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Düßmann: Riskant trotz Erfahrung

Jörn Düßmann
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Handelsidee

Wie der Name des Wikifolios bereits verrät, wird diese Anlagestrategie riskant sein. Fast alle Anlagemöglichkeiten halte ich bewusst offen. "Düßmann: Riskant trotz Erfahrung" kann ausschließlich sehr spekulative Wertpapiere oder im anderen Extremfall auch nur Cash beinhalten.

Investitionsgrundlage soll die fundamentale Unternehmensanalyse sein, die zusammen mit einer volkswirtschaftlichen Prognose mein Handeln bestimmen soll. Gegen eindeutige Charts möchte ich nicht handeln und möchte Charts zur zeitlichen Bestimmung von Käufen/Verkäufen nutzen. mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFDUESSMA2
Erstellungsdatum
01.04.2013
Indexstand
High Watermark
157,5

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Jörn Düßmann
Mitglied seit 31.01.2013

Entscheidungsfindung

  • Technische Analyse
  • Fundamentale Analyse
  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Allgemeiner Kommentar

Gazprom ist inzwischen privat meine größte Aktienposition, denn den Hauptteil hatte ich um die 4 € gekauft. Und immer mal wieder mit einem Teil der Position getradet und Gewinne reinvestiert.

Eben lese ich bei Web.de: "Nord Stream 2: US-Repräsentantenhaus stimmt für Sanktionen Selten sind sich Demokraten und Republikaner so einig mit ihrem Präsidenten: Sowohl Donald Trump als auch der Kongress lehnen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 ab. Sie wollen das Projekt mit Sanktionen stoppen - kurz vor seiner Fertigstellung. … Die Abgeordneten stimmten am Mittwochabend (Ortszeit) mit 377 zu 48 Stimmen für ein Gesetzespaket zum Verteidigungshaushalt (NDAA), in das das Sanktionsgesetz eingefügt worden war. ... " Die Sanktionen betreffen Manager der am Bau beteiligten Gesellschaften und deren Hauptaktionäre mit Kontrollmehrheit. Deren bestehende USA-Visa sollen widerrufen und Einreiseverbote verhängt werden. Und deren Besitz oder ihre geschäftlichen Interessen in den USA können blockiert werden. Ich weiß nicht, wie die Pipeline dadurch noch verhindert werden soll. Denn das weitere Verfahren dauert wohl noch mindestens 2 1/2 Monate und blockiert den Bau nicht tatsächlich.

Aber die Entscheidung ist ein Frontalangriff auf europäische Interessen. Auch im Kalten Krieg hat Rußland immer zuverlässig geliefert. Weiterhin ist das Land auf die hohen Einnahmen durch den Gas- und Ölverkauf nach Europa angewiesen, es ist schwer zu sagen, wer wen mehr braucht. Die dahinterstehende Motivation der USA ist der Verkauf eigenen Gases. Das ist nicht nur wesentlich teurer, sondern wird auch per Fracking extrem umweltschädigend erzeugt. Leider ist Europa gepalten und selbst innerhalb Deutschlands besteht keine Einigkeit. Wünschenswert wäre es, weiterhin den Osten stärker einzubinden, denn die kulturellen Gemeinsamkeiten sind viel stärker und zusammen wäre die Position gegenüber China stärker. Doch durch dieses US-Verhalten erfolgt eher eine Spaltung. Gazprom hat durch die neue Pipeline (gerade Lieferbeginn) nach China bereits Tatsachen geschaffen, sich stärker nach China und nach Südosteuropa (Türkei mit weiterer Pipeline) zu orientieren. Die Gespräche mit der Ukraine gehen langsam voran, Nord Stream 2 ist durch die dänische Blockade nicht mehr im Zeitplan, wird aber fertiggestellt.
Ich wollte die Kurseröffnung abwarten und Mittagessen (ich bin in Thailand) und schreibe jetzt weiter. Der Kurs bewegt sich nur ein wenig nach oben. Angekommen ist die Nachricht, denn selbst Web.de und t-online berichten unter den Schlagzeilen.

Kaufgründe für Gazprom waren der damalige Kurs, der extrem niedrig war. Der Konzern mußte gleichzeitig an 3 Pipelines bauen und benötigte dafür sehr viel Kapital. Dafür mussten immer wieder Anleihen plaziert werden, deren Zinssatz aber nicht zu hoch war, wie ich erfreut feststellte. Ständig tauchten bei Nord Stream 2 und der türkischen Pipeline politische und juristische Probleme auf. Das hielt vermutlich viele Investoren vom Aktienkauf ab. Die Pipeline nach China wurde relativ unbeeinträchtigt gebaut, ist vom anfänglichen Liefervolumen aber recht unbedeutend. Erst mit einem weiteren Ausbau auch der Gas-Infrastruktur (zusätzliche Quellenerschließungen, ein zweiter Strang, Verzweigungen, Kraftwerke oder Industrieumstellungen auf Gas) wird richtig Geld verdient. China braucht dringend sauberes Gas, um die Luftverschmutzung zu verringern.

Das KGV ist um die 5, zu niedrig bei weiter laufenden Umsätzen.

Die Dividendenrendite ist unverändert hoch. Als ich den Wert kaufte, war sie bereits hoch. Als dann die Erhöhung angekündigt wurde, sprang der Kurs an. Nächstes Jahr wird es wieder eine Erhöhung geben und längerfristig ist mit stark steigenden Ausschüttungen zu rechnen. Großaktionär ist der russische Staat. Der erwartet normalerweise eine Ausschüttung von 50 % des Gewinns. Bei Gazprom gab es aber von Putin eine Sondererlaubnis, weniger auszuschütten, um die 3 Pipelines zu finanzieren. Das ist jetzt vorbei und damit will der Großaktionär jetzt hohe Ausschüttungen, ich auch.

Immer wieder tauchten auch Schlagzeilen auf, der Umsatz sei im ersten Quartal in Deutschland gesunken. Und das sei der Beginn … Wir haben den milden Winter erlebt. Auch sinkt der Gaspreis seit einiger Zeit. Das mag den Gewinn schmälern, aber der Gewinn bleibt hoch und ständig werden neue Märkte erschlossen. Da halte ich zeitweise sinkende Gaspreise für unproblematisch.

Auf der "gazprom.com" Seite ist auf deutsch von Projekten zu lesen, sind Skizzen und Fotos zu sehen. Eine lohnende Seite. Dort erfährt man auch von weiteren Projekten, LNG-Terminals, neuen Kraftwerken bis zum Joint Venture für Sattelitenbau (zur Projektüberwachung). Erst dort wird die Größe des Konzern deutlich. Diese ständigen Angriffe gehören bei Gazprom leider dazu. Für mich bleibt es ein Hauptinvestment auf lange Sicht. Gas wird im Energiemix immer bedeutender und ist wohl mit am umweltfreundlichsten, wenn es nicht durch Fracking gewonnen wird. Auch Pipelinelecks sind kein mit Öllecks vergleichbares Umweltproblem. Gazprom bemüht sich verstärkt um Umweltbelange, wie auf der Homepage gezeigt wird. Für Europa wird es zunehmend bedeutender, denn andere Gasquellen haben ihren Zenit zum großen Teil überschritten.

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Allgemeiner Kommentar

TUI: Die vorgelegten Zahlen und der Ausblick gefielen mir. Unzufrieden bin ich mit der Dividendenpolitk, einer Kürzung für das abgelaufene Jahr und ab dem Geschäftsjahr 2020 soll die Dividende 30-40 Prozent des bereinigten Konzern-EAT (Ergebnis nach Steuern), mindestens aber 0,35 Euro je Aktie betragen.

Die Kursreaktion mit fast 4% Verlust ist bei dem Ergebnis völlig überzogen.

In den Zahlen ist die zu erwartende Schadensersatzzahlung von Boing nicht enthalten. Allein die nicht in der Bilanz berücksichtigte Summe hätte die Dividende auf dem Vorjahresniveau halten können.  Ich halte einen Ausgleich für sicher, Boing hat Rückstellungen gebildet und der Versicherer ist - leider - die Allianz (habe ich neulich gelesen).

 

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Allgemeiner Kommentar

TUI war die letzten Tage schwach, stärker als von mir erwartet. Morgen erscheint der neue Bericht. Ich erwarte sehr gute Zahlen, einen optimistischen Ausblick und eine gleichbleibende Dividende - und einen neuen Anlauf auf höhere Kurse.

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Allgemeiner Kommentar

Bei den KO-Papieren bin ich sehr vorsichtig. Mir gefallen die Open End Scheine, wenn ich mir nicht sicher bin, wann ein gewünschtes Ziel eintrifft, von dem ich überzeugt bin. Beim klassischen Optionsschein habe ich die Zeit stärker gegen mich und am Ende geschieht häufig ein starker Wertverlust, weil die Fantasie "ausgepreist" wird.

Ich halte das aktuelle Zinsniveau für zu niedrig. Da aber viele Rentenfonds dieses Jahr sehr gut performen, gab es insbesondere in den USA extrem hohe Zuflüsse. Denn bei weiter fallenden Zinsen gewinnen die Anleihen im Fondsvermögen, bei langen Laufzeiten sogar extrem viel. Nur bedenken (oder vielleicht wissen sie es nicht) viele Fondskäufer nicht, dass die Rückzahlung von Anleihen zu 100% erfolgt. Wenn die Kurse jetzt angezogen haben, weil die Zinsen gefallen sind, gewannen die Fonds. Aber anders als Aktienfonds, wo Aktien hoch bleiben können oder weiter gewinnen können, verlieren Anleihen mit der Zeit die hohen Bewertungen zwangsläufig. Wenn das Zinsniveau zusätzlich noch steigt, setzt dieses Verlieren schon früher und auch brutaler ein. Bei einer folgenden Verkaufswelle würde dieser Prozeß sogar noch beschleunigt.

Mein Kauf:  OPEN END-TURBO-OPTIONSSCHEIN AUF EURO BUND FUTURE - EUX/2019, TypPut,  aktuell Hebel 24,5,   Basispreis177,16 EUR,  Knock-Out Schwelle177,16 EUR, Laufzeit  Open End.

Ich habe zur Beobachtung in meiner Watchlist eine Bundesanleihe gespeichert. Von 1998 bis 1/2028, Zins 5,625, der höchste Kurs war am 20.4.15 erreicht mit unglaublichen 168,57, aktuell liegt sie bei 149,6. Natürlich gibt es zur Zeit "hohe" Zinsen damit, doch die Rückzahlung wird zu 100% erfolgen. Und in der Zwischenzeit müssen 5,625% versteuert werden. 

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