Dynamische Relative Stärke

Mathias Maier

Performance

  • +87,3 %
    seit 23.01.2016
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Grundlage dieses wikifolios soll die Relative Stärke Strategie nach Levy sein.
Als Aktienpool soll der HDAX (DAX, MDAX, TecDAX) verwendet werden.

Da die Originalstrategie einige Gefahren bergen kann, wie der Kauf von Aktien, deren Momentum bereits den Zenit überschritten haben, bzw. das späte Verkaufssignal (hier ab RSL-Ranglistenplatz 76), soll die Strategie um dynamische Komponenten erweitert werden.

Kauf:
Neben dem RSL-Ranglistenplatz soll als zusätzliches Kriterium mittels des 5 Wochen und des 13 Wochen gleitenden Durchschnitts überprüft werden, ob der Aufwärtstrend noch intakt sein kann.

Verkauf:
Neben dem Cast-Out Kriterium Ranglistenplatz 76 oder schlechter soll ein Verkaufssignal auch erfolgen:

- sobald der 130 Tage RSL unter "1" fällt
- sobald der 130 Tage RSL unter den RSL des HDAX fällt

Als zusätzliche Absicherung gegen negative Marktphasen sollen alle Werte des Portfolios verkauft werden, wenn das Börse-Online Börsenparameter nach Uwe Lang ein Verkaufssignal generieren kann. Das Portfolio soll dann ca. 100% Cash halten, bis ein neues Kaufsignal erfolgen kann.

In der Regel soll die Depotzusammensetzung einmal im Monat überprüft werden. Bei speziellen Marktphasen oder Ereignissen kann auch eine wöchentliche Prüfung erfolgen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000DRS01
Erstellungsdatum
23.01.2016
Indexstand
High Watermark
186,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mathias Maier
Mitglied seit 23.01.2016
Ich handle seit 1997 mit Aktien. Nach negativen Erfahrungen zur Zeit der Dot.com Blase musste ich lernen, dass emotionelles Handeln nicht zielführend ist. Frei nach dem Motto: "Gier frisst Gehirn"! Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit der Fundamentalanalyse und Aktienstrategien. Selbst eine mittelmäßige Strategie ist besser als kein Strategie, was nicht davon entbinden soll, die besten Strategien zu finden. Websites http://www.aktien-mit-strategie.de http://www.valendum.de

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die Hoffnung auf ein Ende der amerikanisch-chinesischen Handelsstreitigkeiten beflügelte die Märkte. Mit einem Zuwachs von rund 1,1% konnte das wikifolio nicht ganz den Marktvorgaben folgen.

Die sich aus den RSL-Daten ergebende Zusammensetzung hat in der jüngeren Vergangenheit für eine eher defensive Ausrichtung gesorgt. Und die geringere Schwankungsbreite wirkt sich auch bei Kurssteigerungen aus. So zeigten Merck (+0,2%), Innogy (+0,3%), Deutsche Telekom (+0,9%) und Linde (+1,3%) nur geringe Kursanstiege. besser schnitten Hannover Rück (+2,1%) und vor allem Dialog Semiconductor (+4,5%) ab. Das Halbleiter-Unternehmen hat zwar schierige Zeiten hinter sich, doch sehen Analysten Licht am Ende des Tunnels. So stuft Barclays den Titel mit "Overweight" bei einem Kursziel von 32€ ein.

Einziger Verlierer war Evotec mit einem Minus von knapp 1,4%. Hier werden aber eher mit dem Kampf um die 20€-Marke charttechnische Gründe gesehen.

Ein Verkaufssignal hat Merck KGaA geliefert. Kommende Woche wird Merck durch Carl Zeiss Meditec ersetzt.

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Allgemeiner Kommentar

Das wikifolio konnte vom positiven Börsenumfeld profitieren und legte mehr als 2,2% zu.
Top Performer war Evotec. Das Biotechnologie-Unternehmen verteuerte sich um fast 9,6%, nachdem ein Forschungserfolg beim Bündnis mit Celgene erzielt worden war. Auch Dialog Semiconductor gewann fast 6,1% nach positiven Analystenschätzungen hinzu.

Ebenso bewegten sich Hannover Rück (+2,1%), Linde (+1,5%) und Merck (+0,3%) in positiven Terrain.

Kursverluste dagegen gab es bei Innogy (-1,4%) und der Deutschen Telekom (-2,3%).

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Allgemeiner Kommentar

Mit einem Wochenplus von ca. 0,3% erfolgte bei starken Märkten kein guter Einstieg in das neue Jahr.

Das wikifolio litt vor allem an den starken Kursverlusten von Dialog Semiconductor. Nachdem Apple sinkende Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft vermeldet hatte, ging es auch für den Zulieferer zwischenzeitlich fast 15% nach unten. Letztendlich verblieb ein Minus von gut 8,1%.

Zweite Verliereraktie war Linde. Aber hier hielt sich der Verlust mit 1,1% in Grenzen.

Erfreulicher war das "Comeback" von Evotec. Der Biotech-Wert gewann fast 5,6%.

Auch Hannover Rück (+2,5%), die Deutsche Telekom (+1,6%), Innogy (+1,2%) und Merck (0,2%) erzielten eine positive Wochenperformance.

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Allgemeiner Kommentar

Zum Jahresabschluss erzielte das wikifolio trotz negativer Marktvorgaben nochmals ein Plus von rund einem Prozent. Dabei hielten sich die Kursschwankungen der Einzelwerte in engen Grenzen. Die höchsten Zuwächse erzielten Dialog Semiconductor (+3,9%), Linde (+2,9%) und Evotec (+2,4%). Merck notiert dagegen fast 2,6% tiefer.

Leider war dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein, auf Jahressicht verlor das Depot 22,4% und schnitt damit schlechter ab als der DAX (-18,65%) und der HDAX (-17,29%).
Mit einem Minus von 24,4% bezogen auf den Höchstkurs des DAX' am 23.01.2018 hat der deutsche Leitindex damit auch die Bedingungen für einen Bärenmarkt erfüllt (Verlust > 20% über einen Zeitraum von mindestens 2 Monaten).

Viele Studien belegen, dass Momentumstrategien über einen längeren Zeitraum besser abschneiden als der Gesamtmarkt. Der Grundstein dazu wird jedoch in Bullenmärkten und häufig auch in Seitwärtsphasen gelegt. Bärenmärkte allerding sind Gift für die Momentumstrategien.
In der Baisse ist oft zu beobachten, dass die Aktien einiger Branchen große Einbußen erleiden, während andere sich einigermaßen stabil halten können. Doch nachdem die "geprügelten" Branchen sehr tief gefallen sind, findet ein Wechsel statt und andere Branchen kommen in die Schusslinie.

Dieser Effekt zeigt sich auch in der Anzahl der Transaktionen. So wurden in 2018 ganze 37 Verkäufe vorgenommen, während es in 2017 nur deren 17 waren.

Ein weiterer Grund ist bei den "Siegeraktien" zu finden. Durch Momentumstrategien werden in Seitwärts- und Aufwärtsphasen desöfteren Aktien aufgenommen, die sich als Kursverdoppler oder gar Kursvervielfacher erweisen (bestes Beispiel: Siltronic - verkauft mit einem Plus von mehr als 500%). In Bärenmärkten sind solche Top-Performer aber kaum zu finden.

Die weitere Entwicklung ist folglich von der Frage abhängig, ob die Kurse in näherer Zukunft ihren Boden finden, oder ob der Abwärtstrend weitergeht.
Da die gewünschte Kristallkugel wieder nicht auf dem weihnachtlichen Gabentisch zu finden war, lässt sich die Frage nicht konkret beantworten.

Soweit wir auf die letzten 30 Jahre zurückblicken und die Mega-Bärenmärkte "Dot.com-Blase" (ab 2000) und Finanzkrise (ab 2008), in denen es deutlich mehr als 50% nach unten ging, außer Acht lassen, beliefen sich die Verluste der 5 weiteren Baisse-Phasen zwischen 20% und 35%. Es könnte - muss aber nicht - noch etwas weiter abwärts gehen.

Großen Einfluss dürfte die weitere Entwicklung des Handelsstreites zwischen den USA und China haben. Zudem ist der Brexit ein Thema an den Börsen. Zwar dürften schon einige Risiken in den aktuellen Kursen eingepreist sein, doch sollte tatsächlich zu einem "harten Brexit" kommen, ist ein weiterer Kursrutsch nicht auszuschließen.

Aber was gilt ist: "Der Markt hat immer Recht". Also lassen Sie uns schauen, wohin er führt.

Ansonsten wünsche ich Ihnen einen "Guten Rutsch" ins neue Jahr, vor allem Gesundheit und gerne auch ein erfolgreiches Börsenjahr.

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