€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag
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    seit 12.08.2013
  • +12,0 %
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
158,8

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Morphosys hat während der Woche ein 19-Jahres-Hoch markiert. Der Rekord überrascht nicht, obwohl die Biotechs bis dato eher auf den Verkaufs- denn auf den Kauflisten standen. Jüngst hatte Finanzchef Jens Holstein im Interview mit €uro am Sonntag auf die hohen Umsatzchancen des Hoffungsträgers Tafasitamab, eines Krebs-Wirkstoffs, hingewiesen, der kurz vor dem Okay der US-Zulassungsbehörde FDA steht. Auch Evotec hat ein kräftiges Plus während der Woche erzielt. Chef Werner Lanthaler hat uns soeben seine Argumente vorgetragen, warum Shortseller beim Labor-Dienstleister der Pharmabranche und Biotech-Eigenentwickler auf der falschen Seite stehen dürften. Die Aktie hat die 20-Euro-Marke geknackt. Als Nächstes dürfte der Anlauf auf die Hürde bei 22 Euro folgen. Bei TUI habe ich nachgekauft, die Charttechnik spricht für einen Rebound nach den Verlusten. Chef Fritz Joussen sieht den Konzern wegen des Groundings der 737 Max weiter finanziell belastet. Doch im Markt stehen die Winde nach Thomas-Cook-Pleite und der klaren Wahl in Großbritannien günstig für den Reisemarktführer. Das Wikifolio markiert ein neues Jahreshoch — obwohl Varta nach der jüngsten Rally konsolidiert. Der nächste Energieschub kommt.

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Allgemeiner Kommentar

Eine starke Woche, das Wikifolio gewinnt rund zwei Prozentpunkte zum DAX. Ganz vorn in der langen Liste der Wochengewinner rangiert Varta. Der Batteriehersteller profitierte von Berichten, dass Apples Airpod-Kopfhörer ein Renner im anlaufenden Weihnachtsgeschäft sind. Erfreulich auch, dass die Biotechs Evotec und Mophosys zulegen. Das dürfte auch an guten Präsentationen auf dem Frankfurter Eigenkapitalforum gelegen haben. Gleiches gilt für Washtec, Technikvorstand Ralf Koeppe vermittelte einen Eindruck von der Strategie des Waschanlagenherstellers auf dem nordamerikanischen Markt. Die Positionen hatte ich jeweils verstärkt. Hypoport unternahm den lange erwarteten Angriff auf die 200-Euro-Marke.  Die Reise dürfte darüber hinausgehen. Isra Vision brachte einen herben Dämpfer: Der Hersteller von Inspektionssystemen für diverse Fertigungsbranchen senkte seine Wachstumsprognose. Aufträge hätten sich verschoben, so Chef Enis Ersü in Frankfurt. Der ­Isra-Chef gab sich optimistisch, im laufenden Geschäftsjahr wieder zweistelliges Wachstum zu liefern. Auch die unter Druck stehenden deutschen Autobauer würden weiter in Automatisierungstechnik investieren.

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Allgemeiner Kommentar

Ein neues Jahreshoch erreichte das Wikifolio zu Beginn der Woche — aber nur kurz. Die Entwicklung ging dann in die andere Richtung. Der US-Kongress hat für ein Pro-Hongkong-Gesetz gestimmt, Trump will es unterstützen. Die Entspannung an der Zollfront ist damit wohl erst mal ad acta gelegt, das gute Börsenumfeld in Gefahr. Positiv: Ich habe noch vor anschließenden Kursrückgängen Teilgewinne bei Varta mitgenommen und etwa ein Drittel der Position von Rheinmetall verkauft. Der Rüstungskonzern und Autozulieferer stellte bei seinem Kapitalmarkttag klar, dass es im Autogeschäft nicht gut läuft, was angesichts des negativen Branchentrends nicht überrascht. Fünf bis sechs Jahre, um hier wieder zu den gewohnten Gewinnmargen zu kommen — das schockte viele Anleger. Die Aktie ist charttechnisch angeschlagen. Langfristig bleibt der Wert wegen des strukturell wachsenden Rüstungsgeschäfts attraktiv. Morphosys beflügelte eine positive Studie zum Medikament Tafasitamab. Der Abschied des langjährigen Forschungschefs Enzelberger sorgte dann für einen Dämpfer. Die Personalie dürfte aber im Zusammenhang mit dem Wechsel an der Firmenspitze vom vergangenen Sommer stehen.

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Allgemeiner Kommentar

Die gute Auftragslage des Wind­anlagenbauers Nordex haben Börsianerdie durchaus registriert: Bis Ende September stieg der Orderbestand der Hamburger zum Vorjahr um über 50 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro an. Den Auftragsboom wandeln die Hamburger aber nicht in Profite um, was auch an margenschwachen Projekten in Nordamerika liegt. In den ersten neun Monaten schrieb Nordex so mit 76,5 Millionen Euro einen höheren Verlust als im Vorjahr. Großaktionär Acciona treibt unterdessen den Kurs: Die Spanier stockten ihren Anteil per Kapital­erhöhung von 29,9 auf 36,3 Prozent auf. Der Markt setzt jetzt auf das fällige Angebot. Beim IT-Dienstleister Bechtle läuft es hingegen rund: Chef Thomas Olemotz rechnet erneut mit einem Rekordjahr. Umsatz und Gewinn stiegen im Quartal um rund 22 respektive 25 Prozent. Der Vermögensverwalter DWS Group will Hierarchien abbauen und stärker nach Leistung vergüten, Anleger honorierten das. Infineon überzeugte mit guten Ergebnissen. Evotec blieb trotz Prognoseerhöhung unter Druck: Im Gesamtjahr soll das operative Ergebnis um etwa 15 Prozent steigen, bislang war ein Plus von zehn Prozent angepeilt. Die Aktie testet erneut die Unterstützung um die 18-Euro-Marke.

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