Mitte der Neunziger Jahre, in einem Umfeld in dem ein gewisser Manfred Krug die Telekom-Aktie beworben hat, hat auch mich die Faszination der Börse erfasst. In einer Zeit in der Orders per Fax oder am Telefon aufgegeben wurden, tätigte ich meine ersten Investitionen. Die Kursentwicklung meiner Aktien verfolgte ich damals auf den Videotext-Tafeln im Fernsehen:)
Auf die grenzenlose Euphorie rund um die Jahrtausendwende folgte dann mit dem Platzen der "dotcom-bubble" die totale Ernüchterung. Mein gesamtes Kapital war weg. Geblieben war die Überzeugung, dass man mit der Investition in Aktien einen langfristigen Vermögensaufbau realisieren kann.
Also startete ich 2001 bei "Null" mit ganz normalen Fondssparplänen als Basisinvestment. Rückschläge an den Märkten nutze ich, um zusätzlich zu den Sparplänen freies Kapital zu investieren. Fast ein Vierteljahrhundert später kann ich sagen, dass die Sache ganz gut funktioniert hat:)
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