SAP SE

WKN
716460
ISIN
DE0007164600
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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89,123 EUR Verkauf

89,393 EUR Kauf

-0,07 Abs.

-0,1 % Rel.

15.12.2018 11:15Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 89,332 / 89,258
  • Hoch / Tief (1 Tag) 89,258 / 89,240
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 108,530 / 81,100
  • 1 Woche +1,1 %
  • 1 Monat -2,6 %
  • 1 Jahr -8,2 %

Ausgewählter Top-Trade

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einmaleins Zinsfuß

Die letzte Übernahme war einfach zu teuer. Das 20 faches des Umsatzes für ein Umfrage -Tool. 

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Zinseszins IT Leader

Nachdem die Ankündigung der Übernahme von Qualtrics durch SAP nun einige Tage her ist, hier nun meine Anmerkungen:
Der zu zahlende Übernahmepreis war auf den ersten Blick auch für mich ein Schock -
Aber nur auf den ersten Blick: Wenn ein Weltkonzern wie SAP mit einem global aufgestellten Vertrieb ein wesentlich kleineres Unternehmen wie Qualtrics übernimmt, besteht ein bedeutender Teil der Wertschöpfung dieser Transaktion in der sprunghaften Skalierung des Geschäfts auf Konzernniveau. Sollten die Dinge sich entwickeln wie geplant, dürften bald viele SAP Kunden von Ihrem SAP Vertriebler auf das Thema Customer Experience Management angesprochen werden, wo man nun mit Qualtrics ein am Markt erprobtes und führendes
System im Angebot hat. Und zwar in einem Markt, der aktuell zu den heißesten überhaupt zählt (s.u.)
Eine zwar kritische, aber dennoch wohlwollende Bewertung der Übernahme zieht also zumindest teilweise das durch die Übernahme sprunghaft wachsende Umsatzpotenzial von Qualtrics in Betracht. Vor diesem Hintergrund ist der Preis schon eher nachvollziehbar und der bei manchen Anlegern reflexartig erfolgte Druck auf die "VERKAUFEN"-Taste war wohl etwas voreilig.
Fest steht aber auch, dass SAP CEO Bill McDermott seine Karriere auf diesen Deal verwettet hat - Sollte sich im Laufe der kommenden beiden Jahre zeigen, dass das Potenzial wesentlich zu hoch eingeschätzt wurde, muss er (aus meiner Sicht) gehen.

Immerhin hätte man mit den acht Mrd. Dollar alternativ eine Ausschüttung von ca. 6,60 Dollar je Aktie finanzieren können, was einer Sonderdividende von 5,82€ bzw. einer Sonderdividendenrendite von 6,3% (heutige Kurse) entsprochen hätte, wofür sich Aktionäre kurzfristig sicherlich mehr begeistert hätten.

Bereits mittelfristig sollte jedoch eine so zentrale Technologie wie das Sammeln, Verknüpfen und Interpretieren von Daten aus verschiedenen Quellen zu Kunden, Produkten, Marken und Mitarbeitern einen enormen Stellenwert im digitalen Business einnehmen. Das SAP sich hier zeitnah besser aufstellen musste, liegt auf der Hand. Die Eigenentwicklung im Hause SAP hätte Jahre gedauert und Ressourcen gebunden, die andernorts gebraucht werden. Die Kundenliste von Qualtrics zeigt, dass diverse Konzerne deren Lösungen zur Analyse von Kundenzufriedenheit und Produktimage bereits nutzen. Heute ist es oft noch so, dass die vorliegenden Detail-Informationen, die sie z.B. auf ihrer eigenen Web Seite über den Online-Kunden sammeln, von Firmen nicht optimal zu einem Gesamtbild des Kunden integriert werden und daher auch keine Maßnahmen gestartet werden, um den besten Nutzen aus diesen Daten erzeugen zu können. Qualtrics liefert hierfür einen systematischen Ansatz, der es u.a. auch erlaubt, solche Aktionen automatisiert zu starten und nachzuverfolgen.

Die SAP-Strategie sieht ohnehin vor, im CRM- und Vertriebsumfeld Marktanteile auszubauen - ein Bereich in dem, wie schon öfter erwähnt, auch Adobe seit längerem in Sachen Digital Marketing unterwegs ist. Somit passt die Aquisition inhaltlich zu den IT Leadern.

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