iLoveTradingDE Sentiment Trading

Mario Aurich

Performance

  • +9,4 %
    seit 09.01.2019
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
    Sie wollen Zugang zu allen Infos?
    • Alle Kennzahlen
    • Das aktuelle Portfolio
    • Alle Trades in Echtzeit

Handelsidee

Wie der Wikifolio Name schon erahnen lässt, handet es sie hier um eine Sentiment Strategie.

Gehandelt wird hier der Deutsche Aktienindex (DAX) als Long & Short ETF.

Zur Sentiment Theorie: Wenn viele Anleger optimistisch sind, haben sie bereits investiert. Dann bleiben wenige übrig, die noch kaufen und so die Kurse in die Höhe treiben könnten.

Umgekehrt gilt: Wenn die Anleger pessimistisch sind, sind sie mehrheitlich nicht investiert. Dann können nur noch wenige verkaufen und damit die Kurse drücken. 

Anlagehorizont: Je nach Marktlage, über mehrere Tage, Wochen und hin und wieder auch mal über Monate. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFXXXSENTI
Erstellungsdatum
09.01.2019
Indexstand
High Watermark
109,1

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mario Aurich
Mitglied seit 18.07.2016

Entscheidungsfindung

  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

DAX konsolidiert auf hohem Niveau - Stabilität der Rally wird hinterfragt

80 Prozent der Unternehmen, die bislang ihre Zahlen für das erste Quartal vorgelegt haben, übertrafen die zuvor stark gesenkten Erwartungen. Vermögensverwalter und Fondsmanager in den USA sind dennoch nicht bereit, an der laufenden Rally teilzunehmen. Aus den Handelsstatistiken über ETFs und US-Aktienfonds kann man ablesen, dass sich die institutionellen Anleger, das so genannte „Smart Money“, auf dem hohen Kursniveau längst nicht mehr auf der Käuferseite befindet. Das Gegenteil ist sogar der Fall, wir sehen im Laufe der Rally Verkäufe und Mittelabflüsse aus Aktienfonds. 
 
An der Börse wird auch deshalb wieder darüber diskutiert, ob Aktien jetzt vor der manischen, verrückten und noch fehlenden letzten Phase des Bullenmarktes stehen, der schon über zehn Jahre und damit so lange wie nie zuvor andauert. Das könnte zum Beispiel für die Wall Street bedeuten, dass der S&P 500 in Kürze einfach nur ein neues Allzeithoch antippt, um dann erneut davon nach unten abgewiesen zu werden. 2.941 Punkte sind die Marke, die es zu beobachten gilt.
 
Es ist auch das Wachstum auf Pump, was den Investoren zunehmend Sorgen bereitet. Sich nur allein auf Konjunkturspritzen der Politik und Geldgeschenke von den Notenbanken zu verlassen, kann auf Dauer nicht gut gehen. 320 Milliarden Dollar an zweckgebundenen Spezialanleihen können zum Beispiel die chinesischen Provinzregierungen in diesem Jahr zusätzlich ausgeben, um das Wachstum zu stützen, das zu kippen drohte, weil die bisherige Schuldenlast so schwer geworden war. 
 
Das sind noch einmal 59 Prozent mehr als im Jahr zuvor und Schulden, die auf den bereits über 6 Billionen US-Dollar großen versteckten Schuldenberg geworfen werden. Die Chinesen sind weltweit verwoben im Handel. Wenn das Land einen Wachstumsschub dieser Art setzt, dann sorgt das über Importe weltweit für einen Schub. Aber es ist mehr und mehr zu beobachten, dass dieser von Mal zu Mal mehr zu einem „Schübchen“ verkommt und nicht lange anhält, bevor die nächste Spritze notwendig wird. // Jochen Stanzl

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX folgt einer starken Wall Street ins Plus - Softbank vor Einstieg bei Wirecard 

Die Aktienmärkte sind in bester Laune - vor allem die Wall Street ist getrieben von starken Quartalszahlen und guten Wirtschaftsdaten. Aber auch die Strategie, wie die Fortschritte im Handelskonflikt kommuniziert werden, trägt mit zur guten Stimmung bei.

Der US-Finanzminister und sein Handelsberater werden Ende April nach Peking reisen, am 8. Mai folgt dann der Gegenbesuch einer chinesischen Delegation in Washington, um die Gespräche fortzusetzen. Der Prozess dauert damit zwar noch an, aber für die Börsen ist es für den Moment ausreichend, wenn die Gespräche weitergeführt werden und nicht abreißen.
 
Der Deutsche Aktienindex steht jetzt kurzfristig etwas wacklig auf den Beinen, nachdem der Markt aus technischer Sicht gestern ein erstes Signal für eine mögliche Trendwende gegeben hat. Die entscheidende Marke liegt dafür bei 12.180 Punkten. Schließt der DAX darunter, könnten die Unterstützungen bei 12.000 und 11837 Punkten noch einmal getestet werden. Hält der Index das Niveau, kann es in den kommenden Tagen weiter in Richtung 12.500 Punkte gehen.
 
Die Aktie von Wirecard hat gestern schon eine starke Wende hingelegt. Hier hatten einige Angst, dass nach dem Auslaufen des Leerverkaufsverbots der BaFin die Aktie wieder fallen könnte. Nun aber gibt es technisch betrachtet eine Bodenbildung in der Aktie. Und die Nachricht über den Einstieg der japanischen Beteiligungsgesellschaft Softbank dürfte eine mögliche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung aus fundamentaler Sicht untermauern. // Jochen Stanzl

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX sucht noch die Richtung - Starke Bewegungen am Ölmarkt

Über das Osterwochenende ist der Ölmarkt kräftig in Bewegung geraten. Die USA will mit Ablauf dieses Monats keine Ausnahmen mehr für Öllieferungen aus dem Iran zulassen, womit die iranischen Exporte auf den Weltmarkt wohl bei null landen dürften. Saudi-Arabien hat bereits für sich und andere Länder innerhalb der OPEC die Bereitschaft zugesagt, mögliche Versorgungsengpässe durch Fördermengenerhöhungen auszugleichen.

Dennoch zog der Preis für die Ölsorte WTI gestern auf 66 US-Dollar an. Von dort aus könnte aus technischer Sicht zeitnah der Versuch für eine Fortsetzung der Rally gestartet werden. Jetzt geht es vor allem um die Straße von Hormuz, jenen engen Kanal, durch den große Mengen Erdöl transportiert werden. Sollte Iran seinen Drohungen Taten folgen lassen und versuchen, den Lieferweg zu blockieren, könnte es zu weltweiten Versorgungsengpässen mit Öl kommen. Spannend ist auch, wie China nun reagiert. Die Volksrepublik kauft traditionell große Mengen Öl aus dem Iran.
 
Den Aktienmarkt erreichen die Spannungen am Ölmarkt noch nicht. Im Deutschen Aktienindex ist jetzt so viel Dynamik nach oben, da braucht es wohl mehrere schlechte Nachrichten, um hier den Schwung rauszunehmen. Der Markt startet nach den guten Vorgaben aus den USA gestern stabil in die neue Woche.

Die Anleger blicken auf die heute anstehenden Quartalszahlen, unter anderem von Coca-Cola, Twitter und Procter & Gamble, nachbörslich kommen dann noch Snap, eBay und Texas Instruments. / Jochen Stanzl

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

DAX testet alten Widerstand - Geldpolitik nimmt wieder Fuß vom Gas

Es wird jetzt doch keine Senkung des Reservesatzes durch die chinesische Notenbank geben. Nachdem die jüngsten umfangreichen Liquiditätsmaßnahmen bereits halfen, das Wachstum zu stützen, will man es in Peking mit Geldgeschenken nicht übertreiben. Dieser Stil dürfte der neue Tonfall der Notenbanken werden. Nach der starken Aktienrally könnten sie zunehmend darauf hinweisen, dass sich die makroökonomische Datenlage aufgehellt habe. Zwar sei die Stützung der Märkte mit lockerer Geldpolitik weiter notwendig, aber auf zusätzliche Geldgeschenke dürfe die Börse in den kommenden Monaten nicht mehr hoffen.
 
Der Deutsche Aktienindex hat heute die Chance, die Marke von 12.110 Punkte und den dort liegenden alten starken Widerstand als neue Unterstützung zu testen. Man darf gespannt sein, ob hier wieder genug Käufer stehen, die bereit sind, dort schon wieder zu kaufen. Wenn nicht, dürfte der Ausflug darüber nur von kurzer Dauer gewesen sein.  
 
Das Beige Book, also der Wirtschaftsbericht der lokalen Bezirke der amerikanischen Notenbank, zeigt für Ende März und Anfang April ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft. Einige berichteten sogar über eine leichte Beschleunigung. Also wie in China sehen wir auch in den USA zuletzt wieder eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Lage. Von daher wird es auch seitens der Federal Reserve in Zukunft nicht mehr notwendig sein, die Märkte mit immer neuen geldpolitischen Zusagen bei Laune zu halten. 

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.