SNP SCHNEID.-NEUREIT.O.N.

WKN
720370
ISIN
DE0007203705
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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45,650 EUR Verkauf

45,950 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

04.07.2020 12:37Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 45,800 / 45,800
  • Hoch / Tief (1 Tag) 45,800 / 45,800
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 73,850 / 21,500
  • 1 Woche +6,4 %
  • 1 Monat +6,0 %
  • 1 Jahr +65,7 %

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> Die langfristigen Chancen überwiegen <

 

SNP hat jüngst die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 senken müssen. Nachdem diese bislang einen Umsatzanstieg auf 175-185mEUR (2019: 145,19mEUR) vorsah, wird nun mit einer Umsatzspanne von 145-170mEUR kalkuliert. Zugleich wurde die Prognose für die EBIT-Marge von 6,5-8,5% auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich reduziert. Während die Umsatzprognose auf Projektverschiebungen und damit eine verzögerte Umsatzrealisierung zurückzuführen ist, ist die geringere Margenerwartung einerseits eine Folge des reduzierten Umsatzniveaus sowie andererseits ein Ergebnis des erfolgten Personalaufbaus. Hier hat sich SNP insbesondere im Partnermanagement verstärkt, um global die entsprechenden Personalkapazitäten aufzubauen. Nach einem schwächeren zweiten Quartal rechnet das Management dann wieder mit besseren Rahmenbedingungen im dritten Quartal.

 

Dennoch verlief das erste Quartal weitestgehend ohne negative Effekte durch COVID-19. Der Umsatz konnte um 19,5% auf 34,38mEUR gesteigert werden und war getrieben durch ein deutliches Wachstum im Software-Segment von 45,7% auf 9,07mEUR. Aber auch im Service-Geschäft konnte der Umsatz um 12,3% auf 25,30mEUR gesteigert werden. Der Umsatzanteil mit Software erhöhte sich in der Folge von 21,7% auf 26,4%. Das Ergebnis im Service-Segment verbesserte sich aufgrund des erhöhten Umsatzes und der damit verbunden verbesserten Auslastung von -2,47mEUR auf -1,16mEUR, während das Ergebnis im Softwarebereich von 0,80mEUR auf -0,05mEUR zurückging. Hintergrund ist der bereits beschriebene Aufbau der Strukturen für das Partnermanagement. Der Auftragseingang im ersten Quartal erhöhte sich um 22,6% auf 47,7mEUR, getragen durch einen deutlichen Anstieg im Bereich Service (31,0mEUR / +21,1%) sowie Software (16,7mEUR / +25,6%). Der Auftragsbestand erhöhte sich im Konzern um über 100% auf 106,20mEUR (Vj. 49,00mEUR). Dabei hat sich der Auftragsbestand im Software-Bereich auf 44,1mEUR (Vj. 11,30mEUR) fast vervierfacht, im Servicegeschäft hat sich der Auftragsbestand um 64,7% auf 62,10mEUR ebenfalls stark erhöht.

 

Nachdem SNP zuletzt mit MHP sowie Common MS (beide im März) zwei neue Partnerschaften abgeschlossen hat, befindet sich das Unternehmen eigenen Angaben zu Folge mit weiteren potenziellen Partnern in Gesprächen. In diesem Zusammenhang will man bei weiteren Partnerschaften den Fokus mehr auf eine wiederkehrende Basis richten anstatt auf hohe Einmallizenzen. Am 20. Mai veranstaltet SNP das sogenannte „The Digital Transformation Summit“ als 24h Online-Event mit IBM, T-Systems sowie Microsoft als Partner, sodass im Rahmen dessen ggf. Neuigkeiten bekannt gegeben werden könnten. Unabhängig von diesem Event erwarte ich in den kommenden Monaten weitere Partnerschaften mit anderen IT-Beratungsunternehmen. Aufgrund des reduzierten Ausblicks habe ich ebenfalls meine Schätzungen für dieses Jahr gesenkt und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 9,2% auf 158,46mEUR (alt: 176,46mEUR) sowie eine EBIT-Marge von 5,0% (alt: 7,5%). Da SAP-Kunden unverändert in den kommenden Jahren auf S/4Hana umstellen werden müssen haben die generellen Wachstumstreiber unverändert Bestand. Der Anteil des Software-Segments von 35,0% am Auftragseingang und 41,5% am Auftragsbestand zeigt zudem die klare Ausrichtung auf den Softwarebereich für die kommenden Jahre, die gleichzeitig mit einer deutlich steigenden Konzernmarge einher gehen wird. Ich rechne daher im kommenden und übernächsten Jahr mit entsprechenden Nachholeffekten, sodass sich meine Schätzungen für 2022 nur leicht reduziert haben. Für den Umsatz erwarte ich nun 238,31mEUR (alt: 240,60) und für das EBIT 36,19mEUR (alt: 37,60mEUR). Zusätzliche Opportunitäten könnten sich durch verstärkte M&A-Aktivitäten ergeben, im Rahmen dessen SNP sowohl bei der Integration als auch bei der Abspaltung von Unternehmen bzw. Unternehmensbereichen unterstützen kann. Insgesamt reduziert sich das Kursziel aufgrund der etwas gesunkenen Margenannahmen leicht von bisher 120,00€ auf 115,00€.

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> Die langfristigen Chancen überwiegen <

 

SNP hat jüngst die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 senken müssen. Nachdem diese bislang einen Umsatzanstieg auf 175-185mEUR (2019: 145,19mEUR) vorsah, wird nun mit einer Umsatzspanne von 145-170mEUR kalkuliert. Zugleich wurde die Prognose für die EBIT-Marge von 6,5-8,5% auf einen Wert im mittleren einstelligen Prozentbereich reduziert. Während die Umsatzprognose auf Projektverschiebungen und damit eine verzögerte Umsatzrealisierung zurückzuführen ist, ist die geringere Margenerwartung einerseits eine Folge des reduzierten Umsatzniveaus sowie andererseits ein Ergebnis des erfolgten Personalaufbaus. Hier hat sich SNP insbesondere im Partnermanagement verstärkt, um global die entsprechenden Personalkapazitäten aufzubauen. Nach einem schwächeren zweiten Quartal rechnet das Management dann wieder mit besseren Rahmenbedingungen im dritten Quartal.

 

Dennoch verlief das erste Quartal weitestgehend ohne negative Effekte durch COVID-19. Der Umsatz konnte um 19,5% auf 34,38mEUR gesteigert werden und war getrieben durch ein deutliches Wachstum im Software-Segment von 45,7% auf 9,07mEUR. Aber auch im Service-Geschäft konnte der Umsatz um 12,3% auf 25,30mEUR gesteigert werden. Der Umsatzanteil mit Software erhöhte sich in der Folge von 21,7% auf 26,4%. Das Ergebnis im Service-Segment verbesserte sich aufgrund des erhöhten Umsatzes und der damit verbunden verbesserten Auslastung von -2,47mEUR auf -1,16mEUR, während das Ergebnis im Softwarebereich von 0,80mEUR auf -0,05mEUR zurückging. Hintergrund ist der bereits beschriebene Aufbau der Strukturen für das Partnermanagement. Der Auftragseingang im ersten Quartal erhöhte sich um 22,6% auf 47,7mEUR, getragen durch einen deutlichen Anstieg im Bereich Service (31,0mEUR / +21,1%) sowie Software (16,7mEUR / +25,6%). Der Auftragsbestand erhöhte sich im Konzern um über 100% auf 106,20mEUR (Vj. 49,00mEUR). Dabei hat sich der Auftragsbestand im Software-Bereich auf 44,1mEUR (Vj. 11,30mEUR) fast vervierfacht, im Servicegeschäft hat sich der Auftragsbestand um 64,7% auf 62,10mEUR ebenfalls stark erhöht.

 

Nachdem SNP zuletzt mit MHP sowie Common MS (beide im März) zwei neue Partnerschaften abgeschlossen hat, befindet sich das Unternehmen eigenen Angaben zu Folge mit weiteren potenziellen Partnern in Gesprächen. In diesem Zusammenhang will man bei weiteren Partnerschaften den Fokus mehr auf eine wiederkehrende Basis richten anstatt auf hohe Einmallizenzen. Am 20. Mai veranstaltet SNP das sogenannte „The Digital Transformation Summit“ als 24h Online-Event mit IBM, T-Systems sowie Microsoft als Partner, sodass im Rahmen dessen ggf. Neuigkeiten bekannt gegeben werden könnten. Unabhängig von diesem Event erwarte ich in den kommenden Monaten weitere Partnerschaften mit anderen IT-Beratungsunternehmen. Aufgrund des reduzierten Ausblicks habe ich ebenfalls meine Schätzungen für dieses Jahr gesenkt und erwarte nun einen Umsatzanstieg von 9,2% auf 158,46mEUR (alt: 176,46mEUR) sowie eine EBIT-Marge von 5,0% (alt: 7,5%). Da SAP-Kunden unverändert in den kommenden Jahren auf S/4Hana umstellen werden müssen haben die generellen Wachstumstreiber unverändert Bestand. Der Anteil des Software-Segments von 35,0% am Auftragseingang und 41,5% am Auftragsbestand zeigt zudem die klare Ausrichtung auf den Softwarebereich für die kommenden Jahre, die gleichzeitig mit einer deutlich steigenden Konzernmarge einher gehen wird. Ich rechne daher im kommenden und übernächsten Jahr mit entsprechenden Nachholeffekten, sodass sich meine Schätzungen für 2022 nur leicht reduziert haben. Für den Umsatz erwarte ich nun 238,31mEUR (alt: 240,60) und für das EBIT 36,19mEUR (alt: 37,60mEUR). Zusätzliche Opportunitäten könnten sich durch verstärkte M&A-Aktivitäten ergeben, im Rahmen dessen SNP sowohl bei der Integration als auch bei der Abspaltung von Unternehmen bzw. Unternehmensbereichen unterstützen kann. Insgesamt reduziert sich das Kursziel aufgrund der etwas gesunkenen Margenannahmen leicht von bisher 120,00€ auf 115,00€.

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> Carve-outs und M&A Transaktionen als Trigger? <

 

SNP hat jüngst endgültige Zahlen für 2019 veröffentlicht. Der Umsatz stieg insbesondere durch einen stark angestiegenen Softwareumsatz (47,58mEUR / +46,4%) um 10,8% auf 145,19mEUR (LSe: 148,22 / Prognose 145-150mEUR) an. Dies war vor allem auf einen deutlichen Anstieg der Lizenz- und Cloud-Umsätze durch die Ausweitung des Geschäftsvolumens mit Partnern zurückzuführen. Dadurch stieg auch der Umsatz mit den SNP Eigenprodukten erheblich auf 40,0mEUR (Vj. 18,1) an. Das Beratungsgeschäft (Service Segment) war einerseits durch eine Zurückhaltung bei der Beauftragung von IT-Projekten im Vorfeld anstehender S/4Hana Umstellungsprojekte, die durch einen spürbaren Anstieg in HJ2 nicht kompensiert werden konnten, belastet. Andererseits haben sich auch negative Wechselkurseffekte, insbesondere aus dem argentinischen Peso, ergeben.

 

Das Ergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. So erreicht das EBIT 2019 einen Wert von 7,00mEUR (Vj. -2,55mEUR), sodass die EBIT-Marge mit 4,8% am oberen Ende der Prognose (unterer bis mittlerer einstelliger %-Bereich) lag. Zu dieser Entwicklung haben beide Segmente maßgeblich beigetragen. Einerseits haben die deutlich gestiegenen Softwareumsätze (EBIT-Marge 27,4%) durch den erhöhten Umsatzanteil (32,8% vs. 24,8% 2018) dazu beigetragen. Andererseits konnte auch das Service-Segment durch eine verbesserte Auslastung das Ergebnis verbessern. Zugleich gilt es mit Blick auf das Ergebnis zu berücksichtigen, dass SNP die F&E-Aufwendungen, u.a. zur Weiterentwicklung der Software, deutlich auf 29,5mEUR (Vj. 16,6mEUR) erhöht und diese Kosten nicht aktiviert hat.

 

Der Auftragseingang erhöhte sich 2019 deutlich um 52,2% auf 201,3mEUR, sodass auch der Auftragsbestand entsprechend um 64,7% auf 92,7mEUR anstieg. Während der Auftragseingang im Service Segment um 26,8% auf 123,5mEUR anstieg, erhöhten sich die Neuaufträge für Software um 124,9% auf 77,8mEUR deutlich. Vom Auftragsbestand entfallen entsprechend 53,7mEUR auf das Service Segment (+8,5%) und 39,0mEUR (+473,5%) auf das Software-Segment. Dabei zeigt sich auch eine deutliche Dynamisierung beim Thema SAP S/4Hana. Lag der Auftragseingang im Vorjahr mit 8,8mEUR noch im einstelligen Mio. € Bereich, hat sich dieser 2019 auf 27,8mEUR mehr als verdreifacht und zeigt, dass das Thema nun an Fahrt gewinnt. Dies hatten zuletzt auch Umfragen des DSAG sowie von Lünendonk bestätigt.

 

Ein sehr wichtiger Bestandteil der Entwicklung im vergangenen Jahr bei SNP war der Aufbau eines Partnernetzwerkes. Mit Michael Eberhardt, der zuvor bei DXC war, konnte ein erfahrender Manager als COO gewonnen werden, der seit Mitte 2019 SNP sukzessive auf den Partnervertrieb ausrichtet. Dadurch positioniert sich SNP zunehmend als Softwareunternehmen, unterstützt die Partner durch Schulungen sowie Services und kann das eigene Geschäft stark skalieren. Mit IBM und T-Systems konnten bereits große Partnerschaften geschlossen werden. Während IBM global zu den Top IT-Beratungshäusern bei der S/4Hana Migration gehört, hat T-Systems im deutschsprachigen Raum eine sehr starke Positionierung. Mit IBM wurde beispielsweise die Migration auf S/4Hana bei der Volkswagen Tochter VW Sachsen, die den Bereich E-Mobilität betreut, durchgeführt. Aufgrund der schnellen und reibungslosen Migration soll dieses Projekt nun als Basis für den gesamten Volkswagenkonzern dienen. Ein weiteres Projekt konnte bei Vodafone realisiert werden. Kleinere Partnerschaften wurden mit Atos, MHP und Orbis geschlossen. Dazu werden Projekte auch mit anderen namhaften Beratungshäusern ohne vertraglich vereinbarte Mindestumsätze durchgeführt. Diesbezüglich dürften aber auch weitere Partnerschaften mit Mindestabnahmen folgen, sodass in den kommenden Quartalen mit Meldungen diesbezüglich zu rechnen sein dürfte. Dafür wird bei SNP intern aktuell das Partnermanagement aufgebaut und personell verstärkt. Ebenso betreut Lutz Lambrecht (ehm. COO Service Now Practice North & Central Europa bei DXC) als weltweiter Partnermanager seit Februar diesen Bereich.

 

Mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr zeigt sich das Management grds. weiter positiv, schließt aber negative Effekte aufgrund der Ausbreitung von COVID-19 nicht aus, wenngleich diese derzeit nicht absehbar sind. Dahr wurde die Umsatzprognose von Ende Januar (175-185mEUR) jüngst bestätigt. Für das Ergebnis wird eine weitere Margenverbesserung auf 6,5-8,5% bei der EBIT-Marge in Aussicht gestellt. Bekräftigt wird diese positive Sicht auch durch einen ca. 30% höheren Auftragseingang im ersten Quartal, wenngleich die Vorjahresbasis (Q1 38,9mEUR / -4,9%) gering war. Ein Aspekt, der mögliche Projektverschiebungen bzw. Verzögerungen in der Projektvergabe bei S/4Hana Projekten kompensieren könnte, ist der Umstand, dass in der aktuellen Situation auch vermehrt M&A Transaktionen erfolgen könnten. Aufgrund des Fokus auf IT-Transformationsprojekte könnte SNP damit auch durch Unternehmenszusammenschlüsse oder Aufteilung von Unternehmen bzw. Abspaltung von Unternehmensteilen (Carve-outs) profitieren und rechnet in diesem Bereich auch mit einer steigenden Nachfrage. Gleichzeitig adressiere man dieses Thema aktuell auch selber und hat zudem die Möglichkeit über Partner in solche Projekte einbezogen zu werden.  Bis 2026 soll der Markt für digitale Transformation zugleich auf >1Bn USD ansteigen, was einer jährlichen Wachstumsrate von 18% entspricht. Insgesamt habe ich meine Schätzungen für dieses Jahr im Umsatz leicht auf 176,46mEUR (alt: 180,24) und für das EBIT auf 13,19mEUR (alt: 20,58) reduziert. Damit liegt meine Umsatzerwartung am unteren Ende und meine Margenerwartung im mittleren Bereich. Während dieser Effekt negativ wirkt, wird dies durch die erstmalige Einbeziehung der Schätzungen für 2022 kompensiert, sodass das Kursziel unverändert bei 120,00€ liegt.

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