Chancen suchen und finden

Lukas Spang
  • +214,8 %
    seit 17.09.2013
  • +14,7 %
    1 Jahr
  • +20,5 %
    Ø-Performance pro Jahr
Sämtliche Gebühren bereits abgezogen

Sie wollen Zugang zu allen Infos?

Um das aktuelle Portfolio dieses wikifolios und den wikiolio-Chart zu sehen, registieren Sie sich jetzt - völlig kostenlos.

Registrieren

Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
311,4

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu S+T AG (Z.REG.MK.Z.)O.N.

> Zuversicht nach gutem dritten Quartal <

 

S&T hat vergangene Woche Donnerstag den Bericht für das dritte Quartal veröffentlicht. Aufgrund der Übernahme von Teilen der Kapsch inkl. Erstkonsolidierung ab Juni sowie der BASS Systems ab August hat sich das Umsatzwachstum im dritten Quartal weiter beschleunigt, wodurch ein Umsatzanstieg von 17,7% (Q1: +10,6%/Q2: +13,5%) auf 279,43mEUR resultierte. Nach den ersten drei Quartalen ergab sich somit ein Umsatzwachstum von 14,1% auf 753,20mEUR. Hierzu haben weiterhin die beiden Segmente IT-Services (9M +12,1%/Q3 +25,0%) und IoT Europa (9M +26,1%/Q3 +24,1%) beigetragen, während das Segment IoT Amerika (9M -7,3%/Q3 -13,7%) aufgrund des Fokus auf profitableren Umsatz weiter eine rückläufige Entwicklung verzeichnete.

 

Im Ergebnis konnte S&T beim EBITDA, u.a. auch aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 16, einen überproportionalen Anstieg verzeichnen. So stieg das EBITDA in den ersten neun Monaten um 25,4% auf 71,70mEUR und im dritten Quartal um 33,5% auf 27,38mEUR an. Die EBITDA-Marge lag folglich bei 9,5% bzw. 9,8%. Ein Blick auf das EBIT (9M +1,2%/Q3 +8,1%) zeigt die deutlich gestiegenen Abschreibungen sowie die Profitabilitätsverluste durch die defizitäre Kapsch Einheit. Dennoch zeigt sich der Vorstand mit der Integration sehr zufrieden und betonte, dass der Integrationsprozess besser und schneller verlaufe als ursprünglich erwartet. Daher kalkuliert das Management für 2019 nun nur noch mit einem EBITDA-Verlust von 1,5mEUR nach zuvor 5,0mEUR. Zudem wird bei einem Umsatz von 100mEUR 2020 (2019e: 50) eine EBITDA-Marge von 10% und für 2021 bei einem Wachstum von 10% eine weitere Verbesserung der EBITDA-Marge auf dann 12% erwartet. Hierzu soll auch ein neuer Design-win über 40mEUR beitragen. Des Weiteren wird wie bereits angedeutet durch das PEC (Profitabilität/Effizienz/Cashflow) eine zusätzliche Steigerung der EBITDA-Marge im Konzern auf nunmehr 12% bis 2023 (bisher: 10%) erwartet, wobei entsprechende Effekte bereits in der ersten Jahreshälfte des kommenden Geschäftsjahres sichtbar werden sollen. Hierzu soll auch eine kontinuierliche Verbesserung der Bruttomarge auf 40% beitragen, wobei insbesondere im dritten Quartal mit einer Steigerung um 350 Basispunkte (9M +150Bp) durch einen veränderten Produktmix und einen erhöhten Anteil mit Softwareumsätzen deutliche Fortschritte erzielt wurden. Ebenso konnte das Working Capital bereits reduziert werden und hat somit zu einer Verbesserung des operativen Cashflows von -4,00mEUR in Q3 2018 auf 16,23mEUR beigetragen. Damit ergab sich nach neun Monaten ein positiver operativer Cashflow i.H.v. 4,53mEUR, nach -19,92mEUR im Vorjahreszeitraum.

 

Für das Gesamtjahr hat der Vorstand die Prognose für den Umsatz i.H.v. 1,145 Mrd. € bestätigt, für das EBITDA (>100mEUR) wird ein übertreffen erwartet. Allein aus dem EBITDA des Q4 2018 i.H.v. 33,36mEUR würde sich ein EBITDA für das Gesamtjahr von 105,06mEUR ergeben, hinzu kommen positive Effekte aus IFRS 16 sowie operative Verbesserungen. Daher erwarte ich nun ein EBITDA i.H.v. 114,50mEUR (+26,5%/10,0% EBITDA-Marge) für 2019, nach zuvor 103,27mEUR. Für den Umsatz kalkuliere ich nun durch die Konsolidierung der AIS ab November mit einem Umsatz i.H.v. 1,148 Mrd. € (alt: 1,145). Meine Schätzungen bis 2021 habe ich für den Umsatz auf 1.374,03mEUR (alt: 1.336,60) und für das EBITDA auf 156,20mEUR (alt: 146,45) angehoben, wenngleich dieser Effekt durch ein höheres Working Capital, mit entsprechenden Effekten auf den Freecashflow, ausgeglichen wird. Durch die deutliche Verbesserung der Ergebnissituation bei Kapsch und der ganzjährigen Konsolidierung, ergänzt durch eine wieder verbesserte Marge im Segment IoT Amerika, dürfte sich 2020 eine deutlich positive Ergebnisdynamik ergeben, weshalb ich bei einem Umsatzanstieg von 10,3% auf 1.267,08mEUR (alt: 1.230,99) ein EBITDA von 138,49mEUR (+21,0%/alt: 123,41) erwarte. Insgesamt bleibt das Kursziel unverändert bei 30,00€.

mehr anzeigen

Kommentar zu PVA TEPLA AG

> Wie erwartet Anhebung der Jahresprognose < 

 

Pva Tepla hat heute Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht und im Rahmen dessen wie bereits im Anschluss an die Halbjahreszahlen (Kommentar vom 15.08.2019) die Prognose für Umsatz und EBITDA angehoben. Im dritten Quartal erzielte Pva ein leichtes Umsatzplus von 5,6% auf 32,95mEUR, das EBITDA war aufgrund eines Lizenzertrags und folglich einer deutlich höheren Bruttomarge (44,4% vs. 28,2% in Q3 2019) im Vorjahr mit 4,24mEUR (-40,3%) substanziell geringer. Nach 9 Monaten resultierte jedoch ein deutlicher Anstieg von 30,1% auf 11,86mEUR beim EBITDA sowie eine Umsatzsteigerung von 38,7% auf 96,29mEUR. Getrieben wurde die positive Umsatzentwicklung in den ersten drei Quartalen durch beide Segmente, sodass sich im Bereich Industrial Systems ein Anstieg von 22,8% und im Bereich Semiconductor Systems von 49,1% ergab. Während im Segment Semiconductor Systems Kristallzuchtanlagen sowie Metrologiesysteme Umsatztreiber waren, haben sich die Umsatzerlöse im Segment Industrial Systems vor allem durch den Verkauf von Vakuumanlagen für den Hartmetallmarkt sowie Lötanlagen für verschiedene Märkte erhöht.

 

Bei Neuaufträgen verlief das dritte Quartal verhalten, wodurch sich ein Auftragseingang von 21,52mEUR (-15,3%) ergab. Nach 9 Monaten konnte dieser dennoch aufgrund von höheren Bestellungen im Bereich Industrial Systems (+6,1%) und Semiconductor Systems (+10,3%) um 8,9% auf 110,90mEUR gesteigert werden. Die Book-to-Bill Ratio lag folglich bei 1,15 und deutet damit auf eine weitere Umsatzsteigerung. Zudem erhöhte sich der Auftragsbestand um 12,3% auf 185,73mEUR und gibt dem Unternehmen nach Aussage des Managements eine Visibilität bis in das Jahr 2021. Hier haben sich Aufträge der Halbleiterindustrie sowohl für Kristallzuchtanlagen als auch Metrologiesysteme (Segment Semiconductor Systems), Lötanlagen, Hochtemperaturprozessanlegen zur Graphitreinigung und Werkzeugherstellung und Anlagen zur Herstellung von Kalziumfluorid-Kristallen für die optische Industrie (Segment Industrial Systems) niedergeschlagen. Basis der sehr guten Auftragslage ist der weltweite Kapazitätsaufbau im Bereich der Waferherstellung für die Mikro- und Hochleistungselektronik, getrieben durch Trendthemen wie 5G, autonomes Fahren sowie IoT-Technologien.

 

Aufgrund der sehr guten Umsatz- und Ergebnisentwicklung in den ersten drei Quartalen zeigt sich der Vorstand nun zuversichtlicher für das Gesamtjahr und erwartet fortan einen Umsatz von 130,00mEUR (alt: 125,00) sowie ein EBITDA von 16,00mEUR (alt: 15,00). Da meine Umsatzschätzung mit 136,78mEUR bereits oberhalb der bisherigen Prognose lag, habe ich diese nun auf 131,78mEUR reduziert, meine EBITDA-Prognose ist mit 16,46mEUR nahezu unverändert und setzt ein EBITDA i.H.v. 4,60mEUR im vierten Quartal voraus. Angesichts der Entwicklung in den vorangegangenen zwei Quartalen (Q2: 5,29mEUR/Q3: 4,24mEUR) erscheint dies gut erreichbar. Für die kommenden beiden Jahre haben sich meine Schätzungen für Umsatz und EBITDA nur geringfügig geändert, sodass auch das Kursziel von 16,00€ unverändert bleibt. Auf Unternehmensebene rückt nun in den kommenden Monaten die Gewinnung von Aufträgen aus dem Bereich Siliziumcarbid in den Fokus, um die Grundlage für weiteres Wachstum in den Jahren 2020ff zu legen. Ungeachtet dessen erwartet das Management bereits heute eine weitere, substantielle Steigerung von Umsatz und Ergebnis im kommenden Jahr.

mehr anzeigen

Kommentar zu INIT INNOV.IN TRAFFIC SYST.SE

> Normalisierung im dritten Quartal <

 

Den vorläufigen Zahlen in der Vorwoche folgend hat INIT am Donnerstag den Bericht für die ersten 9 Monate veröffentlicht. Nach einem sehr starken ersten Halbjahr (Umsatz +29,9%/EBIT +985,0%) hat sich die Entwicklung im dritten Quartal wie vom Unternehmen prognostiziert normalisiert. So hat sich der Umsatz mit 35,76mEUR (-1,4%) auf Vorjahresniveau bewegt, das EBIT lag u.a. aufgrund einer geringeren Bruttomarge (33,7% vs. 35,4%) und einer erhöhten Mitarbeiterzahl (+9,4%) mit 2,28mEUR (-5,4%) leicht unter Vorjahr. Nach 9 Monaten stand jedoch aufgrund der sehr guten Entwicklung in den ersten beiden Quartalen ein um 18,0% erhöhter Umsatz sowie ein auf 10,38mEUR nahezu verdreifachtes EBIT zu Buche. Zur positiven Umsatzentwicklung haben dabei alle Regionen (Deutschland +14,7%/übriges Europa +22,7%/Nordamerika +14,0%/Sonstige Länder +30,4%) beigetragen und basiert somit auf einer breiten Basis. Zugleich bleibt der nordamerikanische Markt mit 37,5% der wichtigste Absatzmarkt für INIT.

 

Auf der Ergebnisseite haben sich in den ersten drei Quartalen Kostenreduktionen sowie die Maßnahmen zur Effizienzsteigerung in einer erhöhten Bruttomarge (+120Basispunkte), ebenso wie schnellere Projektabschlüsse und ein sehr gutes Nachliefergeschäft positiv niedergeschlagen. Während der Auftragseingang im dritten Quartal mit 19,4mEUR (Vj. 64,0), bedingt durch den größten Auftrag der Firmengeschichte im Vorjahr, deutlich unter dem Wert aus dem dritten Quartal 2018 lag, konnte nach 9 Monaten mit 133,4mEUR (-2,6%) ein Wert auf Vorjahresniveau erreicht werden. Der Auftragsbestand konnte dagegen leicht um 3,2% auf 162,0mEUR erhöht werden. Hierzu konnten beispielsweise Aufträge aus San Diego (>30mUSD), den Vereinigten Arabischen Emiraten (>15mEUR) sowie von Verkehrsbetrieben in Berlin, Düsseldorf und Hamburg beitragen. Weitere größere Aufträge dürften im kommenden Jahr folgen.

 

Im Rahmen der Q3-Zahlen hat das Management die Jahresprognose (150-160mEUR Umsatz/15mEUR EBIT) bestätigt und sieht zukünftig eine weitere Beschleunigung des Umsatzwachstums vor allem in den Bereichen Ticketing, operativer Betrieb, Fahrgastzählung sowie E-Mobilität. Das auf dem Kapitalmarkttag kommunizierte Umsatzziel von 200mEUR im Jahr 2022 dürfte daher bereits 2021 erreicht werden, wenn sich die avisierten Projektgewinne entsprechend realisieren. Ich habe meine Umsatzschätzungen für die Jahre 2019-2021 unverändert gelassen, meine EBIT-Erwartungen jedoch aufgrund einer geringeren Bruttomarge in diesem Jahr und den Folgejahren auf 15,24mEUR (alt: 16,12) für 2019, 20,62mEUR (alt: 22,63) für 2020 und 28,41mEUR (alt: 29,68) für 2021 reduziert. Aufgrund von deutlichen Fortschritten im Working Capital Management (Operativer Cashflow 9M 19,56mEUR vs. 2,22mEUR im Vorjahr) habe ich meine Working Capital Erwartungen, ebenso wie meine Capex Schätzungen, leicht reduziert, wodurch sich beide Effekte ausgeglichen haben. Entsprechend liegt das Kursziel unverändert bei 33,00€.

mehr anzeigen

Kommentar zu SNP SCHNEI. NEUREITH. & PARTN. SE INHABER-AKTIEN O

> Der Beginn eines neuen Kapitels <

 

Nach den bereits sehr guten Q3-Zahlen in der Vorwoche hat SNP am Donnerstag in Heidelberg erstmal einen Capital Markets Day veranstaltet. Im Rahmen der Transformation World wurde Analysten und Investoren Einblick in die zukünftige Strategie und Ausrichtung von SNP sowie die Markttrends aufgezeigt. Hierbei zeigte der sich seit Juli neu im Amt befindliche COO Michael Eberhardt, wie bereits zuvor in der Telefonkonferenz, sehr optimistisch für die zukünftige Entwicklung von SNP. Wie schon in vergangenen Calls dargestellt, wird sich der Bedarf an SAP Beratern durch die anstehende Umstellung auf SAP S/4Hana bis 2025 in den kommenden Jahren deutlich erhöhen und daher zu einem starken Nachfrageüberhang führen. T-Systems beispielsweise berichtet über eine deutlich anziehende Dynamik im S/4Hana Umfeld und erwartet 2020 eine Steigerung um 100-150% im Vergleich zu den bislang ca. 10% migrierten Unternehmen. Auch die Auftragsbasis bei IBM soll sich von einem mittleren zweistelligen Mio. Betrag auf einen mittleren dreistelligen Mio. Betrag erhöht haben.

 

SNP hat sich in diesem Bereich mit dem SNP Bluefield-Ansatz und der Crystal Bridge hervorragend positioniert und hat so bei Migrationsprojekten gegenüber klassischen Verfahren einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Der Kunde wiederum profitiert dabei von einer reibungslosen und insbesondere deutlich schnelleren Migration. Aufgrund der nach wie vor geringen Unternehmensgröße im Vergleich zu großen IT-Beratungshäusern (IBM, Accenture, T-Systems, Deloitte etc.) will sich SNP zukünftig neben dem klassischen Direktvertrieb verstärkt auf den Partnervertrieb fokussieren, wodurch sich das Unternehmen zunehmend zu einem Softwareunternehmen entwickelt. Zugleich wird SNP dadurch von den großen IT-Beratungshäusern weniger als Konkurrent, sondern immer mehr als wichtiger Partner erachtet. In diesem Zusammenhang konnte hier bereits mit einem der weltweit führenden IT- und Beratungsunternehmen aus den USA (Vermutung: IBM) eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen werden. Bis 2022 wird der Partner SNP Softwarelizenzen im Volumen von mindestens 30mUSD abnehmen. Im Anschluss an die Transformation World wurde zudem heute eine vertiefte Zusammenarbeit mit T-Systems, mit denen bereits seit 2010 ein Partnervertrag besteht, zur Nutzung der SNP Software durch T-Systems bekannt. Da sich SNP verpflichtet die T-Systems Mitarbeiter zu schulen, gehe ich davon aus, dass sich T-Systems im Gegenzug zu einem Mindestabnahmevolumen verpflichtet hat.

 

Neben diesen beiden Partner arbeitet SNP eigenen Angaben auch bereits mit weiteren großen Beratungshäusern zusammen und dürfte diesbezüglich m.E. in den kommenden Monaten auch weitere Deals verkünden. Darüber hinaus erwarte ich mir durch die Transformation World, die sich über zwei Tage erstreckt, weitere Vertragsabschlüsse im Direktvertrieb. Bereits in der Telefonkonferenz hatte der Vorstand über eine deutlich erhöhte Pipeline im Vertrieb berichtet und insbesondere die Pipeline über Partner, die sich erst seit dem Halbjahr im Aufbau befindet, zeigt eine stark steigende Dynamik. Damit dürfte sich die Auftragsbasis im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr weiter erhöhen und bildet somit eine exzellente Basis für weiteres, deutliches Wachstum in 2020.

 

Aufgrund des sehr guten dritten Quartals sowie der vielversprechenden Aussichten, insbesondere im Partnergeschäft, habe ich meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen für 2019 und die Folgejahre deutlich überarbeitet. Während meine Umsatzschätzung für 2019 mit 148,22mEUR (alt: 149,91) nahezu unverändert bleibt, hat sich meine EBIT-Erwartung von zuletzt 6,54mEUR auf 9,99mEUR erhöht und ist insbesondere auf die sehr gute Entwicklung im Softwaresegment zurückzuführen, die sich auch im Schlussquartal fortsetzen dürfte. Zugleich habe ich meine Umsatzschätzungen bis 2021 auf 202,68mEUR (alt: 182,80) und meine EBIT-Erwartungen auf 35,67mEUR (alt: 20,74) erhöht. Für kommendes Jahr erwarte ich eine Umsatzsteigerung um 20,9% auf 179,15mEUR (alt: 166,53), insbesondere getrieben durch ein deutliches Wachstum mit Lizenzverkäufen, sowie ein EBIT i.H.v. 25,79mEUR (alt: 13,66). In Abhängigkeit von weiteren engeren Partnerschaften mit anderen Beratungshäusern und der Schnelligkeit in der Umsetzung mit bestehenden oder neuen Partnern, können diese Erwartungen jedoch auch deutlich übertroffen werden. In Folge der erhöhten Umsatz- und insbesondere Ergebnisschätzungen steigt auch das Kursziel erheblich von zuletzt 45,00€ auf nunmehr 79,00€.

mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.