Investment 4.0

Dr. Philip Bußmann
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Handelsidee

Weltweit steigt die Lebenserwartung der Menschen. Doch jedes zusätzliche Lebensjahr dürfte nach meiner Einschätzung eine höhere finanzielle Belastung im Alter bedeuten. Bei sinkenden Renten und Nullzinsen kann es ein immer schwierigeres Unterfangen werden den Wohlstand zu sichern. Mit diesem wikifolio soll vorwiegend in die Unternehmen oder Rohstoffe (in Form von ETFs) investiert werden, die nach meiner Ansicht von einer alternden Bevölkerung, einer zunehmenden Digitalisierung, Vernetzung, Automatisierung und Robotisierung profitieren.
Mit gezielt ausgewählten Anlagen wird eine Beteiligung an den steigenden Gewinnen ausgewählter Branchen angestrebt. Das vorrangige Ziel meiner Anlageidee soll die langfristige Wertsteigerung sein.

Grundsätzlich soll der Schwerpunkt der Investitionen im Bereich Industrie 4.0 liegen. Damit gemeint sind die Bereiche der Zukunftstechnologien Informationstechnologie und Cybersicherheit, Automatisierung und Robotisierung, künstliche Intelligenz, Big Data sowie der 3D-Druck. Investitionen in Branchen mit potentiell steigendem Bedarf wie die Gesundheitsindustrie oder Unternehmen aus dem Rohstoffsektor (Wassergewinnung, Rohstoffe für Batterien oder andere zukunftsträchtige Technologien) sollen ebenfalls einbezogen werden. Darüber hinaus halte ich Geldanlagen in die deutsche Wirtschaft angesichts der Innovationsführerschaft in vielen Bereichen für sinnvoll. Nicht zuletzt bietet meiner Meinung nach Chinas wachsende weltwirtschaftliche Bedeutung aussichtsreiche Chancen.

Zur Reduzierung des Risikos soll die Unternehmensauswahl in der Regel breit gestreut sein und größtenteils automatisiert nach geeigneten Kriterien angepasst werden. Dazu sollen insbesondere börsengehandelte Aktienfonds (ETFs) verwendet werden, die die Zusammenstellung von Aktienindizes wie beispielsweise den Deutschen Aktienindex (DAX) oder einen Weltindex zur Informationstechnologie nachbilden können. Im Gegensatz zu klassischen Aktienfonds bedarf es kein aktives Management für die Auswahl der Aktien, wodurch Provisionen und Verwaltungsgebühren eingespart werden können. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gegen diese Art der automatisierten Auswahl von Aktien nur ganz wenige Fondsmanager auf lange Sicht mithalten können, selbst wenn die deutlich geringeren Fondskosten unberücksichtigt bleiben.
Nicht jede Anlageidee ist über einen ETF kostengünstig und gezielt umsetzbar. Einzelne aussichtsreiche und günstig bewertete Aktien sollen daher miteinbezogen werden. Der Anlagehorizont soll überwiegend langfristig sein.

Wenn sich wider Erwarten die langfristigen Perspektiven entscheidend verändern sollten, können Korrekturen im Portfolio vorgenommen oder in vorsichtiger Vorausschau Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos mit anderen Anlageklassen wie ETF Short-Positionen, ETFs zu Rohstoffen oder Immobilienfonds ergriffen werden. Bis auf Hebelprodukte kann grundsätzlich in das gesamte Anlageuniversum investiert werden. Sowohl Kenntnisse aus der technischen Analyse als auch aus der Fundamentalanalyse sollen bei meiner Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00DRPBI4
Erstellungsdatum
29.06.2017
Indexstand
High Watermark
123,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Dr. Philip Bußmann
Mitglied seit 13.06.2017

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

💥Aktienboom💥

Aktien schießen weiter hoch! 🚀

30 % sind es seit Jahresbeginn für Investment 4.0! 🚀🚀🚀

Abnehmende politische Risiken (Waffenruhe in Syrien, No Deal Brexit ist unwahrscheinlicher und Teilabkommen USA-China wahrscheinlicher geworden) legen neben der Abschiedsrede zur Geldpolitik von Super Mario Draghi sowie der Geldschwemme aus den USA die Basis für den Anstieg. Risikoreichere Investments werden besonders stark gekauft. Die Party könnte sich durchaus bis Jahresende fortsetzen. Mit weiteren Gewinnmitnahmen und Goldinvestments zur Absicherung fahre ich dennoch nicht volles Risiko, damit bei einem Stimmungsumschwung die erzielten Gewinne nicht verloren gehen.

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Allgemeiner Kommentar

Kurzfristig sehe ich nach den Kursanstiegen der letzten Wochen wenig Potential für Aktien. Die EZB und die FED haben erwartungsgemäß die Geldpolitik gelockert. Das war eine absehbare Entwicklung, auf die ich im letzten Post hingewiesen habe. Nun ist die Anlagestrategie aufgegangen und es bietet sich an die Gewinne mitzunehmen. Für Investment 4.0 setze ich wegen der vielen politischen Konflikte aktuell sehr stark auf Gold. Neu in den Anlegerfokus könnte nach dem Angriff auf die saudische Erdölindustrie der Iran-Konflikt kommen. Der historische Anstieg der Repo-Zinsen könnte ebenfalls ins Blickfeld geraten. Bisher konnten die Ursachen dafür noch nicht vollständig geklärt werden. Es deutet in jedem Fall viel auf große strukturelle Probleme bei den Banken hin: https://boerse.ard.de/anlageformen/anleihen/unruhe-am-us-anleihenmarkt100.html
Die Wahrscheinlichkeit erscheint mir sehr hoch, dass demnächst wieder mehr negative Nachrichten kommen.

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Allgemeiner Kommentar

Anleger sind aktuell überwiegend ängstlich. Im Handelsstreit rechnet dieses Jahr außer vielleicht Trump keiner mehr mit einem Abkommen. Stattdessen sind noch mehr Zölle von den USA und Gegenmaßnahmen Chinas wahrscheinlich. In den Presseberichten liest man fast überall das Wort Rezession. Die Stimmung der Finanzleute ist laut ZEW-Befragung auf dem tiefsten Stand seit 8 Jahren. Damals hat sich der DAX bis heute etwa verdoppelt. Die meisten anderen großen Aktienindizes konnten sogar noch stärker profitieren, denn die Stimmung ist mittelfristig ein sehr guter Contraindikator. Die Erwartungshaltung ist pessimistisch. Das zeigte sich auch gestern bei meinem chinesischen Favoriten Alibaba, dessen Quartalszahlen deutlich über den Analystenschätzungen lagen und in der Folge über 5% anstieg. Mittelfristig dürfte sich die derzeitige Situation als hervorragende Einstiegsgelegenheit herausstellen.

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Allgemeiner Kommentar

Für Sparer könnte am Donnerstag die nächste Hiobsbotschaft und für Aktionäre die nächste frohe Botschaft von EZB-Präsident Draghi kommen. Fast alle Analysten gehen von noch höheren Strafzinsen aus, die entweder schon am Donnerstag oder bei der übernächsten EZB-Sitzung verkündet werden. 2018 zahlten die Banken allein an die deutsche Bundesbank insgesamt 2,4 Mrd. Euro Strafzinsen, weil sie ihr Geld dort geparkt haben. 

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