€uro am Sonntag Offensiv

Euro am Sonntag

Performance

  • +48,3 %
    seit 12.08.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Offensive Strategie von €uro am Sonntag des Münchner Finanzen Verlags soll in erster Linie in aussichtsreiche Nebenwerte investieren. Teilweise können DAX-Titel, wachstumsstarke Auslandsaktien oder ETFs beigemischt werden. Erstes Ziel ist immer eine positive Jahresrendite. Zweites Ziel ist, besser zu sein als der Gesamtmarkt.

Bei der Auswahl der Aktien können viele verschiedene Aspekte eine Rolle spielen: Die Bewertung einer Aktie, Sondersituationen wie z.B. Turnaround-Spekulationen oder Übernahmegerüchte, charttechnische Argumente oder exklusive Einschätzungen durch die Redaktion. Generell wird versucht, trotz der offensiven Ausrichtung das Risiko gering zu halten.

Alle Werte im Portfolio sollen beim Kauf ähnlich gewichtet werden, allerdings können sich durch Kursbewegungen Gewichtungsverschiebungen ergeben, die nicht automatisch oder regelmäßig angepasst werden. Eine Anforderung an die Marktkapitalisierung oder eine Indexzugehörigkeit gibt es nicht. Es wird angestrebt, mindestens 10 Titel im Portfolio zu halten. Ein fester Anlagehorizont existiert nicht. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WF20031964
Erstellungsdatum
12.08.2013
Indexstand
High Watermark
148,0

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Euro am Sonntag
Mitglied seit 06.08.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Beinahe zwangsläufig kommt es nach einer fulminanten Rally zu einer Welle von Gewinnmitnahmen, der Aktienkurs nähert sich dann wieder seinem langfristigen Trend an. Genau dies geschieht gerade bei Evotec, die Aktie hat während der Woche verloren und als eine der größten Positionen naturgemäß das Wikifolio belastet. Dennoch kann sich die Wochenperformance sehen lassen. Das liegt an dynamischen Neuzugängen wie der Commerzbank. Die Aktie der Frankfurter hat nach Berichten über ein Interesse seitens der niederländischen ING — davor gab es bereits ähnliche Nachrichten zur Unicredit — kräftig zugelegt. Überhaupt hatten die Banken eine gute Woche, das Papier der Pfandbriefbank sowie die branchennahe Fintech Group legten ebenfalls zu. Die Trendwende der TUI aus der vergangenen Woche hat sich bestätigt und kräftig fortgesetzt, die Aktie notiert inzwischen seit Depotaufnahme im Plus. Auch United Internet gewannen stark. Die Verlierer der Vorwochen, General Electric und Boeing, haben sich nach Verlusten stabilisiert. Die Papiere beobachte ich ebenso wie die Aktie der Deutsche Wohnen, noch ist aber kein konkreter charttechnischer Anlass für eine Maßnahme zu erkennen. Ich rechne damit, das die Aktien wieder drehen. Neu im Depot sind mit dem Cloud-Anbieter Cancom, dem Immobilien-Investor Corestate Capital und dem Inspektionsspezialisten Isra Vision drei vielversprechende Wachstumswerte, bei denen ich in den kommenden Tagen noch aufstocken will.

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Allgemeiner Kommentar

Der Fall Wirecard ist im offensiven Depot vorerst ad acta gelegt. Die „Financial Times“ hat abermals einen Artikel veröffentlicht, der auch den für das operative Geschäft zuständigen Konzernvorstand in Verbindung mit fragwürdigen und womöglich betrügerischen Buchungen bringt. Die Aktie stieg vergangenen Mittwoch kurzfristig über 110 Euro. Die Gelegenheit habe ich genutzt, um die letzten Stücke zu verkaufen. Insgesamt hat die Position Gewinne gebracht. Nach dem Kursrutsch am gleichen Tag zog ich bei Zooplus die Reißleine, eine wichtige charttechnische Unterstützung wurde unterschritten. Auslöser war eine defensive Pro­gnose des Online-Tierbedarfshändlers bei der Bilanzpräsentation, Zooplus stellt für 2019 geringeres Wachstum in Aussicht. Die Positionen bei Klöckner & Co, TUI, Paypal und der Commerzbank habe ich aufgestockt, bei Medigene und Morphosys etwas abgebaut. Die Cashquote ist insgesamt gestiegen, sie liegt jetzt bei gut 17 Prozent. Die gegenwärtige Korrektur werde ich für gezielte Zukäufe nutzen: Wegen der günstigen Zinssignale der Fed ist von weiter steigenden Märkten auszugehen. Das Depot hat während der Woche ein kleines Plus erzielt und deutlich Boden zum DAX gutgemacht.

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Allgemeiner Kommentar

Die Aktie von Wirecard fiel stark, nachdem Berichte auftauchten, dass nach der Tochter in Singapur nun auch die indischen Aktivitäten ins ­Visier der Ermittler rückten. Laut Unternehmen sind die Vorwürfe nicht neu und wurden schon mehrfach widerlegt. Die Nervosität steigt, die Aktie wurde von der Citi heruntergestuft, weil auf längere Sicht mit schlechten Nachrichten zu rechnen sei. Ich habe die Position reduziert und weitere Gewinne mitgenommen. Neu im Depot sind Klöckner & Co sowie TUI. Der Stahlhändler hat solide Zahlen vorgelegt, der Ausblick ist vielversprechend, das Digitalgeschäft womöglich ein Börsenkandidat. Die Aktie notiert knapp 40 Prozent unter Vorjahr und auf ähnlichem Niveau wie in der Krise 2009. Ich setze auf den Turnaround. Auch TUI ist stark unter die Räder gekommen. Hier ist die Wette, dass der Brexit kein harter wird und das Geschäft des größten europäischen Reisekonzerns davon weniger stark getroffen wird als befürchtet. Die Aktie notiert rund 45 Prozent unter Vorjahr, da steckt einiges an schlechten Nachrichten drin. Das ­Depot hat zum DAX weiter aufgeholt.

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Allgemeiner Kommentar

Facebook hat sich gegen den Marktrend sehr stark entwickelt. Chef Mark Zuckerberg hat einen künftigen Fokus von den bislang üblichen öffentlichen Postings in Facebook hin zu Chats und privaten Messengergruppen angedeutet – was mit den aktuellen Trends in sozialen Netzwerken korrespondiert. Ein deutliches Plus der Aktie war die Folge. Auch Alphabet kommt, wie Rocket Internet oder Shop Apotheke, wieder ins Laufen. Der Turnaround in der Energiesparte sei eine Sache für mehrere Jahre, warnte GE-Chef Larry Culp soeben, der freie Cashflow könne 2019 negativ werden. Keine gute Nachricht, die Culp dem Super-Deal mit der Biotech-Sparte folgen ließ. Hier habe ich die Position aufgestockt, die grundsätzliche Richtung bei GE stimmt. Nach der EZB-Sitzung vergangene Woche geriet die Commerzbank unter Druck, die Zinswende zögert sich hinaus.. Auch hier habe ich nachgekauft, der kurzfrisige Aufwärtstrend ist intakt. Bei Siltronic habe ich die Notbremse gezogen. Die Aktie zeigt nach dem sehr verhaltenen Ausblick ein technisch angeschlagenes Bild, weitere Verluste wollte ich hier nicht riskieren.

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