Max-Dynaflex-2017

Max Sturm

Performance

  • -57,9 %
    seit 22.03.2017
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

[Handelsidee:]
Herausfiltern besonders günstiger Chance-/Risiko-Situationen bei Aktien, Rohstoffen, Fonds.
In solchen Situationen konsequente Renditeoptimierung durch Nutzung von Hebelprodukten (HP) auf die Basiswerte, falls solche existieren. Kauf von Nicht-HP nur dann, wenn Renditepotential in den kommenden ca. 9-12 Monaten ausreichend groß erscheint. Ausreichend Cashreserve für Nachkäufe. Versuch der Abfederung von Schwankungen durch Cashreserve, DAX-Puts und Gold-ETCs (mit physisch hinterlegtem Gold), vor allem aber mit gestaffelten Stop-Loss-Limits auf die Einzelpositionen.

Ziele:
Es wird eine hohe Zielrendite im zweistelligen Prozentbereich angestrebt, wofür aber im Gegenzug größere Schwankungen in Kauf genommen werden (müssen). Erwartet wird, dass Anleger auch mal ein Minus von bis zu ca. 30% nervlich aushalten können. Vor allem mit Stop-Limits soll versucht werden, den Maximalverlust (unabhängig vom Investitionszeitpunkt) unter einem Viertel des Einsatzes zu halten. Eine Garantie für das Gelingen gibt es nicht.

Erläuterung der Strategie:
Grundsätzlich werden Preise an einem Markt (also auch an der Börse) durch Angebot und Nachfrage gebildet. An Produkt- und Gütermärkten erfolgt das noch einigermaßen rational. An Wertpapierbörsen jedoch nicht: Z.B. korreliert der Preis einer Aktie eher selten und wenn, dann meist nur vorübergehend mit dem fundamental ermittelten Unternehmenswert.

Durch Globalisierung, mediale Einflüsse, schnelle Nachrichtenübermittlung, automatisierten Handel, Manipulation großer Marktteilnehmer und massenpsychologische Phänomene ("Herdentrieb") sind die entstehenden Kurse relativ willkürlich. Kommt eine Aktie in Mode und wird oft medial erwähnt, steigt der Kurs durch wachsendes Interesse, unabhängig von Wertfeststellungen eines Wirtschaftsprüfers. Fliegt etwa am gleichen Tag ein Flugzeug durch ein Hochhaus, tritt ggf. Panik am Markt ein und der Kurs sinkt, obwohl sich an der Situation des Unternehmens nichts verändert hat.

Kursverläufe werden in Chart-Grafiken dargestellt. Aufkeimendes, wachsendes oder auch erlahmendes Kaufinteresse lässt sich oft anhand von bestimmten Kurslinenverläufen, sogenannten (Chart-)Signalen ermitteln. Anhand bestimmter Signale lässt sich die Richtung des Kursverlaufs für die nahe Zukunft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhersagen. Kombiniert man diese Chart-Signale mit fundamentalen Daten, ergibt sich gelegentlich eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kurs in eine bestimmte Richtung entwickeln wird.
Für diese Handelsstrategie wird definiert, dass dann ein recht gutes Chance/Risikoverhältnis vorliegt, wenn eine Bewegung von mehr als 20% in eine bestimmte Richtung zu erwarten ist und gleichzeitig die Entwicklung in die andere Richtung eher unwahrscheinlich ist.

Beispiel:
Der Kurs einer Aktie ist abgestürzt. Seit Jahren dümpelt der Kurs zwischen 10 und 12 Euro herum. Inzwischen ist der (fundamental ermittelte) Buchwert der Aktie bei 13,50 Euro. Die Aktie erscheint billig - dennoch ist noch kein Kaufinteresse der Marktteilnehmer da. Der Einstieg lohnt sich dann (noch) nicht, denn der Kurs kann durchaus auch noch 2 Jahre weiter dümpeln. Irgendwann kommt dann meist ein kleiner erster Ausbruch nach oben, der signalisiert, dass ein Marktteilnehmer Interesse entwickelt und eine signifikante Menge Aktien gekauft hat. Sobald dessen Einkaufsaktion beendet ist, gibt es wieder einen Kursrücksetzer.

Ein solcher Rücksetzer ist oft ein guter Kaufzeitpunkt:
Das Risiko ist nach unten durch den Tiefpunkt der vergangenen Zeitperiode begrenzt, da der Kurs ja zuvor nicht tiefer gefallen ist. Erstes Interesse ist vorhanden, jemand ist bereit, mehr zu zahlen, als zuvor. Dieses Signal weckt oft weiteres Interesse und es beginnt ein steigender Trend.

Weil das Risiko nach unten begrenzt ist, werden zur Steigerung der Rendite Hebelprodukte eingesetzt. Um hohe Aufgelder zu vermeiden, werden zumeist Knock-Out-Optionsscheine bzw. Minifutures genutzt. Stopp-Loss-Orders sichern die Einzelpositionen vor zu großen Verlusten ab. Das Gesamtportfolio wird durch DAX-Puts und Gold-ETFs gegen Markteinbrüche gesichert. Es verbleibt auch eine Mindestc(r)ashreserve, die nur dann für Käufe genutzt wird, wenn der Markt zuvor um mehr als 25% gefallen ist.

[Welche Werte des wikifolio.com Anlageuniversums planen Sie zu handeln?]
Alle Anlageinstrumente, die eine gute Chance-/Risiko-Relation zeigen. Das Renditepotential einzelner Aktien muss (mit Ausnahme von Aktienfonds) entweder bei deutlich über 30% auf Sicht von 1 Jahr liegen oder es muss ein Hebelprodukt existieren, welches dieses Potential bietet und eine einigermaßen vernünftige Kostenstruktur aufweist. Die Potentialvorgabe schränkt die Auswahl der nutzbaren Basiswerte automatisch ein, weil HP meist nur auf Aktien von Firmen ausgegeben werden, die eine Mindestkapitalisierung haben und meist in einem Aktienindex enthalten sind.

[Nach welchen Kriterien planen Sie Ihren Handel zu betreiben?]

Kurz:
1) Chancen nutzen
2) Risiken kalkulieren
3) Schwankungen(Verluste) akzeptieren aber begrenzen
4) Portfolio gegen Untergang sichern

**********
Im Detail:
1) Chancen nutzen:
Bevorzugt Nutzung von Aktien mit Wertsteigerungspotential von mehr als 15% in wenigen Monaten bei gleichzeitig möglichst geringem Rückschlagpotential von max. 5-10%. Nutzung von HP zur Renditesteigerung. Beispiel:Steigt eine Aktie um 15%, erzielt ein HP mit Hebel 7 ca. 100% Gewinn.

2) Risiken kalkulieren:
Um bei kleineren Schwankungen nicht gleich den Einsatz zu verlieren, werden beim Kauf die Hebel abhängig von der Situation und vom Chance/Risiko-Profil des Basiswertes normalerweise zwischen 3 und 12 sowie die Distanz zur Knock-Out-Schwelle zwischen 5% - 20% gewählt. Bis zu 10% der HP dürfen höhere Risiken (Hebel, Knock-Out-Distanz). Falls möglich, werden zwecks Risikodiversifikation oft zum gleichen Basiswert verschiedene Optionsscheine mit verschiedenen Basiswerten und Hebeln gekauft.

3) Portfoliosicherung - Schwankungen (Verluste) begrenzen:

Maximal 70% des Portfolios darf in Investment-Hebelprodukten angelegt sein, zumeist wird sich der Anteil der HP zur Renditeerzielung im Bereich 40% bis 60% bewegen, also im Durchschnitt etwa die Hälfte des Portfolios ausmachen. DAX-Puts zur Sicherung des Portfolios zählen extra.

Ca. 10% bis 25% des Portfolios werden substanzhaltig in Aktien und Investmentfonds investiert.

Mindestens 8%, normalerweise ca. 15%-25% dienen der Portfoliosicherung.
Diese besteht aus:

1. Mindest-C(r)ashreserve => 10% (darf im Tagesverlauf bis 5% unterschritten werden)
2. DAX-Puts => 7% +-3% (Bereich: 4% bis 10%)
3. Gold-ETF => 8% +-4% (Bereich: 4% bis 12%)

Daraus ergibt sich in "normalen" Zeiten in Summe eine Bandbreite der Portfoliosicherung von 18%-32%. Das absolute Minimum beträgt 8% (nach Markteinbruch und Einsatz der Cash-Reserve, siehe 4) unten).

Einzelne Aktien oder Fonds dürfen beim Kauf maximal mit 20% gewichtet sein, einzelne Hebelprodukte mit maximal 15%. Jede "Investmentidee" darf maximal mit 20% gewichtet sein, das bedeutet, dass bei Verwendung verschiedener Hebelprodukte zum GLEICHEN Basiswert (Basiswert: Aktie, Rohstoff, ...) die Summe der Anlagen max. 20% des Portfolios betragen darf.

Die meisten Positionen (insbesondere die HP) werden mit Stop-Loss-Orders versehen. Die Stop-Limits werden dabei gestaffelt.

Beispiel:
Ein Drittel der Position wird bei minus 15% verkauft, ein Drittel bei minus 30% und das letzte Drittel bei minus 45%. Falls der Kurs des HP wirklich über 45% fällt, dann sind im Durchschnitt 30% Verlust entstanden. War die Investmentidee mit 10% maximal gewichtet, so verliert das Gesamtportfolio dadurch nun 3% (30% mal 10%).

4) Portfolio gegen Untergang sichern
Würden sämtliche HP per Stopp-Loss-Verkauf ausgestoppt, dann entsteht mit unter 3) beschriebener Methode maximal folgender Verlust:

70% HP x (-30%) = minus 21%

Sind 15%-25% in Aktien und Fonds investiert und verlieren zur gleichen Zeit auch 30%, dann entsteht ein Gesamtverlust von 25,5%-28,5%.

Dieses Szenario sollte nur bei einem Gesamtmarktabsturz passieren können. In dem Fall sorgen dann die Sicherungsinstrumente (DAX-Put, ggf. Gold) für einen Zugewinn und federn die Verluste damit ab. Auf diese Weise sollte der Maximalverlust im angenommenen schlimmsten Fall keine 30% erreichen. Normalerweise sollte ein Maximalverlust von ca. 20% nicht übertroffen werden.

Mindest-C(r)ashreserve:
Es verbleibt IMMER eine Cashreserve von mindestens 10% (meist >=12%). Sie wird nur dann für Käufe genutzt, wenn der Markt zuvor extrem gefallen ist:

Als Indikator für den Markt dient der DAX.
Stürzt der DAX von seinem Hoch ab um mehr als

a) 30%, dann wird 1-2% der Cashreserve für den Kauf von DAX -Calls genutzt.
b) 35%, dann werden weitere 1-2% der Cashreserve für den Kauf von DAX -Calls genutzt.
c) 40%, weitere 2%
d) 45%, weitere 2%
e) 50%, weitere 2%
f) 75%, die letzten 2% Cashreserve werden für den Kauf von Calls eingesetzt.

Die Gold-ETFs und die "Crash-Cash"-Strategie sollten dafür sorgen, dass auch nach extremsten Marktrückgängen das Portfolio auf einem Niveau von 70-75% stabil bleibt und danach wieder Gewinne erzielt.

[Wie lange planen Sie Wertpapiere durchschnittlich zu halten?]
Bis das Renditeziel einer bestimmten Position erreicht ist oder die Position durch Stop-Loss-Limit geschlossen wurde. In der Regel dauert das einige Tage bis mehrere Monate. Es können in Einzelfall aber auch nur mehrere Stunden sein.

[Welche Quellen planen Sie für Ihre Entscheidungsfindung zu nutzen?]
wikifolio.com, eigene Analyse, sämtliche mir zur Verfügung stehenden Finanzmedien. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0MXDFX17
Erstellungsdatum
22.03.2017
Indexstand
High Watermark
101,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Max Sturm
Mitglied seit 26.10.2015
Frage: Wie erzielt man am schnellsten ein kleines Vermögen? Antwort: Man fängt mit einem großen an. Es klingt vielleicht simpel - aber an manchen Tagen ist es sinnvoll, sich daran zu erinnern. Hier meine Trading-Historie: Erste Tradingerfahrung in einem Börsenspiel der Genossenschaftsbanken im Alter von 15 Jahren. Als Student Verwendung von Bundesschatzbriefen und Pfandbriefen. Erste Börsenerfahrung dann ab 1995 mit Aktien. Das lief zwar prinzipiell ganz gut, aber die Erträge waren mir zu klein bzw. die Wartezeit für größere Erträge zu lang. Daher Änderung der Strategie (ca. 1997): Aktien nur von Rohstoff-Firmen oder aus Emerging Markets, ansonsten Nutzung von "normalen" Optionsscheinen, meist knapp im Geld, im Hebelbereich 4-8 mit (Rest-)laufzeiten von 6 -24 Monaten. Damit konnte ich auch Rücksetzer mal Aushalten. Knock-Outs lernte ich erst später kennen. Ziel war die erste Million (DMark). Der Start war gut: Es gab zwar gelegentlich mal einen Rücksetzer, es verfiel auch mal ein Schein Wertlos, aber ich diversifizierte und machte innerhalb von ca. 2 Jahren aus ca. 20.000 DM ca. 280.000 DM (Buchgeld). Es kam dann, wie es kommen musste: Aus 280.000DM Buchgeld wurden zum Jahr 2000 hin wieder ca. 35.000 DM Buchgeld. Hätte ich doch beim Höchststand wenigstens die Hälfte herausgenommen und meinen Wohnungskredit abbezahlt ... aber hinterher ist man immer schlauer. Die Optionsscheine waren meist wertlos, was übrig blieb, waren fast alles Emerging Markets Aktien. Die hatten sich teilweise verdoppelt oder verdreifacht, für 2-3 Jahre Laufzeit war das auch in Ordnung. Und ein paar davon starteten hinterher auch wieder durch und hatten sich 3-4 Jahre später wieder verdoppelt. Da ich aber 2001 Geld für einen Hauskauf brauchte, musste ich zwei Drittel ausgerechnet im ziemlichen Tief verkaufen. Dumm gelaufen - aber auch selbst verantwortet. Das waren sehr teure Lerneffekte. Im Jahr 2001 also Verkauf der meisten Aktien, Nutzung als Eigenkapital für Hauskauf. Ab 2004 Aufbau einer Altersvorsorge mit Investmentfonds. 2012 las ich durch Zufall von Knock-Out-Optionsscheinen. Vorteil: Kein nerviges Aufgeld für Zeitwert und Vola wie bei Optionsscheinen, Ertragschancen ähnlich gut wie bei "normalen" Optionsscheinen: Man kann in kurzer Zeit bis zu mehrere 100% Gewinn machen, aber maximal 100% verlieren. An sich eine vorteilhafte und faire Sache - besser, als CFDs oder irgendwelche Schiffsfonds als "Steuersparmodelle" mit Nachschusspflicht. Da war bei einigen Anlegern nicht nur das eingesetzte Geld weg, sondern ggf. noch das Haus und die Existenz dazu. Nach über 10 Jahren Optionsschein-Abstinenz ca. 2012 Neu-Start mit ca. 7000€. Nach ca. 9 Monaten wurde das Knock-Out-Trading immer erfolgreicher - und ich nutze immer höhere Hebel. Bei ca. 50.000€ Depotwert angekommen, der täglich um 3000-4000€ schwankte, kamen dann 2 Tage, nach denen OHNE weiteren Trade kurzfristig 65.000€ Depotstand erreicht waren. Danach kam ein Tag, an dem ich mit 44.000€ Cash auf dem Konto komplett ausgestoppt war. Ich hatte Stops gesetzt, das war gut. ABER: Statt jetzt mal Pause zu machen und die Marktentwicklung erstmal zu beobachten, wollte ich mich schnell wieder auf die 60.000€ "hochtraden" (EIN DICKER FEHLER!). Mit Hebeln von 20 bis 80 ist das ja theoretisch schnell möglich. Es klappte aber nicht: in wenigen Tagen hatte ich aus den 40.000€ wieder 7000€ gemacht. Parallel dazu Versuch mit Forex-Trading, angeblich erfolgreiches System mit automatisiertem Handel. Kontostand zu Beginn 4000€, Kontostand nach 3 Monaten: NULL Euro. Ich warf das Handtuch. Keine Lust mehr auf Optionsscheine und Trading. So ganz ließ es mich aber nicht los: 2014/2015 verfolgte ich das ein oder andere Trading-Webinar. Ich lernte Begriffe wie "Moneymanagement" und "Disziplin" (=furchtbares Wort für einen Freigeist, aber nicht nur beim Trading hilfreich). Ich besann mich darauf, dass ja auch Trades funktioniert hatten und ich immer nur dann verloren hatte, wenn es plötzlich einfach erschien und/oder ich leichtsinnig wurde. Daher ein weiterer Neustart "nebenbei" mit kleinem Einsatz, erstmal 3000€ und Versuch, die Dinge zu tun, die erfolgreich waren und im Gegenzug die Fehler nicht zu wiederholen oder wenigstens zu reduzieren. Versuch erfolgreich. Vor ca. einem Jahr bei ca. 10.000€, heute ca. 40.000€ (BUCHGELD). Ich klopfe auf Holz, dass ich die teuren Erfahrungen der Vergangenheit nun dauerhaft in positive Ergebnisse ummünzen kann. Hier ein paar der teuer bezahlten, nicht abschließenden, aber für mich wesentlichen Erkenntnisse: 1. Die Börsenkurse von Wertpapieren sind nicht rational. Sie sind vor allem das Ergebnis der Einflüsse von Massenpsychologie, Medienveröffentlichungen und Marktmanipulation durch große Marktteilnehmer. 2. Die in 1. genannten Einflüsse wirken dynamisch. Man kann sie (zumindest teilweise) über Charts sichtbar machen. Es gibt wiederkehrende Verhaltensmuster, die in einem Chart sichtbar werden und die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit Vorhersagen erlauben, ob sich ein Preis eher nach oben oder unten entwickelt. 3. Beim Kauf und Verkauf kommt es auf das Timing an: Bei niedrigem Kurs kaufen und bei höherem verkaufen ist erfolgreicher, als andersherum. Chartanalyse ist ein Mittel, das man nutzen kann, um ein gutes Timing zu finden. 4. Fundamentale Analyse ist gut und wichtig. Sie ist ein sinnvolle Methode, um unterbewertete Firmen zu finden. Sie ist aber nicht hinreichend für eine Kaufentscheidung, denn sie liefert zwar Rückschlüsse auf den realen Unternehmenswert, aber keinen Hinweis darauf, ob "der Markt" auch in Kürze diesen Wert bezahlen will. Ein Kurs, der niedrig erscheint, kann nämlich durchaus noch viel niedriger werden. 5. Für mich hat sich als EINE erfolgreiche Strategie die Kombination aus Wertanalyse und Marktbeobachtung herausgestellt: Vorauswahl anhand fundamentaler Daten, Kaufentscheidung anhand Charttechnik, beispielsweise Kauf nach Bodenbildung bei erstem Rücksetzer nach Ausbruch nach oben. 6. Man sollte nicht traden, um zu traden. Der Jäger schießt nicht mit dem Gewehr die ganze Nacht in den Wald, um dann hinterher Beute aufzusammeln, denn mit dem Lärm verscheucht er nur die Beute. Er wartet geduldig auf gute Gelegenheiten - und macht dann Beute. (diesen Satz muss ich mir auch heute noch öfter mal selbst vorlesen - es juckt einfach so oft furchtbar im Finger, den Abzug zu drücken) 7. Wenn Du weisst, was Du tust, kann ein Hebel den Erfolg steigern. Aber: Zu große Hebel vernichten oft den Einsatz. Ein größerer Abstand des Basiswertkurses zur Knock-Out-Schwelle sorgt zwar für kleinere Hebel und etwas weniger Ertrag. Dafür nehmen aber die Totalverluste deutlich ab und das Gesamtergebnis wird besser. 8. Nutze Informationen mit bedacht, Versuche, aus verschiedenen Informationsquellen eine eigene Meinung zu bilden. Entwickle erfolgreiche Strategien und folge Ihnen auch dann, wenn mal wieder irgendwer in irgendeinem Medium das Gegenteil erzählt. Stelle Deine Strategie aber auf den Prüfstand, wenn Sie anhaltend nicht mehr so gut funktioniert, wie früher.

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Nach ein paar Wochen Dümpelei geht wieder aufwärts, bei diesem Sauwetter sitzen dann doch wieder mehr Leute drin und handeln als den Sommer zu genießen. An Atombomben, Verhaftungen und Trumpsche Ergüsse hat man sich mittlerweile gewöhnt, die Wirtschaftszahlen zählen wieder etwas. Von der Bundestagswahl ist auch keine große Überraschung zu erwarten. Wenn überhaupt, könnte die AfD evtl. mehr erhalten, als in Umfragen ermittelt, das könnte dann am Tag danach für ein kurzes Zucken der Kurse nach unten sorgen. Aber politische Börsen haben kurze Beine, falls das passiert, muss man Pulver trocken haben zum Nachkaufen. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

In Anbetracht der Kursstabilisierungen wurde die Investitionsquote heute etwas erhöht, auf ca. 60% (ca. 25% Aktien, 25% Derivate und 10% Gold-ETFs) mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Die gestiegene Volatilität zusammen mit der Sommersaison mahnen zur Vorsicht. Daher nur noch 50% Investmentquote. Das ständige Geschwanke zwischen Edelmetallpreisen rauf, Aktienkurse runter, Aktienkurse rauf, Edelmetallpreise runter, nervt ein wenig - vor allem dann, wenn man mal wieder falsch liegt. Aber bei nur 50% Investmentquote liegt man dann eben wenigstens nur halb-falsch und stabilisiert damit das Portfolio. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Langsam wird es ein wenig unheimlich mit dem Marktanstieg. Da hilft es nur, die Gewinne laufen zu lassen, Ruhe zu bewahren und jeweils einen Teil jeder Position mit einem knappen Stopp-Limit zu versehen für Gewinnmitnahmen, falls der Markt dreht. mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
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