Freiheitsfolio

Alexander Ratering

Performance

  • +3,5 %
    seit 08.06.2019
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
    Sie wollen Zugang zu allen Infos?
    • Alle Kennzahlen
    • Das aktuelle Portfolio
    • Alle Trades in Echtzeit

Handelsidee

Hallo lieber Investor,

falls du in 2 Wochen finanziell frei sein willst, dann bist du bei meinem Freiheitsfolio genau falsch.

Mit meinem Freiheitsfolio partizipierst du langfristig von der Gesamtwirtschaft, sodass du dich zurücklehnen kannst und du das Geld für dich arbeiten lässt.
Der Anlagefokus bezieht sich auf Aktien und Aktien-ETF´s. Rohstoffe werden bei Bedarf nur selektiv und zu einem geringen Anteil dem Depot beigemischt. Dies dient zur Senkung des Gesamtrisikos. Anleihen hingegen sind für mich vor allem renditelose Risiken.
Die Technische Analyse ist für mich inhaltsleere Finanzpornographie für Leute, die in zwei Wochen reich werden wollen und das Spiel nicht verstanden haben. Nichts für uns also.
Die Kaufentscheidung an sich wird grundsätzlich fundamental, also durch Unternehmensbetrachtung, ermittelt.

Da du mir gerade dein Geld anvertraust, ist es meine Pflicht dieses wie mein Eigenes zu verwalten. Deshalb sind kurzfristige Trades absolut tabu. Die Haltedauer der Aktien und Aktien-ETF soll mehrere Jahre betragen, sofern sich keine signifikanten Änderungen in der allgemeinen Unternehmenssituation ergeben.

Die Basis der Strategie ist ein weltweit gestreutes ETF-Portfolio, sodass im Kern die Marktrendite erzielt wird. Ergänzt wird das Portfolio durch einen Einzelaktienanteil, welcher jedoch 40% nicht übersteigen soll. Hierzu werden Aktien gekauft, von denen ich nach vertiefter Analyse der vollsten Überzeugung bin, dass diese den Markt outperformen werden.

Du fragst dich sicherlich, warum ich denn wohl nicht nur Einzelaktien kaufe, wenn ich das doch so gut kann... nun ja... da verweise ich auf Niels Bohr mit dem Zitat: "Prognosen sind schwierig, besonders wenn Sie die Zukunft betreffen".
Aber keine Sorge, ich gebe mir große Mühe, dass ich das Beste für dein Geld raushole!
Mit meinem Freiheitsfolio findest du also langfristigen Anlageerfolg, ganz ohne Hokus-Pokus!

Herzliche Grüße

Euer Alex mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF000ARXXX
Erstellungsdatum
08.06.2019
Indexstand
High Watermark
103,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Alexander Ratering
Mitglied seit 02.06.2019

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Einen schönen Abend liebe Mitinvestoren, 

insgesamt können wir auf einen sehr guten Juni zurückblicken! "Leider" gab es noch keine Nachkaufgelegenheit, da sich alle Werte relativ stabil Richtung Sonne entwickelt haben. Cash wird also weiterhin vorgehalten. Die Vormerkungen sowie das investierte Kapital sanken. Die Finanzpornografie (Trading und Co.) ist wohl einfach interessanter...naja, jedem das Seine :) Wir wollen Rendite und keine wunden Finger ;)

Heute das kurze Update: Warum sind Anleihen als Aktien risikoreicher....?

Nunja...die Antwort kann fällst dieses mal etwas kürzer aus. Mit Aktien investiere ich in die Produktivität der Wirtschaft und besitze somit einen Vermögenswert, welches Kapital für mich erwirtschaftet. Dabei ist das gebundene Kapital ein Sachwert. Eine Anleihe ist ganz normales Giralgeld und kann ganz einfach von der Zentralbank entwertet werden, indem einfach sinnlos Geld gedruckt wird. Der Preis einer Aktie schwankt zwar stark, jedoch bleibt der Wert langfristig sehr sehr stabil. Bei der Anleihe ist es andersrum. Geringes kurzfristiges Risiko durch geringe Preisschwankung, langfristig jedoch finanzieller Selbstmord, weil eine hohe Inflation die Anleihe direkt wertlos macht (Genau wie Sparen auf dem Konto). Deshalb sind besonders extrem langlaufende Anleihen zu meiden (10 Jahre und mehr). In der Eurozone lasse ich neben den nicht vorhandenen Zinsen auch wegen der allgemein hohen Verschuldung und der daraus resultierenden Inflationswahrscheinlichkeit kategorisch die Finger von. 

"Aber das kann man doch nicht machen...Einfach so Geld drucken, weil man verschuldet ist!" Höre ich einige von euch gerade.

Nunja...in der EU ist so circa jede relevante Größe extrem hoch verschuldet (außer Deutschland). Und was macht man, um die Schulden loszuwerden? Zinsen niedrig (oder sogar minus) und drucken bis man blöd wird. Warum geht das? Weil das der Schein an keinen Sachwert gebunden ist und somit faktisch nichts wert ist.  

Interessant ist da besonders Deutschland nach dem ersten Weltkrieg. Im Krieg wurden Kriegsanleihen vergeben um den Krieg zu finanzieren (Ganz schön viel Krieg). Deutschland verliert und muss hohe Ausgleichszahlungen an die Gegner zahlen muss. Und dann noch die Kriegsanleihen oben drauf...

Wie wird man die Anleihen also los? Richtig! Schmeiß die Druckerpresse an und entwerte das Vermögen der Mittel- und Unterschicht! 

Witzig also ... wenn ich irgendwann mal einen Euro-Bond kaufe (keine Sorge...kommt ins wikifolio nicht rein ;) ) gebe ich der EU Geld, wo die sich im Endeffekt selber überlegen können, ob die es auch zurückzahlen oder einfach die Geldmaschine anschmeißen, weil wieder irgendwer gerettet werden muss und du deshalb nur noch wertoses Kapital zurückbekommst. Ich liebe faire Deals einfach!

Also liebe Leser...Finger weg von dem Mist und lasst euch nicht verarschen! Bitte nur kurzlaufende Anleihen...alles andere ist Scheinsicherheit im Depot, die eigentlich nicht vorhanden ist!

In diesem Sinne....Bildung bringt die höchste Rendite und euch noch einen schönen Abend/eine schöne Nacht/einen schönen Morgen und wenn wir uns nicht mehr sehen, ein schönes Leben mit ganz viel Party und hoher Rendite!

Euer Alex

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Hallo liebe Mitinvestoren,

in knapp 2 Wochen ist die "Testphase" meines Wikifolios endlich vorüber und eure langfristige Geldvermehrung kann starten! Um so mehr freue ich mich, dass die Vormerkungen beinahe erreicht sind und das benötigte Kapital deutlich überstiegen ist!

Um euch zusätzlich einen Mehrwert bieten zu können, werde ich mich wie letztes Mal über typische Fragen und (meiner Meinung nach) typischen Irrtümern äußern, sodass Ihr meinen Investmentansatz perfekt versteht. Mir ist es wichtig, dabei eure Finanzielle Intelligenz zu steigern!

Heute: Warum ein Nobelpreisträger meiner Meinung nach unrecht hat? Das Risiko und die Unternehmenswertermittlung

Das Risiko eines Portfolios oder einer Aktie wird als durchschnittliche Abweichung vom Mittelwert gemessen, also die Schwankungsbreite sozusagen.

In der Unternehmenswertermittlung hat das Risiko maßgeblichen Einfluss auf den Unternehmenswert und somit auf die Kauf- oder Nicht-Kauf-Entscheidung. Ein Unternehmen, welches 100€ mit geringem Risiko erwirtschaftet (= sichere planbare Erträge), besitzt einen höheren Wert als ein Unternehmen, welches 100€ mit großem Risiko erwirtschaftet (= "Alles auf schwarz"), klingt ja auch ganz logisch!

Als Aktionär bist du Eigenkapitalgeber und hast somit einen Verzinsungsanspruch (= Renditeanspruch). Je höher das Risiko, desto höher deine verlangte Rendite. Klingt auch logisch!

Ist diese sogenannte marktorientierte Risikomessung für die Unternehmenswertermittlung und somit zur Kaufentscheidung anzuwenden? (Für die Bücherwürmer unter euch: Markowitz, Portfoliotheorie)

Ich stelle mich bewusst gegen die Meinung eines Nobelpreisträgers Markowitz und sage "Nein", unter den Bedingungen in der Realität nicht!

Warum?

Marktorientierte Bewertungsgrundsätze (= Man nimmt die Schwankung des Aktienkurses als Risikomaß) sind aus der Sicht des Autors anzuwenden, wenn einerseits alle Unternehmensfaktoren in den Kurs eingepreist wären (Wert = Preis) und eine vollständige Marktwirtschaft herrschen würde (ohne externe Eingriffe).

Durch das Quantitative Easing Programm der Europäischen Zentralbank sowie der andauernden Niedrigzinspolitik wird eine Marktpreisbildung des Geldes verhindert (Ja ich deute damit in eine planwirtschaftliche Richtung), weshalb der nominale annähernde risikolose Zins einer Bundesanleihe für 10 Jahre bei annähernd 0% liegt. Abzüglich der angestrebten 2% Inflation ergibt sich eine negative Prämie von -2% für den temporären Verzicht auf Konsum, was die klassischen Bewertungsmodelle der Unternehmensbewertung in der Aussagekraft deutlich einschränkt.

Durch den externen Eingriff ist diese marktorientierte Risikomessung also nicht möglich.   
Weiterhin ist die Prämisse „Wert = Preis“ auf die Praxis nicht anwendbar, da in der Praxis regelmäßig am Kapitalmarkt Blasen gebildet werden sowie in einigen Fällen Unternehmensanteile unter dem Buchwert erworben werden können. Das hat nichts mit "Wert = Preis" zu tun!

Wie äußert sich dieser Mist in der Praxis?

Die geringe Praxisübertragbarkeit wird aus dem Sachverhalt unterstützt, dass beispielsweise eine LVMH-Aktie (Mode und Luxus; Breit gestreut, Gute Weitergabe des Preises bei Inflation möglich, hoher Burggraben etc.) ein annähernd gleiches 1-Jahres Beta aufweist (= ist ein relativer Risikomaß. Vereinfacht kann man sagen, dass es die stärkere oder geringere Schwankung zum  allgemeinen Markt beschreibt; Ein Wert von 0,7 bedeutet dann ungefähr: Die Aktie XY schwankt 30% weniger stark als der Vergleichsindex) als die Apple-Aktie (Technologie; Kaum neue Produkte, Klumpenrisiko etc.).

Aus diesem Grund weicht der Autor auf die eigene pragmatische und an das Ertragswertverfahren angelehnte Berechnungsmethode aus.

Dabei wird der Eigenkapitalkostensatz aus der Addition der Kapitalmarktrendite eines weltweit diversifizierten Portfolios mit einem unternehmensspezifischen Risikozuschlagssatz ermittelt.

Als Kapitalmarktrendite wird die Bruttorendite des MSCI World Index seit 1970 herangezogen, welche geometrisch 7,0% pro Jahr beträgt und somit das systematische Risiko widerspiegelt. Die systematischen (also unternehmensbezogenen) Risiken müssen subjektiv aufgeschlagen werden. Alles andere ist zwar theoretisch schön fundiert, aber für die Praxis nicht anwendbar.

Risiken sind also zusammenfassend von qualitativen Faktoren wie dem Geschäftsmodell, der Marktstellung oder auch die Abhängigkeit von der Konjunktur abhängig.

Da auch wikifolio mit dem marktorientierten Ansatz arbeitet, solltet Ihr die Risikokennzahlen nur als Richtwerte ansehen. Wie wir gelernt haben, sind diese eher weniger aussagekräftig!

Warum eine Anleihe aus meiner Sicht viel risikoreicher ist als eine Aktie, erkläre ich nächstes Mal!

Denkt immer daran: Bildung bringt die höchste Rendite!

Euer Alex

mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Guten Morgen meine Mitinvestoren,

der "IPO" unseres Freiheitsportfolios ist perfekt geglückt und ich sehe schon die ersten Vormerkungen. Euer Vertrauen motivert mich extrem!!
Neben dem verdammt coolen Namen für mein Portfolio soll aber auch die "Traderqualität" (bitte lasst uns bei "Investoren" bleiben; Trader sind Glücksspieler, Investoren sind erfolgreich) euch überzeugen, dass das Investment bei mir, das Richtige ist!
Zur Steigerung der Transparenz und Verbesserung eures Börsenverständnisses (Bildung = höchste Rendite!) möchte ich euch regelmäßig wichtige Grundsatz- und Spezialfragen kurz und knapp aus meiner Perspektive erläutern.

Zum Einstieg einer der umstrittensten Fragen:

"Warum investierst du nicht in Gold"

Um diese Frage zu beantworten hole ich etwas weiter aus...
Ein Gut ist um so wertvoller, um so mehr Nutzen es dem Eigner zuspricht. Eine Aktie ist ein Sachwert, wodurch man am Unternehmenserfolg durch Dividenden und Kurssteigerungen partizipiert. Noch besser: Einem gehört ein kleiner Teil des Unternehmens inklusive Büroausstattung, Software, Maschinen und Grundstücke! Man besitzt also Anteile an einer funktionierenden Wertschöpfungskette.
Gold ist für mich mit einer Währung gleichzusetzen. Ein Dollar besitzt an sich keinen Wert. Er ist wertlos, da dieser dem Konsumenten keinen in sich verankerten Nutzen erwirtschaftet. Lediglich der Glaube daran, dass ich mir für den Schein eine halbe Portion Pommes kaufen kann, lässt ihn wertvoll erscheinen.
Gold besitzt ebenfalls keinen in sich verankerten Nutzen. Durch Gold an sich wird man weder satt, noch erhält man in der Zukunft Dividenden oder Zinsen, wodurch man sich in der Zukunft eine halbe Portion Pommes kaufen könnte.

Die Frage, die sich dann ja jedem stellt ist doch: "In der Vergangenheit hat Gold immer einen hohen Preis besessen und sich als Krisenwährung etabliert. Warum dann nicht in das Depot beimischen?"

Hier schließt sich der Kreis: Gold besitzt einen Preis (bzw. Börsenpreis), jedoch keinen inneren Wert. Für mich handelt es sich um eine Blase.
Wichtig: Rohstoffe wie beispielsweise Öl ermöglichen steigende Produktivität, wodurch Vermögen und Mehrwerte generiert werden können. Öl besitzt also im Gegensatz zu Gold einen konkreten Wert, da Öl dem Eigner Nutzen stiften kann.

Die  Argumentation schließe ich mit den Worten Warren Buffets zum Thema Gold:
"Gold wird aus dem Boden in geholt – in Afrika oder anderswo. Dann schmelzen wir es ein, graben ein neues Loch, vergraben es wieder und bezahlen Leute dafür, um dieses Loch zu bewachen"

Grüße und einen schönen Wochenstart

Euer Alex

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.