Top-3-wikifolios Januar 2016
04.02.2016| Von: Stefan Greunz |

Der Januar 2016 wird Börsianern wahrscheinlich noch lange in Erinnerung bleiben. An den Aktienmärkten kam es zu Kursverlusten wie man sie im traditionell recht freundlichen ersten Monat eines Jahres lange nicht mehr gesehen hatte. Auch die meisten wikifolio-Trader blieben von den Turbulenzen nicht gänzlich verschont. Immerhin knapp 10 Prozent der insgesamt über 12000 wikifolios verbuchen auf Monatssicht dennoch eine positive Performance. Kein Wunder, dass darunter auch die Top3 wikifolios mit dem größten Zuwachs an investiertem Kapital im Januar zu finden sind, welche wir an dieser Stelle wie gewohnt vorstellen wollen.

Die Nummer eins auf der Januar-Rangliste ist das wikifolio „Tradingchancen dt. Nebenwerte“von Joachim Köngeter („joibaer“). Im Unterschied zu vielen anderen Musterdepots hat der Kurseinbruch an den Aktienmärkten hier im Grunde gar keine gravierenden Spuren hinterlassen. Bei einer Performance von gut 30 Prozent seit dem Start im März 2015 notiert das wikifolio aktuell nur knapp unter seinem Allzeithoch. Dasselbe gilt natürlich auch für das im Juni emittierte wikifolio-Zertifikat, das mit rund 19 Prozent im Plus liegt und einen maximalen Verlust von lediglich 6,2 Prozent verkraften musste. Gelungen ist dem Trader diese Bilanz durch ein gutes Timing und eine flexible Strategie, bei der immer mal wieder ETFs auf den Short DAX eingestreut werden, um an fallenden Kursen partizipieren zu können. Ansonsten konzentriert sich der Trader auf deutsche Nebenwerten, bei denen er aufgrund von charttechnischen Konstellationen eine kurzfristige Bewegung erwartet. Die Zahl der Aktienpositionen soll mit maximal sieben in der Regel überschaubar gehalten werden. Die Nachfrage nach dem wikifolio-Zertifikat dürfte auch in den kommenden Wochen hoch bleiben, da es momentan in 66 zum Großteil noch nicht an der Börse handelbaren Dachwikifolios vertreten ist.

Sogar in 95 der Dachwikifolios wurde das wikifolio „FX-Trade,Rohstoffwerte+Indizes“ aufgenommen, das im Januar den zweitgrößten Zuwachs an investiertem Kapital verzeichnete. Trader „framec“ ist es hier ebenfalls gelungen, sein Musterdepot ohne größere Schwankungen durch das unruhige Börsenwasser zu manövrieren. Bei einem ähnlichen Drawdown (6,3 Prozent) liegt die Gesamtperformance seit dem Start im Mai 2015 bei 37 Prozent, das wikifolio-Zertifikat schaffte seit Januar des vergangenen Jahres ein Plus von 22 Prozent. Das Ziel einer geringen Schwankungsbreite wurde damit auf jeden Fall erfüllt. Bei seinen Investitionen nutzt der erfahrene Trader ein breites Anlagespektrum. So agiert er bei Rohstoffe, Devisen, Aktienindizes und Einzelaktien zumeist über Anlage- und Hebelzertifikate, wobei er sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzt. Aufgrund der unsicheren Marktlage werden aktuell neben diversen gering gewichteten Positionen über 90 Prozent des Kapitals als Cashbestand geparkt, bis klare neue Trends erkennbar sind.

Auch die Nummer drei der Lieblings-wikifolios im Januar begeisterte seine Fans zuletzt durch eine relativ stetige Aufwärtsbewegung. Zwar kam es bei dem wikifolio „Börsenchancen clever nutzen“ von Karl-Heinz Bleser („KHB“) zu Beginn des im April gestarteten wikifolios zu größeren Schwankungen und einem maximalen Verlust von fast 17 Prozent. Das resultierte aber vor allem aus der Kursaussetzung einiger griechischer Aktien, die entsprechend gering bewertet wurden und den Depotwert nach unten gezogen hatten. Verkauft wurden diese Werte später dann überwiegend mit Gewinn. Mittlerweile ist die Gesamtperformance auf über 50 Prozent angestiegen, während das erst im Oktober emittierte wikifolio-Zertifikat mit 21 Prozent über Emissionskurs liegt. Vor allem in den vergangenen vier Monaten zeigt der Chart des wikifolios eine beeindruckend stabile Aufwärtsbewegung. Bei seiner Handelsidee zeigt sich auch dieser Trader sehr flexibel, um eine langfristig dauerhaft positive Rendite erzielen zu können. Neben einigen Einzelaktien und einem Short-Hebelprodukt auf den DAX setzt er aktuell zum Beispiel auf einen steigenden Goldkurs. Auffällig ist zudem die extrem hohe Tradefrequenz, die aber längst nicht mehr mit erhöhten Schwankungen einhergeht.

 

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