In diesem wikifolio wird PVA TEPLA AG gehandelt
Erfahren Sie mehr über die Handelsidee, verfolgen Sie jeden einzelnen Trade und investieren Sie - wenn Sie überzeugt sind - in das zugehörige wikifolio-Zertifikat.

Top Pics of the Year

Lukas Spang

Performance

  • +77,8 %
    seit 08.12.2015
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll eine Gleichtgewichtungsstrategie verfolgt werden. Dabei soll das Portfolio zu Beginn eines Jahres bis zu ca. 10 Aktien enthalten, die mit einer annährend gleichen Gewichtung in das Wikifolio aufgenommen werden. Hierbei soll jedes Jahr zum Jahreswechsel eine Auswahl von bis zu ca. 10 Einzeltiteln zusammengestellt werden, die meines Erachtens für das kommende Jahr die größten Renditechancen versprechen.

Der Schwerpunkt dieser Auswahl soll auf Deutschen Nebenwerten sowie Aktien aus Österreich und der Schweiz liegen, die über ein meiner Meinung nach überporportionales Kurspotenzial verfügen. Auch andere Aktien-Werte können berücksichtigt werden. Hierbei soll primär auf Fundamentalanalyse gesetzt werden. Dazu sollen zu Jahresbeginn zu jedem Wert die jeweiligen Kaufargumente veröffentlicht werden mit einem entsprechenden Kursziel. Das Kurspotenzial seiner Aktie soll meiner Erwartung nach dabei mindestens 20% betragen, um in das Wikifolio aufgenommen werden zu können.

Sollte das Kursziel innerhalb des Jahres erreicht werden, wird je nach Fall geprüft, ob die Aktie weiteres Potenzial aufweist oder nicht. Falls dies nicht der Fall ist, soll die Aktie entweder mit einem entsprechenden Stop-Loss abgesichert werden, um von einem möglichen Aufwärtstrend weiter zu profitieren oder auch ein direkter Verkauf ist möglich. Ebenso eine Teilveräußerung ist möglich. Hierbei soll jedoch mindestens die Hälfte der Position verkauft werden.

Das freigewordene Kapital kann dann dazu verwendet werden, in Titel aus dem Portfolio zu investieren, die bisher noch nicht so gut gelaufen sind und weiter Kurspotenzial aufweisen. In diesem Fall wird angestrebt das Kapital gleichmäßig in ca. 50% der Aktien zu investieren, die sich bislang am schlechtesten entwickelt haben.

Sollte es im laufe des Jahres zu unerwarteten Ereignissen kommen (z.B. Gewinnwarnung) die mein Anlageurteil so ändern, dass die Aktie nicht mehr das erwartete Potenzial aufweist, kann die Position vollständig verkauft werden und der Erlös möglichst gleichmäßig in die verbleibenden Werte investiert werden.

Ein aktiver Handel soll in diesem Wikifolio jedoch nicht verfolgt werden, sondern lediglich in den genannten Fällen Transaktionen stattfinden. Die Haltefrist soll damit variabel sein. Am Jahresende wird die Auswahl entsprechend überprüft. Sollte ein Titel auch für das Folgejahr in der Auswahl enthalten sein, wird seine Gewichtung auf ca. 10% angepasst (entweder auf ca. 10% reduziert, falls die Gewichtung >10% liegt, oder aufgestockt, falls die Gewichtung <10% beträgt).

Das Ziel dieses Wikifolios ist, den Markt outzuperformen und dabei jährlich mindestens eine Rendite von ca. 10% zu erzielen. Damit soll gezeigt werden, dass eine einmalige aktive, fundierte Auswahl mit Blick auf die Qualität und die Perspektiven von Unternehmen keinen ständigen Handel braucht, sondern dass sich Qualität mit der Zeit durchsetzt. Daher ist es meines Erachtens wichtig, dass die Unternehmen fundamental unterbewertet sind und aufgrund dessen ein entsprechendes Kurspotenzial aufweisen.

Selbstverständlich strebe ich es auch an, über die entsprechenden Entwicklungen bei den Unternehmen zu berichten. Auch Transaktionen sollen kommentiert werden.


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Stammdaten
Symbol
WF0LMS1992
Erstellungsdatum
08.12.2015
Indexstand
High Watermark
178,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 41/2019 <

 

In dieser Woche hat das wikifolio "Top Pics of the Year" nach sehr guten Vorwochen nicht an der positiven Marktentwicklung partizipieren können. Seit Jahresanfang liegt das Kursplus mit 25,9% aber weiter auf einem sehr hohen Niveau und zugleich deutlich über dem Markt.

 

Weitere Details wie immer im Wochenupdate:

 

Zum Wochenupdate

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Kommentar zu ALLGEIER SE

> Wenn „deliver“ doch so einfach wäre… < 

 

Allgeier hat Ende August den Bericht für das erste Halbjahr 2019 veröffentlicht. So stieg der Umsatz in der ersten Jahreshälfte um 16,3% auf 380,77mEUR, im zweiten Quartal lag das Umsatzplus bei 10,9% und der Umsatz bei 191,13mEUR. Getragen wurde das Wachstum in den ersten sechs Monaten allein durch das Segment Technology, welches die Umsätze um 46,3% auf 190,78mEUR steigern konnte und nun rund die Hälfte der Umsätze im Konzern beisteuert. Hintergrund des Wachstums dürfte ein weiterhin sehr gutes organisches Wachstum bei den Tochtergesellschaftaften mgm und Nagarro gewesen sein, die Umsatzbeiträge aus den im vergangenen Jahr übernommenen Gesellschaften iQuest und Objectiva sowie der in diesem Jahr erworbenen Farabi. Aus diesem Grund wächst vor allem Nagarro als größte Einheit in diesem Segment personell sehr stark und plant auch für 2020 mit einem Mitarbeiterwachstum von 2.000 Neueinstellungen. Zudem hat das Allgeier Management die Umsatzprognose für dieses Jahr für das Segment von bislang 20-25% auf 25-30% angehoben, um dieses starke Wachstum entsprechend zu reflektieren. Lediglich auf Vorjahresniveau (54,23mEUR/+0,2%) hat sich das Segment Enterprise Services entwickelt, wobei der Schwerpunkt insbesondere durch das Softwaregeschäft im vierten Quartal liegt. Dennoch zeigt sich der Vorstand für das Gesamtjahr nun zurückhaltender und hat die Umsatzprognose von +18-23% auf +13-15% reduziert. Das Segment Experts hingegen musste Umsatzeinbußen von 6,8% auf 131,65mEUR verkraften, welche auf die geplante Neuausrichtung zurückzuführen waren. Dadurch wurde auch für dieses Segment die Umsatzprognose gesenkt und sieht nun einen Umsatzrückgang von 5-10% (alt: +3-5%) vor. Die neuen Geschäftsfelder konnten den Umsatz auf 4,13mEUR (Vj. 1,71) mehr als verdoppeln, wobei diese Entwicklung auch vorrangig auf Akquisitionen in 2018 zurückzuführen ist.

 

Auf der Ergebnisseite war die Entwicklung – wieder einmal – weniger erfreulich. Zwar gelang es das EBITDA (inkl. IFRS 16) nach sechs Monaten auf vergleichbarer Basis um 15,2% zu steigern, im Zeitraum zwischen April und Juni war dieses jedoch um 3,4% rückläufig. Hintergrund waren insbesondere Verluste im Experts Segment durch die strategische Neuausrichtung. Im dritten Quartal soll Experts nun aber bereits wieder positive Ergebnisbeträge beigesteuert haben. Aber auch das Technology Segment verzeichnete einen leichten Margenrückgang von 14,3% auf 13,5%, vermutlich bedingt durch den starken Mitarbeiteraufbau bei Nagarro. Das Enterprise Services Segment konnte dagegen die Marge von 7,5% auf 10,0%, vor allem durch eine Ergebnisverbesserung der SAP-Einheit, steigern.

 

Im September gab Allgeier dann ein Update zur strategischen Ausrichtung der Gesellschaft bekannt. Nachdem im Vorjahr ein Verkauf oder IPO des margen schwachen Geschäftsbereichs Experts geplant war, wurde dies nun zurückgestellt. Vielmehr will sich das Management nun auf das „Formen und Verselbständigen“ der Technology-Sparte fokussieren und bis Ende 2019 weitere Details inklusive einer Entscheidung bekannt geben. Es erscheint meines Erachtens daher gut möglich, dass die Technology-Sparte – inklusive ggf. Teilen aus dem Enterprise Services Geschäfts – im Rahmen eines IPO an die Börse gebracht werden könnte. Da jedoch in den USA Technologiewerte eine deutlich höhere Bewertung als in Europa und speziell Deutschland erfahren, wäre ein dortiger Börsengang, auch vor dem Hintergrund der starken Internationalisierung der Gesellschaft, aus meiner Sicht deutlich lukrativer. Ein ähnliches Unternehmen aus diesem Umfeld ist die englische Endava, die im vergangenen Jahr ein IPO an der NASDAQ mit einer Bewertung von 1,1 Mrd. USD gemacht hat. Zwar erzielte Endava mit einer EBITDA-Marge von 17,3% eine höhere Marge als das Technology Segment mit 10,9%, bei einem jedoch höheren Wachstum. Doch würde die Bewertung nur halb so hoch ausfallen wie beim IPO von Endava, würde dies einer Bewertung von rund 500mEUR gegenüber einem aktuellen Börsenwert von rund 250mEUR der Allgeier entsprechen. Auch unter Berücksichtigung von Minderheitsanteilen von großzügig gerechnet 20% würde dies einem Bewertungsanteil von 400mEUR entsprechen. Andererseits hat auch das Teamviewer IPO gezeigt, dass Technologiewerte in Deutschland mit Milliardenbewertungen gelistet werden können, wenngleich das Umfeld dazu in den USA das deutlich geeignetere erscheint.

 

Insgesamt habe ich im Anschluss an die Halbjahreszahlen meine Schätzungen erneut überarbeitet und sowohl meine Umsatz- als auch Ergebniserwartungen reduziert. Demnach erwarte ich für dieses Jahr eine Umsatzsteigerung von 11,4% auf 765,53mEUR (alt: 793,08) sowie ein EBITDA i.H.v, 57,35mEUR (alt: 47,25), welches allerdings einen IFRS 16 Effekt von 15-20mEUR enthält. Für die Folgejahre reduzieren sich meine Umsatzschätzungen auf 821,95mEUR (alt: 857,83) sowie 877,89mEUR (alt: 923,18). Die EBIT-Erwartungen als Vergleichsbasis zu meinen alten Schätzungen reduzieren sich für die Jahre 2019-21 auf 29,73mEUR (alt: 34,97), 42,53mEUR (alt: 46,53) sowie 51,17mEUR (alt: 56,79). Das Kursziel reduziert sich folglich von zuletzt 55,00€ auf nunmehr 50,00€. Wichtig aus Kapitalmarktsicht ist nun, dass der Vorstand auf sämtlichen Ebenen liefert. Einerseits gilt es noch das Geld aus der im Juni durchgeführten Kapitalerhöhung in weiteres Wachstum, insbesondere Akquisitionen, zu investieren. Weiter ist es elementar, die eigenen Prognosen einzuhalten und zugleich auch überproportional steigende Ergebnisse aufzuzeigen. Im Rahmen der strategischen Ausrichtung des Unternehmens wäre auch eine mittelfristige Perspektive für den Markt wichtig, ebenso wie eine aktivere und transparentere Gesamtkommunikation des Unternehmens, um vorhandene Werte zu heben.

 

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Allgemeiner Kommentar

> Wochenupdate KW 40/2019 <

 

In der abgelaufenen Woche konnte sich das wikifolio entgegen dem Trend eines schwachen Marktumfeldes leicht positiv entwickeln. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus nun 26,2%.

 

Weitere Infos wie immer im Wochenupdate:

 

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Kommentar zu ADESSO AG

> Nach 6 Monaten auf dem richtigen Weg < 

 

adesso hat Ende August Zahlen für die ersten sechs Monate 2019 veröffentlicht. So konnte der Umsatz um 20,0% auf 213,57mEUR gesteigert werden. Im zweiten Quartal lag das Wachstum mit 22,7% auf 109,86mEUR sogar leicht höher. Diese sehr gute Entwicklung in der ersten Jahreshälfte ist sowohl auf gestiegene Dienstleistungsumsätze (+15,2%), als auch erhöhte Lizenzumsätze (+121,1%) und Wartungs- bzw. Hostingumsätze (+26,8%) zurückzuführen. Zugleich wurde der Großteil des Umsatzanstiegs (19%) rein organisch erzielt. Die Umsatzentwicklung war dabei von Wachstumsthemen wie Business Intelligence, Big Data, Machine Learning, KI, IoT und Blockchain-Ansätzen geprägt. Die Umsätze in den Bereichen E-Commerce, Online Financial Applications und Content Management konnten dagegen nicht oder nur unterproportional gesteigert werden. In den Bereichen Smart Hosting und Cloud Services konnte adesso erneut sehr deutlich wachsen, da dies zunehmend Bestandteile in Angeboten und Projekten sind. Auch der Bereich Mobile Solutions erzielte ein deutliches Wachstum von 37%. Ein wesentlicher Grund für den deutlichen Anstieg bei den Lizenzumsätzen war die sehr gute Umsatzentwicklung bei In|Sure, deren Umsätze mit 91% fast verdoppelt werden konnten. Zurückzuführen ist dies auf Lizenzerlöse mit zwei Kunden aus dem Bereich Krankenversicherung und einem Kunden aus dem Bereich Lebensversicherung. Dazu konnte bereits im ersten Quartal bei einem Kunden aus dem Sachversicherungsbereich erstmalig die vollständige Anwendungslandschaft und IT-Architektur aus der Cloud erfolgen. Zugleich wird bei diesem Kunden auch der Betrieb übernommen. Insgesamt lagen die Lizenzerlöse bei In|Sure mit 9,4mEUR nach sechs Monaten bereits deutlich höher als im Gesamtjahr 2018 mit 6,0mEUR. Auch die Wartungserlöse i.H.v. 2mEUR lagen zum Halbjahr bereits über dem Niveau des Gesamtjahres 2018.

 

Die Ergebnisentwicklung war dagegen weniger positiv. So konnte adesso zwar unter Berücksichtigung von IFRS das EBITDA um 36,7% auf 18,22mEUR steigern. Bereinigt man dagegen das EBITDA um diesen Bilanzierungseffekt, ergibt sich ein Rückgang des EBITDA um 6,2% auf 12,5mEUR. Im zweiten Quartal stieg das berichtete EBITDA um 56,0% auf 9,36mEUR, das bereinigte EBITDA stieg ebenfalls leicht um 5,0% auf 6,3mEUR. Hintergrund der schwachen EBITDA-Entwicklung (vor IFRS 16) ist auf eine Unterauslastung in Deutschland, dem größten Markt der adesso, zurückzuführen, wobei ein überproportionaler Anstieg der Mitarbeiterzahl (Durchschnittliche FTE +23,5%) erfolgte. Zugleich konnten die neuen Mitarbeiter nicht in dem erforderlichen Maße in Projekten eingesetzt werden. Bemerkbar hat sich dies laut Unternehmensangaben beispielsweise bei Kunden aus dem Bereichen Automotive + Banking gemacht. adesso hat auf diesen Umstand jedoch bereits zu Jahresbeginn hingewiesen und ein geringeres Mitarbeiterwachstum für die weiteren Monate angekündigt. Diese Effekte sollten sich ab dem dritten Quartal positiv bemerkbar machen. Bereits im Juli sei die Auslastung wieder angestiegen. Dazu haben planmäßig höhere Investitionen in die Produkte In|Sure und FirstSpirit sowie ein im vergangenen Jahr gewonnenes Festpreisprojekt das Ergebnis belastet.

 

Mit Blick auf die regionale Expansion hat adesso im Berichtszeitraum in den Niederlanden (Amsterdam) und Ungarn (Budapest) zwei neue Landesgesellschaften gegründet. Zugleich sieht sich der Vorstand aufgrund der Entwicklung im ersten Halbjahr, insbesondere unterstützt durch die sehr gute Entwicklung bei In|Sure, auf Kurs die Jahresprognose sowohl beim Umsatz (>410mEUR) als auch beim EBITDA (40-45mEUR) zu erreichen. Neben dem saisonal stärkeren zweiten Halbjahr, auch bedingt durch eine höhere Anzahl an Arbeitstagen, sowie der besseren Auslastung in Deutschland sollen weitere Lizenzabschlüsse bei In|Sure erfolgen. Konkret erwartet das Management in der zweiten Jahreshälfte weitere 3-4 Kunden zu gewinnen. Aufgrund der sehr guten Entwicklung im ersten Halbjahr und dem weiter geplanten Mitarbeiterwachstum, wenngleich auf etwas reduzierterem Niveau, erachte ich die Umsatzprognose jedoch als deutlich zu konservativ. Ich habe daher meine bereits über der Prognose liegende Umsatzschätzung von 433,0mEUR auf nunmehr 442,0mEUR angehoben. Für die Jahre 2020 & 2021 ergeben sich dagegen nur unwesentliche Veränderungen. Für das EBITDA erwarte ich weiterhin das Erreichen der Prognose im mittleren Korridor, wenngleich ich meine Schätzungen leicht von 42,89mEUR auf 43,43mEUR angehoben habe. Für die beiden Folgejahre ergeben sich ebenfalls nur minimale Veränderungen, sodass ich bis 2021 unverändert mit einer Steigerung der EBITDA-Marge auf 11,0% rechne, die damit am unteren Ende der angestrebten Margenspanne von 11-13% (vor IFRS 16: 9-11%) liegt. Das Kursziel bleibt damit weiterhin bei 79,00€.

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