Pharma- Neuartige Krebsmedikamente

Erik Paul Jacoby

Performance

  • +50,5 %
    seit 18.10.2012
  • +21,2 %
    1 Jahr
    -0,22 %
    Heute
    -9,0 %
    Max Verlust (bisher)
    0,5x
    Risiko-Faktor
    ;
    Sie wollen Zugang zu allen Infos?
    • Alle Kennzahlen
    • Das aktuelle Portfolio
    • Alle Trades in Echtzeit

Handelsidee

Die medikamentöse Behandlung von Krebserkrankungen hat meiner Meinung nach eine neue Phase erreicht!

Bis vor wenigen Jahren wurden fast nur Medikamente verwendet, die neben den bösartige Krebszellen auch gesunde Körperzellen abtöten, die sogenannte Chemotherapie, welche mit schweren Nebenwirkungen behaftet ist. Seit einigen Jahren konzentriert sich die Krebsforschung aber auf eine zielgerichtete Vernichtung der Krebszellen, auch “targeted therapy” genannt. Bei dieser Therapie werden unter optimalen Bedingungen nur Krebszellen angegriffen, so dass entweder keine oder sehr geringere Nebenwirkungen auftreten. Bereits zugelassene Medikamente haben die Krebstherapie, z.B bei bestimmten Leukämien, schon heute revoluzioniert.

Dieses Wikifoilio soll in Pharma – und Biotechnologiefirmen investieren, die diese neuartigen, zielgerichteten Medikamente in ihrem Portfolio haben. Dabei sollen vor allen Dingen die Firmen ausgesucht werden, bei denen sich diese Medikamente in einer späten klinischen Versuchsphase (Phase II oder III) befinden. Die Auswahl soll mit Informationen von den firmeneigenen Webseiten, Presseberichten, wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie klinische Versuchsdatenbanken (z.B. www.clinicaltrials.gov) erfolgen.

Mögliche Risiken dieser Anlage sind stärkere Kursschwankungen durch gescheiterte klinische Versuche. Diese Risiken sollen dadurch begrenzt werden, dass nur bis zu ca.15% in einer Firma angelegt werden kann. Des Weiteren sollen mindestens 60% des Kapitals in größere Pharmafirmen angelegt werden, bei denen größere Kursschwankungen selbst bei gescheiterten klinischen Versuchen sehr viel geringer sind und die durch einer guten Dividendenrendite auffallen.

Dieses Wikifolio hat einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont.
mehr anzeigen
Stammdaten
Symbol
WFEPJKREBS
Erstellungsdatum
18.10.2012
Indexstand
High Watermark
150,9

Regeln

Auszeichnungen

Anlageuniversum

Trader

Erik Paul Jacoby
Mitglied seit 16.10.2012
Ich nehme seit 1999 Transaktionen an der Börse vor und verfüge damit über eine erhebliche Handelserfahrung. Vita EPJ: Studium der Wirtschaftswissenschaften an dem Universitäten Marburg, Bern und Frankfurt am Main mit Schwerpunkt Kreditwirtschaft und Finanzierung. Abschluss: Diplom-Kaufmann Der DAX wurde mit meiner Anlagestrategie in den letzten 5 Jahren kontinuierlich geschlagen. Meine Anlageentscheidungen erfolgen unter strikter Umgehung der '10 Todsünden für Anleger': 1. Kaufen ohne Plan Viele Anleger haben kaum einen IPO ausgelassen. Man weiß zwar nicht, was die einzelnen Firmen genau machen, aber man will auf jeden Fall dabei sein. Nach dieser Methode und nach den Insidertipps von diversen Börsenbriefen werden dabei wahllos Wertpapiere ins Depot aufgenommen. Ich orientiere mich bei der Auswahl meiner Anlagen strikt nach den Kennzahlen der Fundamentanalyse (KGV, KBV, KUV, KCV, Gewinn- und Umsatzwachstum, Verschuldungsgrad, Eigenkapital- und Dividendenrendite, CashFlow- und Ebit-Marge etc.). Dazu kommen nachrichtenbasierte Entscheidungen und zu einem geringen Umfang die technische Aktienanalyse. 2. Kein Ziel, keine Strategie, keine Disziplin Außer möglichst schnell reich zu werden, haben einige Anleger anfangs kein konkretes Ziel. Strategien, wenn überhaupt vorhanden, werden fast täglich über den Haufen geworfen und durch vermeintlich noch bessere Strategien ersetzt und munter ge- und verkauft. Jedes meiner Wikifolio hat dagegen ein vorher festgelegtes Ziel und eine erprobte, langfristige Strategie. Nach den Untersuchungen von Nobelpreisträger Markowitz gilt für ein Gesamtportfolio: Je länger der Anlagehorizont (die Anlagedauer) ausfällt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, die erwarteten Renditewerte auch zu erzielen. 3. Keine Erfolgskontrolle Ich vergleiche meine Wikifolio stets mit entsprechenden Vergleichindizes und ziehen mindestens einmal im Monat ein Resümee meiner Anlageentscheidungen. Ein Vergleich, eine Benchmark, ist notwendig, um zu wissen, ob es okay ist, was ich erzielt habe und welches Risiko ich dafür eingegangen bin, oder ob ich es irgendwie besser machen kann. 4. Gier und Angst Anlageentscheidungen in Panik oder Euphorie sind wahre Renditekiller. Meine Entscheidungen werden nach jahrelang erprobten Kriterien möglichst emotionslos getroffen. Entscheidungen aus ‚dem Bauch heraus’ sind dabei Tabu. 5. Investieren in eine Anlageform, die man nicht versteht Der Derivate- und Zertifikatemarkt ist mittlerweile so vielschichtig und übersichtlich geworden, dass selbst viele Anlegerprofis die Zusammensetzung dieser Anlageinstrumente nicht mehr nachvollziehen können. Ich würde diese Instrumente (sollten Sie irgendwann im Anlageuniversum enthalten sein) daher nur dann einsetzen, wenn ich sie auch zu 100% verstanden habe. 6. Heiße Anlagetipps von Gurus oder Stammtischbrüdern Das Internet ist voll von sogenannten todsicheren Tipps (Börsenbriefe, Foren, Zeitschriften, Bücher). Ich vertraue ausschließlich meine eigenen Recherchen, da die sogenannten Börsengurus meist ein mittelbares Interesse an den von ihnen empfohlenen Aktien haben, da sie diese selbst halten und ausschließlich private wirtschaftliche Interessen verfolgen. Selbst Analysten können aufgrund von Interessenkonflikten (Geschäftsbeziehungen oder persönlichen Interessen) und verhaltenwissenschaftlicher Einflussfaktoren nicht immer objektiv sein. 7. Verluste bis zum bitteren Ende aussitzen und Gewinne begrenzen! Verluste versuche ich nicht durch noch spekulativere Investitionen gut zu machen. Auch verlustreiche Aktien versuche ich nicht mit dem Nachkauf dieser dann vermeintlich ‚billigen’ Aktien auszugleichen. Ich werde diese Aktien vielmehr konsequent verkaufen und durch bessere ersetzen. Gewinne lasse ich dagegen solange laufen, bis sich an den Kriterien für den Kauf der Anlage fundamental etwas geändert hat. 8. Mangelnde Diversifikation Getreu dem Motto ‚Alle Eier in einem Korb’ beinhalten Wertpapierdepots vielfach nur eine Anlageregion (oft das jeweilige Heimatland) oder gar nur eine Position. Ich dagegen bin ein Verfechter der Portfoliotheorie von Nobelpreisträger Markowitz: Eine geeignete Streuung der Vermögenswerte senkt das Risiko des Gesamtportfolios und das durchschnittliche Risiko der im Portfolio enthaltenen Einzel-Wertpapiere. Abhängig von den Anlagezielen und der Anlagestrategie meiner Wikifolio bevorzuge ich ein möglichst breit diversifiziertes Portfolio. Ein Wikifolio bestehend aus nur einer Aktie, eines Fonds, einer Anleihe oder eines ETF werden Sie deshalb bei mir nicht vorfinden. 9. Kurzfristiges Renditestreben Viele Anleger treffen ihre Anlageentscheidungen aufgrund der Performance der letzen Woche, des letzen Monats oder des letzten Jahres. Interessant für mich sind dagegen nur Anlageformen, die sich über mindesten 5 Jahren bewährt haben. 10. Teuer kaufen und billig verkaufen Ich lasse mich nicht vom Herdentrieb der Medien leiten. Aktien über die jeder spricht, sind mir eher suspekt. Ich bevorzuge daher eher ‚langweilige’ oder bisher unentdeckte Aktien mit viel Potential nach oben. Zur Marktlage: Ich bin aufgrund der hohen Liquidität im Markt und dem Mangel an Anlagealternativen positiv gestimmt, beobachte aber die Risikofaktoren (die Finanzkrise inkl. Rezession in Europa, die Fiskalklippe in den USA, das abkühlende Wirtschaftwachstum in China) mit Argusaugen.

Entscheidungsfindung

  • Sonstige Analyse

Kommentare im wikifolio

Kommentar zu MEDIGENE NA O.N.

Medigene wurde aufgrund der positiven Phase-II Studie mit EndoTAG-1 gekauft mehr anzeigen

Kommentar zu ABBOTT LABS

Wir haben Abbott Labs verkauft, da es nach dem Spin-Off von AbbVie Inc. nicht mehr in unserem Anlagespektrum passt. Mit dem Erlös von AbbVie konnten wir nach dem Verkauf von Abbot insgesamt einen kleinen Gewinn verbuchen. mehr anzeigen

Kommentar zu MOLOGEN

Wir bauen langsam eine Position in Mologen auf. Mologen hat mit den beiden Produktkandidaten MGN1703 (Darmkrebs) und MGN1601 (Nierenkrebs) viel versprechende Medikamente in der Pipeline. mehr anzeigen
Lassen Sie sich nichts entgehen!
Um sämtliche Kommentare in diesem wikifolio zu sehen, erstellen Sie sich bitte einen Account.