WIRECARD AG

WKN
747206
ISIN
DE0007472060
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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85,600 EUR Verkauf

86,300 EUR Kauf

-9,13 Abs.

-9,6 % Rel.

05.06.2020 18:43Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 95,080 / 95,430
  • Hoch / Tief (1 Tag) 97,410 / 84,500
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 159,750 / 72,200
  • 1 Woche -6,9 %
  • 1 Monat -3,4 %
  • 1 Jahr -41,3 %

Ausgewählter Top-Trade

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Neueste Kommentare

Für mich keine Überraschung.

 

Infolge der bereits im Markt bekannten Ermittlungen im Zusammenhang mit Ad-hoc Mitteilungen im Vorfeld der Veröffentlichung des KPMG- Sonderuntersuchungsberichts, wurden heute die Geschäftsräume des Unternehmens von der Staatsanwaltschaft durchsucht. Die Ermittlungen richten sich nicht gegen die Gesellschaft, sondern gegen ihre Vorstandsmitglieder. Das Unternehmen kooperiert vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden

https://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/ermittlungen-zusammenhang-mit-adhocmeldungen-der-wirecard-ag/?newsID=1347305

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Wirecard-Studie „Retail 2020“: Warum ein neues, digitales Zeitalter für den Einzelhandel anbricht

Exklusive, repräsentative Umfragen von Wirecard zeigen: Neue Technologien werden die Zukunft der Branche bestimmen

04.06.2020

  • Konsumenten weltweit sind offen für neue Wege der Bezahlung und würden diese gerne in ihr Einkaufserlebnis integrieren
  • Jörn Leogrande, Executive Vice President bei Wirecard Labs: „Der Handel wird sich in den kommenden fünf Jahren starker verändern als in den letzten 50 Jahren.“

Wirecard, der weltweit führende Innovationstreiber für digitale Finanztechnologie, hat zwei repräsentative Umfragen in einem internationalen Kontext durchgeführt. Diese beschäftigen sich mit dem Einsatz von digitalen Technologien und Bezahlmethoden sowie der Bereitschaft der Verbraucher, diese einzusetzen. Die Ergebnisse zeigen: Rund um den Globus sind immer mehr Menschen bereit für ganz neue Wege der Bezahlung.

So werden zum Beispiel Möglichkeiten, Zahlungen mittels biometrischer Merkmale wie Gesicht, Stimme oder Körperbewegung zu authentifizieren, immer beliebter. In Großbritannien, Frankreich und Deutschland erfahren aktuell kontaktlose Möglichkeiten des Bezahlens sogar einen regelrechten Boom. Die Folgen, die diese Adaptionsbereitschaft der Konsumenten für den Handel birgt, sind enorm. Jörn Leogrande, Executive Vice President bei Wirecard Labs ist überzeugt: „Der Handel wird sich in den kommenden fünf Jahren stärker verändern als in den letzten 50 Jahren.“

Wie stellen sich Verbraucher das Einkaufen in fünf Jahren vor?

Die Corona-Pandemie hat trotz der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die in allen Teilen der Welt zu spüren sind, einen raschen digitalen Wandel bewirkt. Dieser wird das Geschäft des Einzelhandels nachhaltig prägen. Eine von Wirecard Labs – der Innovationseinheit von Wirecard – durchgeführte Umfrage unter 5.000 Konsumenten aus aller Welt zeigt: Verbraucher auf der ganzen Welt sind offen für neue Zahlungsmethoden (hier geht es zum Download der Studienergebnisse). So sind 81% der Befragten bereit, einen sogenannten Self-Checkout zu nutzen, also Bezahlmöglichkeiten ohne physisches Kassensystem.

Sobald der Kunde den Laden verlässt, erledigt eine mobile App automatisch die Bezahlung des Einkaufs. 69% der Befragten können sich zudem vorstellen, per Fingerabdruck oder Handscan zu bezahlen. Und 78% der Teilnehmer im Alter zwischen 18 und 44 Jahren gaben an, Kleidungsstücke gerne mittels Virtual Reality anzuprobieren, bevor sie diese kaufen.

Die Umfrage förderte außerdem zutage, dass das Smartphone künftig eine immer größere Rolle im Einzelhandel spielen wird. Insgesamt bezahlt fast die Hälfte der Verbraucher weltweit (47%) mit mobilen Wallets. Weitere 54% der Verbraucher würden es begrüßen, wenn die Technologie eingeführt oder verbessert würde. Der Schlüssel für die Einzelhändler liegt darin, dafür zu sorgen, dass ihre mobilen Angebote nahtlos in ihre breitere Infrastruktur integriert werden, damit sie den voranschreitenden Trend zu mobilen Einkäufen nutzen können.

Den Einzelhandel ins Haus holen

Der anhaltende Trend zum Smart Home – dem digital vernetzten Zuhause – eröffnet Einzelhändlern ebenfalls große Chancen. Mehr als drei Viertel (78%) der Befragten gaben an, dass sie wahrscheinlich über Smart-Home-Geräte einkaufen würden. Ebenso gaben zwei Drittel (66%) an, dass sie über einen intelligenten Kühlschrank Lebensmittel aus dem Vorrat nachbestellen möchten.

Der Schlüssel für Händler liegt also darin, ihre Angebote effektiv in das tägliche Leben ihrer Kunden zu integrieren und mit ihren Marken sehr nah bei den Konsumenten zu sein.

„Einige Einzelhändler haben hier noch Nachholbedarf“, sagt Jörn Leogrande von Wirecard. „Oftmals sind selbst einfache Lösungen wie das Bezahlen per Handy oder andere digitale Zahlungsmethoden weltweit noch nicht flächendeckend verfügbar. Es ist daher für viele Händler an der Zeit, über Investitionen in die neueste Zahlungstechnologie nachzudenken. Denn in der aktuellen Corona-Pandemie hat sich sehr deutlich gezeigt: Digitale Pioniere haben die Krise oftmals besser gemeistert und sind stabiler durch die letzten Wochen gekommen.“

Kontaktloses Bezahlen boomt in Europa

Eine zweite repräsentative Umfrage, die Wirecard in Deutschland, Frankreich sowie Großbritannien durchgeführt hat, zeigt, wie die aktuelle Situation den bargeldlosen Zahlungsverkehr beschleunigt. Kontaktlose Bezahlmöglichkeiten waren bereits vor der Corona-Pandemie beliebt in den drei Ländern – nun sind sie endgültig im Mainstream angekommen. Mehr als die Hälfte aller Befragten in allen drei Ländern nutzt nun vermehrt kontaktlose Zahlungsmethoden – zum Beispiel über Kredit- bzw. Debitkarte oder das Smartphone. Drei von vier Teilnehmern möchten dies auch nach der Corona-Pandemie beibehalten. Die detaillierten Ergebnisse können Sie hier einsehen.

Quelle: https://www.wirecard.com/de/unternehmen/pressemeldungen/wirecard-studie-retail-2020

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Wirecard übernimmt Berliner Big-Data-Startup SO1

Exklusiv: Bei Wirecard scheint sich im Moment alles um Personalquerelen und Täuschungsvorwürfe zu drehen. Im Hintergrund aber treibt der Payment-Konzern den Ausbau seines Geschäfts voran – und hat dafür nach Informationen von Finance Forward einen Berliner Big-Data-Spezialisten übernommen.

Zum ersten Mal kam die Software von SO1 in einigen Berliner Kaiser’s-Supermärkten zum Einsatz – sechs Jahre ist das her, die Märkte gehören längst zur Konkurrenz. Am Eingang der Läden konnten Konsumenten ihre Kundenkarte einscannen, aus dem Gerät kam dann ein Rabattcoupon.

Was sich nach einem unspektakulären Vorgang anhört, war damals technisch fortgeschritten. Denn die SO1-Software analysierte das Kaufverhalten der Kunden und berechnete individuelle Rabatte. „Wenn wir den Cola-Absatz erhöhen wollen, finden wir heraus, ob Du als Pepsi-Liebhaber für Cola ein potenzieller Kunde bist“, erklärte Gründer Raimund Bau das Konzept im Gespräch mit der Zeit. In dem Beispiel würde der Kunde einen Rabattcoupon für eine Cola erhalten. Auf diesem Weg wollte SO1 für jeden Kunden einen individuellen Preis ermitteln – „die totale Preisdifferenzierung, also quasi der heilige Gral der Mikroökonomie“, so Bau gegenüber Gründerszene.

Nach dem Ende von Kaiser’s testeten auch große Supermarktketten wie Rewe und Edeka das System von SO1. Doch in den vergangenen Jahren wurde es ruhig um das Berliner Startup. Nach Informationen von Finance Forward hat SO1 nun einen neuen Eigentümer gefunden: Der Aschheimer Zahlungsdienstleister Wirecard hat das Berliner Unternehmen gekauft. Der Exit an den umstrittenen Dax-Konzern blieb derweil längere Zeit unbemerkt, bereits seit Wochen ist der Unternehmenskauf im Handelsregister eingetragen.

Ein Zukauf mit Signalwirkung

Zu dem Zukauf von SO1 und der Übernahmesumme äußerte sich Wirecard auf Anfrage nicht. Der Kaufpreis dürfte im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Millionenbereich liegen, finanziert wurde die Firma über die Jahre etwa vom Wagniskapitalgeber Target Partners.

Für Wirecard sind das keine Dimensionen, die groß ins Gewicht fallen. Zumal der Konzern im Moment ganz andere Sorgen hat: Wegen des Verdachts der Bilanzmanipulation steht das Unternehmen derzeit permanent im Fokus der Öffentlichkeit. Mit Spannung erwartet wird der Jahresabschluss, dessen Verkündung mehrfach verschoben wurde und der nun am 18. Juni vorliegen soll.

Trotzdem zeigt der Zukauf, wie sich Wirecard strategisch ausrichtet. Das Unternehmen verdient bislang Geld vor allem als Zahlungsdienstleister – Händler wie etwa der Haushaltswarenhändler WMF oder das Telekommunikationsunternehmen Orange lassen ihre Zahlungen über Wirecard abwickeln. Der Kauf von SO1 gibt Hinweise darauf, wie das Payment-Unternehmen in Zukunft sein Angebot erweitern will. Mit der Software von SO1 könnte es künftig möglich sein, den Unternehmen auch Marketingdienstleistungen zu verkaufen.

Werbeagenturen als neue Konkurrenz

Zusammen mit den Payment-Daten von Wirecard selbst kann SO1 theoretisch noch genauere Preisvorhersagen treffen – und das Wissen nutzen, gezielte Werbekampagnen auszuspielen, zum Beispiel mit Rabattaktionen. In diesem großen Markt konkurriert die neue Wirecard-Tochter SO1 mit Werbeagenturen, die große Marketingbudgets von Händlern verwalten.

Um gegen die Konkurrenz bestehen zu können, müsste es dem Payment-Konzern gelingen, mithilfe der Datenanalysen und den entsprechenden Marketingkampagnen bessere Verkaufsergebnisse zu erzielen als die Wettbewerber. Wirecard werde die Marketing-Dienstleistungen vorausichtlich noch weiter ausbauen, heißt es aus der Branche.

Quelle: https://financefwd.com/de/wirecard-so1/

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