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Handelsidee

Es sollen hebelfreie Wikifolios berücksichtigt werden, die vor mindestens 2 Jahren erstellt und vor mindestens 1 Jahr emittiert wurden. Die mittlere Jahresperformance soll höher sein als die mittlere langjährige DAX-Jahresperformance. Der bisherige Maximum Drawdown soll höchstens 35% betragen. In das zugehörige Zertifikat sollen mindestens 10.000,- Euro investiert sein.

Die Risikoklasse der ausgewählten Wikifolios soll nicht höher als 5 sein. Die Beurteilung der verschiedenen Risikoszenarien und Risikoklassen erfolgt auf Basis der zu den Wikifolio-Zertifikaten publizierten Basisinformationsblätter.

Zusätzlich sollen die Kriterien Volatilität, Diversifikation, Wikifolio-Ranglistenpunkte und Sharpe Ratio für Auswahl und Gewichtung der Referenzportfolios herangezogen werden.

Das maximale Positionsgewicht soll 15% des Dachwikifolio-Volumens nicht übersteigen. Zur Vermeidung von Klumpenrisiken fließt die Portfolio-Zusammensetzung (Einzelwerte und Branchen) der ausgewählten Wikifolios in die Gewichtungs-Kalkulation ein.

Das Verlustrisiko je Position soll sowohl 1% des Dachwikifolio-Volumens wie auch 30% des jeweiligen Positionsvolumens nicht übersteigen. Zur Absicherung des Verlustrisikos sollen Stopp-Loss-Marken gesetzt werden.

Geeignete Wikifolios sollen nach Marktsituation als Hedging-Instrumente eingesetzt werden. Hedging-Instrumente sind von obigen Auswahl- und Gewichtungsregeln ausgenommen.

Abgesehen von Hedging-Instrumenten, soll der Handelsstil tendenziell mittelfristig sein (Wochen bis Monate). Teilverkäufe sind im Rahmen der Regeln jederzeit möglich. Positionen, die dem Regelwerk nicht mehr entsprechen, sollen schonend aufgelöst werden. Bei gravierender Änderung der Marktlage ist ausnahmsweise auch ein kompletter Portfolio-Umbau und/oder Erhöhung des Cash-Anteils auf bis zu 100% möglich.

Das Dachwikifolio soll von der Performance der ausgewählten Wikifolios profitieren. Ziel ist eine positive Kursentwicklung mit moderater Volatilität. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFERZFAV01
Erstellungsdatum
09.12.2019
Indexstand

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Der Trader dieses Dachwikifolios handelt ausschließlich wikifolio-Zertifikate ohne Hebelprodukte.

Trader

ERZ
Manfred Engel
Mitglied seit 18.09.2018

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Dann halt nicht.

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Anfang Februar schrieb ein Wikifolio-Trader in seinem Blog:

"Ich habe große Schwierigkeiten dieses prozyklische Anlegerverhalten als unveränderliche Tatsache zu akzeptieren. Denn es ist schlichtweg dumm - bitte entschuldigt die deutlichen Worte. Ein Anleger wird auch mit einem an sich attraktiven Wertpapier nur wenig Freude haben, wenn er ausgerechnet zum Höchstkurs einsteigt (das ist dann die Gier) und später  in einer Korrektur zu einem Tiefpunkt entnervt verkauft (dann kommt die Furcht). "

Er bat darum, dass man gar nicht versuchen soll, die Entwicklung seines Wikifolios zu timen; d.h. er bat darum sein Wikifolio nicht zu traden. Das sei Glücksspiel und nicht in seinem Sinne.

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Schade. Wenn man den Tiefpunkt in diesem Wikifolio gut erwischt hat - und das war dieses Mal nicht so schwer - dann wäre man bei 160 eingestiegen und hätte den Take Profit bei 187 (32% Retracement) gesetzt. Knapp 17% Gewinn in 5 Tagen. Fast so viel wie die jährliche Durchschnittsperformance dieses Wikis.

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Meine Meinung: Langfristig investieren ist gut und richtig. Aber dann bitte mit defensiven, wenig volatilen Werten. Volatile Werte wie Tech-Werte oder auch Minen-Werte sind hoch volatil. Meines Erachtens sind volatile Werte entweder als (kleine) Beimischung zu langfristigen defensiven Investitionen geeignet. Oder man tradet solche Werte. Denn das ist ja das Schöne an Volatilität: Sie ermöglicht Gewinne auch in Seitwärts- und Abwärtsphasen. "Langfristig investieren" passt meines Erachtens nur sehr eingeschränkt mit volatilen Werten zusammen. Und der gern zitierte Spruch "Hin und her macht Taschen leer" passt zwar für defensive, wenig volatile Werte. Er passt nicht für Werte, bei denen man an der Volatiliät profitieren kann. 

 

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Allgemeiner Kommentar

Mühsam ...

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Abacus ist zurück in der Spur, ich zünd´ ein Freudenfeuer an. 30% Cash, der Trader ist wieder handlungsfähig. Halleluja! Sattes Plus intraday. Im Dachwiki hatte ich die Position während des Absturzes sukzessive bis auf 157 verbilligt. Deshalb liegt Abacus im Dachwiki per heute 17:50 Uhr mit knapp 13% im Plus.

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Heute vormittag wurden die Short-Positionen im Dachwiki halbiert, dadurch konnte "Favoriten Folio" von der heutigen Erholung an den Märkten profitieren. Heute abend, bei DAX-Stand wurden Shorts nachgekauft, um die Tagesgewinne festzuhalten. Ganz leichte Long-Positionierung. Im Fall einer weiteren Erholung sollte das "Favoriten-Folio" im ganz kleinen Rahmen profitieren. Im Fall eines Rücksetzers an den Märkten sollte das Dachwiki nur sehr wenig verlieren; nach Möglichkeit deutlich weniger als die heutigen Zuwächse.

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Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

 

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Allgemeiner Kommentar

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Wiederkehr des Gleichen?

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August 2018. Zwischen den beiden DAX-Rücksetzern wird am 13.8.2018 im Wikifoilo-Blog ein Seitwärts-Stable Optionsschein bejubelt, der bis zu 59% einbringt, sofern der Dax bis zum 21.12.2018 zwischen 11.150 und 13.650 bleibt. Der DAX tauchte im November 2018 unter 11.000 Punkte ab. Statt mit 59% Gewinn endete der Optionsschein mit KnockOut bei 100% Verlust. 100% Verlust fällt bekanntlich ebenfalls unter "bis zu 59% Gewinn". Ist halt ein inverser Gewinn. Wie sagt man so schön unter uns Pastorentöchtern: No Risk, no Fun.

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März 2020. Ein Experte für Trends und Sentiments freut sich im Wikifolio-Blog über Traumrenditen bei Anleihezertifikaten. Es gibt nämlich ein Zertifikat, das über 10% Rendite bringt, sofern der Euro Stoxx 50 in den nächsten 12 Monaten nicht mehr als 20 Prozent Kursverlust erleidet. 

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Nicht mehr als 20% Kursverlust in den nächsten 12 Monaten. Diese Ansage gefällt mir. 

Warum mir diese Ansage gefällt? Ich zitiere den oben genannten "Traumrenditen"-Beitrag: "Warum das so ist, muss Anleger im Grunde gar nicht interessieren."

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OK, die Ansage gefällt mir, weil sie so konkret und hilfreich ist.

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Allgemeiner Kommentar

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35%-Regel: In den letzten Tagen habe ich mich mit der Frage beschäftigt, ob die in der Handelsidee des Dachwikifolios festgelegte 35%-Grenze beim Maximal Drawdown geändert werden muss.Dafür spricht, dass bei einer Erhöhung der 35%-Grenze auch diejenigen Wikifolios ins Dachwikifolio aufgenommen werden können, die durch den Crash "unter die Räder gekommen" sind, und nun mit einem Drawdown von mehr als 35% dastehen.

Gegen die Erhöhung der 35%-Grenze sprechen Mathematik und Psychologie. Ein Wikifolio, das 20% Kurssturz erlitten hat, muss anschließend 25% Kursgewinn machen, um den vorherigen Kursverlust auszugleichen. Ein Wikifolio, das 35% Kurssturz erlitten hat, muss anschließend schon 54% Kursgewinn machen, um den vorherigen Kursverlust auszugleichen. Ein Wikifolio, das 50% Kurssturz erlitten hat, muss anschließend sogar 100% Kursgewinn machen, um den vorherigen Kursverlust auszugleichen. 

Trader, die von einem hohen Drawdown betroffen sind, werden in Folge versuchen, den Verlust auszugleichen und an die alten Höchststände anzuknüpfen. Doch je höher der Kursverlust, desto höher ist der Druck, der auf den Tradern lastet. Manche vormals "starke Hände" werden unter Druck zittrig, und machen während der Aufholjagd vermeidbare Fehler. Einige schaffen es, in die Spur zurückzukehren, andere schaffen es aber nicht, an die Performance vor dem Drawdown anzuknüpfen. Ich habe mir viele Wikifolios angeschaut, die in der Vergangenheit zwischen -35% und -70% Drawdown erlitten haben. Und ich finde leider keine objektivierbaren Kriterien, nach denen man vorgehen könnte, um diejenigen Trader/Wikifolios "vorherzusagen", die wieder an die alte Performance anknüpfen können. Als Kompass für die Identifizierung solcher Trader/Wikifolios bliebe das eigene Bauchgefühl oder der Würfel - beides keine optimale Idee.

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Unter den Wikifolios mit hohem Drawdown gibt es einige, die in Bullenmärkten hervorragend agieren, denen es aber schwer fällt, im Bärenmarkt "loszulassen". Vielleicht, weil sie die Wucht eines Crashs vor lauter Bullen-Langfrist-Optimismus unterschätzen. Oder vielleicht, weil sie befürchten, dass ihnen in der auf einen Crash folgenden Anstiegsphase Performance entgeht. Vielleicht befürchten sie, dass sie "nach dem Crash" den optimalen Einstieg verpassen. Diese Berufskrankheit der "Um-jeden-Preis-Bullen" zeigt sich meist erst im Crash. Ich finde: Das Reißen der 35%-Drawdown-Marke ist ein ganz gutes Indiz dafür, wie schwerwiegend die Bullenkrankheit ist, und ob sie ggfs. "behandelt" werden muss.

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Nach gründlicher Abwägung bleibt das Dachwikifolio "Favoriten Folio" bei der 35%-Regel, so schwer es auch fällt. Ich werde die Wikifolios, die jetzt mehr als 35% Drawdown erlitten haben, "loslassen". Eine Konsequenz aus dieser Entscheidung ist der mittelfristige Verzicht auf Investitionen in Goldminenaktien. Denn die beiden bislang nach dem  Regelwerk in Frage kommenden Edelmetall-Wikifolios Real Value und Rohstoffwerte haben die 35%-Grenze deutlich überschritten. Investitionen in Edelmetalle selbst (also nicht: Minenwerte) sind jedoch weiterhin möglich, z.B. über Wikifolios wie Chancen übergreifend. (Max Drawdown per 21.3.2020: -30,1%)

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Allerdings ändert sich künftig das Vorgehen, wenn ein Wikifolio die 35%-Grenze reißt, während das Dachwikifolio in das betreffende Wikifolio investiert ist. Für solche Wikifolios gilt: Wie bisher sind Nachkäufe einer solchen Position nicht erlaubt. Die Regel, dass die Position zeitnah schonend aufgelöst werden soll, wird jedoch modifiziert: Die betreffenden Wikifolios werden zwar mittelfristig verkauft, jedoch soll nach Möglichkeit ein guter Verkaufskurs abgewartet werden. Nach Möglichkeit soll das Reißen der 35%-Grenze nicht der Grund sein, um in der Tiefphase eines Crashs verkaufen zu müssen. Sofern das Dachwiki weiter in eine Position mit mehr als 35% Drawdown investiert ist, werden die Stopp-Loss-Marken dieser Position jedoch enger gezogen, um die Auswirkungen weiterer Einbrüche auf das Dachwikifolio zu begrenzen.

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