Chancen suchen und finden

Lukas Spang
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Handelsidee

In diesem Wikifolio soll zum einen eine Fundamentale Anlagestrategie verfolgt werden, d.h. es wird gezielt nach Werten geschaut, die aufgrund ihrer Geschäftsentwicklung(Aufträge, Kooperationen, Geschäftszahlen) Potenzial für die Zukunft haben könnten. Darüberhinaus sollen in diesem Wikifolio auch Aktien gekauft werden, die über einen positiven Newsflow verfügen oder durch ein Aussichtsreiches Chartbild Potenzial versprechen.

Diese Strategie wird verfolgt, da sie eine gesunde Mischung aus kurzfristiger Spekulation und längerfristiger Anlage darstellen soll und somit meiner Meinung nach Insgesamt zum Erfolg führen kann.

Meine Informationen suche ich mir hauptsächlich auf Internetseiten und Fachjournalen, aber auch teilweise durch persönliche Gespräche mit Analysten.Die durchschnittliche Haltedauer kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen oder auch Monaten liegen, je nachdem wie sich der Wert oder auch der Markt entwickelt. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF19920415
Erstellungsdatum
17.09.2013
Indexstand
High Watermark
351,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Lukas Spang
Mitglied seit 17.09.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu FUNKWERK O.N.

> Fokus auf organisches Wachstum nach Euromicron Insolvenz <

 

Anfang Dezember hatte die Euromicron AG überraschend die Insolvenz in Eigenverwaltung angekündigt. Funkwerk hatte im Rahmen einer Kapitalerhöhung bei der Euromicron AG im Juli 2019 einen Anteil von 15,36% erworben und war seit der Hauptversammlung Ende August indirekt durch Herrn Dr. Radke, Vorstand der Hörmann, die wiederum Großaktionär von Funkwerk ist, im Aufsichtstrat vertreten. Wie in anschließenden Unternehmensmitteilungen von Funkwerk und Hörmann kommuniziert wurde, hatten beide Parteien keine Vorkenntnisse über diesen Schritt gehabt, obwohl laut der Mitteilung der Euromicron angeblich alle bestehenden Optionen geprüft worden waren. Der Großaktionär wurde offenbar nicht in Gespräche bzgl. einer möglichen Liquiditätsunterstützung eingebunden. Es scheint, dass Vorstand Bettina Meyer ohne Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gehandelt hat. Zudem wirft die Verbindung mit der Zech Gruppe, die im Anschluss ein Massedarlehen i.H.v. 5mEUR zur Verfügung gestellt und sämtliche Tochtergesellschaft übernommen hat, Fragen auf.

 

Laut Mitteilung der Funkwerk ist die Beteiligung an der Euromicron AG als Finanzanlage mit einem Wert von 5,8mEUR bei der Funkwerk bilanziert. Aufgrund der Insolvenz werde die Abwertung geprüft, mit einem entsprechend negativen Effekt auf den Jahresüberschuss der Funkwerk AG. Das operative Ergebnis (EBIT) ist davon ebenso wenig betroffen wie die Jahresprognose, die mit einem Umsatzplus von etwa 6% sowie einem EBIT von mindestens 11,0mEUR, bestätigt wurde. Da durch den Insolvenzverwalter der Euromicron AG am 23.12.2019 die Veräußerung sämtlicher Tochtergesellschaften an die Gustav Zech Stimmung bekannt gegeben wurde, dürfte es im Rahmen des Jahresabschlusses zu einer vollständigen Abwertung der Euromicron Beteiligung kommen. Funkwerk will sich daher wie bereits in den vergangenen Jahren zukünftig auf die organische Entwicklung fokussieren und dabei auf die Wachstumsfelder Zugfunk, Reisendeninformation, Videosysteme sowie IoT konzentrieren.

 

Zugleich hat Hörmann Ende November Zahlen für die ersten 9 Monate 2019 veröffentlicht. Bei einem Umsatz von 141,0mEUR im dritten Quartal (HJ1: 299,0mEUR) konnte ein EBIT i.H.v. 8,7mEUR (HJ1: 8,7mEUR) erzielt werden. Da Hörmann jedoch keine Ergebnisse auf Segmentebene bekannt gegeben hat, sind hier lediglich grobe Annahmen möglich. Ich kalkuliere daher mit einem EBIT des Geschäftsbereichs Communication i.H.v. mindestens 3,5mEUR, wovon auf die Funkwerk ca. 3,0mEUR entfallen würden. Dies würde einem EBIT der Funkwerk i.H.v. 8,4mEUR nach 9 Monaten entsprechen. Im Rahmen dessen betonte Hörmann zudem, dass das Ergebnis 2019 durch die Geschäftsbereiche Engineering und Communication (u.a. Funkwerk) gestützt werde und berichtet zugleich von einer hohen Auslastung sowie einer anhaltend guten Auftragslage in beiden Segmenten. Folglich ist von einer weiterhin guten bis sehr guten Geschäftsentwicklung bei Funkwerk auszugehen.

 

Im Rahmen der Euromicron Insolvenz sowie der 9-Monatszahlen von Hörmann habe ich meine Schätzungen lediglich beim Finanzergebnis für 2019 angepasst und die vollständige Abwertung der Euromicron Beteiligung i.H.v. 5,8mEUR berücksichtigt. Entsprechend reduziert sich das Ergebnis je Aktie für 2019 von 1,05€ auf 0,43€. Alle anderen Schätzungen bleiben unverändert. Dieser Effekt (70 Cent pro Aktie), wird jedoch durch einen geringeren risikolosen Zinssatz (0,5% nach zuvor 1,25%) überkompensiert, sodass das Kursziel von 24,60€ auf 25,00€ leicht ansteigt.  

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Kommentar zu VECTRON

> Start frei für die Fiskalisierungswelle <

 

Vectron hat Ende November für einen Paukenschlag gesorgt. Nachdem sich das Unternehmen in der Vergangenheit mit konkreten Prognosen stets zurückgehalten hat, wurden nun für 2020 und 2022 erstmals genauere Zahlen kommuniziert. So erwartet das Management für das aktuelle Geschäftsjahr einen Umsatz von mindestens 50mEUR (2019e: 23,50mEUR) sowie eine EBIT-Marge im niedrigen 2-stelligen Prozentbereich. Der wesentliche Umsatztreiber wird dabei die Fiskalisierung sein, die durch den Verkauf von Vectron Kassen und Software-Updates für eine Sonderkonjunktur sorgen dürfte. Diesbezüglich hat Vectron Ende 2019 auch die Zertifizierung durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSE) erhalten. Das Digitalgeschäft dürfte zwar erstmals ebenfalls zum Umsatz beitragen, jedoch m.E. noch mit einem Umsatz von <10mEUR. Im Geschäftsjahr 2022 hält es der Vorstand für möglich, Umsatzerlöse von >100mEUR bei einer EBIT-Marge im mittleren 2-stelligen Prozentbereich zu erzielen. Dann sollen auch die wiederkehrenden Umsätze aus dem Digitalgeschäft erstmals höher ausfallen als die Verkäufe aus dem klassischen Kassengeschäft.

 

Die größten Umsatztreiber dürften dabei aus meiner Sicht die Komponenten Payment und DeutschlandCard sein. Durch die angeschlossene Paymentfunktion von epay partizipiert auch Vectron zukünftig an jedem bargeldlosen Bezahlvorgang bei Gastronomen und Bäckereien, die das Servicepaket (Duratec Kasse + digitale Services) nutzen. Eine Studie von Mastercard und OrderBird aus dem vergangenen Jahr hat gezeigt, dass das bargeldlose Bezahlen auch in der Gastronomie als Service von zunehmender Bedeutung ist. Im Einzelhandel übertraf 2018 das bargeldlose Bezahlen erstmal die Bargeldbezahlung. Weiter erhält Vectron auch an jedem gesammelten bzw. eingelösten Deutschland Card Punkt bei diesen Kunden eine Vergütung. Weitere Umsatzbeiträge wird es durch die Funktionen Online Bestellungen, Tischreservierung und Gutscheine geben. Darüber hinaus sollten sich auch aus der Kooperation mit Datev weitere Einnahmen ergeben. Bei den klassischen Vectron Kassen bestehen durch Cloud-Dienste ebenfalls Umsatzpotenziale. 

 

Im Rahmen des nun zusammengestellten Service-Pakets sowie weiterer Details durch das Unternehmen habe ich mein Modell für die verschiedenen Umsatzströme neu aufgesetzt und folglich meine Umsatz- und Ergebnisschätzungen überarbeitet. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2020 erwarte ich einen Umsatzanstieg auf 43,72mEUR (+86,0%), in dem ein Umsatzbeitrag aus den oben genannten Digital- bzw. Servicefunktionen i.H.v. 8,08mEUR enthalten ist. Für 2021 erwarte ich eine weitere Umsatzsteigerung von 30,4% auf 56,98mEUR (26,44mEUR Digital/Service), gefolgt von einer weiteren Steigerung der Umsätze um 21,0% auf 68,97mEUR (43,51mEUR Digital/Service) im Jahr 2022. Damit liegen meine Schätzungen sowohl für 2020, als auch insbesondere für 2022 deutlich unter den genannten Erwartungen des Unternehmens. Auf der Ergebnisseite erwarte ich 2020 einen EBIT-Beitrag von 9,18mEUR (EBIT-Marge 21,0%) und bis 2022 eine Steigerung auf 27,98mEUR (EBIT-Marge 40,6%). Daraus resultiert insgesamt ein neues Kursziel von 38,00€ (alt: 32,00€), wenngleich auf Basis der von Vectron avisierten Ziele für 2022 auch höhere Bewertungen gerechtfertigt wären. Insbesondere werden der Aktie dann auch durch den zunehmenden Anteil widerkehrender Umsätze andere Bewertungsmultiples zugesprochen. Wichtig ist nun, dass das Unternehmen fortan auch regelmäßige Updates zur Entwicklung im Digitalgeschäft und damit mehr Transparenz gibt. 

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Allgemeiner Kommentar

> Monatsupdate Dezember 2019 <

 

Im Dezember konnte das wikifolio „Chancen suchen und finden“ erneut eine sehr starke Entwicklung verzeichnen und um 6,6% an Wert gewinnen. Nach dem schwachen und enttäuschenden Verlauf 2018 konnte mit einem Jahresplus von 53,9% 2019 nicht nur eine hervorragende Entwicklung und deutliche Outperformance erzielt werden, sondern gelang zugleich auch das erfolgreichste Jahr seit Auflage.

 

Weitere Details wie immer im Monatsupdate:

 

Zum Monatsupdate

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Allgemeiner Kommentar

> Top Picks 2020 <

 

Auch in diesem Jahr gibt es wieder wie bereits angekündigt meine Top Picks 2020. Für das neue Jahr ist wieder eine breite Mischung aus Small & Micro Caps entstanden, wobei sowohl Software und IT-Dienstleistungsunternehmen, als auch der Maschinenbau und Unternehmen, die von der zunehmenden Urbanisierung und Mobilisierung profitieren, vertreten. Das durchschnittliche Kurspotenzial beträgt >60%, wobei auch bei einer Aktie ein möglicher Verdoppler möglich ist.

 

Die Studie findet sich unter folgendem Link:

 

zur Studie

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