Als Dipl. -Ing. mit einem weiteren sehr Mathematik lastigen Studiumsabschluss habe
ich in den letzten 25 Jahren viel Erfahrungen in der Anwendung von mathematisch analytischem Denken gemacht.
Schon im Jahr 2001 kaufte ich mir das erste Hebelinstrument.
Wie gefährlich Hebelinstrumente sein können, das erfährt man schnell,
wenn man einen Knockout-Zertifikat gekauft hat und sich das Basisobjekt stärker als erwartet hin und her bewegt.
Aber auch normale Optionsscheine ohne Knockout können gefährlich sein,
wenn man sie nach einer großen Kursveränderung des Basisobjektes einkauft.
Als zusätzliches Kursrisiko haben wir hier die Möglichkeit eines Sinkens der impliziten Volatilität.
Aufgrund der besonderen Schätzschwierigkeiten der zukünftigen impliziten Volatilität bei normalen Optionsscheinen ist das Hebeninstrument meiner Wahl ein Knockout-Zertifikat.
Erwartet man in Kürze jedoch eine starke Zunahme der Kursvolatilität des Basisobjektes,
kann eine erwartete besondere Zunahme des Aufgeldes der normalen Optionsscheine
durch einen besonders starken Anstieg der zukünftigen impliziten Volatilität interessant sein.
Aufgrund der Schätzschwierigkeiten der impliziten Volatilität bevorzuge ich Knockouts.
Optionsscheine ohne Knockout bevorzuge ich dann, wenn die mögliche Volatilität des Basisobjektes aufgrund von möglichen News oder Medien-Kommentaren besonders hoch erscheint.
Knock-Outs haben mich aufgrund der durch sie theoretisch möglichen sehr großen Gewinne bisher am meisten begeistert.
Eine Beschäftigung mit den Gewohnheiten der Marktteilnehmer ist die Grundlage meiner Arbeit.
Besondere Relevanz für die Praxis haben bei mir Überlegungen zur Kursmuster-Erkennung.
Fundamentalanalyse halte ich für nicht hilfreich,
weil man an der Börse neben der technischen Kursverlaufs-Analyse meiner Einschätzung nach zentral Erwartungsverfehlungen-Analyse in der Fundamentalanalyse macht.
Wie sich die Erwartungen der Fundamental-Analyse machenden Marktanalysten verändern, das halte ich für wesentlich schwerer prognostizierbar als den Kursverlauf.
Die Reaktions-Automatismen auf bestimmte Kursbewegungsprofile halte ich für viel stabiler.
Wer nur den Kursverlauf als Entscheidungsgrundlage nimmt,
kann damit auch legal indirekt von Wissen profitieren, das noch nicht veröffentlicht ist,
im Falle, dass dieses Wissen von besser informierten Kreisen besonders frühzeitig an Fondsgesellschaften und andere Wertpapierhändler weitergeben wird,
vorausgesetzt, dass das Handelsvolumen so hoch ist, dass der Kursverlauf signifikant genug bestimmt wird.
Dipl. -Ing. Khalid El Haddad
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Handelserfahrung
Risikoklasse 1:
Keine Erfahrung
Risikoklasse 2:
Keine Erfahrung
Risikoklasse 3:
Keine Erfahrung
Risikoklasse 4:
Keine Erfahrung
Risikoklasse 5:
3 oder mehr Jahre