Relative-Strength-Pullback-System RSP

Performance

  • +63,2 %
    seit 20.05.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Unabhängig von der eigentlichen Trading- bzw. Investment-Strategie liegt das größte Problem, vor dem Privatanleger genauso wie professionelle Fondsmanager immer wieder stehen, in der richtigen Selektion der Unternehmen. Insbesondere für kurz- und mittelfristige Momentum-basierte Strategien ist die Interpretation von Fundamental-Daten und deren Übertragung auf Kauf- und Verkaufsentscheidungen nicht geeignet, zudem ist die Fundamental-Analyse zumeist sehr komplex, zeitaufwendig und je nach Wahl der Methode sehr variabel. Im Allgemeinen ist davon auszugehen, dass der Kursverlauf und das Orderbuch bereits alle Informationen, die der Markt über ein Unternehmen hat (also auch Fundamental-Daten) beinhaltet, zudem gilt der Kursverlauf im Chart und insbesondere der stetige Wechsel von Bewegung und Korrektur als ein Spiegelbild menschlicher Verhaltensweisen und massenpychologischer Phänomene im Börsenhandel (Gier, Angst, Herdentrieb).


Geht man nun davon aus, dass sich positive unternehmensspezifische Fundamentaldaten bzw. ein positives Marktumfeld bereits im Chart widerspiegeln, bietet neben der Identifizierung eines stabilen Trends nach der Dow-Theorie ("höhere Hochs und höhere Tiefs") die Analyse der relativen Stärke die meiner Meinung nach einfachste Methode, um starke Unternehmen mit einem Blick von schwachen Unternehmen zu differenzieren.


Dem Konzept der relativen Stärke liegt die Annahme zugrunde, daß Titel, die in der Vergangenheit eine große relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt oder dem Sektor aufwiesen, sich auch in Zukunft relativ stark entwickeln werden und umgekehrt. Ich habe in den letzten Jahren eine Methode entwickelt, die relative Stärke dynamisch zu bestimmen, sodass insbesondere mittelfristige Veränderungen der Stärke oder Schwäche einer Aktie schnell erkannt werden. Aktien, die innerhalb einer Korrektur des Gesamtmarktes ihre relative Stärke trotz der Kursverluste halten können, werden in aller Regel ihren übergeordneten Aufwärtstrend wieder aufnehmen. Aktien, die zwar über lange Zeit den Markt geschlagen haben, dann aber plötzlich innerhalb einer ausgedehnteren Korrektur des Gesamtmarktes ihre relative Stärke verlieren, gehen vermutlich in einen Abwärtstrend oder eine Seitwärtsphase über und werden daher solange vom Selektionsprozess ausgeschlossen, bis die Aktie wieder eine bessere relative Performance als der Gesamtmarkt aufweist. Umgekehrt kann eine dauerhaft underperformende Aktie nach einem erfolgreichen Turnaround zu einem Outperformer werden, was durch die dynamische Analyse der relativen Stärke frühzeitig erkannt wird. Auf diese Weise lassen sich "echte" Trendwenden nach Abwärtstrends von normalen Erholungen innerhalb eines fortbestehenden Abwärtstrends abgrenzen.


Innerhalb marktimmanenter Korrektur-Muster (Elliot-Wellen-Theorie) und/oder während irrationaler panikartiger Sell-Off-Phasen ("the VIX is high - it's time to buy") kann man beobachten, dass Outperformer, also Aktien mit relativer Stärke, nur sehr kurze Pullbacks bzw. Oversold-Extreme aufweisen und das Korrekturpotential innerhalb dieser Zone zumeist ausgeschöpft ist. In der Folge steigen die Outperformer im Vergleich zum Gesamtmarkt und vor allem im Gegensatz zu den Underperformern mit starkem Momentum wieder relativ rasch an und setzen den übergeordneten Trend fort. Genau dann, wenn die "zittrigen Hände" die Aktien verkaufen, treten gut informierte Großinvestoren (Banken, Fonds, Versicherungen) sowie Value-Investoren auf den Plan. Diese Händler kennen in der Regel den Wert des Unternehmens bzw. das Aufwärtspotential der Aktie und nutzen daher die günstigen Kurse für Einstiege oder Nachkäufe. Das Momentum wird nach den Regeln der Markttechnik durch kurzfristig orientierte Pullback-Trader sowie die Eindeckungen von Short-Sellern zusätzlich katalysiert.

Da sich Outperformer im intakten Aufwärtstrend in aller Regel nur für wenige Perioden innerhalb einer Oversold-Extremzone befinden, können diese Bereiche sehr einfach über Indikatoren wie den RSI oder Bollinger-Bänder identifiziert werden, was das standardisierte Screening innerhalb eines großen Pools von Aktien erleichtert. Die hier vorgestellte Strategie nutzt für das Screening eine eigene Modifikation des RSI(2)-Pullback-Systems nach Larry Connors. Bei diesem System handelt es sich um eine klassische "mean-reversion"-Strategie, die sich durch eine klare und reproduzierbare Definition der Ein- und Ausstiege auszeichnet - die Effektivität des Systems wurde von Connors Research in einem umfangreichen Backtesting nachgewiesen. Die wesentliche Modifikation des ursprünglichen Systems liegt in der ausschließlichen Anwendung des Systems bei Aktien mit relativer Stärke, sodass es möglich ist, die Trefferquote des Systems und das Chance-Risiko-Verhältnis des einzelnen Trades weiter zu verbessern.

Das Portfolio investiert vorwiegend in liquide deutsche Standardtitel aus dem DAX, dem MDAX und dem TecDAX sowie ausgewählte europäische und US-amerikanische Bluechips. Anhand eines selbst entwickelten Market-Timing-Modells unter Einbeziehung marktbreiter Indikatoren wie des $USHL5 und dem $NYAD sowie Berücksichtigung des Sentiments (AAII) wird die Aktienquote je nach Marktphase angepasst, um das Portfolio insbesondere in bärischen Marktphasen vor relevanten Drawdowns zu schützen.z mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00RSPSYS
Erstellungsdatum
20.05.2013
Indexstand
High Watermark
194,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mitglied seit 17.11.2012
Ich befasse mich seit über 8 Jahren aktiv mit der Entwicklung von einfachen trendfolgenden Handelssystemen, die ich lange Zeit primär beim Handel mit Indizes (Dax, Dow Jones) und Forex-Paaren im Intraday-Handel erfolgreich eingesetzt habe. Da die Systeme im end-of-Day Handel mit Aktien mit hoher Marktkapitalisierung, die in der Regel lange Trendphasen ausbilden, noch besser funktionieren, verwalte ich seit über 2 Jahren mein eigenes Aktiendepot ebenfalls unter Berücksichtigung des von mir entwickelten Handelssystems. Wichtig ist mir bei jedem Trade eine klare, einfach nachvollziehbare und vor allem reproduzierbare Entscheidungsfindung, welche die eigenen Emotionen und externe Faktoren wie den Gesamtmarkt, News etc. strikt außen vor lässt. Das System funktioniert nach einer klar definierten "Ampel-Regel", sowohl hinsichtlich der Einstiege als auch der Ausstiege. Im Vordergrund steht neben einer stabilen Rendite vor allem ein konservatives Risikomanagement und damit der Schutz des Depotvermögens.

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu GEA GROUP

Verkauf GEA Group nach Erreichen des kurzfristigen Bewegungsziels. 2,76% Gewinnmitnahme. mehr anzeigen

Kommentar zu MONSTER BEVERAGE

Verkauf nach Erreichen des kurzfristigen Bewegungsziels, 9,43% Gewinnmitnahme in einem unsicheren Marktumfeld. mehr anzeigen

Kommentar zu BAY.MOTOREN WERKE AG ST

Verkauf nach Erreichen des kurzfristigen Bewegungsziels, 4,08% Gewinnmitnahme in einem unsicheren Marktumfeld. Wir halten weiterhin 50% Cashquote. Weitere Informationen in Blog (http://rspsys.tumblr.com), Aktualisierung i.d.R. nach 22 Uhr. mehr anzeigen

Kommentar zu FREENET AG NA O.N.

Kauf 30.05.13 nachbörslich Oversold-Signal RSI(2), in allen Zeitebenen (M/W/D) relative Stärke. VIX mit Umkehrformation nach neuem Hoch - alles weitere im Blog: http://rspsys.tumblr.com mehr anzeigen
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