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    seit 07.12.2018
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Handelsidee

Die Strategie basiert auf den langfristigen Entwicklungen an den Gesamtmärkten und soll auf lange Sicht eine relativ konstante positive Rendite in allen Marktlagen erbringen.

Hierbei werden für einen längeren Zeitraum Prognosemodelle entwickelt, wodurch die jeweilige Situation an den Märkten erkannt werden kann. In diese Prognosemodelle sollen viele Faktoren einfließen, wobei folgende Faktoren die wichtigsten sind: Konjunkturdaten, Leitzinsentwicklungen, USA Präsidentschaftswahlen, Wahlumfragen und Mehrheitsentwicklungen, Entwicklung der Marktstimmung (Euphorie, Optimismus, Angst, Panik) .

Im Gegensatz zur WK defense Strategie soll das Portfolio nicht in einzelne Bereiche aufgeteilt werden. Der Fokus soll auf einzelnen ETFs liegen, wobei hierbei auch Hebelprodukte verwendet werden sollen.

Wie schon erwähnt, sollen hauptsächlich ETFs gehandelt, wobei hierbei die Rohstoff und Aktien ETFs im Vordergrund stehen.

Der Anlagehorizont ist kurzfristig. Das bedeutet, dass die eröffneten Positionen innerhalb weniger Wochen wieder geschlossen werden können. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF00WKAGGR
Erstellungsdatum
07.12.2018
Indexstand
High Watermark
133,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Julius Königshofen
Mitglied seit 11.09.2018

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

ETFs

In den letzten Jahren ist es mehr und mehr üblich geworden, dass man in einen ETF-Sparplan investiert und somit deutlich an Gebühren spart im Vergleich zu herkömmlichen Fonds.

Ein ETF ist letztendlich ein von einem Computer gesteuerter Fonds, der nach einem bestimmten Algorithmus in bestimmte Aktien oder Rohstoffe zum Beispiel investiert. So gibt es ETFs für den DAX oder zum Beispiel eben für die FAANG-Aktien. Die Palette an ETFs hat sich in den letzten Jahren enorm erweitert.

Das eine Problem an ETFs liegt darin, dass diese nach einem programmierten Algorithmus in bestimmte Werte investieren und die Investitionsentscheidung meist nur nach der Marktkapitalisierung getroffen wird. Es findet also letztendlich keine durchdachte Risikoabschätzung statt, sodass das investierte Geld nicht effizient allokiert wird. Damit ist gemeint, dass in der eigentlichen Marktwirtschaft die effizienten und gut wirtschaftenden Unternehmen mehr Geld erhalten, als ineffiziente Unternehmen. Somit werden ineffiziente Unternehmen aus der Wirtschaft aussortiert, damit der Gesamtmarkt effizienter wird. Daraus resultiert letztendlich der technische Fortschritt, der die Menschheit seit Jahrtausenden nach vorne bringt. Durch die ETFs wird dieser eigentlich gute Sinn der effizienten Verteilung des Geldes verzerrt, sodass es langfristig zu enormen Schieflagen an den Märkten kommt. Ein Beispiel ist das Unternehmen Apple, welches mit einer Marktkapitalisierung von knapp einer Billion Dollar fast mehr wert ist, als die Hälfte der DAX-Unternehmen. Apple bräuchte mehrere Jahrzehnte mit dauerhaft steigenden Gewinnen, um diese gigantische Bewertung zu rechtfertigen.

Ein anderes Problem, das die ETFs bergen, konnte man im Februar 2018 mitverfolgen:

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Allgemeiner Kommentar

Bei steigenden Kursen ist die Volatilität von Indizes üblicherweise sehr gering, was bedeutet, dass der Kurs niedrige Schwankungen aufweist. Diese Volatilität wird durch den Volatilitätsindex (VIX) dargestellt.

Für den US-amerikanischen Index S&P 500 gibt es ein ETF, bei dem man auf fallende oder steigende Volatilität (Schwankungsbreite eines Kurses) setzen kann. Dieses ETF reagiert invers zu der Entwicklung des VIX. Das bedeutet, wenn die Volatilität fällt, dann steigt der ETF.

Bei der Aktienrallye Anfang 2018 hatten viele Anleger und Fonds auf eine fallende Volatilität gewettet und in ein solches ETF investiert. Zunächst konnten mit dieser Strategie hohe Gewinne realisiert werden, da der S&P zum Teil über einhundert Tage eine sehr niedrige Schwankung verzeichnete.

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Allgemeiner Kommentar

[1]Mit dem Ansteigen der Kurse an den Aktienmärkten stieg dann letztendlich die Nervosität und der Aktienmarkt war heiß gelaufen. Der darauf folgende Abverkauf sorgte für ein sprunghaftes Ansteigen der Volatilität um mehr als 500%. Dieser Anstieg erfolgte innerhalb von wenigen Minuten, sodass viele Anleger gar keine Chance hatten zu reagieren und hohe Verluste hinnehmen mussten.

Es gab einige ETFs die um mehr als 80% innerhalb von wenigen Stunden gefallen waren und somit bei vielen dort investierten Anlegern riesige Verluste verursachten. Das ETF hatte in diesem Fall einfach nach dem Algorithmus weitergehandelt und konnte auf diese Marktsituation nicht reagieren.

Investieren Sie daher immer mit Bedacht in ETFs und schätzen Sie immer das Risiko selber ein, damit Sie nicht solche Verluste hinnehmen müssen.

 

 

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Allgemeiner Kommentar

Die möglichen Folgen der EZB Politik

Viele Länder besonders in Europa sind hoch verschuldet und brauchen Geld, um in ihre Wirtschaft zu investieren und alte Kredite abzubezahlen. Dafür leihen sich die Staaten in Form von Staatsanleihen Geld, wobei es verschiedene Laufzeiten zwischen wenigen Monaten und 30 Jahren gibt. Wenn man zum Beispiel als Kleinanleger für 1000€ eine 10-jährige Staatsanleihe zu einer Rendite von 1% kauft, dann erhält man jedes Jahr 1% an Zinsen auf die geliehenen 1000€. Nun kann die Rendite für diese Anleihe fallen, wenn sehr viele Anleger in diese Anleihe investieren und somit die Nachfrage steigt. In diesem Fall würde der Investitionspreis für die Anleihe zum Beispiel von 1000€ auf 1100€ steigen, sodass man durch einen direkten Verkauf der Anleihe einen Gewinn erzielen kann.

Der Zinssatz hängt von der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Staates ab: Je besser die Wirtschaft eines Landes, umso höher ist die Bonität und umso niedriger sind die Zinsen.

Das Problem dabei liegt darin, dass sich dadurch Länder mit einer schlechten Wirtschaft für hohe Zinsen Geld leihen müssen, während stärkere Länder fast keine Zinsen an die Anleger zahlen. Somit ist es für wirtschaftsschwache Länder sehr schwierig die eigene Wirtschaft mit frischem Geld anzukurbeln und zu investieren.

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