Qualität, angelehnt an Susan Levermann

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    seit 12.11.2012
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Handelsidee

Es gibt ein sehr lesenswertes Buch über die Aktienanlage von Susan Levermann aus dem Jahre 2010.
Der Titel lautet "Der entspannte Weg zum Reichtum", und er ist vielleicht ein klein wenig irreführend, weil zum Beschreiten dieses Weges doch etwas Arbeit zu verrichten ist.
Als Taschenbuch für nur € 11,90 erhältlich!

Frau Levermann legt dar, welche zahlenmäßig messbaren Parameter in der Vergangenheit auf überdurchschnittliche Performance in der Zukunft hingewiesen haben.

Recht leicht nachvollziehbar: Aktien mit einem kleinen KGV, einer hohen Eigenkapitalquote, einer hohen EBIT Marge, einer hohen Eigenkapitalrendite (und weitere Faktoren) haben erfahrungsgemäß einen relativ guten Lauf vor sich.

Frau Levermann hat nun im Buch eine Liste entwickelt, die sich von jeder Aktie zwölf verschiedene Aspekte ansieht.

Die Checkliste, die ich verwende, bezieht sich auf kleine bis mittelgroße Unternehmen.
Für Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von über 5 Milliarden Euro gibt es eine - geringfügig - andere Liste.

Aktien bekommen für jeden Parameter einen Punkt, keinen Punkt oder einen Minuspunkt.
Beispiel KGV: Ist das KGV für das aktuelle Jahr kleiner als zwölf, gibt es einen Punkt. Ist es zwischen zwölf und sechzehn, gibt es keinen Punkt. Ist es über sechzehn, gibt es einen Minuspunkt.

Nahezu alle der nötigen 12 Informationen bekomme ich von der Internetseite von CortalConsors.

Ein Depot, welches ich zur Beobachtung im Januar 2011 angelegt habe, lag Ende Februar 2013 bei etwa +33%. Der Dax machte in dieser Zeit etwa +11%, der S-Dax (der den Depotwerten eher gleicht) machte +16%.
(Die Depotperformance ist inklusive aller Zwischengewinne/verluste, Dividenden, Depotkosten).

Das Depot enthält zwischen zehn bis fünfzehn deutsche (nur von deutschen Aktien kann ich den Punkt "Analystenerwartungen" und "Gewinnrevisionen" abdecken, deshalb diese Beschränktheit) Aktien. Zumeist langweilige, wenig bekannte, unsexy Werte aus der zweiten und dritten Reihe. Oftmals mit relativ hohen Dividendenzahlungen (wenngleich der Punkt "Dividendenrendite" in der Levermannschen Liste nicht auftaucht).

Einmal wöchentlich gehe ich die im Depot befindlichen Werte durch und ersetze etwa einmal im Monat eine Aktie, die unter die Mindestpunktzahl (also 3 Punkte oder weniger) gefallen ist durch eine vom System als kaufenswert eingeschätzte Aktie (7 Punkte und mehr).

Durch diese systematische, regelmäßige Kontrolle und die zu erreichende Mindestpunktzahl gibt es eine hübsche, gnadenlose Verkaufsdisziplin.

Die Risiken dieser Anlagen halte ich für überschaubar. Sie sind vermutlich eher kleiner als bei einer x-beliebigen deutschen Aktienanlage, weil (s.o.) eben langweilige, konservative Punkte zur Bewertung benutzt werden und kein sich selbst vorgegaukeltes Markt- oder Trendgefühl. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00QUINTE
Erstellungsdatum
12.11.2012
Indexstand
High Watermark
444,1

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Stephan Pflug
Mitglied seit 12.11.2012

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Der Monatsbericht April 2020 (nach einer Wikifolio Laufzeit von 7 Jahren und fünf Monaten):

 

Performance dieses Wikifolio (WF) seit 12.11.2012: +214,7 %

Performance des S-Dax seit 12.11.2012: +80,8 %

Performance des Dax30 seit 12.11.2012: +33,3 %

 

Gegenüber dem (nur von mir so definierten) Vergleichsindex (S-Dax) kann das WF also eine Überperformance von 133,9 Prozentpunkten aufweisen (gegenüber dem Dax30: 181,4 Prozentpunkte).

 

Derzeit befinden sich 13 Aktien im WF. Frau Levermann spricht von wünschenswerten 10 bis 15 Aktien.

 

In den letzten 89 Monaten gab es 88 Verkäufe (nicht einbezogen sind hier sehr selten auftretende Teilverkäufe). Im Schnitt ist also etwa einmal im Monat ein Wert unter die kritische Marke von 4 Punkten in der Levermannschen Skala gefallen (mehr dazu unter "Handelsidee").

 

Die durchschnittliche Marktkapitalisierung der Aktien des WF liegt derzeit bei etwa 610 Millionen Euro, also im unteren Bereich des S-Dax. Bei dieser Berechnung habe ich die unterschiedlichen Gewichtungen der Aktien einbezogen.

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Allgemeiner Kommentar

Ich verhalte mich hier so wie bereits vor einer Woche abwartend passiv in dem Wissen, dass die hier im Portfolio vorhandenen Aktien zu den relativ gesehen besten (according to Levermann) gehören, die es in Deutschland im kleineren Segment gibt. Und so passiert hier wieder nichts.

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Allgemeiner Kommentar

Ich verhalte mich bei der hier angewendeten Investitionsmethode regelbasiert. Diese Regeln sind vor etwa zehn Jahren von Susan Levermann aufgestellt und in einem Buch veröffentlicht worden.

Eine Aktie bekommt zum Beispiel für das Erreichen einer Eigenkapitalquote von 25 % einen Pluspunkt (15 % - 25 % = 0 Punkte, unter 15 % = - 1 Punkt).

So geht das für diverse Kennzahlen wie das geschätzte KGV des laufenden Jahres, das Gewinnwachstum des letzten Jahres, die EBIT Marge des letzten Jahres und die Eigenkapitalrendite des letzten Jahres.

Die meisten dieser Werte bleiben das Jahr über gleich (das geschätzte KGV des laufenden Jahres nicht).

Für das Schwanken der Levermannschen Punkte sind also andere Faktoren entscheidend:

Die Reaktion auf die Quartalszahlen wird bei jeder Veröffentlichung von Quartalszahlen neu entschieden (ist die Kursentwicklung der Aktie an diesem Tag besser als die Kursentwicklung des Gesamtmarktes?). Auch die Analystenmeinungen zur Aktie verändern sich. Und die Einschätzungen der Analysten zur Entwicklung der Gewinne der Aktie ("Gewinnrevision").

Ebenso stetiger Veränderung unterworfen ist der Trend der Aktie. Das hier angewendete System gibt einer Aktie einen Punkt, wenn ihr Kurs höher steht, als er vor sechs Monaten stand. Und noch einen Punkt, wenn der Kurs höher ist als vor einem Jahr.

Und hier komme ich jetzt zum heutigen Anliegen. Wegen des recht krassen Kursrutsches des gesamten Marktes, erfüllen zwei der dreizehn Aktien wegen des letztgenannten Punktes nicht mehr die Haltekriterien. Ich müsste sie verkaufen, würde ich mich streng an die Regeln halten. Das tue ich aber ausnahmsweise nicht, weil ich glaube, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Überreaktion der Börse vorliegt. Ich werde also mit einer Reaktion meinerseits noch mindestens eine Woche warten und heute einfach nichts tun!

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Allgemeiner Kommentar

Der Monatsbericht März 2020 (nach einer Wikifolio Laufzeit von 7 Jahren und vier Monaten):

 

Performance dieses Wikifolio (WF) seit 12.11.2012: +284,1 %

Performance des S-Dax seit 12.11.2012: +127,1 %

Performance des Dax30 seit 12.11.2012: +65,8 %

 

Gegenüber dem (nur von mir so definierten) Vergleichsindex (S-Dax) kann das WF also eine Überperformance von 157 Prozentpunkten aufweisen (gegenüber dem Dax30: 218,3 Prozentpunkte).

 

Derzeit befinden sich 13 Aktien im WF. Frau Levermann spricht von wünschenswerten 10 bis 15 Aktien.

 

In den letzten 88 Monaten gab es 88 Verkäufe (nicht einbezogen sind hier sehr selten auftretende Teilverkäufe). Im Schnitt ist also etwa einmal im Monat ein Wert unter die kritische Marke von 4 Punkten in der Levermannschen Skala gefallen (mehr dazu unter "Handelsidee").

 

Die durchschnittliche Marktkapitalisierung der Aktien des WF liegt derzeit bei etwa 790 Millionen Euro, also im unteren Bereich des S-Dax. Bei dieser Berechnung habe ich die unterschiedlichen Gewichtungen der Aktien einbezogen.

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