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Handelsidee

+ DIVERSIFIKATION
Die Idee hinter dem wonderfolio soll sein, in durchschnittlich zehn Werte zu investieren, die nach folgenden Gedanken angelegt werden sollen:
ca. 30 % US | ca. 30 % dt.-sprachiger Raum | ca. 30 % europaweiter Raum | ca. 10 % frei verteilbar
Derivate sollen nur im Falle eines Abschwungs oder eines langfristigen Aufwärtstrends bei geringer Volalität eingesetzt werden, um etwaige Verluste begrenzen oder um von Trends profitieren zu können. Grundsätzlich kann das gesamte wikifolio Anlageuniversum gehandelt werden.

+ WACHSTUM & SICHERHEIT
Die Selektion der einzelnen Werte soll anhand eines einfachen Kriteriums erfolgen: Es sollen ausschließlich Wertpapiere in meine Aktienauswahl und ins Depot kommen, die in der Vergangenheit die Indizes Dow Jones und DAX deutlich outperformt haben und sich meiner Analyse nach besonders krisenfest gezeigt haben.

+ TRANSPARENZ
Ziel soll es sein, alle Interessenten so viel wie möglich am Depot teilhaben zu lassen. Dies ermögliche ich dadurch, dass jede Transaktion mit einem Kommentar begleitet werden so, damit jeder Interessent wissen kann, auf Grundlage welcher Gedanken ich handle.

+ LANGFRISTIGKEIT
Erst nach sorgfältiger Analyse und langfristiger Betrachtung meiner ausgewählten Titel folgt der Weg ins Depot, wo sie auch mittel- bis langfristig bleiben sollen, wenn es die Marktlage gebietet.
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Stammdaten
Symbol
WF00WONDER
Erstellungsdatum
23.08.2015
Indexstand
High Watermark
128,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Philip-Raphael Schachl
Mitglied seit 23.08.2015

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

KAUF GOLD - nach den hohen Gold-Kursgewinnen im Laufe der letzten 2 Jahre und der fehlenden Markt-Richtung für die nächsten Monate, bleibt ein Gold-Investment zur Absicherung der Depot-Performance attraktiv. Die Relative Stärke nach Levy ist aktuell sehr stark und man kann davon ausgehen, dass trotz des in Kürze nahenden Widerstands Gold den Durchbruch schaffen kann. Ein Stopp ist bei der nächsten Unterstützungslinie gezogen, das Vertrauen in Kursgewinne ist aber dennoch sehr hoch.

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Allgemeiner Kommentar

KAUF ALLIANCE DATA SYSTEMS - Ein bis 2015 selten eingeholter Top-Performer unter den US-Werten leidet seit damals an der digitalen Transformation im Handel. Der Wert notiert bei einem KGV von etwa 5-6 und einem exzellenten K/FCF-Verhältnis. Mit den hohen FCF-Margen sind seit 2016 rd 27% der Aktien zurückgekauft worden. Zusätzlich ist mit dem Verkauf des Marketing-Geschäftsbereichs an Publicis (FR) für rd 4 Mrd. USD eine wichtige Konzentration des Geschäfts eingeleitet worden. Übrig bleiben die Geschäftsbereiche (1) Credit Services und (2) Loyalty. Das Credit-Service-Geschäft leidet unter der Transformation des Handels ins Internet. ADS bietet Kundenkreditkarten für einzelne Retail-Stores an. Kunden erfreuen sich über die Externalisierung dieses Services, ADS freut sich über die Einkaufsdaten, die die Firma für die Marketing-Zwecke verwenden kann, und die stabil hohen Margen aus den Transaktionen. Größter Kunde ist dabei L Brands (Anteil an offenen Forderungen der benutzten Kreditkarten von 10%). Das Geschäft wird zunehmend von Online-Shopping-Portalen abgelöst. Darüber hinaus macht dieser Geschäftsbereich rd 90% des EBITDAs aus. Ein konjunkturelles Risiko besteht: Das Geschäft leidet unter den niedrigen Zinsen in den USA und ist transaktionsabhängig. Schwache Konjunkturdaten bedeuten damit schwache Umsätze, auch wenn das Unternehmen die Finanzkrise 2008-09 unbeschadet und profitabel überstanden hat. Der Geschäftsbereich Loyalty sammelt für Karteninhaber Bonuspunkte, Flugmeilen u. Ä., die später für Rabatte herangezogen werden können. Dieser Geschäftsbereich operiert hauptsächlich in Kanada. Nach einer dortigen Gesetzesreform, dass Bonusmeilen nicht nach einer gewissen Dauer verfallen dürften, sanken die Margen für diesen Geschäftsbereich erheblich. Dennoch ist es ein Geschäft mit hohen Margen und hohen Cashflow-Rates. Allerdings bleibt zu vermuten, ob nicht nach der Abspaltung des Marketings auch dieser Geschäftsbereich abgespalten wird. Aufgrund der 3x revidierten EPS-Prognosen und des 3-malignem CEO-Wechsels im Laufe eines Jahres ist das Investorenvertrauen dahin. Die Bewertung ist niedrig und angesichts von prognostizierten EPS und Umsatz-Wachstumsraten bleibt die Hoffnung groß für einen Turnarpund. Der Wert verlor über 66% in den letzten vier Jahren. Stopp ist platziert bei EUR 96, ein Limit-Kauf (bis Max 31.01.) bei 103, wenn morgen die Q4-Daten eine erhebliche Kursdynamik auslösen sollten.

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Allgemeiner Kommentar

LIMIT-KAUF 1&1 DRILLISCH AG: Nach den rasanten Abschlägen der letzten Monate sollte das Unternehmen sein vorläufiges Tief gefunden haben. Mit dem aktuellen Kurs um 23 Euro notiert es unter Buchwert und Umsatz. Des Weiteren notiert das Unternehmen mit einer KOCV von knapp über 10 zu einem beinahe unschlagbaren Preis. Die Gründe für die Kursabschläge sind (1) die Schiedsgerichtsverfahren gegen Telefonica Deutschland, die das Unternehmen im Falle einer Niederlage vor Gerocht mit 85 Mio. Euro im EBITDA belasten würde. Dies brachte der Firma eine Gewinnwarnung ein, die Investoren gehörig verschreckte. Darüber hinaus verunsichert Investoren (2) der Ausblick auf den Bau eigener Mobilfunkinfrastruktur. Obwohl DRILLISCH mit seiner Zusage zum Bau von zusätzlichen Kapazitäten in ländlichen Gebieten die Garantie erhielt, die Investitonen iHv ca 1 Mrd. Euro bis 2030 ratenweise abzahlen zu können, bleibt die Angst und Unsicherheit auf die Ergebnisauswirkungen dieses Vorhabens groß. Angesichts einer so tiefen Bewertung und so niedrigen Volumens, denke ich, dass der Boden nun vorerst gefunden wurde. Mit den nächsten Veröffentlichungen der Quartalsergebnisse, Jahresprognosen und Gerichtsentscheide sollte spätestens wieder Dynamik in die Aktie kommen. Sofern diese eine positive Dynamik erzeugen, bin ich darin bestrebt, Nachkäufe zu tätigen.

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Allgemeiner Kommentar

Es gibt News im Depot: Heute Abend habe ich den Fintech-Anbieter EBIX ins Depot geholt. Nicht nur ist der Unternehmensinhaber CEO der Company mit über 10%, auch die Bewertung des Unternehmens ist aktuell sehr gering. Dies hat vielerlei Gründe: (1) Verlagerung des Hauptgeschäfts aus den USA heraus nach Indien. Der Umsatzanteil Indiens ist der höchste, danach kommen erst die USA und andere (großteils) asiatische Länder. Das Ziel ist ganz klar: Man will die führende Fintech-Gruppe im Transaktionsbereich weltweit werden. Dafür tätigt das Unternehmen Unmengen an Übernahmen (speziell in Indien). Hauptsächlich bietet das Unternehmen aktuell noch SaaS-Dienstleistungen durch Subscriptions für Versicherungen, Banken und andere Finanzdienstleister an. Daneben baut es mit Highspeed eine virtuelle Welt auf (Taxi-Plattformen, Online-Bildung, Studentenkonten für Auslandsstudenten u dgl. mehr), um immer mehr Gründe für die Nützung von Ebix als Transaktionsanbieter zu bieten. Die indische Fremdwährungszahlung- bzw Überweisungsplattform EbixCash soll heuer außerdem an die Börse gehen. Mit einer Bewertung von einem KGV von 11, einem KOCV von unter 10, einem KUV von unter 2 stellt das Unternehmen als S&P500-Mitglied ein extrem günstiges Unternehmen dar. Es wurde im Juli 2019 hauptsächlich mit über 20% dafür abgestraft, weil Indien Handelsbarrieren für amerikanische Firmen einführte. Dass Ebix seine Betriebe aber mit Stammsitz Indien aufbaute und die Firma diese Zölle nicht treffen, blieb den Investoren unbekannt. Des Weiteren sind eine hohe Wettbewerbsdichte, sinkende Nettomargen und hohes Marktrisiko Treibfaktoren für die niedrige Bewertung. Dennoch: Das Unternehmen sollte seinen Boden gefunden haben und spätestens ab Veröffentlichung der Jahresergebnisse ein vorläufiges Tief verlassen haben. Langfristig ist die Wette auf Indien mit geringen Capex und hohen Margen ein interessantes Geschäft. Noch dazu mit dieser für die USA so untypisch niedrigen Bewertung für ein Fintech-Unternehmen. Daher: KAUF!

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