Fundamental Value Invest DE Easy

FVG
Endre Kamaras

Performance

  • +33,5 %
    seit 22.07.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Der Gesamtansatz soll ein innovatives, gegenüber den bisherigen Angeboten deutlich weiterentwickeltes Konzept sein ( „Value Investment 2.0“), da insbesondere die bisher nicht adäquat beachteten Implikationen der ERTRAGSRISIKEN des Unternehmens (im Gegensatz zum Aktienkurs-Schwankungen) und des Ratings berücksichtigt werden sollen. Wie EMPIRISCHE STUDIEN belegen, existieren Kapitalmarktanomalien die in Interesse von Kapitalanleger ausgenutzt werden können. Diese entstehen, weil meiner Meinung nach Investmentbanken und auch Unternehmensbewerter (z.B. Wirtschaftsprüfer) gerade im Umgang mit Ertragsrisiko und Rating systematisch Fehler machen („Ertragsrisiko-Anomalie“, „Disstress-Anomalie“). Es soll auf Unternehmen fokussiert werden, die unterbewertet sind, unterdurchschnittliches Risiko aufweisen und dennoch überdurchschnittliche Renditen erwarten lassen.

Durch entsprechende Screening der historischen Entwicklung der Börsengehandelten Unternehmen sollen die attraktiven, unterbewerteten Unternehmen mit niedrigem Risikoprofil und gutem Rating identifiziert werden.

Da an den Aktienbörsen durch die primäre Betrachtung von Aktienrendite-Schwankungen (Beta-Faktor) meine Meinung nach die eigentlichen Ertragsrisiken des Unternehmens (und das Rating) nicht adäquat berücksichtigt werden, sind viele der fundamental unterbewerteten Unternehmen zugleich (1) risikoarm und weisen (2) ein überdurchschnittliches Rating auf.

KURZZUSAMMENFASSUNG wichtigster Eigenschaften:
1) WEITERENTWICKELTER VALUE INVESTMENT ANSATZ
Es sollen in Unternehmen investiert werden, und deshalb ist der weiterentwickelte Value Investment-Ansatz darauf ausgerichtet, den Wert der Unternehmen - ausgehend von den „Ertragsrisiken“ (berücksichtigt im Diskontierungssatz) und nicht basierend auf „historischen Aktien-Renditeschwankungen“ (z.B. Beta-Faktor des CAPM) - zu bestimmen.

2) ANLAGEHORIZONT
Da hier Bewertungsfehler des Marktes genutzt werden sollen, die durchaus mittelfristig bestehen bleiben können, ist der Anlagehorizont langfristig orientiert (mehrere Jahre, optimal mehr als 5 Jahre) und soll auf Unternehmen ausgerichtet sein, die eine robusten strategischen Geschäftsmodell und ein gutes Rating aufweisen, das auch in einem „Stressszenario“ Stabilität gewährleistet. Stopp Kurse sind nicht vorgesehen, kurzfristige Verluste können in Kauf genommen werden, bzw. können Kursrückgänge sogar zur Erhöhung der Anzahl der Aktien der Unternehmen genutzt.

3) ANLAGEUNIVERSUM
In der hier angebotenen Variante "Easy" sollen nur im Deutschland notierte Aktien deutscher Unternehmen und Cash gehalten werden. Der Aktioenquote kann bis zu 100% betragen. Eine Mindestquote gibt nicht.

4) UMSCHICHTUNGSHÄUFIGKEIT / ANZAHL TRADES
Durch die langfristig ausgelegte Strategie ist eine niedrige Umschichtungsgeschwindigkeit bzw. eine geringe Anzahl von Trades beabsichtigt. Ausscheiden von Unternehmen soll allein durch die Änderung der Einschätzung der Unterbewertung auf richtig bewertet oder Überbewertet ausgelöst werden.
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Stammdaten
Symbol
WF000FVI01
Erstellungsdatum
22.07.2013
Indexstand
High Watermark
133,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

FVG
Endre Kamaras
Mitglied seit 22.07.2013
ERFAHRUNG MIT WERTPAPIEREN: - Praktische Erfahrungen seit 38 Jahren - Umsetzungskenntnisse in eigenem Portfolio und im sehr erfolgreichen Börsenclub - Diplomarbeit zu „Erklärung von Aktienrenditen“ - Aktive methodische und empirische wissenschaftliche Forschung (seit mehr als 15 Jahren) auf den Themengebieten Marktmodelle, Marktanomalien, Risikoprämie, Rating und risikoadäquate Unternehmensbewertung KURZFRISTIGE MARKTLAGE UND DEREN AUSWIRUNG AUF DIE PORTFOLIOSELEKTION Die aktuelle Marktlage zeigt allgemein weder eine Über- noch eine Unterbewertung auf den Aktienmarkt (in D). Es ist davon auszugehen, dass genügend interessante (unterbewertete) Unternehmen auf dem Markt zu finden sind. Jedoch da die hier angewendete Strategie ein "Bottom-Up"-Ansatz ist, wird die Selektion von der kurzfristigen Umfeld bzw. von der Marktlage wenig beeinflusst. ZEITAUFWAND FÜR PORTFOLIOMANAGEMENT durch das automatisierte Screening und wegen der langfristigen Strategie und der kleinen Anzahl von Trades ist kein zu großer Zeitbedarf für das Portfoliomanagement notwendig. Voraussichtlich wird 1 Stunde pro Woche für das Screening zzgl. ca. 1 Tag je Unternehmen für eine Erstanalyse ausreichen. Der Aufwand wird jedoch bedarfsgerecht angepasst. Die Erstanalyse ist dabei eine tiefere Analyse des Unternehmens inkl. Analyse der strategischen Ausrichtung (jedoch keine vollständige Analyse mit Simulation wie in dem Komplett Modell), und wird erstellt, falls das Unternehmen seit mehr als einem Jahr nicht ausreichend analysiert wurde. HINWEIS ZU DIESEM WIKIFOLIO: Die Anlagestrategie „FVI-Easy“ ist nicht zu verwechseln mit der für Privatinvestoren zur Zeit nicht verfügbaren Anlagestrategie „FVI-Professional“, bei der die Aktienselektion auf einer quantitativen Risikoanalyse und risikogerechten Bewertung (simulationsbasierte Bewertung) jedes einzelnen Unternehmens basiert. Der Erfolg einer ähnlichen Anlagestrategie mit Fokussierung auf Unternehmen mit niedrigem fundamentalem Risiko (bezogen auf Verschuldungsgrad als proxi für das Rating und Er-tragsvolatilität) wurde in einer aktuellen Studie von Walkshäusl für den Zeitraum der letzten 30 Jahre belegt (Quelle: Walkshäusl, C. (2013): Fundamentalrisiken und Aktienrenditen - Auch hier gilt, mit weniger Risiko zu einer besseren Performance, in: Corporate Fiance biz 3/2013.) In einem weiteren Schritt ist eine zukunftsorientierte tiefe, quantitative Analyse inkl. zukunftsorientierte (Monte-Carlo-)Simulation mit Berücksichtigung der unsicheren Zukunft des Unternehmens möglich, um die eigentlich relevanten zukünftigen aggregierten (!!) Gesamtrisiken der Identifizierten Unternehmen einzuschätzen. In der hier angebotenen Variante "Easy" erfolgt die Auswahl nur basierend auf dem dargestellten Screening (im Deutschland notierten, deutsche Unternehmen), ohne die tiefe quantitative Analyse des „Komplettmodells“. Für weitere Informationen bzgl. der Strategie und Methodik (inkl. weiterführende Methodik des „Komplettmodells“ besuchen Sie die Seiten: www.futurevalue.de, bzw. www.werner-gleissner.de Zur Methodik der risikogerechten Bewertung aus den vom Ertragsrisiko (anstelle Beta-Faktor des CAPM) und zur Berücksichtigung der Insolvenzwahrscheinlichkeit (Rating) in der Bewer-tung siehe folgende weiterführende Literatur: • Gleißner, W. / Ihlau, S.: Die Berücksichtigung von Risiken von nicht börsennotierten Unternehmen und KMU im Kontext der Unternehmensbewertung, in: CORPORATE FINANCE biz 6 / 2012, S. 312 – 318 (http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1048-Die-Beruecksichtigung-von-Risiken-und-nicht-boersennotierten-Unternehmen-und-KMU-im-Kontext-der-Unternehmensbewertung.pdf) • Gleißner, W. / Kamarás, E.: Ertragsrisiko und die Implikationen für Rating, Kapitalkosten und Unternehmenswert: Fallbeispiel Rheinmetall AG, in: BewertungsPraktiker, 2 / 2012, S. 42 – 55 (http://www.werner-gleissner.de/site/publikationen/WernerGleissner_offiziell-Nr-1062-Ertragsrisiko-und-die-Implikationen-fuer-Rating-Kapitalkosten-und-Unternehmenswert_Fallbeispiel-Rheinmetall-AG.pdf) • Gleißner, W. (2011): Risikoanalyse und Replikation für Unternehmensbewertung und wertorientierte Unternehmenssteuerung, in: WiSt , 7 / 11, S. 345 – 352 (Fachartikel anfordern unter fachartikel@futurevalue.de) • Gleißner , W. (2011): Der Einfluss der Insolvenzwahrscheinlichkeit (Rating) auf den Unternehmenswert und die Eigenkapitalkosten - Zugleich Stellungnahme zum Fachtext Lobe, CORPORATE FINANCE biz 3 / 2010, S. 179 (182), in: CORPORATE FINANCE biz 4 / 2011, S. 243 – 251. (Fachartikel anfordern unter fachartikel@futurevalue.de) • Walkshäusl, C. (2013): Fundamentalrisiken und Aktienrenditen - Auch hier gilt, mit weniger Risiko zu einer besseren Performance, in: Corporate Fiance biz 3/2013. • Walkshäusl , C. (2012): Die Volatilitätsanomalie auf dem deutschen Aktienmarkt: Mit weniger Risiko zu einer besseren Performance, in: CFB 2/2012, S. 81-86. • Knabe, M. (2012): Die Berücksichtigung von Insolvenzrisiken in der Unternehmensbewertung, EUL Verlag, Lohmar/Köln 2012 • Saha , A./ Malkiel B. G. (2012): Valuation of Cash Flows with Time-Varying Cessation Risk, in: Journal of Business Valuation and Economic Loss Analysis, Volume 7, Issue 1, Article 3 • Spremann , K. (2004): Valuation : Grundlagen moderner Unternehmensbewertung, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 2004.

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Zwei Verkäufe: - mit schweren Herzen trennen wir uns von unserem Überperformer STADA. Sicherheithalber haben wir noch den Aktuellen kurssprung mitgenommen. Wir glauben, dass STADA aktuell preislich doch über seinen fundamentalen Wert stehe. Jedoch nach einem Performance von über 130% in einem Jahr, war es kein schlechter Lauf :) - wir haben uns auch vom Pfeifer Vacuum auch getrennt. Hier sind wir die Überzeugung, dass das Unternehmen aktuell ein Preis zu Wert verhältnis von etwa 1 hat, der Preis also dem Wert etwa entspricht. Damit kann auch hier Platz für Neues geschaffen werden. mit 42% nicht so gut wie STADA, das ist aber meckern auf hohes Niveau ;) mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Wir haben die Günstige Preise bei Gerry Weber und Porsche für ein Nachkauf genutzt mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Nach den Auswertungen der neuesten Daten haben wir einiges Umstrukturiert. Wegen fehlende Kandidaten haben wir zur Zeit ein Slot offen. mehr anzeigen

Allgemeiner Kommentar

Wir haben unsere Analyse Fertig gestellt und entsprechend einige Änderungen vorgenommen, Bestände aufgelöst und andere Unternehmen aufgenommen. Ein teil der realisierten Gewinne nutzen wir um UZIN UTZ (trotz gestiegen Kurse) nachzukaufen und damit leicht übergewichten. mehr anzeigen
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