€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag

Performance

  • +42,1 %
    seit 12.08.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
142,7

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013
Seit Jahren gehört das 1999 gegründete Offensive Musterdepot von €uro am Sonntag zu den besten Aktien-Musterdepots in Deutschland. 2014 betrug die Performance 9,47 Prozent, 2013 waren es 39,6 Prozent (siehe unten.) Von 2008 bis 2014 hat das Depot ein Plus von 99,1 Prozent erwirtschaftet. Die jährliche Rendite betrug damit 10,3 Prozent. Zum Vergleich: Der DAX kam im gleichen Zeitrum auf plus 21,6 Prozent bzw. 2,8 Prozent p.a.. Verantwortet wird das Depot von Stephan Bauer, stellvertretender Chefredakteur von €uro am Sonntag. Der Wirtschaftsjournalist seit Juli 2016 Mitglied der Chefredaktion der Börsenzeitung. Bauer leitete zuvor seit September 2012 das Börsenressort der Redaktion. Bis Juni 2016 wurde das Depot von Joachim Spiering verantwortet, bis dahin Chefredakteur von €uro am Sonntag. Die Musterdepot-Rendite seit 2008 im Vergleich zum DAX: • 2008: DAX -42,6 % Musterdepot -21,8 % • 2009: DAX +22,4 % Musterdepot +30,0 % • 2010: DAX +22,4 % Musterdepot +37,7 % • 2011: DAX -14,7 % Musterdepot -26,8 % • 2012: DAX +29,0 % Musterdepot +22,5 % • 2013 DAX +22,8 % Musterdepot: +39,6 % • 2014 DAX +2,65 % Musterdepot: +9,47 %

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die Übernahme des US-Zahlungsdienstleisters First Data durch den Konkurrenten Fiserv hat hierzulande wenig Aufmerksamkeit erregt, sorgte aber in den USA für Schlagzeilen. Der Deal wirft abermals ein Schlaglicht auf die Branche, in der sich auch DAX-Aufsteiger Wire­card tummelt. Der US-Merger beflügelte die Aktie erneut, zuvor war der Kurs gefallen, was nach dem dicken Kursplus der Vorwoche auch zu erwarten war. Medigene hat nach dem Erholungsturbo eine Minuswoche hinter sich, Nachrichten gab es keine. Bei Zooplus schon: Die Aktie des Tierbedarfshändlers wurde von Analysten negativ beurteilt, das setzte das Papier unter Druck. Erfreulich entwickelten sich die US-Techs, hier setzte sich der Aufwärtstrend fort. Amazon und Facebook gewannen deutlich, Alphabet etwas verhaltener. Ein starkes Comeback hat die Aktie von Nordex in den vergangenen Tagen hingelegt. Dank neuer Windturbinen hat das Unternehmen zuletzt einige Aufträge einfahren können, das Neugeschäft sprang im vierten Quartal deutlich an. Das ­Wikifolio liegt seit Jahresanfang vor dem DAX.

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Allgemeiner Kommentar

Kurssprung – das Wikifolio profitiert von der Erholungsrally zum Jahresstart stark. Mit über drei Prozent Plus  war die vergangene Woche die beste seit dem Jahresanfang 2018. Wie erwartet profitierten die zuletzt arg geprügelten Zykliker wie Infineon, Rheinmetall, SAF-­Holland oder Sixt überproportional. Auch die US-Techs, allen voran Amazon, zogen auf breiter Front an. Eine überaus starke Woche erwischten erneut die Biotechs. Morphosys kletterte über die 100-Euro-Marke, hier sind charttechnisch weitere Kursgewinne drin. Evotec steht nach ebenfalls prozentual zweistelligem Kurssprung wieder bei der 20-Euro-Marke. ­Medigene beschleunigte den in der vorvergangenen Woche begonnenen Rebound und legte zwischenzeitlich sogar um 20 Prozent zu. Erfreulich das ebenfalls dicke Plus bei Hypoport. Die Position habe ich kurz vor dem Jahreswechsel ausgebaut und Anfang vergangener Woche abermals verstärkt. Ein guter Zeitpunkt, das ­Papier legte nach fulminanter Wochenentwicklung zweistellig zu. Bei der Aktie von 1 & 1 Drillisch habe ich nach einem heftigen Rücksetzer am vergangenen Mittwoch und einem negativen Handelsauftakt am Donnerstag die Reißleine gezogen und die Position glattgestellt.

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Allgemeiner Kommentar

2019 gilt es, im Wikifolio die richtige Mischung zu finden. Börsianer sind zuletzt deutlich pessimistischer geworden, der Risikoappetit ist stark gesunken. Politische Unsicherheitsfaktoren wie der Brexit, die Lage in Frankreich und Italien, der Handelsstreit zwischen den USA und China drücken die Stimmung. Die Fed scheint als Absicherung für die Märkte auszufallen. Dennoch ist eine Rezession in den USA oder Europa unwahrscheinlich. Es wird sich anbieten, auch den einen oder anderen defensiveren Titel aufzunehmen. Deutsche Wohnen oder Drillisch haben sich zuletzt vergleichsweise gut entwickelt. In den Erholungsphasen, die ich für 2019 erwarte, sollten die Zykliker wieder Momentum aufnehmen. Gerade wegen der deutlichen Jahresverluste rechne ich mit einem positiven Börsenjahr. Dafür spricht die Statistik: Zwei Negativjahre in Folge waren in der Vergangenheit äußerst selten. Und Cash ist genug vorhanden.

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Allgemeiner Kommentar

Facebook konnte während der Woche spürbar zulegen. Während der breite Markt weiter fällt und der Verkaufsdruck in vielen Branchen anhält, sind die Techs inzwischen vergleichsweise stabil. Die Aktie der Pfandbriefbank (Pbb) hingegen ist im Sinkflug, das charttechnische Bild hat sich eingetrübt. Konkrete Nachrichten gibt es keine. Fakt ist, der Finanzierer von Gewerbeimmobilien ist auch in Großbritannien aktiv. Das Chaos um den Brexit-Deal setzt das Papier derzeit unter Druck. Womöglich schwingt hier auch noch der Tenor der Investorenveranstaltung Ende November nach, auf der der Vorstand ein vorsichtiges Bild für 2019 und 2020 zeichnete. Die Abschläge scheinen aber übertrieben, die Bewertung ist sehr günstig. Medigene hat inzwischen rund die Hälfte des Wertes verloren. Es liegt wohl am generellen Risikoappetit der Anleger. An der fundamentalen Lage hat sich nichts geändert, vorklinische Studien laufen, ein Impf- und ein Krebswirkstoff sind in klinischen Phasen, ein weiterer soll diese Reife bald erreichen. Konkrete Meldungen gab es bislang aber noch nicht.

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