Aschenputtel-Prinzip

Performance

  • -7,3 %
    seit 31.10.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

Das Aschenputtel-Prinzip kennt wohl jeder (frei nach Gebrüder Grimm):

"Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen".-

Wie aber nun diese finden, das ist die Frage aller Fragen und meine Handelsidee dazu ist im Grunde einfach:

1) Man nehme als Basis nur Papiere von Firmen wo verlässliche, nachprüfbare Informationen vorliegen und die ggf. rechtsstaatlichen Prinzipien verpflichtet sind.
Also grundsätzlich D-A-CH und sonstiges EUROPA.-

2) Schlechte Aktien sind nach meiner Lesart so definiert:

a) Pennystocks vor, in oder bei wahrscheinlicher Insolvenz.

b) Blender, sind Firmen, die trotz jahrelanger Geschäftstätigkeit nur Verluste ausweisen oder Gewinne ausweisen aber auch in absehbarer Zeit keine angemessene Dividenden zahlen werden.

c) Betrügerfirmen, die mit aufgeblasenen Bilanzen und unklaren Mergeraktivitäten einen enormen Verschuldungsgrad kaschieren, meist mit nicht vertrauenswürdigen Personen in Führungsrollen.-

Tja, schön und gut, wie nun die guten Firmen finden?

3) Das geht sehr gut so nach dem Filterprinzip:

a) In Betracht kommen grundsätzlich nur Firmen
aa) mit einem KGV von unter 15 und einer
bb) ausgewiesenen Dividendenrendite von mind. 3% besser 4%, also billige Renditebringer.

b) Als Gegenprobe dient dann dann charttechnische Auswertungen und Überlegungen zum gleitenden Durchschnitt usw. natürlich unter Beachtung der üblichen Börsenweisheiten.

c) Besondere Spekulationen aufgrund aktueller Marktsituationen sind die absolute Ausnahme. Gier darf nicht das Gehirn fressen.
Logischerweise muss aber eine Firma eine gewisse Phantasie mitbringen.

Insgesamt soll dies ein Wikifolio mit werterhaltenden Vorgaben und nur leicht spekulativem Charakter sein.
Ich werde die Überlegungen zu einzelnen Aktivitäten entsprechend nach den vorstehenden Kriterien dokumentieren und setze auf ein längerfristiges Halten der wichtigsten Positionen.
Neben Aktien sind ETFs, sonstige Fonds und Zertifikate drin, Hebelprodukte aber eben nicht.-
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Stammdaten
Symbol
WF0ASCHE15
Erstellungsdatum
31.10.2018
Indexstand
High Watermark
92,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mitglied seit 04.11.2016
Als Jurist musste ich mich mein Leben lang mit Betrügern und anderen Kriminellen rumschlagen. Da überall nur Menschen handeln, letztlich jedenfalls auch in den Firmen, Fondsmanagern, Ratingagenturen und an den Börsen, halte ich Aussagen, Bilanzen und ad-hoc-Meldungen immer für sehr fragwürdig.- Meine Erfahrung im Börsengeschehen geht auf mittlerweile fast 50 Jahre zurück, wobei ich nur als Anleger fungiert habe und neben kapitalerhaltenden Massnahmen auch Geld ausgegeben habe ;-) Privat bin ich in einem Alter, was mir erlaubt auch Geld auszugeben.

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Etwas besser als der DAX abgeschnitten, aber nicht zufriedenstellend. So muss man es wohl sehen, wenn selbst gute Dividendenbringer im Sog der allgemeinen 20%-Panik abgestraft werden. Selbst gute Nachrichten führten (wie sonst auch) zu "sell by good news", wobei im Grunde dazu kein Anlass besteht, wenn die Kurse eh zertrümmert sind. Wenn dann noch irgendwelche "Ratingagenturen" drei Tage hintereinander praktisch die selbe Nachricht wiederholen und sich reinhängen, dann muss man sich fragen, ob das nicht klassische Manipulation ist. Fällt mir besonders bei den Amerikanern als Rating und deutschen Firmen als Opfer immer auf, wo dann noch BlackRock schnell mal so um 5% den Anteil verändert??? Adhoc-Meldung als Werbung sozusagen...

Wann wird sich Europa auf sich selbst besinnen? Naja, mit Banken aus Deutschland die munter bewerten aber ihren eigenen Laden nicht in den Griff bekommen sicher nicht.

Krisenzeiten zeigen einmal mehr, dass die meisten Manager zu hohe Honrorare erhalten, ein guter Kapitän muss gerade in rauhen Zeiten wissen was zu tun ist. Geld einsacken kann jeder.

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Kommentar zu POSTNL

Wie kann denn die niederländische Post binnen weniger Tage um über 20% fallen, vor Weihnachten?

Das begreift doch kein Mensch mehr.

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Allgemeiner Kommentar

Nun es war eigentlich zu erwarten. - Nach dem Crash in den USA vom Beginn der Woche aus Anlass des Gequatsches in Argentinien, was im Grunde total nichtssagend war, kann man sich nicht mal sicher sein, ob nicht die Verhaftung in Kanada bereits vor dem Abendessen bekannt war. Die Inhaftierung soll bereits am 01.12.2018 erfolgt sein.

Dann aber "verliert" der chinesische Präsident entgültig das "Gesicht", derart von Herrn Trump vorgeführt worden zu sein.

Da hilft die heutige Meldung man wäre ja bei den "90-Tagen-Verhandlungen" schon sehr weit nichts. Sie ist ohnehin Blödsinn, weil sie nur die Börsen beruhigen soll, aber tatsächlich weicht Herr Trump von seiner Linie China zu bruskieren nicht ab. Und als nächstes folgt die EU. Haben sie nur noch nicht begriffen, abgekanzelt in Washington suchen sie alle Geld, um in den unsicheren USA zu investieren? Jetzt wieder Fiat-Chrysler? Mit jeder Börsennotierung in den USA hat eine Firma auch dort einen Gerichtsstand. Man kann nur ahnen wie sie über die chinesischen IPOS demnächst herfallen werden, wegen Strahlungen am Handy und ähnlichem Unsinn...

Die Inhaftierung in Kanada war grob rechtswidrig, nach Völkerrecht und konkret, weil es weder die Kanadier noch die Amerikaner strikt nichts angeht, wenn ein Transitreisender das Flugzeug wechseln will. Die Iran-Sanktionen dienen ohnehin der Kriegsvorbereitung, das wird immer deutlicher. Nur so glauben die USA offenbar, ihr Handelsdefizit bereinigen zu können. Es bleibt abzuwarten, bis die HUAWEI-Managerin (gegen Kaution) auf freiem Fuss ist. Dann geht es los, wahrscheinlich noch dies Jahr. Berets 2019 wird der Dollar nur noch zum Tapezieren von Kinderzimmern zu gebrauchen sein. Er ist schon jetzt weder wirklich fälschungssicher noch vertrauenswürdig. Wenn sich die Chinesen entschliessen, wie Herr Putin es bereits getan hat, sämtliche Verträge in anderen Währungen zu verrechnen, am Ende sogar einer Kryptowährung (?), und ihre amerikanischen Staatspapiere reichlich (marktneutral ;-)) auf den Markt werfen, geht der Krieg erst richtig los.

Was wäre z.B. wenn China dem Iran ein Staatsdarlehen in Form von amerikanischen Staatsanleihen gäbe, die der Iran dann verwerten darf. Rückzahlung in Kryptos oder so?

Es wird Blut geben und nicht nur an der Börse...

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Allgemeiner Kommentar

Angesichts des aktuellen Blutbades der FAANG-Papiere geht es ja in Deutschland noch behäbig zu.- Im Grunde ist in Amerika nur die völlig überzogene Blase geplatzt, die an den "Neuen Markt" erinnert. Bis auf APPLE zahlen alle FAANG-Firmen keine Dividende, auch TESLA natürlich nicht.

Wielange sollen da die dummen Anleger eigentlich zuschauen? Frei nach Kostolany, die Kurse steigen, wenn mehr Dumme kaufen wollen als verkaufen und andersrum, wenn mehr Kluge verkaufen fallen sie eben.

Auch APPLE musste mit einer Klage gedroht werden, bevor eine Ausschüttung erfolgte, mit einer im Grunde nicht besonders hohen Dividendenrendite.

Also wird der Niedergang auch noch eine Weile andauern, der Dackel (Börse) war der Wirtschaft (dem Herrchen) viel zu weit vorausgeeilt und hat jetzt Hunger...

In Deutschland sind die Anleger insgesamt völlig überzogen in ihren Perspektiven und Erwartungen. Selbst bei guten Geschäftszahlen werden Firmen abgestraft. Als Manager kann man das eigentlich nicht wirklich ernst nehmen. Es ist eben nur ein Zocken, keine nachhaltige Geldanlage...

Mich stimmen immer eher die Übernahmen und Zukäufe skeptisch. Wer verkauft denn ein gut laufendes Geschäft? Gerade die Amerikaner haben deutsche Firmen seit Jahren regelrecht betrogen, nur FRESENIUS hat noch rechtzeitig den Braten gerochen. DAIMLER, BAYER, TELEKOM etc. alle drauf reingefallen und fast verblutet. 

Wer als deutsche Firma auf eine Notierung an der amerikanischen Börse verzichtet, hat dort auch keinen Gerichtsstand und kann nicht verklagt werden nach dem merkwürdigen amerikanischen Zivilrecht auf Schadenersatz etc. Angesichts der Vernetzung können amerikanische Anleger ohne Probleme deutsche Firmen auch in Deutschland kaufen, das ist wirklich kein Grund ein solches Risiko auf sich zu nehmen. Oder hat schon mal jemand von einem Dieselskandal amerikanischer Firmen gehört? Nicht? Ach was...

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