StephanBauer
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
168,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Die neue Lust am Risiko — so könnte man den Börsenhandel in den vergangenen Tagen umschreiben. Eindeutige Favoriten waren Aktien, die man bislang eher bei den Verlierern der Krise einsortierte. Die erfolgreichen Lockerungen in Gastronomie und Handel, der Hoffnungsschimmer für den Tourismus, dass im Sommer wohl doch Urlaub im europäischen Ausland möglich ist, haben die Kurse branchennaher Werte etwa des Tourismus getrieben. Das Papier des Autovermieters Sixt legte fast 20 Prozent zu. Die Attacke auf den hartnäckigen Widerstand bei 67 Euro war druckvoll, es bleiben aber Zweifel, ob ein rascher Sprung darüber gelingt. Die Frage dahinter: Verlaufen die Lockerungen reibungslos oder gibt es Rückschläge? Diese Frage lässt sich kaum beantworten, doch der starke Kursanstieg bei Sixt lässt vermuten, dass hier erst einmal eine Verschnaufpause anstehen dürfte. Auch die Rückkehr der Nachfrage in der Automobilindustrie hängt stark von der Stimmung in Wirtschaft und bei privaten Haushalten ab. Rechnen Unternehmen und Konsumenten mit einer raschen wirtschaftlichen Erholung, dürften auch Hersteller wie Volkswagen bald wieder mehr Autos in Deutschland verkaufen. Bislang rechtfertigt vor allem das bereits brummende China-Geschäft den Kursaufschwung des VW-Papiers. Beim Outperformer Hypoport sieht die Lage hingegen anders aus. Das Unternehmen ist alles andere als ein Zykliker, schon lange kein ausgemachter Corona-Verlierer. Hier treiben anhaltende Niedrigzinsen die Immobiliennachfrage, zudem schiebt die Digitalisierung an. Die Aktie steht kurz vor einem neuen Allzeithoch.

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Allgemeiner Kommentar

Position Nummer 1 im Wikifolio ist nach superstarker Woche die digitale Bezahlplattform Paypal. Die Amerikaner meldeten zwar für das Quartal bis Ende März mäßige Geschäfte. Doch Chef Dan Schulman berichtete zugleich von einem herausragenden April, von einem Boom wegen Corona, die Aktie zog nachbörslich auf ein neues Allzeithoch an. Auch Morphosys kletterte bereits vor den Quartalsergebnissen und beschleunigte danach kräftig. Die Biotechfirma hat nach Vorjahresverlusten einen Gewinn gemeldet, Grund dafür ist die Vermarktungskooperation mit Incyte für Tafasitamab. Facebook war nach unerwartet starken Quartalszahlen an der Wall Street gesucht. Die Aktie rangiert nach den jüngsten Kurszuwächen unter den Top 5-Positionen im Wikifolio. Ähnlich hohe Gewinne hatte zuvor Alphabet verbucht. Neben den starken US-Techs liefen auch Sartorius und Shop Apotheke  sehr gut. Klarer Krisengewinner ist die Deutsche Börse: Hohe Handelsvolumina bescheren den Frankfurtern gute Geschäfte, die Aktie notiert wieder fast auf Vorkrisenniveau. Dank der Performance einiger großer Positionen, allen voran Morphosys und Paypal, hat das Wikifolio den DAX weit hinter sich gelassen.

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Allgemeiner Kommentar

Volkswagen-Chef Herbert Diess attestiert Tesla einen Vorsprung bei der Software. Was Börsianer feststellen: Auch bei der Kursentwicklung liegen die Amerikaner vor dem weltgrößten Autokonzern aus Wolfsburg. Die Tesla-Aktie hat sich seit dem Tief im März beinahe verdoppelt. Die Marktkapitalisierung des weltgrößten Elektroautoherstellers aus Fremont/Kalifornien übersteigt mit rund 130 Milliarden Euro jene der Niedersachsen sowieso. Seit Depotaufnahme hat die Tesla-Aktie beachtliche 40 Prozent gebracht. Dabei legte auch das VW-Papier im Wochenverlauf stark zu. Dank der Nachkäufe zu niedrigen Kursen nähert sich die ehemals tiefrote Position inzwischen dem grünen Bereich. Vor allem Zykliker wie die mit guten Zahlen aufwartende Siltronic waren in den vergangenen Tagen gefragt. Bei Washtec fielen die Quartalszahlen schwach aus, die Prognose ist obsolet, die Kursverluste hielten sich aber in Grenzen. Die lange geschmähte Aktie der DWS Group meldete sich mit fulminantem Kurssprung zurück. Alphabet berichtete als erster der großen fünf US-Tech-Konzerne (Face-
book, Microsoft, Amazon und Apple folgen). Trotz Schwäche im Werbegeschäft hielt sich der Schaden in Grenzen, die Aktie stieg.

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Allgemeiner Kommentar

Nach dem fulminanten Kurssprung hat Tesla eine Konsolidierung eingelegt. Mit rund sieben Prozent Minus lässt sich allerdings nach einer Rally von über 40 Prozent gut leben. Ich habe die Kursschwäche zum Nachkaufen genutzt. Die Techs gönnten sich nach guten Vorwochen eine Verschnaufpause, manche Anleger nahmen die teils beträchtlichen Gewinne bei Papieren wie Apple oder Microsoft mit. Der Ölcrash machte sich vorrübergehend in einem abermaligen Abtauchen der Zykliker bemerkbar. So verloren etwa Siltronic, Washtec und Volkswagen. Noch schwächer war Puma, hier belastet der anhaltende Shutdown im Handel. Super lief es hingegen bei Sartorius, die Aktie stieg nach überraschender Prognoseanhebung gegen den negativen Markttrend. Beeindruckende Stärke zeigt weiter Hypoport. Börsianer überzeugen die Vorteile des Geschäftsmodells: Im Immobilienbereich profitiert das Unternehmen vom Zinstief und zusätzlich vom Digitalisierungstrend. Das Wikifolio hat während der Woche zwar leicht verloren, aber gegenüber dem DAX deutlich Boden gut gemacht. Seit Jahresanfang liegt das Depot über sieben Prozentpunkte vor dem Leitindex.

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