FUNKWERK O.N.

WKN
575314
ISIN
DE0005753149
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
Es ist ein Fehler beim Laden der Chart-Daten aufgetreten.

11,743 EUR Verkauf

12,424 EUR Kauf

-0,12 Abs.

-1,0 % Rel.

18.01.2019 20:22Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 12,200 / 12,200
  • Hoch / Tief (1 Tag) 12,250 / 11,700
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 14,867 / 8,200
  • 1 Woche -2,4 %
  • 1 Monat +4,3 %
  • 1 Jahr +28,4 %

Ausgewählter Top-Trade

Beliebtheitsindikator

Es ist ein Fehler beim Laden der Chart-Daten aufgetreten.

Trading-Sentiment

Es ist ein Fehler beim Laden der Chart-Daten aufgetreten.

Neueste Kommentare

> Feedback m:access Konferenz < 

 

Gestern war Frau Schreiber, Vorstand der Funkwerk AG, auf der m:access Konferenz in München zu Gast. Im Vortrag zeigte sie sich in Bezug auf die weitere Geschäftsentwicklung durchaus zuversichtlich und erwartet für die kommenden Jahre ein realistisches Wachstum von 3-5%. Bis 2025 sollte damit ein Umsatz von >100 Mio. € aus eigener Kraft möglich sein. Anorganische Opportunitäten sucht man insbesondere im Bereich Videosysteme aber erachtet die derzeitigen Bewertungen im Markt als zumeist zu hoch. Das Thema ETCS dürfte in den kommenden Jahren für ein solides Umsatzvolumen von 2-4 Mio. € stehen. Seit letztem Jahr ist man nun auch bei allen OEMs gelistet, nachdem Siemens noch gefehlt hatte. In Luxemburg habe man aktuell ein großes Projekt für AURIS im Bereich Fahrgastinformation und erwartet dadurch einen Umsatz von rund 2,5 Mio. € in diesem Jahr. Auch in Norwegen oder Österreich liefert man landesweit Installationen aus. Mit Blick auf die Steuerquote werde erst im kommenden Jahr voraussichtlich mit einer erneuten Aktivierung auf Verlustvorträge zu rechnen sein, da vorher die entsprechende Struktur dazu geschaffen werden muss, um die bestendenden Verlustvorträge zu nutzen. Ende 2017 lagen diese bei 85 Mio. € und sollten in den kommenden Jahren lediglich zu einer Mindestbesteuerung führen. Hinsichtlich der Prognose habe ich den Eindruck gewonnen, dass auch diese nach der Anhebung im Zuge der Halbjahreszahlen im August konservativ erscheint. Bei einem EBIT von 9 Mio. € (Prognose 8,5-9,0) würde dies einem leichten Rückgang beim EBIT im zweiten Halbjahr von 7,4% entsprechen. Es gilt jedoch zu berücksichtigen, dass im vergangenen Jahr noch 1,0 Mio. € Abschreibungen für Guthaben in Algerien sowie ca. 2,1 Mio. € Nettoaufwendungen für Sonstige Rückstellungen verbucht wurden, die den Gewinn belastet haben. Entsprechend lag das bereinigte EBIT im Gesamtjahr bei ca. 10,3 Mio. € und in Halbjahr 2 bei etwa 9,5 Mio. €. Da das algerische Guthaben nun vollständig abgeschrieben ist und bei den Rückstellungen keine weiteren Erhöhungen zu erwarten seien, erscheint mir der Ergebnisrückgang im zweiten Halbjahr nicht nachvollziehbar. Dazu sollte der Auftragsbestand von 68,6 Mio. € zum 30.06. (+13,2%) auch das Erreichen der oberen Umsatzspanne (80-85 Mio. €) ermöglichen. Ich erwarte deshalb unverändert mit einem Umsatz von 85,4 Mio. € (+10,1% bzw. +2,6% in HJ2) sowie einem EBIT von 11,1 Mio. € (+54,4% bzw. +24,6% in HJ2 = 8,1 Mio. €). Für die Folgejahre rechne ich bis 2025 mit einem durchschnittlichen Wachstum von 3,2% auf 106,6 Mio. €. Mein Kursziel bleibt daher unverändert bei 18,00€.

mehr anzeigen

> Halbjahreszahlen 2018 | Anhebung der Jahresprognose <

 

Funkwerk hat heute Morgen wie erwartet sehr gute Halbjahreszahlen veröffentlicht. So stieg der Umsatz in den ersten 6 Monaten um 23,5% auf 34,3 Mio. € an. Wachstumstreiber waren dabei alle drei Segmente. Treiber im Bereich Zugfunk waren hierbei die Themen ETCS, Funkmodule mit spezieller Filtertechnik für Zugfunkgeräte und die Nachfolgetechnologien für den GSM-R Standard. Im Bereich Reisendeninformation profitierte Funkwerk durch die Bearbeitung mehrerer großer Rahmenverträge in Europa (SBB, ÖBB, CFL), die in den kommenden 3 Jahren auf das System "AURIS" von Funkwerk umstellen werden. Im kleinsten Bereich Videosysteme war die Nachfrage nach dem Managementsystem "posa palleon" hoch im Interesse von Kunden, ebenso wie die Kameraserie Platon. Zwar kam es durch höhere Rohstoffkosten im Zuge von Kapazitätsengpässen bei Kunden und einem höheren Anteil an Hardwareprodukten zu einer geringeren Rohertragsmarge (61,2% vs. 63,8%). Zugleich stiegen die Personalkosten als zweitgrößter Kostenblock jedoch nur leicht an, ebenso wie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Hierdurch erhöhte sich das EBIT sehr deutlich von 0,7 Mio. € im Vorjahr auf nun 3,0 Mio. €. Der Auftragseingang erhöhte sich in der ersten Jahreshälfte um 16,5% auf 44,5 Mio. €, wodurch auch das Book-to-Bill auf 1,3 anstieg. Besonders beachtlich ist der Vergleich hierbei zu den Aussagen auf der Hauptversammlung. Dort wurde Ende Mai ein Auftragseingang von 34,9 Mio. € (+9,1%) bekannt gegeben. Daraus lässt sich schließen, dass Funkwerk im Juni ein beachtliches Auftragsplus von knapp 55% verzeichnet hat. Der Auftragsbestand hat sich im Zuge dessen bis Ende Juni auf 68,6 Mio. € um 13,2% ggü. Vorjahr bzw. 18,1% ggü. Ende 2017 weiter erhöht. Damit legt dieser eine gute Basis für die weitere Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr und darüber hinaus. Zudem gelang es bei der Funkwerk IoT GmbH Features zu entwickeln, um die Funkwerkprodukte mit neuen Funktionen auszustatten und sich damit mit hochmodernen Produkten am Markt zu platzieren. Im Zuge des Halbjahresberichts hob der Vorstand zudem wie erwartet die Gesamtjahresprognose an. Nachdem bislang ein Umsatz von 81 Mio. € erwartet wurde, soll nun ein Umsatz zwischen 80-85 Mio. €(LSe: 85,4) erreicht werden. Das EBIT soll nun auf 8,5-9,0 Mio. € (LSe: 11,1) steigen, nachdem zuvor ein EBIT auf Vorjahresniveau (7,2) prognostiziert wurde. Es hat sich aber auch in der Vergangenheit gezeigt, dass die angehobene Prognose am Ende nochmals übertroffen wird. Mein Kursziel von 18,00€ hat daher unverändert bestand.

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem Wertpapier zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.