Der Grund für den Anstieg um bis zu knapp 10 Prozent zum Wochenstart waren Übernahmespekulationen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf Insider berichtet, dass der Zahlungsdienstleister angesichts des Kaufinteresses von verschiedenen Seiten Gespräche mit Banken geführt habe und mindestens ein großer Konkurrent ein Auge auf als Gesamtunternehmen geworfen hat. Andere seien lediglich an bestimmten Vermögenswerten interessiert. Analysten gehen davon aus, dass vor allem Private-Equity-Firmen aufgrund der „tadellosen Bilanz“ und der aktuell niedrigen Bewertung der Aktie als potenzielle Käufer in Frage kommen könnten. Ein tatsächlicher Deal scheint trotzdem alles andere als sicher.
Chefwechsel nach enttäuschenden Zahlen
Noch mal richtig unter Druck geraten war PayPal zuvor nach Vorlage der 2025er-Zahlen Anfang Februar, bei denen die Markterwartungen bei Umsatz und Gewinn verfehlt und ein enttäuschender Ausblick gegeben wurde. Seitdem hat der Konzern auch einen neuen Chef (Enrique Lores), der nun endlich die Trendwende einleiten soll. Wenn er denn noch dazu kommt im Falle einer Übernahme. Die Analysen sind laut aktien.guide bei einem durchschnittlichen Kursziel von gut 70 Dollar jedenfalls guter Dinge, wenngleich die Hälfte der Banken mittlerweile nur noch mit „Halten“ votet.
Unter den wikifolio Tradern gibt es einige Akteure, die kurz vor den neuen Gerüchten bei der Aktie eingestiegen sind. Zum Beispiel Niklas Delau, der vergangenen Mittwoch seine PayPal-Position in dem sehr breit (124 Aktien und 20 ETFs) gestreuten wikifolio Family First weiter aufgestockt hat. Der Trader will durch die angesprochene Diversifizierung größere Drawdowns vermeiden, gleichzeitig aber auch eine langfristige Outperformance erreichen. Und das ist ihm bei einer Performance von 98 Prozent (12.2 Prozent p.a.) und einem maximalen Drawdown von unter 20 Prozent seit Anfang 2020 gut gelungen.
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Erfahrener Banker macht bei PayPal eine Ausnahme
Ebenfalls recht erfolgreich liest sich die Bilanz des von Wilfried Schopges seit fast 13 Jahren betreuten wikifolios bankerbanks, das bei einer Wertsteigerung von 173 Prozent (8,3 Prozent p.a.) nahe Allzeithoch notiert. Hier betrug der Maximalverlust allerdings auch schon 56 Prozent. Der seit mehreren Jahrzehnten im Bankensektor arbeitende Trader investiert hier vorzugsweise in Aktien und ETFs von europäischen Banken, mischt ab und zu aber auch amerikanische Branchenplayer bei. So wie PayPal, wo Schopges am Freitag zugekauft hat, nachdem er hier zuvor Ende Juli aktiv geworden war.
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