28.09.2015| Von: Christina Oehler |

Im Rahmen der kürzlich gestarteten Kooperation mit der Consorsbank haben wir den Verantwortlichen für den Bereich "Produktmanagement Trading", Herrn Christian Hager, zum Gespräch gebeten. Im folgenden Interview beantwortet er uns einige Fragen zu seiner Person und gibt Einblick in seine Beweggründe für diese Partnerschaft.

Christian Hager ist seit Jänner 2007 bei der Consorsbank tätig und arbeitet davon seit mehr als fünf Jahren im Bereich „Produktmanagement Trading“. Davor war er zwölf Jahre als Anlage- und Vermögensberater im Privatkundengeschäft mit Schwerpunkt Wertpapiergeschäft tätig. Mehrere Jahre hat er die klassische Bankausbildung durchlaufen und war auch im Filialgeschäft tätig, bevor er zu Consorsbank wechselte. An der "Frankfurt School of Finance & Management" machte er die Ausbildung zum Bankwirt, zusätzlich absolvierte er den "Diplom-Betriebswirt" über die Studiengemeinschaft Darmstadt. Heute sind seine Verantwortungsbereiche Website-Projekte, Webtools und Business-Content für die Website im Bereich Trading, die Watchlist sowie die Betreuung nationaler Börsen.

Christian Hager

Herr Hager, können Sie uns kurz das Unternehmen vorstellen? Wofür steht die Consorsbank?

Die Consorsbank ist eine Direktbank mit Hauptsitz in Nürnberg und Teil des BNP Paribas Konzerns. Unser Angebot an Finanzdienstleistungen und –produkten reicht von Brokerage übers Girokonto und Versicherung wie die Digital Life Protect bis hin zu nützlichen, kostenlosen Online-Tools wie den Anlage- oder Finanzplaner. Aktuell bedienen wir rund 945.000 Kunden.

Prinzipien aus unserem heute stark digitalisierten Alltag übertragen wir auf den Umgang mit Geld. Banking soll möglichst einfach sein und sich nach dem Kunden richten, egal wann und egal wo. Deswegen ist es uns wichtig, gemeinsam mit unseren Kunden das Banking von morgen zu gestalten. In unserer Wissenscommunity beispielsweise können sich Interessenten und Kunden austauschen, Wissen teilen, aber auch unsere Produkte bewerten und kommentieren. Darüber hinaus beziehen wir die Community auf unserer Ideenplattform ein, auf der sie Ideen und Vorschläge teilen und kommentieren kann. So wissen wir als Bank, was sich unsere Kunden wünschen und was ihnen wirklich wichtig ist, wenn’s ums Banking geht.

Seit September ist die Consorsbank nun offizieller Partner von wikifolio.com. Was waren die ausschlaggebenden Beweggründe für diese Kooperation?

Social Media und seine Prinzipien sind Teil unserer Unternehmenskultur. Der Austausch über Investmentideen und Erfahrungen via Web 2.0 etabliert sich immer mehr als Alternative sowohl zur klassischen Bankberatung als auch zu den Produkten professioneller Anbieter. Außerdem möchten wir unsere Kunden dabei unterstützen, selbstbestimmt zu handeln. Dafür stellen wir die nötigen Werkzeuge und Informationen bereit. Social Trading ist aus unserer Sicht ein bestimmender Zukunftstrend in Sachen privater Geldanlage Deswegen ist die Kooperation mit wikifolio.com für uns ein nächster Schritt und für unsere Kunden ein weiteres Angebot zur Geldanlage.

Wo sehen Sie die Vorteile für die Consorsbank (bzw. die Consorsbank-Kunden) im Rahmen der Kooperation?

Die Kooperation ist für die Consorsbank der Einstieg ins Social Trading. Wenn die Kunden die Plattform gut annehmen, dann ist der Ausbau von Social Trading bei uns sicherlich eine spannende Option. Unsere Kunden profitieren von den wikifolios, weil sie sehr transparent sind: Zu jeder Zeit lässt sich nicht nur die Performance abfragen sondern auch, wieviel Geld aus welchem Grund in welchem Investment steckt. Der Kunde versteht so auch einfacher, warum Transaktionen durchgeführt werden und was sie ihm bringen können. Zudem sind viele unserer Kunden sehr affin in Sachen Trading und Geldanlage, sodass wikifolio.com den ein oder anderen auch anregt, eigene wikifolios zu entwerfen.

Was sind Ihre persönlichen Erfahrungen mit wikifolio.com? Haben Sie oder Bekannte bereits selbst ein wikifolio?

wikifolio verfolge ich bereits seit mehr als drei Jahren intensiv. Mich begeistern die hohe Transparenz und das Konzept –jeder kann sich einbringen, entweder mit einem Investment oder bei der Zusammenstellung eines neuen wikifolios.

Mithilfe der Community und der Erfahrung und Einschätzung anderer Trader lasse ich mich immer wieder gerne in Hinblick auf meine eigenen Trades inspirieren. wikifolio und das Thema Social Trading im Allgemeinen sind schon seit langem in meinem Bekanntenkreis angekommen und auch schon vereinzelt in den Depots zu finden. Aus meiner Sicht sollte man diesen Trend nicht ignorieren, gerade wenn man am Thema Geldanlage interessiert ist und aufgeschlossen ist für alternative Anlagemöglichkeiten.

Was würden Sie jemandem raten, der fragt, ob er sich wikifolio.com näher ansehen soll?

Ganz klar: Ein Blick auf wikifolio.com lohnt sich. Die hohe Transparenz, Vielfalt an wikifolios und der einfache Zugangsweg zum Konzept ermöglichen auch Nicht-Profis den Einstieg ins Social Trading. Ich finde es super, dass sich jeder aktiv beteiligen kann – egal ob als Anleger oder als Manager eines wikifolios. Als Anleger sollte man sich jedoch bereits im Vorfeld bewusst mit den Chancen und Risiken auseinandersetzen. Aus meiner Sicht sind wikifolios eine interessante Anlagemöglichkeit und eine passende Ergänzung für das Gesamtportfolio.