ROYAL DUTCH SHELL

WKN
A0D94M
ISIN
GB00B03MLX29
  • Aktien
  • Aktien Europa
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15,664 EUR Verkauf

15,726 EUR Kauf

+0,00 Abs.

0,0 % Rel.

04.06.2020 22:56Lang & Schwarz
  • Vortag / Eröffnung 15,695 / 15,741
  • Hoch / Tief (1 Tag) 15,941 / 15,477
  • Hoch / Tief (1 Jahr) 39,680 / 9,800
  • 1 Woche +5,5 %
  • 1 Monat +4,4 %
  • 1 Jahr -43,4 %

Ausgewählter Top-Trade

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BERKLIM Salzach

Gewinnmitnahme zu Gunsten der Cashposition

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Das war schon eine Überraschung (und zwar keine positive!) als Shell vor gut 2 Wochen bei der Verkündung der Quartalszahlen die Dividende um 2/3 senkte. Damit brach Shell mit einer seit dem 2. Weltkrieg anhaltenden Tradition, die Dividende nicht zu senken. Zudem war Shell der einzige Öl-Riese (Exxon, Chevron, BP, Total), der im zurückliegenden Quartal die Dividende nach unten anpasste (während BP, Chevron und Total die Dividende sogar noch erhöhten). Der Markt nahm diese Entwicklung alles andere als gut auf und der Kurs sackte in der Folge ab. Dabei waren die Q1-Zahlen recht ansehnlich und im Vergleich zu den anderen Big-Oil-Majors sogar tendenziell überlegen (Chevron ausgenommen). Bei einem durchschnittlich Öl-Preis von 50 Dollar/Barrel konnte Shell etwa 2.9 Mrd. Dollar verdienen. Warum also die Senkung? Detailiertere Cashflow-Analysen (siehe z.B. https://seekingalpha.com/article/4347884-big-oil-dividend-comparison-shell-exxon-chevron-bp-and-total) zeigen auf, dass mit Ausnahme von Chevron keiner der großen Öl-Konzerne in der Lage ist, die Dividende aus dem freien Cashflow heraus zu finanzieren und jene aus der Substanz zahlen müssen. Da die Öl-Preise weiter gefallen sind (aktuell stehen wir bei 30 Dollar/Barrel, wird das 2. Quartal wohl eines der bittersten in der Geschichte von Shell und Co. Mit der Senkung der Dividende, dem Aussetzen des Aktienrückkaufprogramms und den intensiven Kostensenkungen war es Shell möglich, eine jährliche Einsparung von ca. 25 Mrd. Dollar vorzunehmen, was im Endeffekt dazu führen könnte, dass Shell die Corona-Krise besser verkraftet als die die Konkurrenz. Der weitere Jahresverlauf wird zeigen, ob das Shell-Management einfach nur zu vorsichtig war und die Dividende überstürzt gesenkt, oder strategisch vorrausschauend die richtige Entscheidung getroffen hat.

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