Zukunftsbranchen

Leon Sanders

Performance

  • +89,4 %
    seit 24.11.2016
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll in der Regel hauptsächlich in Zukunftsmärkte/branchen investiert werden. Charakteristisch für diese Märkte oder Branchen ist ein hohes prognostiziertes Wachstum in der Zukunft. Aus diesem Grund sollen die gekauften Werte überwiegend langfristig gehalten werden. Die ausgewählten Aktien sollen in der Regel zur Minimierung des Risikos bereits seit mehreren Jahren erfolgreich am Markt sein und Gewinne erzielen. Die Handelsidee dahinter ist, dass wenn die Absatzmärkte der jeweiligen Branchen steigen, sich auch die Gewinne der Unternehmen in dieser Branche erhöhen und somit eine Rendite erzielt werden kann. Beispiele für diese Zukunftsmärkte wären Mobile Payment, Internetsicherheit, Elektromobilität, Fishfarming, Blockchain usw. Da Unternehmen dieser Branchen meist noch nicht in den großen Indizes zu finden sind, soll hauptsächlich in Aktien-Nebenwerte investiert werden. Eine Beimischung großer Unternehmen mit hohem Zukunftspotenzial ist jedoch möglich. Für die Entscheidungsfindung soll zuerst die jeweilige Zukunftsbranche und deren Wachstumspotenzial analysiert werden. Anschließend sollen die in dieser Branche tätigen Unternehmen anhand der Fundamentaldaten genauer unter die Lupe genommen werden, um so die ggf. vorhandenen "Hidden Champions" zu identifizieren. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFFUTMARK1
Erstellungsdatum
24.11.2016
Indexstand
High Watermark
237,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Leon Sanders
Mitglied seit 05.09.2016
Seit dem Abschluss meines Studiums zum Dipl. Finanzwirt (FH) investiere ich privat in Aktien und ETFs. Genauso wie privat möchte ich auch in meinen Wikifolios Qualitätsaktien mit Wachstumspotenzial finden und diese möglichst lange halten. (Kein Daytrading wie mein Profilname vielleicht vermuten lassen könnte). Da ich beruflich auch viel Zeit damit verbringe Bilanzen zu lesen und analysieren ist für meine Aktienauswahl der Geschäftsbericht der Unternehmen die wichtigste Informationsquelle. Kurzfristige Marktschwankungen werden jedoch als Kaufchance gesehen, solange sich an den langfrisitgen Erwartungen nichts geändert hat. »Den größten Investmenterfolg erzielt, wer durch Glück oder gesunden Menschenverstand gelegentlich ein Unternehmen findet, das seinen Umsatz und seinen Gewinn über die Jahre weit besser steigern kann als die Industrie als Ganzes. Des Weiteren zeigt sich, dass wir, wenn wir glauben, ein solches Unternehmen gefunden zu haben, besser über einen langen Zeitraum investiert bleiben sollten.« (Philip A. Fisher) Webinar über meinen Handelsansatz und wikifolios: https://www.youtube.com/watch?v=iN_aUYAFC1U&t=124s Interview mit dem Börsenradio: https://www.brn-ag.de/34816-Wikifolio-Trader-MavTrade-Zukunftsbranchen-Aktien Artikel über mich und meine wikifolios: https://www.wikifolio.com/de/de/blog/aktienfokus-wirecard-mit-neuen-rekorden https://www.wikifolio.com/de/de/blog/thema-wikifolio-gros-haengt-den-markt-ab https://www.wikifolio.com/de/de/blog/weekly_18-17 https://www.wikifolio.com/de/de/blog/weekly_18-32 https://www.cash.ch/news/top-news/anlegen-wikifolio-der-woche-zukunftsbranchen-1139094 https://www.onvista.de/news/aphria-secunet-security-wirecard-profitabel-in-schnell-wachsenden-maerkten-86879489 https://www.wikifolio.com/de/de/blog/weekly_18-35 https://www.wikifolio.com/de/de/blog/anlegerlieblinge-august-2018 https://www.wikifolio.com/de/de/blog/wirecard-wall-of-fame https://www.wikifolio.com/de/de/blog/weekly_18-44 https://www.wikifolio.com/de/de/blog/wirecard-korrektur-kaufgelegenheit

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu WIRECARD AG

Der Vorstand der Wirecard AG hat heut seine Prognose für das kommende Geschäftsjahr bekannt gegeben. Demnach wird für das Geschäftsjahr 2019 ein operativer Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in einer Bandbreite von EUR 740 Mio. bis EUR 800 Mio. erwartet. Dies entspricht einem EBITDA-Wachstum zwischen 30 und 45 %. Zudem wirkten die Ziele für 2020 zunehmend konservativ. 

Wieder einmal hervorragenden News zum operativen Geschäft von Wirecard. Wirecard zeigt damit, dass sie nicht nur dank Zukäufen Wachstumszahlen von über 30 % erzielen können sondern auch aus eigener Kraft. Der Trend zum bargeldlosen bezahlen wird in den nächsten Jahren nicht abnehmen, sondern eher zunehmen. Da Wirecard hier hervorragend positioniert ist, sowohl hinsichtlich der Wertschöpfungskette als auch global gesehen, werden sie davon überdurchschnittlich profitieren. 

Fundamentale Gründe für den heutigen erneuten Kurssturz gibt es daher nicht. Im Gegensatz zu manch anderen Unternehmen im Dax oder auch Internationalen Indizes muss Wirecard nicht seine Gewinnprognose zurücknehmen, sondern stellt weiterhin spurdelnde Gewinne in Aussicht. Würde die Börse allerdings immer rational sein, gäbe es für Anleger auch nicht die Möglichkeit zu günstigeren Preisen mehr Anteile an hervorragenden Unternehmen zu bekommen. Ich kann nicht abschätzen, ob es in den nächsten Tagen oder Wochen noch weiter für die Wirecard Aktie nach unten geht. Ich bin allerdings fest davon überzeugt, dass die Wirecard Aktien langfristig deutlich über dem aktuellen All-Time-High stehen werden und noch enormes Potenzial aufweisen. 

Aufgrund des hohen Anteils der Wirecard Aktien in diesem wikifolio, sowie dem allgemein schwächelnden Gesamtmarkt aktuell ist natürlich auch der Wert des Zertifikates deutlich gesunken. Ich handel jedoch nur aus Gründen, die die Unternehmen in die ich investieren direkt betreffen. Solange keine Informationen vorliegen, die das Geschäftsmodell, den Gewinn und die Cashflows der Unternehmen in der Zukunft beeinflussen gibt es für mich keinen Grund Anteile an diesen Unternehmen zu verkaufen, unabhängig davon, ob die Aktie aktuell bei mir im Minus oder im Plus steht. Kleinere Umschichtungen innerhalb der Werte werden lediglich deshalb vorgenommen, da einzelne Werte teilweise stärker fallen und ich dadurch hier sowohl kurz- als auch langfrisitg mehr Potenzial sehe. Zudem soll der Cashbestand nicht komplett aufgebraucht werden, um auch bei weiter fallenden Kursen noch einmal nachkaufen zu können. Denn wie sich die Börsen in den nächsten Tagen und Wochen entiwckeln werden, kann keiner vorhersagen. Entscheidend ist, dass sie langfrsitig steigen und ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass sie dies tun. 

 

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Kommentar zu APHRIA INC

Aphria übernimmt die in Deutschland ansässige CC Pharman GmbH, einen führenden Importeur von pharmazeutischen Produkten für mehr als 13.000 Apotheken in Deutschland. Dadurch wird die gesamte medizinische Cannabisproduktion und -infrastruktur des Unternehmens in Deutschland gestärkt. Vic Neufeld, Vorstandsvorsitzender von Aphria, kommentiert zuversichtlich: „Diese Akquisition ist ein wichtiger Schritt für Aphria, denn der deutsche Markt für medizinisches Cannabis ist einer der vielversprechendsten weltweit.“ Deutschland-Chef Knopp ergänzt: „Aufgrund der aktuellen schwierigen Versorgungssituation der Patienten mit medizinischem Cannabis in Deutschland und Europa hat sich Aphria zum Ziel gesetzt, Aphria Produkte konstant und in allen Apotheken jederzeit verfügbar zu haben. Um diese logistische Herausforderung zu meistern, haben wir mit CC-Pharma einen erfahren Dienstleister übernommen, der neben dem etablierten Parallel- und ReImportgeschäft auch über hervorragende Logistik und Lieferketten in Deutschland verfügt.“

https://aphria.ca/blog/aphria-to-acquire-cc-pharma-strengthening-foothold-in-german-medical-cannabis-market/

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Kommentar zu GRENKE AG

Hier noch einmal ein schöner Artikel zu dem Theman, warum Grenke auch von einer abschwächenden Konjunjtur profitierten kann. Anzeichen hierfür könnte man beispielsweise schon in Italien sehen, wo der Kapitalmarkt angeschlagen ist und die Firmen nicht so einfach und schnell Kredite von den Banken bekommen. In Italien erzielt Grenke aktuell ein Wachstum von 24 % im Neugeschäft.

https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/grenke-aktie-warum-das-papier-jetzt-ins-depot-gehoert-1027716752

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Kommentar zu MARINE HARVEST

Marine Harvest möchte mit MOWI eine eigene Marke etablieren. Unter dieser Marke sollen diverse Endprodukte angeboten werden. Hierfür möchste Marine Harvest seine einzigartige Wertschöpfungskette nutzen. Denn dadurch, dass sie die Wertschöpfungskette vom Futter für die Lachse, die Zucht, die Verarbeitung bis hin zum Verkauf aus einer Hand anbieten können, können sie auch das Endprodukt nach eigenen bzw. Kundenwünschen genau beeinflussen. Der Fokus soll hierbei vor allem auf besonders hohe Qualität der Produkte gelegt werden. Diese Qualitätskontrolle ist natürlich einfacher möglich, wenn alle Produktionsprozesse im eigenen Unternehmen stattfinden. Dies soll langfristig zu höher erzielbaren Margen führen, was dann auch den Wert des Unternehmens erhöhen würde. Zudem werden Unternehmen, denen es gelingt eine erfolgreiche Marke zu etablieren meist mit einem höheren multipel bewertet. Um dies zu bewerkstelligen sollen 35 Million € in den nächsten 2 Jahren investiert werden. Gleichzeitig wurden auch bereits Ziele für diese Marke herausgegeben. Bis 2025 soll die Marke für 1 Milliarde € Umsatz sorgen und 100 Millionen € zusätzliches EBIT. Ob diese Ziele erreichbar sind, hängt davon ab, ob es Marine Harvest gelingt diese Marke tatsächlich erfolgreich am Markt zu etablieren. Um das Markenerlebnis zu komplettieren soll das gesamte unternehmen von Marine Harvest auch zu MOWI umbenannt werden. In Europa soll die Marke beretis Anfang 2019 auf den Markt gebracht werden und in 2020 dann auch in Nordamerika und Asien.

Ich denke die eingeschlagene Markenstrategie von Marine Harvest bietet tolle Chancen. Durch die einzigartige Wertschöpfungskette im Hintergrund kann Marine Harvest sich von anderen Anbietern im Markt abheben und damit ggf. auch bessere Margen erzielen, da die Qualtitäz gewährleistet werden kann. Zudem hat Marine Harvest es bereits erfolgreich geschafft vereinzelte Marken aufzubauen, wie z.B. in Nordamerika. Diese Erfahrungen werden nun dazu genutzt dies auch weltweit mit einer einheitlichen Marke umzusetzen. Ich denke die veranschlagte Kosten i.H.v. 35 Mio. € werden durch die Möglichkeiten die diese bieten überkompensiert, gerade was eine mögliche Wertsteigerung des Unternehmens für die Aktionäre angeht. Es muss natürlich in den nächsten Jahren genau beobachtet werden, ob die eingeschlagenen Strategie auch tatsächlich aufgeht. Da Marine Harvest aber das "normale" und profitable Zuchtgeschäft im Rücken hat, hätte selbst ein Misserfolg keine existenzbedrohenden Risiken zur Folge. 

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