Muskelspiele der Fed

Spätestens mit den dynamisch ansteigenden Energiepreisen ist das Thema Inflation mitten in unserem Leben angekommen.

Falkennest mit Falke und Falkenjungvögel; Symbolbild für weekly Ausgabe

Auch die neuesten Zahlen aus den USA belegen dies eindrucksvoll: die Konsumentenpreise sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahresmonat um satte 7 % angestiegen – der schnellste Anstieg seit 1982! Das wird, soviel zeichnet sich inzwischen deutlich ab, zumindest jenseits des Atlantiks zu Reaktionen führen.

Wiedergeburt als Falke

So hat Fed-Chef Jerome Powell bei seiner Rede vor dem US-Senat am Dienstag klar gemacht, dass die Konjunktur in den USA mittlerweile wieder so robust ist, dass eine straffere Geldpolitik angezeigt ist. Die Maßnahmen sollen Zinserhöhungen und eine rasche Rückführung der monatlichen Anleihekäufe umfassen. Die angestrebte Reduzierung der Notenbankbilanz könnte sogar Anleiheverkäufe umfassen. Damit vollzieht Powell eine klare Wende hin zur Inflationsbekämpfung – zumindest verbal wird er seine zweite Amtszeit als Falke antreten. Ob die EZB ebenfalls die Kraft zu einer Kehrtwende finden wird, muss aktuell allerdings bezweifelt werden.

Flexibilität ist Trumpf

Gerade in solchen Umbruchsphasen ist ein hohes Maß an Beweglichkeit von Vorteil. Jörn Remus ( Nordmann2015 ) praktiziert in seinem wikifolio Nordstern einen Ansatz, der genau diese Flexibilität über ein breites Universum von Anlagemöglichkeiten erlaubt. Die aktuelle Cash-Quote von 35 % gibt ihm zudem großen Handlungsspielraum. Neben Aktien mischt Remus übrigens auch ETFs und Hebelprodukte bei. Den Schwerpunkt sollen aber Aktien von Zukunfts- und Wachstumsunternehmen bilden, sowie solche, die Teil eines Megatrends sind. Die Haltedauer ist ebenfalls flexibel. Der Investmenthorizont kann von wenigen Stunden bis zu mehreren Jahren reichen. Auch Rohstoffe sind ein Thema. Sie werden vorzugsweise strukturierte Produkte abgebildet. Bei den kurzfristigen Trades spielen die Charttechnik und das Marktverhalten die größte Rolle. Im langfristigen Kontext betrachtet Remus aber vor allem die Bewertung und die Zukunftsaussichten der Unternehmen. Neben den Hauptmärkten in den USA, Deutschland, Europa und China deckt er auch exotischere Regionen ab. Dass sich spannende Anlagen überall finden lassen, zeigt auch seine Gesamtperformance von +324 % seit Juni 2015. Im Jahresdurchschnitt entspricht das einem stattlichen Plus von 24,5 %.

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cde

Kennzahlen

  • +289,0 %
    seit 18.06.2015
  • +15,1 %
    1 Jahr
  • -
    Risiko-Faktor
  • EUR 2.803.691,77
    investiertes Kapital
Ø-Performance pro Jahr: +24,5 Prozent

Relative und absolute Stärke

Auch Christian Jagd ( Portfoliomatrix ) setzt mit seinem wikifolio Intelligent Matrix Trend auf ein breites Spektrum an Papieren, wobei der Schwerpunkt klar auf Aktien liegt. Dabei verleihen Titel aus dem Nebenwerte- und Hochtechnologiesektor der Performance eine besondere Dynamik. Lediglich Zertifikate und Hebelprodukte hat er aus seinem Anlageuniversum ausgeschlossen. Auf diese Weise soll das volle Potenzial der Finanzmärkte genutzt werden. Auf Basis eines fundamentalen und charttechnischen Trendansatzes identifiziert Jagd dann vielversprechende Aktien, ETFs und Fonds, die einen intakten Trend oder eine interessante Ausbruchssituation aufweisen. Ziel seiner Strategie ist das Herausfiltern von Titeln mit relativer Stärke, die sich dann auch im Gesamtportfolio niederschlagen und eine Outperformance ermöglichen soll. Der grundsätzlich mittel- bis längerfristige Zeithorizont soll dabei auf die jeweilige Situation des Einzeltitels angepasst werden. Zur systematischen Analyse und zum Timing seiner Transaktionen benutzt Jagd ein eigens entwickeltes Instrumentarium. Da über ETFs auch Shortpositionen eingegangen werden können, ist er für jede erdenkliche Marktphase gut gerüstet. Mit einer Gesamtperformance von 654 % seit der Auflegung Ende März 2014 erwirtschaftete Jagd einen durchschnittlichen jährlichen Wertzuwachs von rekordverdächtigen 29,5 %.

Chart

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cde

Kennzahlen

  • +587,8 %
    seit 25.03.2014
  • -14,5 %
    1 Jahr
  • 0,72×
    Risiko-Faktor
  • EUR 63.791.692,50
    investiertes Kapital
Ø-Performance pro Jahr: +29,2 Prozent

Ohne Gesundheit ist alles nichts

In seinem wikifolio Healthcare Demography befasst sich Arne Briest ( ArBriest ) mit einem zeitlosen Thema, das uns alle mehr oder weniger stark betrifft – Gesundheit. Mit dem vorzugsweise in Aktien investierten wikifolio setzt er auf den demographischen Wandel und auf die großen Trends im Bereich der Medizintechnik und des Pharmasektors. Dabei identifiziert Briest Aktien, die sich grundlegend von ihren Wettbewerbern abheben. Den Schwerpunkt bilden Unternehmen aus Europa und Nordamerika, in die mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont investiert wird. Auch ausgewählte ETFs können in das wikifolio aufgenommen werden. Dabei setzt Briest mit dem aktuell voll investierten Portfolio deutliche Akzente – auf die fünf größten Einzelpositionen entfällt derzeit fast die Hälfte der angelegten Mittel. Die bekannten Namen der Impfaktien sucht man hier allerdings vergebens. Der Performance hat dies jedenfalls keinen Abbruch getan. Seit Januar 2013 konnte das wikifolio um 456 % zulegen, was einem jährlichen Zuwachs von weit überdurchschnittlichen 21,2 % entspricht.

Chart

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cde

Kennzahlen

  • +393,8 %
    seit 16.01.2013
  • +9,0 %
    1 Jahr
  • 0,83×
    Risiko-Faktor
  • EUR 1.928.055,70
    investiertes Kapital
Ø-Performance pro Jahr: +20,8 Prozent

Was kommt?

  • Das sollten Anleger in der nächsten Woche im Auge behalten

Der Kalender für Wirtschaftsdaten ist in der nächsten Woche prall gefüllt. So werden am Montag in China die Einzelhandelsumsätze, das Bruttoinlandsprodukt sowie die Industrieproduktion veröffentlicht. Am Dienstag folgen dann in Japan die Industrieproduktion und die Zinsentscheidung der Notenbank. Die Veröffentlichung von Preisdaten aus Deutschland steht am Mittwoch an, bevor am Donnerstag die Verbraucherpreise für Europa, die Arbeitsmarktdaten der USA sowie die Zinsentscheidung der Notenbank in China dran sind. Die Veröffentlichung der Verbraucherpreise in Japan und des Verbrauchervertrauens in Europa schließen am Freitag die Woche ab.


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