 585 USD pro Tonne vs. Vj. 750 USD pro Tonne).

Wegfall von Sonderkosten dürfte Marge stützen: Im Vorjahresquartal seien bei Ringmetall aufgrund von Sonderkosten für die IFRS-Umstellung, den Börsensegmentwechsel sowie eine Standortverlagerung außerordentliche Ergebnisbelastungen i.H.v. insgesamt ca. 0,3 Mio. Euro angefallen. Gepaart mit Schwierigkeiten im Türkei-Geschäft und deutlich gestiegenen Transportkosten durch den kurzfristigen Ölpreisanstieg sei das EBITDA um rund ein Viertel auf 1,9 Mio. Euro eingebrochen. Ausgehend von dieser schwachen Vorjahresbasis rechne der Analyst für das abgelaufene Quartal mit einer Erholung des operativen Ergebnisses auf rund 2,5 Mio. Euro (MONe: EBITDA-Marge +150 BP). Neben dem Wegfall der Sonderkosten sollten eine Stabilisierung der Nachfrage im Spannring-Geschäft, eine gute Entwicklung der Tochtergesellschaften im Inliner-Bereich sowie die vollzogenen Standortoptimierungen zu einer Margenverbesserung führen. Zudem dürfte sich ein positiver IFRS 16-Effekt (MONe: +0,3 Mio. Euro) zeigen.
 

 

Auf Basis der von Speck skizzierten Q3-Performance und einer erwarteten stabilen Entwicklung in Q4 sehe er die Jahresziele (Umsatz 115 bis 125 Mio. Euro; EBITDA 8,5 bis 11,0 Mio. Euro) als gut erreichbar an. Mit Blick auf das EBITDA sollte der erwartete Zieleinlauf am oberen Ende der Bandbreite (MONe: 10,5 Mio. Euro; Konsens: 10,3 Mio. Euro) untermauert werden.

Trotz des weiterhin herausfordernden Umfelds sowie der geringen Visibilität für die weitere Marktentwicklung sehe Speck den kurzfristig erwarteten Newsflow als positiven Trigger für die Aktie an.

Patrick Speck, Aktienanalyst der Montega AG, hält seine Prognosen aufrecht und stuft die Ringmetall-Aktie nach dem erneuten Kursrücksetzer mit einem unveränderten Kursziel von 3,30 Euro wieder auf "kaufen" hoch. Das Downside-Risiko halte der Analyst nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Directors' Dealings für begrenzt, die allein im September ein Volumen von knapp 0,6 Mio. Euro gehabt hätten (Ø-Kurs 2,72 Euro) und zeitnah wieder erfolgen könnten. (Analyse vom 29.10.2019)

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