38/200 Tagelinie (long & short)

Mark Kalina

Performance

  • +22,1 %
    seit 09.07.2013
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
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Handelsidee

Die Strategie soll auf dem rein charttechnischen, und damit EMOTIONSLOSEN, Ansatz der 38- und 200-Tagesdurchschnittslinie des Dax-Performanceindex basieren.
Dieser Index wurde gewählt, weil er als Exot gilt und einer der weltweit wenigen Indizes ist, der Dividendenzahlungen der Indexmitglieder bei der Indexdarstellung berücksichtigt (kein Ex-Dividenden-Problem).

Es sollen immer nahezu 100% des investierbaren Gegenwertes angelegt.

Die Performancenachbildung soll in long- und in short-Phasen Idealerweise möglichst ungehebelt und somit nahe eins zu eins abgebildet werden.
Dies geschieht mit einem Dax ETF long sowie einem einfachen (daily) Dax ETF short.

Bei einer individuellen, manuellen Strategie kommt es meiner Meinung nach zu folgendem Problem:
Jeder Gewinntrade ist regelmäßig Abgeltungsteuerpflichtig und reduziert das reinvestierbare Kapital. Dies kann mit einer Zertifikate- / "Mantel-" Lösung vermieden und auf den Verkaufszeitpunkt verschoben (Steueraufschiebende Wirkung) werden.

Ergänzend können Volatilitätsparameter (VDax new) verstärkende Strategie-Signale generieren. Dies ist nicht zwingend erforderlich, kann die Signale jedoch zielführend unterstützen und verstärken.

Die 38/200-Tagedurchschnittslinie soll folgende Vorzüge bieten:
-Identifizierung nachhaltiger Trendumkehrzeitpunkte sowohl long (steigende Kurse) als auch short (fallende Kurse) - Trends (Gewinne) möglichst lang, effizient und nachhaltig nutzen
-Vermeidung von Fehlsignalen im Vergleich zu kürzeren Durchschnittszeiträumen
-Überschaubare Transaktionsanzahl
-Emotionslosigkeit durch automatische Wechsel long / short (Vermeidung irrationaler Verhaltensweisen - Behavioral Finance)
-Performance auch in short-Phasen (kein ausschließlicher long-only Ansatz und damit Unabhängigkeit von der Richtungsentwicklung des Dax)
-vertretbare, akzeptable Strategie-Volatilität
-Umsetzung in einer Zertifikate-Strategie bei Signalwechseln ohne Abgeltungsteuer und damit höhere Wiederanlagebeträge ("Zinseszinseffekt") im Vergleich zur individuellen Gestaltung, bei der jede Gewinntransaktion der Abgeltungsteuer unterliegt
-RISIKOKONTROLLE (Risiken beherrschen; eines der wichtigsten Themen unter Berücksichtigung der Einbrüche von 2000 bis 2003 sowie 2008 / 2009!!!)


Die Strategie - künftige Trends vorausgesetzt - kann langfristig eingesetzt werden. Ich betrachte das Investment für mich persönlich als auf Dauer angelegt und ausgerichtet.
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Stammdaten
Symbol
WF38200329
Erstellungsdatum
09.07.2013
Indexstand
High Watermark
122,3

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Mark Kalina
Mitglied seit 09.07.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu COMSTAGE ETF-DAX TR INH.I

Einmal mehr bewahrheitet sich der Spruch "the trend is your friend" und die Schlagkraft nachhaltiger und emotionsloser Anlagestrategien. Bei meiner Strategie bedeutet dies: Trends - unabhängig von der Bewegungsrichtung - möglichst lange mitnehmen und erst bei möglichst nachhaltigen Trendsignalen entsprechend reagieren! Ein Durchatmen des Marktes ist nicht auszuschließen, aber der nach oben gerichtete Trend ist nach wie vor vollkommen intakt; trotz historischer Höchstkurse wie heute einmal mehr bei inzwischen rd. 10.750 Indexpunkten. Seit Donnerstag konnte der DAX in der Spitze um über 5 % zulegen. Dabei riss der Index in der Nacht vom Donnerstag auf den Freitag eine Lücke. Mit den ersten vorbörslichen Kursen deutete sich dann eine Verschnaufpause an, mittlerweile konnte das Aktienbarometer aber weiter zulegen. Dennoch gilt unsere Aufmerksamkeit dem genannten Gap, denn es könnte die Notierungen zeitnah beeinflussen: In der Regel besitzen diese Lücken eine gewisse Anziehungskraft, die für einen – eventuell nur kurzen – Rücksetzer sorgen. Die Art dieses Rücksetzers bestimmt vermutlich auch die Entwicklung in den kommenden Wochen, denn in den nächsten Tagen dürfte sich entscheiden, ob es sich um ein „Runaway-Gap“ oder um ein „Exhaustion-Gap“ handelt. Während Letzteres eine Bewegung vollendet, tritt das „Runaway-Gap“ sehr oft in der Mitte der (späteren) Gesamtbewegung auf und würde damit Aufschluss über die weitere Entwicklung und möglicher Ziele geben. In Ermangelung weiterer Widerstände sind diese Berechnungen besonders wertvoll. Unter mittelfristigen Aspekten lässt sich mittlerweile feststellen, dass der Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung, die den Dax-Bullen über mehrere Monate zu schaffen machte, gelungen ist. Unter elliott-technischen Gesichtspunkten befindet sich die Bewegung nun in einer neuen „1“. Diese Wellen können deutlich korrigiert werden,. so dass trotz der grundsätzlich positiven Ausrichtung volatile Zeiten anstehen können. Ein weiterer Bremsklotz könnte die Wall Street darstellen, denn Dow Jones & Co können sich immer noch nicht für eine Richtung entscheiden. Ob und wieweit der Dax sich aus Übersee beeinflussen lässt, ist momentan aber auch noch unklar. Bei Betrachtung der Indikatoren fällt die überkaufte Konstellation des RSI auf. Der Oszillator hat allerdings noch nicht gedreht. Fazit: Durch den markanten Ausbruch hat sich das mittelfristige Bild deutlich verbessert. Kurzfristig könnte ein kurzes Durchatmen anstehen, denn die überkaufte Konstellation der Indikatoren gewinnt durch die Anziehungskraft des genannten Gaps an Bedeutung. Zudem lässt sich ein (möglicher) Trendkanal konstruieren, an dessen Begrenzung die Kurse momentan rangieren mehr anzeigen

Kommentar zu COMSTAGE ETF-DAX TR INH.I

Zeit für einen Jahresrückblick nach rund 1 Jahr seit Emissionsbeginn: Der Dax notiert aktuell etwa 4% im Plus - meine Strategie hat eine kleine Negativ-Performance aufgezeigt. Verdeutlichen wir uns, dass der Dax in diesem Jahr zwischen Hoch (rd. 10.100)- und Tiefpunkt (rd. 8.300) gependelt ist - am Ende eher richtungslos. Es gabe zwei Trendsignale, beide bei etwa 9.500 Indexpunkten. Hier konnte also kein Mehrwert in einem extrem volatilen und - wie bereits erwähnt - eher richtungslosen Markt erzielt werden. Die Systematik der Strategie basiert auf der Identifizierung nachhaltiger Trendumkehrzeitpunkt. Diese hat es im laufenden Jahr schlichtweg nicht gegeben. Die aktuelle Positionierung "long"´scheint darüber hinaus nicht nur bezüglich der reinen Signallage wünschenswert und vielversprechend. Die Notenbank im Euroraum hat angekündigt, die Märkte weiter mit billiger Liquidität zu fluten. Draghi: "What ever it takes" - Zum Euroerhalt möchte er die EZB-Bilanzsumme um sagenhafte 1.000 Mrd. Euro (1 Billion) ausweiten. Derzeit wird dieses vorhaben bisher - noch - ausschließlich über den Covered Bonds und ABS Markt umgesetzt. Dieser ist aber viel zu klein, um die Bilanzaufblähung umsetzen zu können. Staatsanleihekäufe sind daher nahezu ein "must have" und sollten im ersten Quartal / halbjahr angekündigt werden. Der Ölpreisverfall wird die Inflationsdaten an die Nulllinie heranführen, die EZB hat als Inflationsziel knapp 2%. Sollten nicht (geo-) politische Unruhen (erneut) aufflammen, wird der Markt im kommenden Jahr durchaus die Chance haben, die 11.000er Marke zu knacken. Ob ziwschenzeitlich volatile Märkte zu Fehlsignalen führen werden, bleibt dennoch offen. Insgesamt scheinen die Marktteilnehmer ihr Dilemma immer mehr zu erkennen: Aus dem risikolosen Zins ist ein zinsloses Risiko geworden. Realrenditeerzielung ist nach wie vor nicht möglich, gleichzeitig sind die Staatsverschuldungen weiter gestiegen. Damit erhöht sich das Ausfallrisiko, insbesondere unter dem Aspekt einer sich abschwächelnden Wirtschaft mit geringeren Steuereinnahmen. Und das bei historisch niedrigem Zinsniveau!! Wie sich in diesem Umfeld die Unternehmen positionieren können (Margen, steigende Gewinne u.a.) bleibt abzuwarten. Aber auch in und aus der letzten schweren Krsie 2008 / 09 sind die Unternehmen gestärkt hervorgegangen. Die Aktie (und deren Dividenden) bleibt derzeit alternativlos, so dass einem weiteren Anstieg aus dieser Sicht nichts entgegen stehen sollte. Allen wikifolio Lesern und Teilnehmern wünsche ich ein frohes Fest und einen guten Start ins neue Jahr. UND DENKEN SIE DARAN: "NO FREE LUNCH" ODER ANDERS AUSGEDRÜCKT: BEHALTEN SIE DIE RISIKEN NICHT NUR IM AUGE SONDERN VIELMEHR UNTER KONTROLLE; GERNE GEMEINSEM MIT MIR UND MEINER STRATEGIE! mehr anzeigen

Kommentar zu COMSTAGE ETF SHORTDAX TR

Signalwechsel!!! Die 38-Tagelinie hat gestern die 200-Tagelinie von unten nach oben durchstoßen. Der Strategie emotionslos folgend, wechsel ich auf long. Saisonal ein durchaus interessanter und attraktiver Zeitpunkt, auch wenn sich derzeit einige Risiken (Rußland, Griechenland, Ukraine, globales Wirtschaftswachstum / Ölpreisentwicklung, US-Zinspolitik und einige mehr) auftun. mehr anzeigen

Kommentar zu COMSTAGE ETF SHORTDAX TR

Durch das bullishe Reversal auf neue Höchstkurse am letzten Freitag (knapp 10.100 Punkte) ist die Strategie aktuell unter Druck. Bestätigt wird dieser Aspekt von der 38-Tage-Linie (9.399), die derzeit stark und schnell ansteigt. Die 200-Tage-Linie ist mit 9.526 Punkten zwar noch ein Stück weit entfernt. Dennoch sollten und müssen die Notierungen kurzfristig durchaus massiv zurückkommen, um nicht in näherer Zukunft ein long-Signal zu erhalten. Der Strategie treu bleibend halte ich bis zum Signalwechsel aber unbeirrt an der short-Ausrichtung fest. Noch gebe ich die letzte Signalausrichtung auf short bei etwa 9.500 Punkten nicht preis. mehr anzeigen
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