S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.

WKN
A0X9EJ
ISIN
AT0000A0E9W5
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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18,620 EUR Verkauf

18,650 EUR Kauf

+0,06 Abs.

+0,4 % Rel.

16.10.2019 12:23Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 18,570 / 18,530
  • Hoch / Tief (1 Tag) 18,700 / 18,355
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 25,160 / 15,200
  • 1 Woche +7,3 %
  • 1 Monat -7,4 %
  • 1 Jahr -9,6 %

Ausgewählter Top-Trade

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Der Markt kann wieder Richtung Widerstand bei 11.800 steigen, viele zuletzt gebeutelte Aktien sind deutlich im Plus, auch S+T kann jetzt knapp 4% zulegen. 

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> Vielversprechende Projektpipeline für 2020 < 

 

S&T hat zuletzt Zahlen für die ersten 6 Monate 2019 veröffentlicht. Nach einem Umsatzanstieg von 10,6% im ersten Quartal konnte die Dynamik im zweiten Quartal leicht erhöht werden, resultierend in einem Wachstum von 13,5%, sodass nach 6 Monaten ein Umsatzplus von 12,1% auf 473,8 Mio. € zu Buche stand. Wachstumstreiber war dabei das Segment IoT Solutions, welches die Umsatzerlöse um 31,0% im zweiten und 27,4% zum Halbjahr steigern konnte. Das noch leicht größte Segment IT-Services konnte nach einem starken Vorjahr, geprägt durch Großprojekte, mit einem Wachstum von 3,5% respektive 5,8% zum Umsatzanstieg beitragen. Das dritte und kleinste Segment IoT America konnte im zweiten Quartal (+3,4%) wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Nach einem Umsatzrückgang von 10,7% im ersten Quartal verbuchte das Segment zum Halbjahr jedoch noch einen leichten Umsatzrückgang von 3,7%. Hintergrund dessen ist die Neuausrichtung des Segments nach der Kontron Übernahme mit dem Ziel, den Softwareanteil deutlich zu erhöhen. Neben dem organischen Wachstum ergab sich auch durch die Übernahme von Teilen der Kapsch (Konsolidierung ab Juni 2019/8,0mEUR Umsatzbeitrag) und Epro (Konsolidierung ab März 2019/1,5mEUR Umsatzbeitrag) ein anorganischer Umsatzbeitrag i.H.v. 9,5mEUR aus Übernahmen in diesem Jahr. Aber auch der von der Exceet im vergangenen Jahr übernommene Geschäftsbereich dürfte mit einem deutlich zweistelligen Umsatzbeitrag zum Wachstum beigetragen haben.

 

Auf der Ergebnisseite war die Entwicklung auf Ebene des EBITDA u.a. durch positive Effekte aus IFRS 16 geprägt, sodass das EBITDA um 18,2% in Q2 und 20,9% zum Halbjahr anstieg. Das EBIT hingegen war um 8,5% und 2,8% rückläufig. So konnte zwar zum Halbjahr die Bruttomarge leicht von 36,6% auf 36,8% leicht gesteigert werden, im zweiten Quartal war diese jedoch leicht auf 35,8% (Vj. 36,8%) rückläufig. Ziel bleibt in den kommenden Jahren weiterhin eine Steigerung auf 40%. Ergebnis belastend haben sich insbesondere höhere Personalaufwendungen gezeigt, sowohl durch Neueinstellungen als auch durch Konsolidierungseffekte im Rahmen von getätigten Übernahmen. Die Übernahme der Kapsch, die in diesem Jahr einen mittleren einstelligen Millionenverlust (EBITDA) erzielen wird, hat ebenfalls dazu beigetragen Ein wesentlicher Teil des EBIT-Rückgangs ist auch auf die strategische Neuausrichtung im Segment Embedded Systems zurückzuführen, in dem die EBITDA-Marge von 7,3% auf 4,1% zum Halbjahr zurückging. Zukünftig strebt S&T jedoch EBITDA-Margen >12% in diesem Segment an und zeigt das hohe Upside.

 

Im Zuge der Halbjahreszahlen hat das Management auch ein neues Effizienz- und Profitabilitätsprogramm (PEC) initiiert. Ziel dessen ist, in den kommenden Jahren Synergien in der Organisation zu heben, die Profitabilität zu steigern sowie durch ein effizienteres Working Capital Management zusätzliche Liquidität freizusetzen. Dadurch dürfte die EBITDA-Marge m.E. in den kommenden Jahren auf >11% ansteigen. Gleichzeitig berichtete das Management über eine vielversprechende Projektpipeline für das IoT Software Framework SUSiEtec. Dazu konnte man neue Projekte im Bereich autonomes Fahren und Bordunterhaltung bei Flugzeigen gewinnen. Der Großteil der Projekte wird sich jedoch erst im kommenden Geschäftsjahr in den Zahlen niederschlagen. Bereits im Rahmen der Q1-Zahlen hatte S&T in Aussicht gestellt, dass im kommenden Jahr die Hälfte der Top 10 Kunden Neukunden sein werden und zeigt damit das starke Neukundengeschäft.

 

Insgesamt hat S&T den Umsatzausblick nach der Kapsch Übernahme zuletzt leicht von 1,1 Mrd. € auf 1,145 Mrd. € angehoben, das EBITDA-Ziel von >100 Mio. € jedoch unverändert gelassen, da dem höheren Ergebnisbeitrag durch IFRS 16 der EBITDA-Verlust durch Kapsch in diesem Jahr entgegen steht. Durch die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens i.H.v. 160 Mio. € im April mit Laufzeiten von 5 und 7 Jahren hat S&T nun zudem zusätzliche Liquidität für weitere Übernahmen, wenngleich größere Akquisitionen voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen dürften. Nach Anpassung meiner Schätzungen im Zuge der Halbjahreszahlen, der Aufnahme des neuen Schuldscheindarlehens, der Kapsch Übernahme sowie der Umstellung auf das Jahr 2019 erhöht sich das Kursziel leicht von zuletzt 29,00€ auf 30,00€. Ein bedeutender Faktor für die Aktienkursentwicklung wird in den kommenden Quartalen neben der weiteren Steigerung der Profitabilität die Hebung von Liquiditätsreserven durch eine Optimierung des Working Capitals und damit verbunden einer deutlichen Steigerung des operativen Cashflows sein.

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> Vielversprechende Projektpipeline für 2020 <

 

S&T hat zuletzt Zahlen für die ersten 6 Monate 2019 veröffentlicht. Nach einem Umsatzanstieg von 10,6% im ersten Quartal konnte die Dynamik im zweiten Quartal leicht erhöht werden, resultierend in einem Wachstum von 13,5%, sodass nach 6 Monaten ein Umsatzplus von 12,1% auf 473,8 Mio. € zu Buche stand. Wachstumstreiber war dabei das Segment IoT Solutions, welches die Umsatzerlöse um 31,0% im zweiten und 27,4% zum Halbjahr steigern konnte. Das noch leicht größte Segment IT-Services konnte nach einem starken Vorjahr, geprägt durch Großprojekte, mit einem Wachstum von 3,5% respektive 5,8% zum Umsatzanstieg beitragen. Das dritte und kleinste Segment IoT America konnte im zweiten Quartal (+3,4%) wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren. Nach einem Umsatzrückgang von 10,7% im ersten Quartal verbuchte das Segment zum Halbjahr jedoch noch einen leichten Umsatzrückgang von 3,7%. Hintergrund dessen ist die Neuausrichtung des Segments nach der Kontron Übernahme mit dem Ziel, den Softwareanteil deutlich zu erhöhen. Neben dem organischen Wachstum ergab sich auch durch die Übernahme von Teilen der Kapsch (Konsolidierung ab Juni 2019/8,0mEUR Umsatzbeitrag) und Epro (Konsolidierung ab März 2019/1,5mEUR Umsatzbeitrag) ein anorganischer Umsatzbeitrag i.H.v. 9,5mEUR aus Übernahmen in diesem Jahr. Aber auch der von der Exceet im vergangenen Jahr übernommene Geschäftsbereich dürfte mit einem deutlich zweistelligen Umsatzbeitrag zum Wachstum beigetragen haben.

 

Auf der Ergebnisseite war die Entwicklung auf Ebene des EBITDA u.a. durch positive Effekte aus IFRS 16 geprägt, sodass das EBITDA um 18,2% in Q2 und 20,9% zum Halbjahr anstieg. Das EBIT hingegen war um 8,5% und 2,8% rückläufig. So konnte zwar zum Halbjahr die Bruttomarge leicht von 36,6% auf 36,8% leicht gesteigert werden, im zweiten Quartal war diese jedoch leicht auf 35,8% (Vj. 36,8%) rückläufig. Ziel bleibt in den kommenden Jahren weiterhin eine Steigerung auf 40%. Ergebnis belastend haben sich insbesondere höhere Personalaufwendungen gezeigt, sowohl durch Neueinstellungen als auch durch Konsolidierungseffekte im Rahmen von getätigten Übernahmen. Die Übernahme der Kapsch, die in diesem Jahr einen mittleren einstelligen Millionenverlust (EBITDA) erzielen wird, hat ebenfalls dazu beigetragen Ein wesentlicher Teil des EBIT-Rückgangs ist auch auf die strategische Neuausrichtung im Segment Embedded Systems zurückzuführen, in dem die EBITDA-Marge von 7,3% auf 4,1% zum Halbjahr zurückging. Zukünftig strebt S&T jedoch EBITDA-Margen >12% in diesem Segment an und zeigt das hohe Upside.

 

Im Zuge der Halbjahreszahlen hat das Management auch ein neues Effizienz- und Profitabilitätsprogramm (PEC) initiiert. Ziel dessen ist, in den kommenden Jahren Synergien in der Organisation zu heben, die Profitabilität zu steigern sowie durch ein effizienteres Working Capital Management zusätzliche Liquidität freizusetzen. Dadurch dürfte die EBITDA-Marge m.E. in den kommenden Jahren auf >11% ansteigen. Gleichzeitig berichtete das Management über eine vielversprechende Projektpipeline für das IoT Software Framework SUSiEtec. Dazu konnte man neue Projekte im Bereich autonomes Fahren und Bordunterhaltung bei Flugzeigen gewinnen. Der Großteil der Projekte wird sich jedoch erst im kommenden Geschäftsjahr in den Zahlen niederschlagen. Bereits im Rahmen der Q1-Zahlen hatte S&T in Aussicht gestellt, dass im kommenden Jahr die Hälfte der Top 10 Kunden Neukunden sein werden und zeigt damit das starke Neukundengeschäft.

 

Insgesamt hat S&T den Umsatzausblick nach der Kapsch Übernahme zuletzt leicht von 1,1 Mrd. € auf 1,145 Mrd. € angehoben, das EBITDA-Ziel von >100 Mio. € jedoch unverändert gelassen, da dem höheren Ergebnisbeitrag durch IFRS 16 der EBITDA-Verlust durch Kapsch in diesem Jahr entgegen steht. Durch die Aufnahme eines Schuldscheindarlehens i.H.v. 160 Mio. € im April mit Laufzeiten von 5 und 7 Jahren hat S&T nun zudem zusätzliche Liquidität für weitere Übernahmen, wenngleich größere Akquisitionen voraussichtlich erst im kommenden Jahr erfolgen dürften. Nach Anpassung meiner Schätzungen im Zuge der Halbjahreszahlen, der Aufnahme des neuen Schuldscheindarlehens, der Kapsch Übernahme sowie der Umstellung auf das Jahr 2019 erhöht sich das Kursziel leicht von zuletzt 29,00€ auf 30,00€. Ein bedeutender Faktor für die Aktienkursentwicklung wird in den kommenden Quartalen neben der weiteren Steigerung der Profitabilität die Hebung von Liquiditätsreserven durch eine Optimierung des Working Capitals und damit verbunden einer deutlichen Steigerung des operativen Cashflows sein.

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