16.02.2018| Von: Anja Branz |

Value und Growth. Die Kombination dieser beiden Investment-Ansätze ist das Erfolgsgeheimnis von Tim Rademacher im wikifolio "Value Driven". Er betreut es unter seinem Tradernamen smax1980 seit bald drei Jahren und das mit so viel Fingerspitzengefühl, dass ihn das "Börsenradio" nun zum Interview gebeten hat. Den Beitrag in voller Länge gibt es mit Klick auf den Playbutton, einen Überblick über die wichtigsten Statements liefert auch der Text.

 

 

Zwischen den Zeilen lesen für präzise Einschätzungen

Tim Rademacher ist am Aktienmarkt schon seit einigen Jahren aktiv und kann auf diesem Gebiet auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz zurückblicken. Nicht zuletzt seine Zeit als Finanzjournalist prägt seinen Handelsstil bis heute. Als Kenner des "PR-Sprech" weiß er, dass nicht nur die harten Zahlen und Fakten, die ein Unternehmen kommuniziert, von Bedeutung sind. Auch das "Wie" der Kommunikation - konkrete Formulierungen und "Weggelassenes" - lassen Rückschlüsse auf die zukünftige Ertragskraft und die Wettbewerbsposition eines Unternehmens zu. Daher bettet er die fundamentale Analyse von Werten zusätzlich in eine "Kommunikationsanalyse" ein. Dieser Zugang ist es, der die Begründung für seine Vorliebe für den deutschen Aktienmarkt liefert. Denn wer bei der Aktienauswahl auf sprachliche Feinheiten der Unternehmenskommunikation achtet, ist im Umfeld der eigenen Muttersprache natürlich bestens aufgehoben.

Die Sprache ist ein wichtiger Faktor. Es ist wichtig, sich detailliert in ein Unternehmen einzuarbeiten, um einen Informationsvorteil bei der Analyse zu haben ist. Der deutsche Aktienmarkt ist überschaubar, man kennt das Umfeld und die teilnehmenden Personen. Da fühle ich mich wohl!
Tim Rademacher aka smax1980

Das Zukunftspotential einer Branche ist entscheidend

Die geringere Konkurrenz sowie der persönlichere Zugang zu den wichtigen Vertretern eines Unternehmens wiederum erklären, weshalb er Small- und Midcaps den Blue Chips des DAX vorzieht. Auch verfügen die "traditionellen" Unternehmen des DAX seiner Auffassung nach über ein geringeres Wachstumspotenzial als kleinere Unternehmen auf der Überholspur, was sie in Hinblick auf die Growth-Komponente seiner Strategie auch weniger attraktiv macht. Denn letztendlich ist für Rademacher bei der Auswahl der Titel nämlich nur eine Frage von Bedeutung: Was bringt die Zukunft? Und diese Frage kann seiner Ansicht nach nur ein Trend zufriedenstellend beantworten!

Neugierig, welcher das ist? Dann einfach den Beitrag anhören. Es zahlt sich aus.

 

 

 

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