MANZ AG

WKN
A0JQ5U
ISIN
DE000A0JQ5U3
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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23,515 EUR Verkauf

23,715 EUR Kauf

+0,97 Abs.

+4,3 % Rel.

20.06.2019 18:50Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 22,650 / 22,658
  • Hoch / Tief (1 Tag) 23,650 / 22,656
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 38,750 / 19,700
  • 1 Woche -9,7 %
  • 1 Monat -9,1 %
  • 1 Jahr -35,6 %

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  • Umsatz deutlich um 12 % auf 77 Mio. EUR ausgebaut
  • EBITDA wie auch EBIT positiv und deutlich verbessert gegenüber Vorjahr
  • Gesamtjahresprognose 2019 bestätigt
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> Neuaufnahme <

 

Manz befindet sich auf operativem Turnaroundkurs. Nachdem das Ergebnis 2017 durch den Verkauf einer Tochtergesellschaft einen positiven Sondereffekt i.H.v. 34,4 Mio. € enthalten hatte und folglich das EBIT mit 0,6 Mio. € leicht positiv war, konnte nun auch auf operativer, bereinigter Basis, der Turnaround geschafft werden. Nachdem für 2018 die Tochtergesellschaft Talus Manufacturing in Taiwan (Anteil 80,5%) rückwirkend entkonsolidiert wurde, ergab sich für 2017 ein bereinigtes EBIT von -33,8 Mio. €. 2018 konnte durch ein Wachstum auf vergleichbarer Basis von 11,6% auf 296,9 Mio. € (+13,1% inkl. Talus) das EBIT auf -3,4 Mio. € gesteigert werden. Allerdings war auch dieses Ergebnis durch einen Sondereffekte geprägt. So hatte es im zweiten Quartal 2018 bei der Tochtergesellschaft Talus einen Kabelbrand gegeben, der zu Sonderaufwendungen i.H.v. 5,1 Mio. € bei der Manz geführt hat. Bereinigt um diesen Effekt konnte ein EBIT von 1,7 Mio. € erreicht werden.

 

Zu dieser positiven Ergebnisentwicklung haben vor allem die Segmente Solar, Electronics und Energy Storage beigetragen. Insbesondere im Segment Solar konnte durch die Abarbeitung des Anfang 2017 erhaltenen CIGS-Großauftrags (263 Mio. €) eine sehr gute EBIT-Marge von 13,7% und somit ein EBIT-Beitrag von 14,4 Mio. € erreicht werden. Die Segmente Electronics (-12,0 Mio. €) und Energy Storage (-9,9 Mio. €) konnten ihre Ergebnisse zwar verbessern, erzielten jedoch jeweils noch einen deutlichen Verlust. Deutlich positiv entwickelte sich allerdings der Umsatz, der um 6,0% im Segment Electronics auf 93,9 Mio. € und um 48,3% auf 35,3 Mio. € im Segment Energy Storage gesteigert wurde. Im Segment Contract Manufacturing (+34,7%) konnte der Umsatz ebenfalls deutlich gesteigert werden, wobei das Ergebnis i.H.v. 1,2 Mio. € (-69,5%) maßgeblich durch den negativen Ergebniseffekt im Zuge des Brands in Taiwan beeinflusst war. Im Segment Service konnte ein Wachstum von 12,6% auf 19,5 Mio. € bei einem aufgrund eines veränderten Produktmix rückläufigen EBIT von 3,9 Mio. € (-31,4%) erreicht werden. Die EBIT-Marge lag mit 19,8% somit dennoch auf einem sehr guten Niveau. Bei den Kostenpositionen wurde die positive Ergebnisentwicklung vor allem durch eine gesteigerte Rohmarge auf 37,7% (Vj. 35,7%) und einen leichten Rückgang der Personalaufwendungen (-1,0%) unterstützt.

 

Positiv zeigt sich auch die Entwicklung im Auftragseingang und Auftragsbestand. Zwar war der Auftragseingang im größten Segment Solar mit 32,4 Mio. € (-87,8%) deutlich rückläufig. Dies ist jedoch auf den Umstand zurückzuführen, dass 2017 der CIGS-Großauftrag erhalten wurde und erst Ende 2019 mit Folgeaufträgen gerechnet wird. Durch die Abarbeitung reduzierte sich auch der Auftragsbestand auf 91,1 Mio. € (-43,4%). Im Segment Electronics konnte der Auftragseingang deutlich um 85,7% auf 152,3 Mio. € gesteigert werden, sodass der Auftragsbestand auf 92,7 Mio. € (+150,5%) anstieg. Hierzu hatte insbesondere ein Großauftrag über 76 Mio. € von einem der größten Display-Hersteller Chinas beigetragen, der bereits im Jahr 2016 einen Auftrag platziert hatte. Ebenfalls im Segment Energy Storage stiegen die Neuaufträge um 53,4% auf 40,8 Mio. € deutlich an und der Auftragsbestand erreichte einen Wert von 20,9 Mio. € (+81,7%). Im Segment Contract Manufacturing konnte ein deutliches Plus von 71,2% im Auftragseingang auf 44,5 Mio. € verzeichnet werden, wodurch der Auftragsbestand auf 10,6 Mio. € (+27,7%) anstieg. Letztlich konnte auch im Servicebereich ein Auftragsplus von 20,3% auf 21,9 Mio. € erreicht werden. Durch den deutlichen Rückgang im Segment Solar reduzierte sich jedoch der Auftragseingang im Konzern um 30,4% auf 291,9 Mio. €, wohingegen der Auftragsbestand mit 215,3 Mio. € (-1,1%) nahezu konstant blieb.

 

Aufgrund der positiven Auftragsentwicklung in den Nicht-Solar Segmenten zeigt sich der Vorstand, der in dieser Konstellation im Jahresverlauf 2018 bestellt wurde, zuversichtlich, den Umsatz erneut zweistellig steigern zu können und erwartet ein Umsatzwachstum von 10-14% in diesem Jahr. Langfristig strebt das Management ein Wachstum von 10-20% p.a an. Für das Ergebnis wird eine EBIT-Marge im niedrigen einstelligen und für das EBITDA im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet. Für die kommenden Jahre wird eine EBIT-Marge von 10% und eine EBITDA-Marge von >15% angestrebt. Der Vorstand ist dazu über die variable Vergütung auch entsprechend an der zukünftigen Ergebnisentwicklung sowie Steigerung der Marktkapitalisierung beteiligt.

 

Auf Basis meiner Planungen erwarte ich für 2019 eine Umsatzsteigerung von 10,3% auf 327,5 Mio. €, die damit am unteren Ende der Prognosespanne liegt. Insbesondere die Segmente Electronics (LSe: +36%) und Energy Storage (LSe: +80,0%) dürften sich als Wachstumstreiber erweisen, wohingegen ich für das Segment Solar (LSe: -38,0%) wie von Manz prognostiziert einen deutlichen Umsatzrückgang erwarte. Mit Folgeaufträgen Ende 2019 dürfte sich im Jahr 2020 wieder ein leicht zweistelliges Wachstum ergeben, sodass ich für 2020 im Konzern mit +14,7% ein leicht höheres Wachstum als in diesem Jahr erwarte. Für das EBIT erwarte ich in diesem Jahr einen Wert von 7,6 Mio. € (2,3% EBIT-Marge) und für das kommende Jahr von 19,3 Mio. € (5,1% EBIT-Marge). Langfristig kalkuliere ich mit einer Steigerung auf 7,4%. Für das EBITDA rechne ich mit 21,6 Mio. € (6,6%) in diesem und 33,9 Mio. € (9,0%) im nächsten Jahr sowie einer langfristigen EBITDA-Marge von 10,5%. Auf Basis meiner Schätzungen ergibt sich somit im Rahmen des DCF-Modells ein Kursziel von 45,00€. Zwar fällt das KGV mit knapp 63 für dieses Jahr recht hoch aus, aufgrund der Nettoliquidität von 39,5 Mio. € liegt das EV/EBITDA jedoch nur bei 8,3 und dürfte sich im kommenden Jahr auf 5,1 reduzieren. Das KGV für 2020 liegt aktuell bei 18,8.

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MANZ AG wird gekauft. 5% Portfolioanteil. Doppelter Boden könnte sich ausbilden. Aktie in starker Korrektur über 40% gefallen über die letzten Monate. Nun starke Unterstützung im Chart. Generell ist das Unternehmen gut aufgestellt im Sinner der Neuen Seidenstraße: 230117
Die Manz AG hat mit der 
Shanghai Electric Group 
und der Shenhua Group -
 zwei der führenden
 Unternehmen der
 chinesischen
 Energieindustrie - eine
 strategische Zusammenarbeit
 zur Weiterentwicklung und
 Vermarktung der CIGS
-Dünnschicht-
Solartechnologie vereinbart.
 Die chinesischen Unternehmen 
haben darüber hinaus
 Aufträge im Volumen
 von €263 Mio platziert.
 / Quelle: Guidants News http://news.guidants.com

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