NORCOM INF.TECHN. INH ON

WKN
A12UP3
ISIN
DE000A12UP37
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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16,180 EUR Verkauf

16,720 EUR Kauf

+0,03 Abs.

+0,2 % Rel.

29.01.2020 18:26Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 16,420 / 16,410
  • Hoch / Tief (1 Tag) 16,520 / 16,070
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 31,890 / 9,800
  • 1 Woche -6,2 %
  • 1 Monat -12,9 %
  • 1 Jahr -48,4 %

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JDoll Ulms Universum

Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hat drei Lose des Rahmenvertrags "IT-Dienstleistung Produktion" an NorCom vergeben. Ein viertes Loses "Arbeitsplatzservices" wird ebefalls an NorCom vergeben, kann aber aus Verfahrensgründen erst am Ende der Woche final gemeldet werden: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-12/48451910-dgap-adhoc-norcom-information-technology-gmbh-co-kgaa-norcom-erhaelt-zuschlag-fuer-drei-lose-des-rahmenvertrags-it-dienstleistung-produktion-der-016.htm

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> Bundesagentur für Arbeit als Treiber 2020 <

 

NorCom hat jüngst bekannt gegeben, dass die Bundesagentur für Arbeit die Vergabe von 4 Losen in einem Rahmenvertrag (Infrastruktur/DB/Middleware-Services, Verfahrensservice, Sicherheit, Arbeitsplatzservices) mit einer Laufzeit von 3 Jahren an die NorCom plant. Dabei hat sich zwar die Anzahl der Personenmonate im Vergleich zur bisherigen Beauftragung nur leicht von 3.881 auf 3.927 erhöht. Allerdings dürften die Lose, deren finale Vergabe aufgrund der Möglichkeit eines Einspruchs nicht berücksichtigter Parteien formal noch aussteht, ein höheres Volumen aufweisen. NorCom berichtet in diesem Zusammenhang von einem Maximalvolumen von 52mEUR. Sollte NorCom folglich den zu erwarteten Zuschlag erhalten, dürften sich die Umsätze mit der Bundesagentur für Arbeit, die zugleich der größte Kunde ist, bereits 2020 deutlich erhöhen.

 

Zuvor hatte das Unternehmen Ende November Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Die Gesamtleistung lag mit 10,00mEUR unverändert auf Vorjahresniveau, ist jedoch durch die nicht bekannte Höhe der darin enthaltenen aktivierten Eigenleistungen nur bedingt aussagekräftig. Umsatzzahlen kommuniziert NorCom unterjährig nicht. Im dritten Quartal konnte die Gesamtleistung mit 2,89mEUR leicht um 0,3% gesteigert werden. Das EBITDA ging nach neun Monaten leicht um 11,1% auf 0,80mEUR zurück, im dritten Quartal ergab sich ein deutlicher Rückgang von 44,3% auf 0,09mEUR. Ende Oktober gab NorCom zudem die Erweiterung der Software EAGLE um den Bereich „Legal“ bekannt, wodurch zukünftig auch die rechtssichere Umsetzung von juristischen Anforderungen an Unternehmen unterstützt werden soll. Die Markteinführung sei für das erste Quartal 2020 geplant. In diesem Zusammenhang gab es auch Veränderungen im Aufsichtsrat. So wurde Dr. Peter Bräutigam, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Informationstechnologierecht bei der Kanzlei Noerr, neu in den Aufsichtsrat berufen und folgt damit auf Herrn Dr. Krämer, der den Vorstand durch seine Nähe zum Kunden Daimler in der Vergangenheit unterstützt hatte. Darüber hinaus sei bei der Einführung von EAGLE beim Kunden Audi noch in diesem Jahr der Go-Live der nächsten Ausbaustufe geplant, im Rahmen dessen bis zu 25.000 Mitarbeiter des Bereichs „Technische Entwicklung“ EAGLE nach vollständiger Integration nutzen sollen. In den kommenden Jahren sei weiterhin geplant, EAGLE im gesamten VW-Konzern zu integrieren.  

 

Aufgrund der Meldung bezüglich der geplanten Neubeauftragung durch die Bundesagentur für Arbeit, deren finale Beauftragung zeitnah folgen dürfte, habe ich meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen angepasst. Während ich meine Umsatzschätzungen für 2019 und 2020 im Nachgang der Q3-Zahlen auf 11,76mEUR (alt: 12,35) bzw. 14,75mEUR (alt: 14,82) leicht gesenkt habe, ergibt sich für das Jahr 2021 eine leichte Erhöhung von 17,78mEUR auf 18,14mEUR. Dies ist darauf zurückzuführen, dass im kommenden Jahr der Rahmenvertrag noch nicht die komplette Run Rate aufweisen dürfte. Meine EBITDA-Schätzung für dieses Jahr reduziert sich in Folge der geringeren Umsatzerwartungen auf 2,72mEUR (alt: 3,02), berücksichtigt aber weiterhin die erfolgswirksame Auflösung der Rückstellung i.H.v. 1,80mEUR aus dem Rechtsstreit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Bereinigt um diesen Effekt beträgt das EBITDA 0,92mEUR und entspricht damit einem EBITDA-Beitrag von 0,12mEUR im vierten Quartal. Für 2020 ergibt sich ein EBITDA von 2,14mEUR (alt: 2,18) und für 2021 ein Wert von 3,95mEUR (alt: 3,74), wobei die deutliche Margensteigerung insbesondere aus den steigenden Big-Data Umsätzen resultieren soll. In Folge der leicht erhöhten Umsatz- und Ergebnisschätzungen für 2021 ergibt sich ein geringfügig höheres Kursziel von 29,00€, nach bislang 28,00€.

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Norcom: Wie dilettantisch!! Heute Morgen meldet das Unternehmen, es habe Aufträge in Höhe von 52 Mio. Euro in der Tasche. Soeben kommt eine weitere Adhoc (Korrektur), in der davon die Rede ist, dass "die Vergabe der einzelnen Aufträge durch die Bundesagentur wie immer in einem Mini-Wettbewerb mit zwei weiteren Anbietern erfolgt." Mit anderen Worten: Die Aufträge sind noch keinesfalls so sicher, wie es in der ersten Adhoc den Anschein hatte. Die anfängliche Kursgewinnen lösen sich in Luft auf. Ein Ärgernis!

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