So können Sie Börsenchancen nutzen und Risiken einschätzen

Die Börse übt aufgrund der Chancen die sie Investoren bietet eine ungebrochene Faszination für viele Menschen aus. Potentielle Anleger sollten sich aber auch der Risiken bewusst sein, die damit verbunden sind. Nachfolgend sollen die unterschiedlichen Einflussfaktoren behandelt werden.

Die Wahl der richtigen Anlageklasse

Einen ganz entscheidenden Einfluss auf das Risiko in einem Portfolio hat die Wahl der gehandelten Anlageklassen. Generell kann man sagen, dass zwischen Renditen und Risiko eine positive Korrelation besteht. Das heißt, mit höheren angestrebten Renditen ist auch das erwartete Risiko einer Anlageklasse generell höher.

Chancen und Risiken der unterschiedlichen Anlageklassen

  • Anleihen bieten, abgesehen von Sparbüchern, eine relativ risikoarme Variante der Geldanlage. Man unterscheidet in der Regel zwischen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen, wobei letztere aufgrund ihres Bezuges zum Einzelunternehmen meist höhere Renditen aufweisen, aber auch etwas höheren Risiken innehaben.
  • Aktien sind im Wesentlichen verbriefte Anteile an einem (Aktien-)Unternehmen. Diese bieten durchaus höhere Gewinnchancen als Anleihen, unterliegen aber auch den starken Kursschwankungen des Unternehmens und gelten daher als risikoreicher als Anleihen.
  • Zertifikate bieten je nach Ihrer Konstruktion sehr unterschiedliche Rendite/Risiko-Profile und setzen bei dem Händler ein entsprechendes Fachwissen voraus.
  • Futures und Optionen bieten aufgrund ihrer Hebelwirkung die höchsten Gewinnchancen, beinhalten aber auch das größte Risiko
  • Edelmetalle wie Gold, Silber oder Platin gelten als Inflationsschutz, unterliegt aber auch hohen Schwankungen und werfen keine regelmäßigen Renditen ab

Marktrisiken unter Kontrolle haben

Der andere wesentliche Einflussfaktor ergibt sich durch klassische Marktrisiken. Auch hier gilt allgemein, dass das Managen von Risiken und das Timing umso wichtiger wird, je größer der Hebel wird. Meist erfolgt die Begrenzung der Verluste durch unterschiedliche Arten von Stopps oder ist Bestandteil der Handelslogik selbst. Es gibt mehrere unterschiedliche Arten von Stopps, von klassischen Chart basierten Stopps, über prozentuale Stopps bis hin zu volatilitätsbasierten Ansätzen. Die Wahl des optimalen Stopps hängt sehr von der gewählten Handelsstrategie ab.

Hat man die wesentlichen Risiken erst unter Kontrolle, steht einem bei dem Versuch, die Chancen der Finanzmärkte zu nutzen, nichts mehr im Wege. Weit verbreitet sind Ansätze wie Trendfolger, die darauf abzielen, einen großen Teil der Marktbewegung mitzunehmen.

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