Vertrauensbeweis: 8,9 Millionen Euro in einem Zertifikat

Stefan Waldhauser ist Unternehmer, Blogger und langfristig orientierter Investor. Mit dem Wort „Trader“ kann er nur wenig anfangen, das hat ihn aber nicht davon abgehalten eines der aktuell erfolgreichsten wikifolios auf der Plattform zu erstellen.

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Quelle: wikifolio.com

In High-Tech Stock Picking zeigt Waldhauser ( stwBoerse ) eindrucksvoll, wie man erfolgreich in Aktien aus der US-Technologiebranche investiert. Zumindest bisher. Seine Spielwiese ist prinzipiell alles, was an der Nasdaq gelistet ist. Wie wählt er die Aktien aus? Nach dem Vorbild des Fondsmanagers Peter Lynch sucht Waldhauser unterbewertete Standardwerte oder auch mal spekulativere Nebenwerte aus der Branche, die das Potential haben, die Märkte mit disruptiver Technologie zu verändern. So steht es zumindest in der Handelsidee. Kurzum: Waldhauser betreibt Stock Picking in der Tech-Branche.

Das ist keine leichte Aufgabe, zumal es sich oft um schnell wachsende Unternehmen handelt, die mit den üblichen Bewertungskennzahlen der Fundamentalanalyse nur schwer bewertet werden können. So handelt Amazon aktuell zum Beispiel bei einem geschätzten KGV für 2019 von über 70. Nach „normalen“ Maßstäben wäre das teuer, in der Tech-Branche gelten aber grundsätzlich etwas andere Regeln. Das Ziel ist laut dem Trader klar: „Ich werde versuchen, nur bei solchen Unternehmen einzusteigen, die am Markt deutlich unter ihrem fairen Wert gehandelt werden.“

Im Silicon Valley zu Hause

Die Expertise dürfte er jedenfalls mitbringen, wie Waldhauser im Gespräch erklärt: „Ich habe über 20 Jahre in der Software- und Internetbranche gearbeitet. Zunächst als Angestellter, dann habe ich meine eigene Softwarefirma aufgebaut, ins Silicon Valley verkauft und dort viel Zeit verbracht. Das heißt, ich kenne viele Technologie-Titel recht gut und bringe dieses Branchenwissen in mein wikifolio ein.“

Der Track-Record kann sich durchaus sehen lassen: Seit der Erstellung des wikifolios im Juni 2016 hat sich der Wert verdoppelt. Zum Vergleich: Die Nasdaq liegt im gleichen Zeitraum nur etwas mehr als 70 Prozent im Plus. Kein Wunder, dass Anleger mittlerweile fast neun Millionen Euro ins zugehörige Zertifikat investiert haben.

Die Performance hat der Trader aber nicht nur mit den üblichen Verdächtigen wie Amazon oder Facebook erzielt. In Waldhausers Musterdepot stecken auch Aktien von Unternehmen, die vielleicht weniger bekannt aber nicht minder aussichtsreich sind: The Trade Desk zum Beispiel könnte auf dem Online-Werbemarkt laut Waldhauser zum Herausforderer von Google oder Facebook werden.

Nicht überzeugt? Einblicke in seine Einschätzungen gibt Waldhauser regelmäßig in seinen Kommentaren auf der entsprechenden wikifolio-Detailseite oder auch als Gastautor im wikifolio.com Blog.

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