EINHELL AG VZ

WKN
565493
ISIN
DE0005654933
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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64,456 EUR Verkauf

65,720 EUR Kauf

-1,02 Abs.

-1,5 % Rel.

20.11.2018 21:42Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 66,104 / 65,992
  • Hoch / Tief (1 Tag) 66,500 / 64,869
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 107,064 / 59,200
  • 1 Woche -2,9 %
  • 1 Monat -18,5 %
  • 1 Jahr -22,3 %

Ausgewählter Top-Trade

Beliebtheitsindikator

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Neueste Kommentare

> Einhell muss wie erwartet die Umsatz- aber auch die Ergebnisprognose senken < 

 

Vor zwei Wochen hatte ich auf die deutlich negativen Währungsentwicklungen bei einigen für Einhell relevanten Wechselkursen hingewiesen. Zum Halbjahr hatten sich insbesondere der australische Dollar, die türkische Lira, der argentinische Peso sowie der russische Rubel negativ auf die Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Nach 6 Monaten war der Umsatz dadurch mit 12,8 Mio. € negativ beeinflusst.

 

Nun hat sich dieser Effekt wie am 12.10.2018 beschrieben auch im dritten Quartal fortgesetzt, sodass sich die Währungseffekte zum 30.09. auf rund 17 Mio. € summieren. In Relation zum Umsatz entspricht dies immerhin einem Effekt von knapp 4%. Aufgrund der Währungseffekte (Australien, Argentinien & Türkei) und des sehr warmen Sommers hat sich der Umsatz im dritten Quartal leicht um 2,2% auf rund 140,4 Mio. €reduziert. Auf 9-Monatsbasis konnte dennoch ein Wachstum von 6,1% auf 450 Mio. € erzielt werden. Bereinigt hätte das Wachstum somit bei rund 10% gelegen.

 

Aufgrund dessen hat das Unternehmen heute - nachdem die Prognose Ende Juni zunächst von 600 Mio. € auf 610-615 Mio. € angehoben wurde - die Umsatzprognose korrigieren müssen. Da das Management auch im vierten Quartal mit anhaltend negativen Währungseffekten rechnet, wird nun ein Umsatz zwischen 575-585 Mio. € (2017: 553,4) in Aussicht gestellt. Da zugleich aber auch das Vorsteuerergebnis mit rund 6,3 Mio. €(-34,2%) im dritten Quartal deutlich rückläufig war (9M 30,0 Mio. €/+4,3%) und nach 9 Monaten damit nur noch ein leichtes Plus erreicht wurde, hat das Management auch die EBT-Prognose gesenkt. Lag diese zuletzt bei 6,9%-7,4% wird nun mit rund 6,0% (2017: 6,5%) gerechnet. Ein Grund für diese Entwicklung wird nicht genannt. Es könnte jedoch mit einer möglichen Anwendung des IAS 29 (Hochinflationsländer) im Zusammenhang mit der argentinischen Währung zusammenhängen. Im Halbjahresbericht hatte dies Einhell als Option in Aussicht gestellt. Warum der Effekt allerdings auch in Q4 - es wird ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal von etwa 20% erwartet - anhalten soll, ist mir derzeit noch nicht verständlich. Andererseits betonte der Vorstand, dass es sich hierbei überwiegend um temporäre Effekte handle und die strategische Ausrichtung von Einhell mit der Fokus auf die Power X-Change Produkte weiter sehr erfolgreich verlaufe. Dies spiegelt sich beispielsweise am deutlich gestiegenen Umsatzanteil wieder. So konnte dieser in den ersten 9 Monaten von 14% auf 20% erhöht werden.

 

Ich habe daher meine Schätzungen erneut überarbeitet und rechne nun mit einem Umsatz von 579,3 Mio. € (alt: 602,3) - 0% Wachstum in Q4 unterstellt - sowie einem Vorsteuerergebnis von 35,8 Mio. €. Dies entspricht einer EBT-Marge von 6,2% (alt: 7,1%). Zugleich rechne ich auch mit einem höheren Working Capital Bedarf für das Gesamtjahr und die Folgejahre. Im kommenden Jahr sollte sich der Start in den USA positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirken können und in den Folgejahren deutliches Wachstum generieren. Mit 740 Mio. € Umsatz in 2022 liege ich jedoch aktuell deutlich unterhalb der Unternehmensprognose von 830 Mio. €. Insgesamt reduziert sich mein Kursziel nochmals von 135,00€ auf 112,00€.

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> Einhell muss wie erwartet die Umsatz- aber auch die Ergebnisprognose senken <

 

Vor zwei Wochen hatte ich auf die deutlich negativen Währungsentwicklungen bei einigen für Einhell relevanten Wechselkursen hingewiesen. Zum Halbjahr hatten sich insbesondere der australische Dollar, die türkische Lira, der argentinische Peso sowie der russische Rubel negativ auf die Umsatzentwicklung niedergeschlagen. Nach 6 Monaten war der Umsatz dadurch mit 12,8 Mio. € negativ beeinflusst.

 

Nun hat sich dieser Effekt wie am 12.10.2018 beschrieben auch im dritten Quartal fortgesetzt, sodass sich die Währungseffekte zum 30.09. auf rund 17 Mio. € summieren. In Relation zum Umsatz entspricht dies immerhin einem Effekt von knapp 4%. Aufgrund der Währungseffekte (Australien, Argentinien & Türkei) und des sehr warmen Sommers hat sich der Umsatz im dritten Quartal leicht um 2,2% auf rund 140,4 Mio. €reduziert. Auf 9-Monatsbasis konnte dennoch ein Wachstum von 6,1% auf 450 Mio. € erzielt werden. Bereinigt hätte das Wachstum somit bei rund 10% gelegen.

 

Aufgrund dessen hat das Unternehmen heute - nachdem die Prognose Ende Juni zunächst von 600 Mio. € auf 610-615 Mio. € angehoben wurde - die Umsatzprognose korrigieren müssen. Da das Management auch im vierten Quartal mit anhaltend negativen Währungseffekten rechnet, wird nun ein Umsatz zwischen 575-585 Mio. € (2017: 553,4) in Aussicht gestellt. Da zugleich aber auch das Vorsteuerergebnis mit rund 6,3 Mio. €(-34,2%) im dritten Quartal deutlich rückläufig war (9M 30,0 Mio. €/+4,3%) und nach 9 Monaten damit nur noch ein leichtes Plus erreicht wurde, hat das Management auch die EBT-Prognose gesenkt. Lag diese zuletzt bei 6,9%-7,4% wird nun mit rund 6,0% (2017: 6,5%) gerechnet. Ein Grund für diese Entwicklung wird nicht genannt. Es könnte jedoch mit einer möglichen Anwendung des IAS 29 (Hochinflationsländer) im Zusammenhang mit der argentinischen Währung zusammenhängen. Im Halbjahresbericht hatte dies Einhell als Option in Aussicht gestellt. Warum der Effekt allerdings auch in Q4 - es wird ein Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal von etwa 20% erwartet - anhalten soll, ist mir derzeit noch nicht verständlich. Andererseits betonte der Vorstand, dass es sich hierbei überwiegend um temporäre Effekte handle und die strategische Ausrichtung von Einhell mit der Fokus auf die Power X-Change Produkte weiter sehr erfolgreich verlaufe. Dies spiegelt sich beispielsweise am deutlich gestiegenen Umsatzanteil wieder. So konnte dieser in den ersten 9 Monaten von 14% auf 20% erhöht werden.

 

Ich habe daher meine Schätzungen erneut überarbeitet und rechne nun mit einem Umsatz von 579,3 Mio. € (alt: 602,3) - 0% Wachstum in Q4 unterstellt - sowie einem Vorsteuerergebnis von 35,8 Mio. €. Dies entspricht einer EBT-Marge von 6,2% (alt: 7,1%). Zugleich rechne ich auch mit einem höheren Working Capital Bedarf für das Gesamtjahr und die Folgejahre. Im kommenden Jahr sollte sich der Start in den USA positiv auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung auswirken können und in den Folgejahren deutliches Wachstum generieren. Mit 740 Mio. € Umsatz in 2022 liege ich jedoch aktuell deutlich unterhalb der Unternehmensprognose von 830 Mio. €. Insgesamt reduziert sich mein Kursziel nochmals von 135,00€ auf 112,00€.

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