Wien (9. Januar 2018) – Nach einem sehr positiven Börsenjahr 2017 favorisiert die Mehrheit der wikifolio-Trader (64%) auch im Jahr 2018 Aktien als Anlageklasse. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Social-Trading-Plattform wikifolio.com.

Insgesamt 80 Prozent der wikifolio-Trader schätzen, dass der deutsche Leitindex DAX Ende des Jahres 2018 bei mehr als 13.000 Punkten notiert, also nochmals zulegt. „Unsere Trader sind auch im neuen Jahr optimistisch für den DAX“, analysiert Andreas Kern, Gründer und CEO von wikifolio.com, das Ergebnis.

Der österreichische Leitindex ATX hat den deutschen DAX im vergangenen Jahr deutlich übertroffen. Mit einem Zuwachs von über 30 Prozent war er überhaupt der beste große Index in Europa. Ob der ATX diesen Erfolg im neuen Jahr wiederholen kann, ist unter den wikifolio-Tradern umstritten. 37 Prozent der Befragten glaubt, dass der ATX auch 2018 besser abschneiden wird als der DAX, 35 Prozent schließen das aus. „Man kann sicher nicht jedes Jahr Erster werden. Insgesamt sind die Trader für Österreich aber weiter optimistisch“, kommentiert Kern.

Der bedeutendste Einflussfaktor auf das Börsengeschehen 2018 bleibt für die wikifolio-Trader die Zinspolitik der Notenbanken (28%). Ebenfalls häufig genannt werden die generelle Wirtschaftslage (22%) und politische Unsicherheiten (12%). Vor allem das Geschehen rund um die Krisenherde Nordkorea und Nahost könnte sich auf den Kapitalmarkt auswirken.

Einflussfaktoren auf die Finanzwelt in 2018 laut den Tradern auf wikifolio.com

Megatrends, allen voran die Digitalisierung und im Speziellen das Thema Blockchain, wurden in diesem Jahr in die Liste der Einflussfaktoren aufgenommen. Acht Prozent der befragten Trader gehen davon aus, dass sie sich besonders auf das neue Börsenjahr auswirken werden.

Dazu passt, dass die wikifolio-Trader die Technologie-, IT- und Internet-Industrie (18%) auf Platz eins der Top-Branchen für 2018 sehen. Dies schlägt sich auch in der Einschätzung der Befragten nieder, dass sich der TecDAX im Vergleich zu den anderen deutschen Indizes am stärksten entwickeln soll (37%).

„Generell ist der Handel mit Aktien für unsere Trader unverändert attraktiv“, fasst Kern zusammen. „Mehr als ein Drittel (36%) favorisiert die Eurozone, auch dank der vorerst wohl anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank.“