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    seit 08.04.2018
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Handelsidee

Basis für die Handelsidee mit Hebelzertifikaten auf den Deutschen Leitindex sollen selbst berechnete statististische Daten seit 1989 sein. Hierdurch soll für den folgenden Handelstag der jeweilige Ein-, Ausstiegs- und Take-Profit-Kurs, sowie der Kapitaleinsatz für einen Trade festgelegt werden. Wie bei Martingale soll, sofern der Trade nicht erfolgreich ist, der Kapitaleinsatz erhöht werden um entstandene Verluste auszugleichen. Hierbei soll es sich allerdings um eine separat berechnete Modifikation des Ursprungssystems von Martingale, welches ja für das Roulettespiel konzipiert war, handeln, so dass sich der Kapitaleinsatz nicht analog zu dessen Überlegungen erhöhen soll. Der errechnete feste Schlüssel für den Kapitaleinsatz soll auch bei mehreren Verlusttrades in Folge eingesetzt werden, bis diese ausgeglichen sind. Demnach soll mit kurzfristigen, täglichen Trades ein langfristiges Konzept verfolgt werden. Die Entscheidungsfindung soll insbesondere Trendwendeformationen und die Gesamtmarktanalyse rudimentär beinhalten und mit Blick auf historische Daten erfolgen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0RAMUEWA
Erstellungsdatum
08.04.2018
Indexstand
High Watermark
0,8

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Ralf Müller-Wallach
Mitglied seit 24.06.2016

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

10.000 Dax Punkte im Visier

Zweimal wurde diese psychologisch so wichtige Marke in der vergangenen Woche übersprungen. Zweimal scheiterte der Dax an den dort liegenden Wiederständen. Der Xetra-Schlusskurs vom Donnerstag war innerhalb von 10 Minuten im nachbörslichen Handel schon nur noch Makulatur. Dennoch und trotz des schlecht verlaufenen Freitags, gehe ich davon aus, dass in der neuen Woche ein erneuter Angriff auf die Marke erfolgen wird. Entscheidend wird vermutlich der Montag sein, der wahrscheinlich die Tendenz für die Restwoche vorgeben wird.

 

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Allgemeiner Kommentar

Große Gewinne......

 

..... also alles gut? Für diesem wikifolio kann man das sicherlich so sehen, aber Performance ist nicht alles. Aufgrund mangelnder Zertifikate kann das Handelssystem derzeit nicht mehr 1 zu 1 umgesetzt werden. Mein favorisierter Zertifikatshändler auf wikifolio (Societe Generale) hat überhaupt keine KO-Zertifikate mehr im Bestand. Hierbei meine ich nicht die endlos laufenden. Diese haben in der Vergangenheit oftmals durch die laufzeitbedingte Kursanpassung bei der Berechnung von Einstiegs- und Ausstiegspunkte Probleme verursacht und werden nicht mehr gekauft. So musste ich auf Zertifikate von Lang&Schwarz ausweichen.

 

Zertifikate von Lang&Schwarz stehen bei mir für schmerzhafte Erfahrungen. Ich wurde einmal auf Wallstreet Online dafür, dass ich mich über Probleme mit den Zertifikaten von SG und diesbezüglich Verluste beklagte, angegangen. Hier war die Aussage, dass ich doch Zertifikate von L&S nehmen solle, schließlich gehöre wikifolio ja zu Lang & Schwarz. Ich hatte aber meine Gründe, denn L&S ist ein eigener Börsenplatz und sie können ihre Kurse auch für Indizes selbst generieren, wie sie es u.a. am Wochenende ja auch machen. Die Zertifikate von L&S werden nicht in Frankfurt oder Stuttgart gelistet und L&S selbst liefert keine Übersicht über die Tickdaten, deren Einsicht bei engen Ergebnissen (Aber der Zielkurs wurde doch erreicht, warum ist der TP nicht ausgelöst worden?) wichtig ist. Mit anderen Worten mangelnde Transparenz.

 

Am Freitag erwartete ich bis 13:15h (Verfall) steigende oder zumindest stagnierende Kurse und danach fallende. Und siehe da, ich hatte recht. Als ich um 13:08h aus dem Long-Zertifikat in welches ich investiert war aussteigen wollte, war der Handel bei L&S aufgrund technischer Probleme nicht möglich. Erst gegen 15:00h war der Handel wieder möglich. Zum Glück war der Kursverfall in diesem Zeitraum nicht so groß, wie ich befürchtet hatte, so dass ich immer noch Gewinn aus dem Trade kam, aber dennoch ist dies wieder ein Strich auf der Minusliste L&S Zertifikate betreffend.

 

Trotz aller Probleme die ich in der Vergangenheit mit Zertifikaten von SG hatte, halte ich SG noch für den vertrauenswürdigsten Zertifikatshändler von bei wikifolio handelbaren Turbos. Außerhalb von wikifolio gilt dies für mich für Werte von BNP Paribas und bei anderen Zertifikatsarten für die LBBW. Für Montag avisiere ich ein Zertifkat von UBS, in der Hoffnung, dass es bald auch mal wieder handelbare Werte bei Societe Generale gibt.

 

Ansonsten war aber die letzte Woche wieder ertragsreich und das Zertifikat robbt sich ein wenig näher an das große 12 Jahres Ziel (wieder einen Einstiegskurs von 100 Punkten aufzuweisen.)

 

Die Entwicklung von Monat zu Monat:

September 2019: -45,37%

Oktober 2019: +67,33%

November 2019: +19,99%

Dezember 2019: +4,88%

Januar 2020: +2,12%

Februar 2020: -24,16%

März 2020: +103,53% (Stand 20.03.2020, 23:59h)

 

bisheriges Jahresergebnis 2020: +57,63%

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Allgemeiner Kommentar

Zufrieden

 

Das wikifolio hat die letzten Wochen unbeschadet überstanden und während ich zuletzt nie so ganz mit der Entwicklung in 2020 zufrieden war, so bin aufgrund des gleichen Verhaltens des Handelssytems es nun doch. Die Volandität im Markt ist bereits seit Anfang des Jahres sehr hoch und insbesondere Nachts werden große Kurssprünge gemacht. Dies führte dazu, dass ofmals tagelang in diesem wikifolio gar kein Handel stattfand. Und dies hat sich zuletzt auch nicht verändert. Die Trades die aber stattfanden die erreichten auch ihren Take Profit, so dass sich das wikifolioauf Jahressicht gut im Gewinn befindet.

 

Nicht verschweigen darf man allerdings, dass der Markt aktuell keine zum System passenden Zertifikate mehr anbietet. Die Long-Seite ist komplett weggebrochen, fast alle hier existenten Zertifikate haben ihren KO erlitten und die Short-Papiere haben einen großen Abstand zum Basispreis was sich im Preis wiederspiegelt. Höhere Preise gehen zu Lasten des Ertrages, bieten aber mehr Sicherheit. Aktuell kann man froh sein, wenn man überhaupt einen Ertrag ausweisen kann. Also bin ich froh.

 

Die Zahlen werden künftig beginnend mit dem großen Crash im August 2019 monatlich abgebildet, da die wöchentlichen Liste mittlerweile ein wenig zu lang werden.

 

Die Entwicklung von Monat zu Monat:

September 2019: -45,37%

Oktober 2019: +67,33%

November 2019: +19,99%

Dezember 2019: +4,88%

Januar 2020: +2,12%

Februar 2020: -24,16%

März 2020: +59,31% (Stand 13.03.2020, 23:59h)

 

bisheriges Jahresergebnis 2020: +23,39%

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Allgemeiner Kommentar

Wo ist der Boden?

Und er fällt und fällt und fällt. Dem wikifolio ist dies aktuell eigentlich relativ egal, da die Kurssprünge des Nachts zumeist dazu führen, dass hier nichts geschieht. Und wenn doch ist die Volantilität im Regelfall so groß, dass der Einstieg direkt mal übersprungen oder nach Erreichen sehr schnell auch der Take Profit erreicht wird. Aber blicken wir mal abseits von diesem wikifolio auf das Marktgeschehen.

Dies geht natürlich nicht, wenn man den Begriff Coronavirus nicht in den Mund nehmen möchte. Es gibt genügend die hierüber spekulieren und Fachsimpeln obwohl sie keine Fachleute sind. Leider gewinnt man auch den Eindruck, dass man nicht alles erfährt, vielleicht auch nicht alles erfahren soll. Aber an all diesen Diskussionen will ich mich nicht  beteiligen. Sehen wir uns einfach nur die Börsen an, die weltweit ins Bodenlose rasen.

Die Börse als solche steht im Ruf, dass dort die Zukunft gehandelt wird. Vor knapp 3 Wochen, als das letzte Mal bei ca. 13.800 Dax Punkten ein neues All-Time-High erreicht wurde, schien die Welt noch voll rosa Zuckerwatte zu hängen, obwohl es Corona dort schon gab. Als dann in Italien der erste größere Ausbruch in Europa registriert wurde brachen alle Dämme und man scheint sich auf Seiten der Börsianer mittlerweile auch ziemlich sicher zu sein, dass das was noch vor uns liegt wesentlich schlimmer wird, als wir uns alle vorstellen können. Daher auch die Frage, wo denn der Boden ist. Wie weit kann der Dax noch fallen? Rechentechnisch geht man davon aus, dass der Dax nicht auf 0 fallen kann, weil diverse Werte wie Dividenden etc. in den Kurs mit eingerechnet sind. Vor der Finanzkrise 2009 sagte man, dass der Bodensatz bei ca. 3000 Dax Punkten liegen dürfte. Tatsächlich fiel der Dax in dieser Zeit auch bis ca. 3.600 Punkte. Allerdings kam er von etwas über 8.000 Punkten. Diesen punktetechnischen Abstand haben wir heute erreicht. Den prozentualen aber noch nicht. Auch davon, dass der Dax bei den aktuellen Kurse mit einen Male verharrt, geht wahrscheinlich keiner aus. Vermutlich wird es weiter hinunter gehen. Wenn man den damaligen Wert mit dem aktuellen vergleicht, dürfte das Ende der Fahnenstange wahrscheinlich bei ca. 4.500 Dax Punkten liegen. 

Damals dauerte es bis 2013 bis die Marken von vor der Krise wieder erreicht werden konnten. Dies ist wiederum für all jene, die hoffen, dass nach einem solchen Debakel ein schneller Wiederanstieg folgt, eine weniger gute Nachricht. Wenn wir nun wirklich in eine entsprechende Krise hineingeraten, die neben den prikären Auswirkungen auf das Gesundheitssystem schlecht für die Wirtschaft sein wird, so wird diese auch nicht von jetzt auf gleich wieder neue Rekordstände vermelden können. Selbst wenn eines Tages jemand ein Gegenmittel finden wird, wird die Börse neben einer kurzfristigen Erholung nicht sofort wieder auf Bullenmarkt umschalten können.

Was bedeutet das für Anleger insbesondere von Aktien? Aussitzen. Verluste nicht realisieren, würde meine Empfehlung lauten. Eventuell nachkaufen.

Noch eine Besonderheit am Rande. In diesem wikifolio werden im Regelfall Hebelpapiere von Societe Generale gehandelt und bei der aktuellen Kursentwicklung ist aufgrund des Systems auch mal ein Long-Zertifikat dabei. Diese gibt es aber mit Stand heute nicht mehr. Selbst das Letzte ist bei 9.600 Dax-Punkten heute unter die KO-Schwelle gefallen. Ich glaube, dass es derartiges noch nie gab.

 

Wesentlich wichtiger als all das Getöse um die Finanzmärkte und die fallende Kurse ist aber die Gesundheit. Und in diesem Sinne wünsche ich all jenen, die dies lesen, dass sie gesund bleiben können und der Virus ihnen nichts anhaben kann.

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