DATAGROUP IT SERVICES HOLDING AG

WKN
A0JC8S
ISIN
DE000A0JC8S7
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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59,700 EUR Verkauf

60,000 EUR Kauf

-1,20 Abs.

-2,0 % Rel.

09.12.2019 13:47Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 61,050 / 60,950
  • Hoch / Tief (1 Tag) 61,100 / 59,850
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 62,800 / 28,800
  • 1 Woche +0,6 %
  • 1 Monat +10,9 %
  • 1 Jahr +82,2 %

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> Prognose übertroffen, aber… <

 

Datagroup hat am Montag vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 veröffentlicht und konnte die im Mai angehobene Prognose übertreffen. Mit einem Umsatzanstieg auf berichteter Basis von 12,7% auf 306,77mEUR (Prognose: >295mEUR) und einem EBITDA i.H.v. 46,88mEUR (Prognose: >45mEUR) gelang es CEO Schaber erneut, die eigenen Ziele zu übererfüllen. Auf alter Basis (vor IFRS 15 + 16) resultierte ein Umsatzanstieg um 18,8% auf 323,26mEUR sowie eine Verbesserung des EBITDA auf 39,76mEUR (+15,4%), die damit eine Margenverwässerung durch die übernommene IT Informatik Einheit zeigt. Ziel ist es jedoch, durch entsprechende Effizienzmaßnahmen die Marge dieser Einheit deutlich zu steigern. Der überproportionale EBITDA-Anstieg auf berichteter Basis (+36,0%) ist vor allem durch die veränderte Bilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen, wonach Leasingaufwendungen nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern zum Großteil in den Abschreibungen enthalten sind. Diese stiegen folglich deutlich um 65,6% auf 23,26mEUR an.

 

Auf Basis der Umsatzentwicklung vor IFRS 15 + 16 konnte Datagroup ein organisches Wachstum von 4,9% erzielen, weitere 8,1% des Umsatzanstiegs ergaben sich durch Akquisitionseffekte und 5,8% durch Handelsumsätze mit der NRW.Bank. Diese Handelsumsätze, die damit für den Großteil der Umsatzdifferenz zwischen bisheriger und aktueller Bilanzierung verantwortlich sind und damit sogenannte Transitionsumsätze darstellen, werden zukünftig auf die Vertragslaufzeit verteilt. Damit wird sich die Differenz aus dem Geschäftsjahr 2018/19 im Umsatz der Folgejahre erhöhend auswirken. Im Ergebnis haben sich die Personalaufwendungen durch einen unterproportionalen Anstieg ergebniserhöhend ausgewirkt, während überproportional angestiegene Materialaufwendungen, insbesondere im vierten Quartal, das Ergebnis belastet haben. Zugleich dürften die sonstigen betrieblichen Erträge im Schlussquartal im Zuge der Übernahme von Mitarbeitern und Teilen der IT Informatik nochmals deutlich angestiegen sein und damit den geringen Ergebnis- bzw. ggf. leichten Verlustbeitrag aus der IT Informatik Übernahme kompensiert haben.

 

Eine Prognose wird der Vorstand traditionell erst auf der Hauptversammlung, die Anfang März stattfinden wird, bekannt geben. Durch die neu gewonnenen Großaufträge (NRW.Bank, Bankhaus Lampe, Messe München, ARD), die sich im vergangenen Jahr noch in der Transitionsphase befunden und damit noch nicht oder nur unwesentlich zum Umsatz beigetragen haben, sollte sich das organische Wachstum im neuen Geschäftsjahr beschleunigen. Weitere Umsatzbeiträge werden sich durch die ganzjährige Konsolidierung der UBL sowie der übernommenen Mitarbeiter bzw. Geschäftsteile von der IT Informatik ergeben. Ich habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen meine Schätzungen angepasst und dabei meine Umsatzerwartungen für 2019/20 auf 358,66mEUR (+ 16,9%/alt: 355,85) bzw. auf 387,32mEUR (+ 8,0%/alt: 381,99) für 2020/21 angehoben. Hierbei wird sich auch das gesteigerte Durchschnittsvolumen pro CORCBOX-Kunde positiv auswirken. Meine EBITDA-Prognose für 2019/20 reduziert sich hingegen leicht von 52,26mEUR auf 51,12mEUR wegen geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen sowie einer Margenverwässerung aus der IT Informatik Transaktion im ersten vollen Jahr der Konsolidierung. Für 2020/21 erhöht sich meine EBITDA-Schätzung auf 60,59mEUR (alt: 59,90), einhergehend mit einer EBITDA-Marge von 15,6%, die damit in Line ist mit der avisierten Ziel-Spanne von >15% bis 2020/21. Das Kursziel erhöht sich dadurch sowie aufgrund der Umstellung der Bewertung auf das Jahr 2019/20 von zuletzt 64,00€ auf nunmehr 67,00€.

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> Prognose übertroffen, aber… <

 

Datagroup hat am Montag vorläufige Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 veröffentlicht und konnte die im Mai angehobene Prognose übertreffen. Mit einem Umsatzanstieg auf berichteter Basis von 12,7% auf 306,77mEUR (Prognose: >295mEUR) und einem EBITDA i.H.v. 46,88mEUR (Prognose: >45mEUR) gelang es CEO Schaber erneut, die eigenen Ziele zu übererfüllen. Auf alter Basis (vor IFRS 15 + 16) resultierte ein Umsatzanstieg um 18,8% auf 323,26mEUR sowie eine Verbesserung des EBITDA auf 39,76mEUR (+15,4%), die damit eine Margenverwässerung durch die übernommene IT Informatik Einheit zeigt. Ziel ist es jedoch, durch entsprechende Effizienzmaßnahmen die Marge dieser Einheit deutlich zu steigern. Der überproportionale EBITDA-Anstieg auf berichteter Basis (+36,0%) ist vor allem durch die veränderte Bilanzierung nach IFRS 16 zurückzuführen, wonach Leasingaufwendungen nicht mehr in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, sondern zum Großteil in den Abschreibungen enthalten sind. Diese stiegen folglich deutlich um 65,6% auf 23,26mEUR an.

 

Auf Basis der Umsatzentwicklung vor IFRS 15 + 16 konnte Datagroup ein organisches Wachstum von 4,9% erzielen, weitere 8,1% des Umsatzanstiegs ergaben sich durch Akquisitionseffekte und 5,8% durch Handelsumsätze mit der NRW.Bank. Diese Handelsumsätze, die damit für den Großteil der Umsatzdifferenz zwischen bisheriger und aktueller Bilanzierung verantwortlich sind und damit sogenannte Transitionsumsätze darstellen, werden zukünftig auf die Vertragslaufzeit verteilt. Damit wird sich die Differenz aus dem Geschäftsjahr 2018/19 im Umsatz der Folgejahre erhöhend auswirken. Im Ergebnis haben sich die Personalaufwendungen durch einen unterproportionalen Anstieg ergebniserhöhend ausgewirkt, während überproportional angestiegene Materialaufwendungen, insbesondere im vierten Quartal, das Ergebnis belastet haben. Zugleich dürften die sonstigen betrieblichen Erträge im Schlussquartal im Zuge der Übernahme von Mitarbeitern und Teilen der IT Informatik nochmals deutlich angestiegen sein und damit den geringen Ergebnis- bzw. ggf. leichten Verlustbeitrag aus der IT Informatik Übernahme kompensiert haben.

 

Eine Prognose wird der Vorstand traditionell erst auf der Hauptversammlung, die Anfang März stattfinden wird, bekannt geben. Durch die neu gewonnenen Großaufträge (NRW.Bank, Bankhaus Lampe, Messe München, ARD), die sich im vergangenen Jahr noch in der Transitionsphase befunden und damit noch nicht oder nur unwesentlich zum Umsatz beigetragen haben, sollte sich das organische Wachstum im neuen Geschäftsjahr beschleunigen. Weitere Umsatzbeiträge werden sich durch die ganzjährige Konsolidierung der UBL sowie der übernommenen Mitarbeiter bzw. Geschäftsteile von der IT Informatik ergeben. Ich habe im Rahmen der vorläufigen Zahlen meine Schätzungen angepasst und dabei meine Umsatzerwartungen für 2019/20 auf 358,66mEUR (+ 16,9%/alt: 355,85) bzw. auf 387,32mEUR (+ 8,0%/alt: 381,99) für 2020/21 angehoben. Hierbei wird sich auch das gesteigerte Durchschnittsvolumen pro CORCBOX-Kunde positiv auswirken. Meine EBITDA-Prognose für 2019/20 reduziert sich hingegen leicht von 52,26mEUR auf 51,12mEUR wegen geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen sowie einer Margenverwässerung aus der IT Informatik Transaktion im ersten vollen Jahr der Konsolidierung. Für 2020/21 erhöht sich meine EBITDA-Schätzung auf 60,59mEUR (alt: 59,90), einhergehend mit einer EBITDA-Marge von 15,6%, die damit in Line ist mit der avisierten Ziel-Spanne von >15% bis 2020/21. Das Kursziel erhöht sich dadurch sowie aufgrund der Umstellung der Bewertung auf das Jahr 2019/20 von zuletzt 64,00€ auf nunmehr 67,00€.

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