WKinvest defense

Julius Königshofen

Performance

  • -2,8 %
    seit 11.09.2018
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Strategie basiert auf den langfristigen Entwicklungen an den Gesamtmärkten und soll auf lange Sicht eine relativ konstante positive Rendite in allen Marktlagen erbringen.
Hierbei sollen für einen längeren Zeitraum Prognosemodelle entwickelt werden, wodurch die jeweilige Situation an den Märkten erkannt werden kann.
In diese Prognosemodelle sollen viele Faktoren einfließen, wobei folgende Faktoren die wichtigsten sind:
Konjunkturdaten, Leitzinsentwicklungen, USA Präsidentschaftswahlen, Wahlumfragen und Mehrheitsentwicklungen, Entwicklung der Marktstimmung (Euphorie, Optimismus, Angst, Panik)
Die Entscheidungsfindung soll mittels technischer Analyse erfolgen, wobei zusätzlich auch fundamentale Faktoren beachtet werden sollen.
Bei der Auswahl der Werte sollen besonders zwei Kriterien besondere Beachtung erhalten: einerseits die Charttechnische Ausgangslage und andererseits die jeweiligen veröffentlichten Daten wie zum Beispiel Quartalszahlen oder Prognosen.
Wichtig ist auch die Korrelation der einzelnen Bereiche, wodurch eine relativ konstante Rendite möglich sein kann.
Das Portfolio soll grundsätzlich drei Bereiche umfassen:
1. Aktienmärkte: Bei den Aktienmärkten sollen für diesen Bereich ausschließlich Werte auf die großen Indizes gekauft werden und auf lange Sicht gehalten werden, wobei der langfristige Anteil am Portfolio bei etwa 50% liegen soll.
2. Rohstoffe: Der zweite Bereich soll mit etwa 40% gewichtet werden und soll besonders auf die Edelmetalle fokussiert sein.
3. Trends: Mit diesem Anteil von 10% am Portfolio kann auf die einzelnen zeitgenössischen Trends in der Technologie und Gesellschaft gesetzt werden.
Das Anlageuniversum soll besonders deutsche sowie amerikanische Aktien, sowie viele ETFs in den Bereichen europäische ETFs, amerikanische ETFs, Rohstoff ETFs, deutsche ETFs, DAX ETFs und andere ETFs enthalten.
Der Anlagehorizont soll in der Regel überwiegend langfristig sein. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF0WKDEF18
Erstellungsdatum
11.09.2018
Indexstand
High Watermark
96,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Julius Königshofen
Mitglied seit 11.09.2018
Seit dem Jahre 2009 beschäftige ich mich mit dem Thema Börse, marktwirtschaft, Politik, Geldanlage und Psychologie und bin selber etwa seit 2015 aktiv als Trader an der Börse. Ich bin damals über ein Börsenspiel, welches von der Schule aus veranstaltet wurde, das erste Mal mit dem Handel an der Börse in Berührung gekommen. Da ich als Schüler kein Geld hatte um groß an der Börse zu investieren, hatte ich mit einem Demokonto verschiedene Anlagestrategien entwickelt und getestet. Hierfür habe ich während der Schulzeit eine ganze Menge an Büchern gelesen und über Jahre hinweg verschiedene Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft analysiert, dokumentiert und versucht, diese für meine Anlagestrategien zu nutzen. Besonders habe ich die derzeit größten Investoren der Welt durchgängig verfolgt und versucht, deren Mindset und Persönlichkeit zu erkennen. Da es länger gedauert hatte um an das nötige Startkapital von 500€ zu gelangen, konnte ich erst Ende 2015 mit dem Traden anfangen. Anfang 2016 konnte ich dann, nach langer Vorbereitung, meine ersten größeren Investitionen tätigen, wodurch ich innerhalb von 7 Tagen etwa 1000€ verdient habe. Zu der Vorbereitung zählte einerseits, dass ich mir sehr viele Berichte zu der aktuellen Marktlage durchgelesen und andererseits eine Art mentales Training durchgeführt hatte. Durch diese Vorbereitung, konnte ich diese Gewinne umsetzen, sodass ich fortan nicht mehr als Student arbeiten musste. Im Juni 2016 habe ich beim Brexit innerhalb von 24 Stunden etwa 500€ verdient und war nun noch besser mit meinen Strategien dabei, welche ich wohlgemerkt seit dem Jahre 2009 entwickelt habe. Bei den US Präsidentschaftswahlen am 9.11.2016, habe ich innerhalb von einer Stunde einen Gewinn von 2400€ gemacht, mit einem Startkapital von etwa 2000€. Das entspräche einer Rendite von über 100%. In der Folge hatte ich noch mehrere Erfolge in ähnlicher Größenordnung, was mich dazu bewegt hat, diese Anlagestrategien und alles drumherum an meine Mitmenschen weiterzugeben und hier auf Wikifolio.com, eine Möglichkeit zu geben, an diesen Strategien partizipieren zu können. Zu der aktuellen Marktlage (stand 9/2018): Die Weltwirtschaft befindet sich in einer relativ guten Verfassung und wird die Aktienmärkte weiter nach oben treiben. Innerhalb des Jahres 2019 wird es meiner Ansicht nach zu einem Aktienhype kommen, in welchem viele Menschen an die Börse gehen werden und sich Gewinne erhoffen. Dadurch kommt es zu einer Blasenbildung an den Aktienmärkten, welche zu einem Börsencrash führen wird. Dieser wird wahrscheinlich durch die plötzlich exorbitant steigenden Zinsen am Anleihemarkt entstehen, was durch eine der Zinsentscheidungen der Notenbanken ausgelöst wird. Um eine einzelne Handelsidee zu planen, dauert es je nach Priorität, zwischen 4 Wochen und 5 Jahren. Das bedeutet, dass es einmal sehr langfristige Ideen gibt, welche über viele Jahre geplant werden und sämtliche mögliche politische Ereignisse und Faktoren einbezieht. Andererseits ist es als Anleger wichtig, dass man relativ schnell auf Trends und Entwicklungen reagiert, sodass relativ schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen. Hierbei werden die Entscheidungen jedoch stets in Bezug auf den übergeordneten politisch und wirtcshaftlichen Kontext getroffen.

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Allgemeine Markteinschätzung:

In der vergangenen Handelswoche gab es für die Märkte einige wichtige Nachrichten und Entwicklungen, wovon die nächsten Tage und Wochen wohl deutlich geprägt sein werden.

In Peking fanden erste Verhandlungen zwischen den USA und China statt, wobei man sich weitestgehend um eine Deeskalation des Handelskonflikts bemühte und Entspannungssignale nach außen senden wollte. So wurden die Gespräche beispielsweise um einen weiteren Tag verlängert, was als Zeichen der Gesprächsbereitschaft zu sehen ist. Insbesondere die Aktienmärkte haben diese positiven Signale aufgenommen und konnten sich von den vorangegangenen Abverkäufen ein wenig erholen. So hat der amerikanische Leitindex S&P 500 seine längste Gewinnserie seit dem Jahre 2009 auf das Parkett gelegt und ist innerhalb von 10 Handelstagen um mehr als 10% gestiegen. Die Aktienmärkte befinden sich somit auf einer Welle der Erleichterung und Hoffnung auf eine Wiederaufnahme des Bullenmarktes. Doch diese wird sich sehr wahrscheinlich um einige Wochen und Monate verschieben, denn die bisher vorherrschenden Risiken um einen Handelskrieg beispielsweise sind noch lange nicht vom Tisch.

Bei den besagten Gesprächen in Peking hatten die Delegationen der beiden Länder zwar Gesprächsbereitschaft gezeigt. Jedoch wurden die Kernfragen, welche letztendlich die Auslöser des Handelskonflikts, noch nicht ausreichend thematisiert. Für die USA geht es nämlich bei den Verhandlungen besonders um den jahrelangen Datendiebstahl und die vielen Urheberrechtsverletzungen chinesischer Unternehmen. Über viele Jahrzehnte haben sich die chinesischen Firmen das Know How der westlichen Industrienationen angeeignet und damit die Entwicklung sehr weit vorangetrieben, sodass das Reich der Mitte heutzutage ein ernstzunehmender Konkurrent der USA.

Insbesondere Donald Trump möchte die amerikanischen Unternehmen vor weiteren Nachteilen durch die Kopie von geistigem Eigentum schützen und braucht somit einen guten Deal für seine Wählerinnen und Wähler. Auf der anderen Seite ist China mitunter der wichtigste Absatzmarkt vieler amerikanischer Unternehmen, sodass eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zu großen wirtschaftlichen Schäden in sämtlichen Branchen führen würde. Schon jetzt lassen sich erste klare Anzeichen einer wirtschaftlichen Abkühlung erkennen, die im Ernstfall noch deutlicher Ausgeprägt ist. So sind beispielsweise die Umsätze von Apple im Zuge eines chinesischen Boykotts um mehrere Milliarden Dollar im vergangenen Quartal gefallen und wird sich wohl deutlich auf die kommenden Quartalszahlen auswirken. Sollte es zu einer Eskalation des Handelskonflikts kommen, dann würde China sehr wahrscheinlich eine Handelssperre auf amerikanische Produkte verhängen, sodass dies nicht nur für Apple gewaltige Umsatzeinbrüche bedeuten würde. Im März läuft die von Donald Trump gesetzte Verhandlungsfrist von 90 Tagen ab, sodass es bei keiner Einigung zu einer solchen Eskalation kommen kann.

In den vergangenen Investment Reports hatten wir stets zwei Belastungsfaktoren für die Aktienmärkte benannt:

Einerseits steht der besprochene Handelskonflikt zwischen den USA und China im Raum und auf der anderen Seite die US Notenbankpolitik, die für die Märkte etwas verwirrend ist.

So gab es in den vergangenen Tagen verschiedene Stimmen aus der US Notenbank mit jeweils verschiedenen Ansichten der aktuellen Lage. Es gibt offensichtlich keine klare Meinung, wie streng die Zinspolitik in den kommenden Wochen und Monaten fortgeführt wird oder ob es tatsächlich zumindest eine Zinserhöhung weniger gibt. Schneller steigende Zinsen wären bekanntlich eine Belastung für die Aktienmärkte.

Zu diesen beiden Themen kommt nun auch noch die Angst vor einer globalen Abschwächung hinzu, welche letztendlich aus den anderen Themen resultiert. In der kommenden Berichtsaison werden wohl viele Unternehmen schlechtere Zahlen liefern und ihre Ausblicke senken. Sehr wahrscheinlich werden in der Folge auch einige Arbeitsplätze dieser Entwicklungen zum Opfer fallen.

Insbesondere aufgrund der wohl schlecht ausfallenden Quartalszahlen vieler Unternehmen werden die Aktienmärkte sehr wahrscheinlich noch einen deutlichen Rücksetzer hinnehmen müssen.

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Allgemeiner Kommentar

Apple wurde in den letzten Wochen regelrecht verprügelt, sodass sich der Aktienkurs nun mehr als 30% von seinem Allzeithoch aus dem September 2018 entfernt hat. Diese Korrektur war überfällig, da eine Kapitalisierung von mehr als 1 Billion Dollar zum damaligen nicht wirklich gerechtfertigt war. Nun sind viele Kleinanleger, aber auch vermeintlich sichere Investmentfonds bei dieser Aktie unter die Räder gekommen und mussten ihre Positionen verkaufen. Für langfristige und geduldige Anleger ist jetzt ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen in die Apple Aktie, da der Großteil der Zahlen und Daten mittlerweile schon eingepreist sein sollte. Der große Fehler, den die meisten Investoren und Anleger begehen liegt darin, dass sie vergangene Ergebnisse auf die Zukunft übertragen und daraus ihre Analysen gestalten. Dabei haben vergangene Daten und Zahlen letztendlich keinerlei Auswirkungen auf einen Kurs.

Apple an sich hat noch ordentlich Aufwärtspotential, da die großen Trends der Digitalisierung bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind und das Unternehmen einen treuen Kundenstamm mit viel Vertrauen und einer hohen Zahlungsbereitschaft hat. Das Kursziel bei der Apple Aktie sehen wir Ende 2019 bei etwa 300 USD, was aktuell einer Rendite von etwa 100% entspräche.

In den nächsten Wochen werden wir langsam unsere Apple Position vergrößern und können somit von einem möglichen Anstieg profitieren.

 

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Allgemeiner Kommentar

Investment Report #1                                                   6.1.2018

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Dieser Investment Report ist dafür da, um Ihnen das Thema Börse und alles was dazu gehört etwas näher zu bringen. Um langfristig an der Börse erfolgreich zu sein, sollte man stets über die politischen Ereignisse im Bilde sein und die jeweiligen Faktoren für die Märkte kennen.

Daher wird in diesem Report besonders ausführlich über die wirklich wichtigen Nachrichten geschrieben, damit Sie die daraus resultierenden Investitionen zusammen mit unseren Anlagestrategien nachvollziehen und verstehen können.

Der Haupt Investment Report wird immer montags gesendet, wobei es je nach Nachrichten und Marktlage mehrere zusätzliche Berichte und aktuelle Informationen zu den einzelnen Trades aus der Challenge gibt.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen der aktuellen Ausgabe.

                                                                                             

Inhalt:

1.     Allgemeine Markteinschätzung

2.     Exklusive Ausblicke

3.     Aktuelle Trades aus der Challenge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Allgemeine Markteinschätzung:

Das neue Jahr startet mit sehr volatilen Märkten, wobei große Kurssprünge keine Seltenheit sind und für Unruhe sorgen. Für die Aktienmärkte spielen wieder einmal die beiden alt bekannten Themen eine wichtige Rolle:

Einerseits gibt es immer noch viele Risiken im Handelskonflikt zwischen China und den USA. Hierbei gibt es jedoch erste Hoffnungen, dass es zu einer Einigung kommt. Für die USA wäre ein solches Abkommen dringend nötig, da es schon erste Anzeichen einer Konjunkturabschwächung gibt und mehrere amerikanische Firmen durch den Handelskonflikt jetzt schon einige Einbrüche hinnehmen müssen. Ein Beispiel hierfür ist aktuell Apple, welches mit einem einbrechenden Absatz in China zu kämpfen hat. Da ausgerechnet Anfang Dezember die Huawei Finanzchefin in Kanada festgenommen wurde, wurde von den chinesischen Medien eine Art Boykott auf amerikanische Produkte ausgerufen, insbesondere auf Apple Produkte. In der Folge brachen die Absätze für Apple in China ein, welches mitunter der wichtigste Absatzmarkt für die USA ist. Es geht hierbei um Umsatzeinbußen von mehreren Milliarden Dollar, was einen herben Schlag für dieses Unternehmen darstellt.

Apple ist letztendlich ein Sinnbild für die amerikanische Wirtschaft und deren globale Macht. Dieses Unternehmen erreichte im September als erstes Unternehmen einen Wert von 1 Billion Dollar, wodurch eine neue Dimension erreicht wurde. Die 6 größten Unternehmen der USA sind mehr wert als das Vermögen aller deutschen Haushalte und Apple alleine ist ein Vielfaches mehr wert als alle Dax Unternehmen zusammen. Daran erkennt man wie irrsinnig groß die Geldmengen in diesem Finanzsystem sind und wie diese Geldmenge verteilt ist. Donald Trump braucht seine Wähler und vor allem die Wall Street hinter sich um die nächste Wahl 2020 zu gewinnen. Daher läge es sicherlich nicht in seinem Interesse, dass er den Handelskonflikt tatsächlich komplett eskalieren lässt. Denn diese ersten Anzeichen der Schwäche beispielsweise bei Apple deuten jetzt schon an was bei einem richtigen Handelskrieg mit den großen US Unternehmen passieren würde.

Auf der anderen Seite sind die Zinsmärkte ein großer Belastungsfaktor für die Aktienmärkte, wobei sich die Fed mittlerweile in eine schwierige Lage manövriert hat.

Für die Aktienmärkte kann es in der kommenden Woche erstmal eine ordentliche Erholung geben, bevor sich die genannten Risiken wieder verschärfen und für neue Unruhe sorgen.

Exklusive Ausblicke:

Dax:

Für den deutschen Aktienindex ging es in der vergangenen Woche sehr volatil zur Sache, wobei er eine Schwankungsbreite von mehr als 500 Punkten aufwies. Daran erkennen wir die vorhandene Nervosität der Anleger, die hektisch ihre Positionen ändern wollen. Wie schon im letzten Report erwähnt befindet sich der Dax wohlmöglich in einer Bodenbildung, was durch einen RSI Wert nahe der 30er Marke bekräftigt wird.

 

In diesem Tageschart vom Dax ist eine Wendeformation zu erkennen, die durch die große weiße Kerze am 4.1.19 bestätigt wurde. Nun ist es aus technischer Sicht sehr wahrscheinlich, dass der Dax die eingezeichnete Widerstandslinie bei 11100 Punkten ansteuert. Sollte dieser Widerstand durchbrochen werden, so ergäbe sich weiteres Aufwärtspotential. Auf der Unterseite haben wir bei 10300 Punkten eine große Unterstützung, die den Markt zumindest kurzfristig vor schlimmeren Entwicklungen bewahrt.

Schauen Sie sich gerne unseren aktuellen Trade im Dax unten an und nutzen Sie diese Chance!

Gold:

Das gelbe Edelmetall hat in den letzten Wochen eine richtige Rallye hingelegt und ist nun schon in der Nähe der 1300er Marke. Damit hat sich unser Long Szenario aus den letzten Reports vollkommen bestätigt und wir konnten hohe Gewinne mit den Trades einfahren. Nun ist der Goldmarkt erstmal überkauft, was wir am Wert des RSI erkennen. Zudem sehen wir in dieser Grafik eine markante schwarze Kerze, wodurch ein erstes Wendesignal ausgelöst wurde.

 

Wichtig ist auch die rot eingezeichnete Durchschnittslinie bei etwa 1275 USD, die von vielen Tradern und Investoren besonders beachtet wird. Sollte diese Linie unterschritten werden, so ergäbe sich ein großes Abwärtspotential in Richtung der 1210er Marke. Im oben gezeigten Chartbild vom Goldmarkt lässt sich sehr schön erkennen, wie der Goldpreis immer wieder um diese Unterstützung herumpendelt. Somit ergäbe sich ein Abwärtspotential von mehr als 65 USD, wodurch sich für uns eine sehr interessante Chance bietet. Nach oben hin stellt die 1300er Marke einen wichtigen Widerstand dar, welcher schon seit mehreren Jahren im Fokus der Goldanleger steht.

 

 

EUR/USD:

Der Euro hat im Gegensatz zum Gold keine klaren Richtungen und befindet sich immer noch in seiner Seitwärtsphase, die nun schon seit mehreren Monaten andauert. In der vergangenen Woche gab es einen kleinen Flash Crash in den Währungen, wobei der EUR/USD um mehr als 2% innerhalb kurzer Zeit gefallen ist.

 

In diesem Tageschart erkennen wir die seit Oktober andauernde Seitwärtsphase, bei der die Widerstandslinie bei 1,15 USD sehr schön zu erkennen ist. Auf der Unterseite erkennen wir aufsteigende Tiefs, sodass sich ein Dreieck bildet. Diese Verkeilungen werden in der Regel mit großen Kursbewegungen nach oben oder nach unten aufgelöst, wobei es jedoch oft zu sogenannten Fehlsignalen kommt. Diese Verkeilung könnte in der kommenden Woche aufgelöst werden, sodass uns große Kursbewegungen bevorstehen könnten. Hierbei ist ein Fehlausbruch nach unten gut möglich mit einer anschließenden Aufwärtsbewegung in Richtung der 1,18er Marke. Kurzfristig könnten wir also zunächst shorten und dann auf die long Seite wechseln.

Auf der Unterseite wäre das kurzfristige Kursziel bei 1,124 gelegen, während der Einstieg aktuell bei etwa 1,135 liegt.

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Allgemeiner Kommentar

Hier ein Auszug aus dem Jahresreport von Wechselberger&Koenigshofen Investment:

Dax:

Für den deutschen Aktienindex war das Jahr 2018 ganz und gar nicht profitabel, sodass durchaus viele langfristig orientierte Investoren in diesem Jahr wohl keine positive Rendite erwirtschaften konnten. Nach 9 Jahren Bullenmarkt mit zum Teil Renditen von mehr als 10% pro Jahr gibt es anscheinend nun erste Anzeichen einer Abkühlung der Wirtschaft. Wenn man die Strecke vom Allzeithoch bei 13600 Punkten bis runter auf das Jahrestief bei 10650 Punkten nimmt, dann ergibt sich hier ein Verlust von knapp 20%, weshalb wir beim Dax per Definition von einem Bärenmarkt sprechen können.

 

In diesem Wochenchart erkennen wir den bisher klaren Abwärtstrend, der bis auf 10650 Punkte führte und dort wohlmöglich erstmal einen Boden gefunden hat. Ganz wichtig zu beachten ist beim Wochenchart der Relative Stärke Index (RSI), der sich nahe der überverkauften Zone befindet.

Letztendlich stellt der RSI die jeweilige Marktstimmung dar und zeigt das Verhältnis von Käufern und Verkäufern. Befindet sich der RSI beispielsweise bei 80, so sind 80% der Marktteilnehmer als Käufer im Markt aktiv und kaufen immer mehr Positionen. Dies geschieht solange, bis es fast keine Verkäufer mehr gibt und viele Verkäufer auf die Käuferseite gewechselt sind. In so einer Situation kippt dann die Marktstimmung und das Verhältnis von Käufern und Verkäufern gleicht sich wieder aus.

Beim Dax war es Ende 2018 umgedreht der Fall, sodass 70% der Marktteilnehmer ihre Positionen verkauft hatten und es somit zu einem Ungleichgewicht zwischen der Anzahl der Käufer und Verkäufer kam. Da sich der Dax eigentlich in einem Bullenmarkt befand, wurde ein RSI Wert von 30 zuletzt vor mehr als 5 Jahren im Dax Wochenchart erreicht. Somit kommt das Erreichen dieser wichtigen Marke durchaus eine Seltenheit und deutet in der Regel eine Trendwende an. Hierbei ist es wichtig zu unterscheiden, ob wir uns in einem Bärenmarkt oder in einem richtigen Börsencrash befinden. Denn während eines Börsencrashs hat ein RSI Wert von 30 keine besonders große Bedeutung, da der Markt in einer solchen Situation chaotisch verhält und viele Indikatoren nicht funktionieren beziehungsweise keine Anhaltspunkte für eine Investitionsentscheidung sein sollten.

Auch wenn der Dax im Jahr 2018 zwar um knapp 20% gefallen ist, können wir hier nicht von einem Börsencrash oder einer Finanzkrise sprechen. Dies erkennt man vor allem in der Art und Weise, wie beispielsweise der Dax gefallen ist. Im oben gezeigten Wochenchart sind immer wieder kleinere Aufwärtsbewegungen zu erkennen, sodass es offensichtlich immer noch genug Käufer im Markt gibt. Bei einem Crash gibt es innerhalb von kurzer Zeit keine Käufer mehr, sodass der Kurs sofort einbricht und die berüchtigte Panik auslöst. Somit gibt es nun durch den RSI ein markantes Kaufsignal im Dax, welches aber noch bestätigt werden muss. Hierfür muss die eingezeichnete Widerstandslinie durchbrochen werden, damit es zu einer nachhaltigeren Aufwärtsbewegung kommen kann. Sollte dieser wichtige Widerstand gebrochen werden, dann hätten die Bullen im Jahre 2019 eine gute Chance den Dax nach oben zu treiben in Richtung der 14000 Punkte Marke. Es klingt für den Leser jetzt wohlmöglich fast utopisch, dass der Dax in einem Jahr mehr als 3000 Punkte höher steht. Grund für diese Ansicht könnte folgender Denkfehler sein, der auch bei vielen erfahrenen Anlegern und Investoren vorherrscht:

Viele Anleger glauben, dass die Börse rational und irgendwie berechenbar ist. Sie glauben, dass man mithilfe von Wahrscheinlichkeiten und Statistiken die Kurse in der Zukunft abschätzen kann.

Die Börse ist aber nicht rational und niemand kann einen Kurs exakt vorherberechnen, da die Börse immer ein Abbild der Natur und des menschlichen Denkens ist. Und der Mensch denkt eben meistens nicht rational sonders ist vor allem von seinen Instinkten und Emotionen getrieben.

Aufgrund dieses Denkfehlers verlieren übrigens viele Banken Jahr für Jahr ihr Geld und sind nicht ohne Grund oftmals durch dieses Gesetz der Börse zugrunde gegangen. Wir erinnern uns nur einmal kurz an die Finanzkrise 2007 und eine Traditionsbank, die es seitdem nicht mehr gibt.

Das Kursziel von 14000 Punkten ist aber nur dann erreichbar, wenn die oben genannten politischen Themen (Brexit, Handelskrieg und Zinsen) optimal gelöst werden und die großen Risiken zumindest vorerst vom Tisch sind. Je nachdem, wie diese Themen gelöst werden, kann der Dax davon mehr oder weniger profitieren. Aufgrund der überverkauften Lage dürften selbst negative Nachrichten nicht allzu große Abverkäufe hervorrufen, sodass dem Dax ein durchaus profitables Jahr 2019 bevorstehen kann. Längerfristig orientierte Anleger sollten jedoch nicht zu euphorisch am Markt investieren, da sie ansonsten genau den oben genannten Denkfehler begehen werden. Denn auf ein starkes Jahr 2019 kann wohlmöglich ein sehr schwieriges Jahrzehnt folgen. Es ist nicht unbedingt ein Zufall, dass wir uns genau 90 Jahre nach dem Börsencrash von 1929 wieder in einer ähnlichen Situation befinden. Der Unterschied zu damals liegt besonders in der technologischen Entwicklung und der großen Anzahl von Computersystemen, die mittlerweile das Börsengeschehen dominieren.

Es gibt durchaus erste Anzeichen, dass wir in den nächsten Jahren eine große Rezession erleben werden, die vielen Menschen Deutschland den Arbeitsplatz und das Vermögen kosten wird. Ein Beispiel dafür ist die Zinskurve, die sich wahrscheinlich 2019 vollständig invertieren wird. Das bedeutet, dass kürzer laufende Anleihen eine höhere Rendite abwerfen als die länger laufenden.

Zum Beispiel würde eine 5 jährige US Staatsanleihe 4% Rendite versprechen, während eine 10 jährige Anleihe nur 3% abwirft. Somit verschiebt sich die Nachfrage zugunsten der 5 jährigen Anleihe, wodurch ein Ungleichgewicht entsteht.

Eine solche Invertierung der Zinskurve findet historisch gesehen etwa 12 Monate vor einem Börsencrash statt. Somit sollten Investoren gewarnt sein und vorsichtiger am Markt agieren. Zudem zeigen die 2018 stattgefundenen Abverkäufe an den Aktienmärkten erste Anzeichen von Schwäche, sodass die Märkte immer instabiler werden.

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