ECKERT+ZIEGLER AG O.N.

WKN
565970
ISIN
DE0005659700
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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91,710 EUR Verkauf

91,990 EUR Kauf

+0,03 Abs.

0,0 % Rel.

24.01.2019 10:44Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 91,816 / 91,845
  • Hoch / Tief (1 Tag) 93,850 / 91,250
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 92,700 / 32,600
  • 1 Woche +24,4 %
  • 1 Monat +52,4 %
  • 1 Jahr +142,8 %

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> Dank starkem vierten Quartal Prognose nochmals übertroffen < 

 

Eckert & Ziegler hat am Montag vorläufige Zahlen für 2018 bekannt gegeben. So wurde ein Umsatz von rund 180 Mio. € erreicht, der damit nochmal etwa 15 Mio. € über der zuletzt angehobenen Umsatzprognose von 165 Mio. € (zuvor: 160 Mio. €) lag. Der Umsatz im vierten Quartal betrug demnach 56,2 Mio. € und überstieg damit deutlich den Wert der Vorquartale (Q1: 35,7/Q2: 45,3/Q3: 42,8). Dementsprechend führte dies zu einem Wachstum von rund 47% im Schlussquartal. Genaue Angaben zu den Hintergründen des starken Umsatzwachstums im vierten Quartal macht das Unternehmen jedoch nicht. Es ist allerdings anzunehmen, dass hierbei vor allem das Segment Radiopharma Umsatztreiber war. Zugleich wird auch die zuletzt auf 2,80€ angehobene EPS-Prognose (von 2,50€) mit 3,05€ je Aktie übertroffen werden.  Der deutlich unterproportionale EPS-Beitrag im vierten Quartal von 0,55€ (Q1: 0,44€/Q2: 1,17€/Q3: 0,87€) vor allem ggü. dem zweiten und dritten Quartal dürfte dabei auf Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung mit der belgischen Tochtergesellschaft BEBIG zurückzuführen sein. In wieweit diese sich aber auf einzelne GuV Posten (sbA, außerordentliche Abschreibung, Ertragssteuern) aufteilen ist derzeit nicht abschätzbar.

 

Ich habe im Rahmen dessen meine Schätzungen überarbeitet und diese an den höheren Umsatz in 2018 angepasst. Zugleich habe ich meine Umsatzschätzungen für 2019ff jedoch etwas gesenkt, um einer vermutlich geringeren Wachstumsdynamik in den Segmenten Isotope Products und Strahlentherapie gerecht zu werden. Für das Ergebnis ergeben sich dagegen kaum nennenswerte Effekte, da diese weitestgehend durch das Segment Radiopharma kompensiert werden. In diesem Bereich dürften zunächst die zusätzlichen Kapazitäten in Berlin für Ge-68 einen weiteren Umsatzschub ermöglichen. Eckert & Ziegler beliefert dort AAA, die 2017 von Novartis übernommen wurden, für das Produkt NETSPOT, womit neuroendokrine Tumore erkannt werden können. Weiteres Potenzial dafür könnte sich auch durch zusätzliche Kapazitäten außerhalb Deutschlands ergeben. Daneben besteht weiterhin die Chance eine Umsatzvervielfachung bei Yt-90 durch die Zusammenarbeit mit SIRTEX zu erreichen. Nachdem das Unternehmen 2018 übernommen wurde dürften die neuen Anteilseigner einen schnellen Markteintritt in China, dem größten Markt weltweit für Leberkrebs,  forcieren. Eckert & Ziegler könnte dadurch entsprechend stark profitieren.

 

Für 2019 rechne ich daher mit einem weiteren Umsatzanstieg auf 212,4 Mio. € (+18,0%; alt: 213,0) und einem EPS von 4,71€ (alt: 4,45€). Für das Folgejahr erwarte ich einen erneuten Umsatzanstieg um 13,6% auf 241,2 Mio. € (alt: 256,1) sowie ein EPS von 5,71€ (alt: 5,91€). Zugleich dürfte sich auf Basis der aktuellen Währungskurse auch der negative Einfluss aus dem EUR/USD-Kurs deutlich verringern. Meine Schätzungen basieren hierbei weiter auf dem Base-Case-Szenario. Das Kursziel erhöht sich aufgrund geringfügig höherer Margen leicht von 121€ auf 123€. Im Optimistic-Case, in dem die Umsatzerwartungen für NETSPOT und SIRTEX um 2 Jahre vorgezogen (2021 statt 2023) sind und höher ausfallen (135 Mio. € statt 123 Mio. €) ergibt sich ein neues Kursziel von 177€ (alt: 173€). Damit bietet die Eckert & Ziegler Aktie trotz des bereits deutlichen Kursanstiegs von 47,5% in diesem Jahr weiteres Potenzial, wenngleich das kurzfristige Rückschlagspotenzial deutlich angestiegen ist. Beachtlich ist in diesem Zusammenhang der Insiderkauf durch den Vorstand für Strahlentherapie am 22.01.2019 für 43.100€ zu einem Kurs von 86,20€, der offenbar auch auf dem deutlich erhöhten Kursniveau weiteres Potenzial sieht.    

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> Dank starkem vierten Quartal Prognose nochmals übertroffen <

 

Eckert & Ziegler hat am Montag vorläufige Zahlen für 2018 bekannt gegeben. So wurde ein Umsatz von rund 180 Mio. € erreicht, der damit nochmal etwa 15 Mio. € über der zuletzt angehobenen Umsatzprognose von 165 Mio. € (zuvor: 160 Mio. €) lag. Der Umsatz im vierten Quartal betrug demnach 56,2 Mio. € und überstieg damit deutlich den Wert der Vorquartale (Q1: 35,7/Q2: 45,3/Q3: 42,8). Dementsprechend führte dies zu einem Wachstum von rund 47% im Schlussquartal. Genaue Angaben zu den Hintergründen des starken Umsatzwachstums im vierten Quartal macht das Unternehmen jedoch nicht. Es ist allerdings anzunehmen, dass hierbei vor allem das Segment Radiopharma Umsatztreiber war. Zugleich wird auch die zuletzt auf 2,80€ angehobene EPS-Prognose (von 2,50€) mit 3,05€ je Aktie übertroffen werden.  Der deutlich unterproportionale EPS-Beitrag im vierten Quartal von 0,55€ (Q1: 0,44€/Q2: 1,17€/Q3: 0,87€) vor allem ggü. dem zweiten und dritten Quartal dürfte dabei auf Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Verschmelzung mit der belgischen Tochtergesellschaft BEBIG zurückzuführen sein. In wieweit diese sich aber auf einzelne GuV Posten (sbA, außerordentliche Abschreibung, Ertragssteuern) aufteilen ist derzeit nicht abschätzbar.

 

Ich habe im Rahmen dessen meine Schätzungen überarbeitet und diese an den höheren Umsatz in 2018 angepasst. Zugleich habe ich meine Umsatzschätzungen für 2019ff jedoch etwas gesenkt, um einer vermutlich geringeren Wachstumsdynamik in den Segmenten Isotope Products und Strahlentherapie gerecht zu werden. Für das Ergebnis ergeben sich dagegen kaum nennenswerte Effekte, da diese weitestgehend durch das Segment Radiopharma kompensiert werden. In diesem Bereich dürften zunächst die zusätzlichen Kapazitäten in Berlin für Ge-68 einen weiteren Umsatzschub ermöglichen. Eckert & Ziegler beliefert dort AAA, die 2017 von Novartis übernommen wurden, für das Produkt NETSPOT, womit neuroendokrine Tumore erkannt werden können. Weiteres Potenzial dafür könnte sich auch durch zusätzliche Kapazitäten außerhalb Deutschlands ergeben. Daneben besteht weiterhin die Chance eine Umsatzvervielfachung bei Yt-90 durch die Zusammenarbeit mit SIRTEX zu erreichen. Nachdem das Unternehmen 2018 übernommen wurde dürften die neuen Anteilseigner einen schnellen Markteintritt in China, dem größten Markt weltweit für Leberkrebs,  forcieren. Eckert & Ziegler könnte dadurch entsprechend stark profitieren.

 

Für 2019 rechne ich daher mit einem weiteren Umsatzanstieg auf 212,4 Mio. € (+18,0%; alt: 213,0) und einem EPS von 4,71€ (alt: 4,45€). Für das Folgejahr erwarte ich einen erneuten Umsatzanstieg um 13,6% auf 241,2 Mio. € (alt: 256,1) sowie ein EPS von 5,71€ (alt: 5,91€). Zugleich dürfte sich auf Basis der aktuellen Währungskurse auch der negative Einfluss aus dem EUR/USD-Kurs deutlich verringern. Meine Schätzungen basieren hierbei weiter auf dem Base-Case-Szenario. Das Kursziel erhöht sich aufgrund geringfügig höherer Margen leicht von 121€ auf 123€. Im Optimistic-Case, in dem die Umsatzerwartungen für NETSPOT und SIRTEX um 2 Jahre vorgezogen (2021 statt 2023) sind und höher ausfallen (135 Mio. € statt 123 Mio. €) ergibt sich ein neues Kursziel von 177€ (alt: 173€). Damit bietet die Eckert & Ziegler Aktie trotz des bereits deutlichen Kursanstiegs von 47,5% in diesem Jahr weiteres Potenzial, wenngleich das kurzfristige Rückschlagspotenzial deutlich angestiegen ist. Beachtlich ist in diesem Zusammenhang der Insiderkauf durch den Vorstand für Strahlentherapie am 22.01.2019 für 43.100€ zu einem Kurs von 86,20€, der offenbar auch auf dem deutlich erhöhten Kursniveau weiteres Potenzial sieht.    

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