Top-3-wikifolios März
08.03.2016| Von: Robert Wanner |

Nach dem völlig verkorksten Jahresstart haben die Aktienmärkte im abgelaufenen Monat Nehmerqualitäten bewiesen. In der ersten Monatshälfte ging es mit den Kursen zunächst weiter bergab. Das im Tief prozentual zweistellige Minus konnte zumindest beim DAX bis zum Monatsende aber fast komplett wettgemacht werden. Nicht ganz so dynamisch verlief die Erholung bei den Nebenwerten. So schloss der TecDAX den Februar dank massiver Einbußen bei einzelnen Schwergewichten etwas deutlicher im Minus ab. Für die wikifolio-Trader lief es da unterm Strich besser. Fast zwei Drittel der investierbaren wikifolios liegen auf Monatssicht im Plus. Kaum erwähnenswert, dass dies natürlich auch für die Top3-wikifolios mit dem größten Zuwachs an investiertem Kapital im abgelaufenen Monat gilt.

An der Spitze dieser Rangliste liegt diesmal das im Mai 2014 initiierte wikifolio „FX-Trade,Rohstoffwerte+Indizes“ von Trader „framec“. Dass der Trader zu sich selbst keinerlei Auskünfte gibt, scheint die Anleger nicht weiter zu stören. Auch dank der Aufnahme in mittlerweile 116 Dachwikifolios ist das investierte Kapital auf rund 2,5 Mio. Euro angestiegen. Mit diesen Geldern wird über Anlage- und Hebelzertifikate (long oder short) sowie per Direktinvestment in Rohstoffe, Devisen, Aktienindizes und Einzelaktien investiert. Bei einem zumeist sehr kurzfristigen Anlagehorizont besitzt der Erhalt des eingesetzten Kapitals höchsten Stellenwert. Das Ziel einer „geringen Schwankungsbreite“ des wikifolios wurde bislang voll erfüllt. Der Maximalverlust liegt lediglich bei gut 6 Prozent, dem eine Performance von knapp 40 Prozent gegenübersteht. Beeindruckend ist als Resultat dieser Kennziffern vor allem die Stetigkeit des Kursverlaufes. Von einem Crash an den Aktienmärkten ist im Chart des wikifolios nicht mal ansatzweise etwas zu sehen. Und so liegen sowohl das wikifolio als auch das dazugehörige Indexzertifikat (+25 Prozent seit Anfang 2015) ganz in der Nähe ihrer Allzeithochs. Derweil zeigt sich der Trader mit Blick auf die unverändert nervösen Kapitalmärkte eher vorsichtig, wie er vor wenigen Tagen postete: „Kleine Schritte bleiben für mich das Mittel der Wahl“.

Ebenfalls recht wortkarg in Bezug auf die eigene Person zeigt sich Frank Riedl („Friedolin“), der sich bei dem im November des vergangenen Jahres emittierten Zertifikat auf sein im Juli gestartetes wikifolio „Friedolins Trend long/short“ dennoch über den Durchbruch der „Schallmauer“ von einer Mio. Euro Anlagekapital freuen darf. Verantwortlich dafür dürfte wie üblich die gute Performance sein. Die mit Hilfe eines eigenen Indikators umgesetzte Handelsidee brachte innerhalb von sieben Monaten ein beeindruckendes Plus von 120 Prozent bei einem (kurz nach dem Start erlittenen) Maximalverlust von allerdings auch über 30 Prozent. Das wikifolio-Zertifikat liegt drei Monate nach Emission mit knapp 40 Prozent im Plus. Der Trader setzt sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse und zeigt sich bei der Haltedauer der Positionen generell recht flexibel. Zuletzt wurden die gehebelten Trades auf den DAX und den Goldpreis recht zeitnah wieder beendet, wobei sich Gewinne und Verluste abwechselten. Auf Monatssicht lief es allerdings sehr gut, wie das Plus von 15 Prozent belegt.

Auf den dritten Platz der beliebtesten wikifolio-Zertifikate im Februar hat es Karl-Heinz Bleser („KHB“) mit seinem wikifolio „Börsenchancen clever nutzen“ geschafft. Auch hier zeigt der Kursverlauf kontinuierlich gen Norden. Zumal der mit knapp 17 Prozent angegebene Maximalverlust aus der zwischenzeitlichen Kursaussetzung einiger griechischer Aktien Mitte 2015 resultiert, die damals entsprechend niedrig bewertet, nach Handelsaufnahme größtenteils aber mit Gewinn verkauft wurden. Insgesamt liegt das wikifolio aktuell mit gut 54% im Plus und damit auf Allzeithoch. Dasselbe gilt für das im Oktober emittierte wikifolio-Zertifikat, das auf eine Performance von 24% kommt. Der seit rund 35 Jahren an der Börse aktive Trader ist stets auf der Suche nach unterbewerteten Aktien und setzt dabei sowohl auf technische als auch auf fundamentale Analysemethoden. Trotz einer überdurchschnittlich hohen Handelsfrequenz hat der Kapitalerhalt auch bei ihm oberste Priorität. Zu hohe Drawdowns sollen vor allem durch eine gewisse Diversifizierung vermieden werden. Zudem setzt der erfahrene Trader auf eine gezielte Risikosteuerung, bei der zur Absicherung auch Hebelprodukte eingesetzt werden. Damit ist er zuletzt ebenso gut gefahren wie mit seinem Engagement bei Gold.

 

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