WACKER CHEMIE O.N.

WKN
WCH888
ISIN
DE000WCH8881
  • Aktien
  • Aktien Deutschland
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70,420 EUR Verkauf

70,860 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

18.02.2020 22:57Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 70,640 / 71,580
  • Hoch / Tief (1 Tag) 71,700 / 70,330
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 169,054 / 57,900
  • 1 Woche +1,5 %
  • 1 Monat +9,4 %
  • 1 Jahr -22,0 %

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WCH: auswertung us china deal is postiv betroffen, poly ohne zölle nach china exportierbar. somit liest der markt es positiv. ist aber noch nicht sicher, aber bestandteil des abkommens. ausgestaltung unklar

dennoch erst mal positiv!!!!

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Die Wacker Chemie AG will für das Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich eine außerplanmäßige Abschreibung in der Größenordnung von 750 Millionen Euro auf den Bilanzwert ihrer Produktionsanlagen zur Herstellung von polykristallinem Reinstsilizium vornehmen. Hintergrund sei »die nach wie vor ausbleibende Erholung« der Preise für Polysilizium für die Solarindustrie »auf Grund der hohen Überkapazitäten, die von chinesischen Herstellern aufgebaut wurden«. Die genaue Ermittlung der Höhe dieser Abschreibung werde im Rahmen der Erstellung des Jahresabschlusses erfolgen.
»Die erwartete Erholung auf dem Solarmarkt ist bisher ausgeblieben und die Preise für Polysilizium für Photovoltaikanwendungen sind nach wie vor sehr niedrig«, erläuterte Tobias Ohler, Finanzvorstand von Wacker. Die weitere Marktentwicklung sei gegenwärtig nur schwer einzuschätzen, weil der Zubau von Solaranlagen in China hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleibe. Zudem belasteten die hohen Überkapazitäten bei Polysilizium in China. »Der chinesische Staat subventioniert diesen Ausbau nicht nur mit Krediten und Fördermitteln, sondern stellt dort den Polysilizium-Produzenten auch Strom aus Kohlekraftwerken zu extrem günstigen Preisen zur Verfügung. Unsere Einschätzungen für das kommende Jahr haben wir deshalb entsprechend angepasst.«

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Wacker Chemie rechnet aktuell damit, dass wesentliche finanzielle Steuerungskennzahlen im Geschäftsjahr 2019 voraussichtlich schwächer ausfallen werden als bislang prognostiziert. Der Konzernumsatz wird im Gesamtjahr voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres liegen (bisherige Prognose: Anstieg um einen mittleren einstelligen Prozentsatz). Das EBITDA wird um etwa 30% unter dem Vorjahreswert erwartet (bisherige Prognose: 10 bis 20% unter Vorjahr). Das Jahresergebnis wird voraussichtlich leicht positiv sein (bisherige Prognose: deutlich unter Vorjahr). Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein, aber unter Vorjahr liegen (bisherige Prognose: deutlich positiv und deutlich über Vorjahr). Wie bisher enthält die Prognose keine Sondererträge aus Versicherungsleistungen.

„Ausschlaggebend für unsere reduzierten Erwartungen sind die nach wie vor extrem niedrigen Preise für Polysilicium“, erläuterte Vorstandsvorsitzender Rudolf Staudigl die Hauptursache für die Absenkung der Prognose. „Viele Marktexperten hatten für das zweite Halbjahr fest mit einer Preiserholung bei Solarsilicium gerechnet – eine Annahme, die auch Bestandteil unserer bisherigen Prognose war. Bislang jedoch haben sich die Durchschnittspreise für dieses Material nicht verbessert, sondern sie sind im Gegenteil im 3. Quartal auf Grund von Überkapazitäten chinesischer Wettbewerber weiter zurückgegangen.“

Darüber hinaus bremst auch die weltweit immer schwächer werdende Konjunktur alle Geschäftsbereiche. Wie das Unternehmen weiter bekanntgab, wird vor diesem Hintergrund jetzt ein umfassendes Programm erarbeitet, um Wacker für zukünftige Herausforderungen effizienter und leistungsfähiger aufzustellen und Kosten in signifikantem Umfang einzusparen. „Wir müssen und werden den schwieriger werdenden Rahmenbedingungen für unser Geschäft erfolgreich begegnen“, zeigte sich Staudigl zuversichtlich.

Nach vorläufigen und nicht auditierten Zahlen liegt der Konzernumsatz des 3. Quartals 2019 bei 1.270 Mio. EUR. Das EBITDA des 3. Quartals erwartet man bei 270 Mio. EUR. Dieses enthält einen Sonderertrag in Höhe von rund 112 Mio.

 

EUR aus Versicherungsleistungen für den Schadensfall am Standort Charleston im Jahr 2017. Der Konzern hat diesen Betrag im abgelaufenen Quartal im Geschäftsbereich Wacker Polysilicon verbucht. Die Zwischenmitteilung zum 3. Quartal 2019 wird das Unternehmen am 24. Oktober 2019 veröffentlichen.

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